{"id":6804,"date":"2016-11-13T20:01:47","date_gmt":"2016-11-13T19:01:47","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=6804"},"modified":"2016-11-13T20:01:47","modified_gmt":"2016-11-13T19:01:47","slug":"6-auswaertsniederlage-in-folge-entscheidung-innerhalb-von-16-sekunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2016\/11\/13\/6-auswaertsniederlage-in-folge-entscheidung-innerhalb-von-16-sekunden\/","title":{"rendered":"6. Ausw\u00e4rtsniederlage in Folge: Entscheidung innerhalb von 16 Sekunden"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-16\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/130px-Koelner-haie-logo_svg.png\" alt=\"130px-Koelner-haie-logo_svg\" width=\"130\" height=\"116\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin haben ein Null-Punkte-Wochenende hingelegt. Und das wollte beim DEL-Rekordmeister sicherlich niemand nach der L\u00e4nderspielpause erleben. Aber die Hauptst\u00e4dter verloren am Sonntagnachmittag auch das zweite Spiel an diesem Wochenende. Bei den K\u00f6lner Haien verloren die Eisb\u00e4ren mit 1:4 (0:1,1:1,0:2) und kassierten damit die sechste Ausw\u00e4rtsniederlage (!) in Folge. Inzwischen d\u00fcrfte man getrost von einer Krise in der Hauptstadt reden. Und dass es so nicht weiter gehen darf, ist wohl allen bewusst.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dabei sah das heute in der Domstadt gar nicht mal so schlecht aus, was die Mannen von Chefcoach Uwe Krupp da zeigten. Das Spiel begann sehr intensiv und hart umk\u00e4mpft, beide Mannschaften gaben keinen Zweikampf verloren. Zun\u00e4chst waren beide Teams auch auf eine sichere Defensive bedacht, um aus dieser die Angriffe einzuleiten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die erste richtig gute Chance hatten dann die G\u00e4ste in der f\u00fcnften Spielminute, als Nick Petersen den Puck auf Darin Olver passte und dieser ihn weiter in den Slot zu Vincent Hessler spielte, welcher jedoch an Gustaf Wesslau scheiterte. Kurz darauf scheiterten auch Barry Tallackson und Kyle Wilson am KEC-Goalie.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Es war eine Phase, in der die Partie an Fahrt aufnahm. So schoss bei K\u00f6ln Dane Byers knapp am Tor vorbei (6.). In der neunten Spielminute dann ein Fehler der Eisb\u00e4ren im Spielaufbau, K\u00f6ln mit einem 2-auf-0, doch Marvin C\u00fcpper, welcher heute das Berliner Tor h\u00fctete, war zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren hatten dann Mitte des ersten Drittels eine weitere gute Chance durch Sven Ziegler, aber auch der Youngster vergab knapp. Im Gegenzug ein katastrophaler Fehlpass von Darin Olver, K\u00f6ln so mit zwei Mann frei vor C\u00fcpper, Nicholas Kr\u00e4mmer auf Dane Byers und der hatte keine Probleme, die Scheibe im halbleeren Tor unterzubringen &#8211; 1:0 (10.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> K\u00f6ln fortan mit einem sehr aggressiven Forechecking, was es den Eisb\u00e4ren immer wieder erschwerte, in den Spielaufbau zu kommen. Die letzte gro\u00dfe Chance hatten dann auch die Haie im ersten Drittel, als Nick Latta im Fallen den Puck knapp am Tor vorbeisetzte. Mit einem 1:0 f\u00fcr K\u00f6ln ging es in die erste Drittelpause.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das zweite Drittel begann sehr ausgeglichen und weiterhin hart umk\u00e4mpft. Inzwischen wurde es auch immer wieder etwas ruppiger auf dem Eis, besonders vor den Torh\u00fcter Wesslau und C\u00fcpper. F\u00fcr das erste Highlight im Mitteldrittel sorgten dann die Eisb\u00e4ren. Nick Petersen probierte es mal alleine, marschierte ins K\u00f6lner Drittel und h\u00e4mmerte die Scheibe unter die Latte &#8211; 1:1 (28.). Das zehnte Saisontor des Berliner Top-Scorers.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber die Domst\u00e4dter mit der schnellen Antwort. K\u00f6ln in \u00dcberzahl, Patrik Hager auf Shawn Lalonde und der h\u00e4mmerte die Scheibe genauso stark wie Petersen ins Tor. Der Puck kam jedoch so schnell wieder aus dem Tor heraus, weshalb die beiden Hauptschiedsrichter Bastian Haupt und Daniel Piechaczek erst den Videobeweis anschauen mussten, um den Treffer zu geben &#8211; 2:1 (31.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach war es ein Spiel auf Augenh\u00f6he, beide versuchten hinten sicher zu stehen, weshalb es kaum nennenswerte Torchancen gab. Als der Puck erneut im K\u00f6lner Tor lag, dachte man, es w\u00e4re gerade der 2:2-Ausgleich gefallen. War aber nicht der Fall, denn Nick Petersen hatte seinen Schl\u00e4ger beim Abschluss deutlich zu hoch und somit wurde der Treffer korrekterweise nicht gegeben. K\u00f6ln lag also auch nach 40 Minuten mit einem Tor vorne.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">F\u00fcr das Schlussdrittel hatten sich die Eisb\u00e4ren viel vorgenommen und kamen dementsprechend motiviert zur\u00fcck auf das Eis. Gleich in den ersten zehn Sekunden hatten die Berliner drei richtig gute Chancen. Und in der Folgezeit ergab sich in zwei \u00dcberzahlspielen die gro\u00dfe M\u00f6glichkeit zum erneuten Ausgleich. Und Chancen waren auch da, so scheiterte zum Beispiel Nick Petersen denkbar knapp. Aber die Eisb\u00e4ren konnten aus der numerischen \u00dcberlegenheit kein Kapital schlagen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und in der 50. Spielminute zeigte sich dann innerhalb von 16 Sekunden die ganze Klasse der K\u00f6lner Haie. Die Hausherren mit einem Schuss auf das Berliner Tor, Marvin C\u00fcpper will mit seiner Stockhand kl\u00e4ren, spitzelt die Scheibe aber genau auf die Kelle von Sebastian Uvira, welche die schwarze Hartgummischeibe zum 3:1 \u00fcber die Linie dr\u00fcckte. Ganze 16 Sekunden sp\u00e4ter legten die Domst\u00e4dter das vierte Tor gleich nach. K\u00f6ln mit einem Schuss an den Pfosten, C\u00fcpper kurz au\u00dfer Position, weil er nicht wusste, wo die Scheibe war. Diese sprang vom Pfosten direkt auf den Schl\u00e4ger von Shawn Lalonde, welcher zum Schlagschuss ausholte und den Puck erneut im Berliner Tor versenken konnte &#8211; 4:1.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Durch diesen Doppelschlag war die Partie hier entschieden. K\u00f6ln stand nun defensiv sehr sicher und lie\u00df nichts mehr zu, egal, was die Eisb\u00e4ren auch versuchten. K\u00f6ln spielte das souver\u00e4n zu Ende und gewann somit nach dem 3:0 in Berlin auch das zweite Aufeinandertreffen gegen die Eisb\u00e4ren in dieser Saison.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eine Niederlage, die unn\u00f6tig war. Die Eisb\u00e4ren zeigten eine gute Ausw\u00e4rtspartie, zeigten sich kampfstark und standen hinten durchaus besser als noch am Freitag in N\u00fcrnberg. Und vor dem gegnerischen Tor sorgte man f\u00fcr viel Gefahr, nur die Chancenverwertung lie\u00df zu W\u00fcnschen \u00fcbrig. Und die individuellen Fehler wurden zwar minimiert, aber eben nicht komplett abgestellt. So stand K\u00f6ln zweimal mit zwei Mann alleine vor Marvin C\u00fcpper, einmal behielt der Berliner Goalie die Oberhand, einmal gelang Dane Byers das 1:0. Im letzten Drittel war man dann drauf und dran, das Spiel auszugleichen, aber die bereits angesprochenen Chancenverwertung machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Und dann zeigten die Haie eindrucksvoll, wie man seine Chancen eiskalt ausnutzt. Von diesem Nackenschlag erholten sich die Eisb\u00e4ren dann nicht mehr. Die n\u00e4chste Chance zum Beenden der Ausw\u00e4rtsmisere besteht nun am Dienstagabend, wenn man bei den heimschwachen Krefeld Pinguinen zu Gast ist.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben ein Null-Punkte-Wochenende hingelegt. Und das wollte beim DEL-Rekordmeister sicherlich niemand nach der L\u00e4nderspielpause erleben. 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