{"id":6775,"date":"2016-11-11T22:24:38","date_gmt":"2016-11-11T21:24:38","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=6775"},"modified":"2016-11-11T22:24:38","modified_gmt":"2016-11-11T21:24:38","slug":"peinliches-defensiv-verhalten-eisbaeren-schenken-nuernberg-den-sieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2016\/11\/11\/peinliches-defensiv-verhalten-eisbaeren-schenken-nuernberg-den-sieg\/","title":{"rendered":"Peinliches Defensiv-Verhalten: Eisb\u00e4ren &#8222;schenken&#8220; N\u00fcrnberg den Sieg"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-13\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg.png\" alt=\"125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg\" width=\"99\" height=\"106\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"90\" height=\"103\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin wollten mit einem Erfolgserlebnis aus der L\u00e4nderspielpause kommen. Das ist geh\u00f6rig schief gelaufen. Bei den Thomas Sabo Ice Tigers setzte es eine 2:5 (0:1,1:3,1:1)-Niederlage. Dabei w\u00e4re im Frankenland durchaus was drin gewesen, aber durch zu viele individuelle Fehler und ein mehr als peinliches Defensiv-Verhalten schenkte man die Partie leichtfertig ab und ging somit zum f\u00fcnften Mal in Folge (!) ausw\u00e4rts als Verlierer vom Eis.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren mussten in N\u00fcrnberg auf Frank H\u00f6rdler, Marcel Noebels, Laurin Braun und Andr\u00e9 Rankel verzichten. Im Tor stand wieder Stammgoalie Petri Vehanen. .<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Beide Mannschaften starteten schwungvoll in die Partie, \u00fcberbr\u00fcckten schnell die neutrale Zone, um im Angriffsdrittel zu Chancen zu kommen. Doch beide Defensivreihen standen sehr kompakt hinten und lie\u00dfen nicht viele hochkar\u00e4tige Chancen zu. Die Eisb\u00e4ren hatte die erste richtig gute Chance in der achten Spielminute, als Darin Olver per Bauerntrick an Jochen Reimer im N\u00fcrnberger Tor scheiterte. Im Gegenzug hatte Andrew Kozek eine gute Chance, sein Schuss ging knapp am Eisb\u00e4ren-Geh\u00e4use vorbei.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Beide Teams legten hier ein hohes Tempo vor, lieferten sich ein Duell auf Augenh\u00f6he und gaben keinen Zweikampf verloren, eine hart umk\u00e4mpfte Partie war das hier in N\u00fcrnberg gewesen. Und die Eisb\u00e4ren hatten die besseren Chancen. N\u00fcrnberg zwar mit einem Schuss-\u00dcbergewicht nach den ersten 20 Minuten (10:5), aber die gef\u00e4hrlichen Einschuss-Gelegenheiten hatten die Berliner. So scheiterte Florian Busch per Direktabnahme aus dem Slot (10.) und Daniel Fischbuch bekam die Scheibe bei einem 2-auf-1-Konter der Eisb\u00e4ren nach Querpass von Nick Petersen nicht unter Kontrolle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Als sich alle schon auf ein 0:0 nach dem ersten Drittel einstellten, fuhren die Hausherren noch einmal einen Konter. Philippe Dupuis setzte sich im Angriffsdrittel gegen Sven Ziegler durch und schoss den Puck unter der Stockhand von Petri Vehanen durch ins Tor zum doch etwas \u00fcberraschenden 1:0 (20.). Mit diesem Paukenschlag endete das erste Drittel.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch das zweite Drittel begann wieder \u00e4u\u00dferst schwungvoll von beiden Mannschaften. Und die erste richtig gef\u00e4hrliche Chance hatten die Franken in der 25. Spielminute. Jesse Blacker wurde bei 4-gegen-4 auf dem Eis von Jens Baxmann beim Torschuss gehindert und bekam einen Penalty zugesprochen. Diesen parierte jedoch Petri Vehanen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Franken waren danach die aktivere Mannschaft und \u00fcbten ordentliche Druck auf das Berliner Tor auf, jedoch ohne Erfolg.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren hatten Probleme mit der kompakten Defensive der Hausherren, fanden einfach keine L\u00fccke. Selbst in \u00dcberzahl tat man sich schwer, was allerdings nichts neues ist. So war es auch nicht verwunderlich, dass N\u00fcrnberg in der 30. Spielminute in Unterzahl (!) die Chance zum 2:0 hatte. Fehlpass der Eisb\u00e4ren, David Steckel mit dem Zuspiel auf Marius M\u00f6chel, welcher alleine vor Vehanen auftauchte, am Finnen jedoch scheiterte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Als die Eisb\u00e4ren dann erneut in \u00dcberzahl waren, konnten sie die numerische \u00dcberlegenheit endlich ausnutzen. Nach vier Spielen ohne Powerplaytor trafen die Eisb\u00e4ren endlich wieder in \u00dcberzahl. Micki DuPont spielte die Scheibe an die blaue Linie zu Bruno Gervais, welcher sofort abzog und zum 1:1 traf (33.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nur 30 Sekunden w\u00e4ren die Eisb\u00e4ren beinahe erstmals in F\u00fchrung gegangen, doch Jonas M\u00fcller sein Schlenzer von der blauen Linie ging nur an die Latte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und so konnte N\u00fcrnberg nur 56 Sekunden nach dem 1:1 wieder in F\u00fchrung gehen. Milan Jurcina machte sich auf den Weg Richtung Angriffsdrittel, wurde dort nicht angegriffen und konnte so auf das Tor schie\u00dfen. Sein Schuss konnte Vehanen parieren, der Puck prallte in den Slot, wo Leo Pf\u00f6derl und vier (!) Eisb\u00e4ren standen, welche es aber nicht schafften, Pf\u00f6derl am Torschuss zu hindern &#8211; 2:1 (34.). Ein peinliches Abwehrverhalten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber es sollte noch schlimmer kommen. Leo Pf\u00f6derl ging mit der Scheibe ins Angriffsdrittel, hatte drei Eisb\u00e4ren um sich herum, konnte aber trotzdem den Pass in den Slot auf Marius M\u00f6chel spielen, welcher Barry Tallackson entwischte und zum 3:1 einschie\u00dfen konnte (37.). Zwei N\u00fcrnberger gegen vier Eisb\u00e4ren und wieder klingelt es im Berliner Kasten. Einfach unglaublich, wie leicht man es den N\u00fcrnbergern hier machte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und elf Sekunden vor der zweiten Drittelpause erh\u00f6hte N\u00fcrnberg dann auch noch auf 4:1. Constantin Braun rutschte im Angriffsdrittel aus, fehlte somit hinten in der eigenen Defensive. N\u00fcrnberg mit dem Konter, Patrick Reimer auf Marius M\u00f6chel, welcher per R\u00fcckhand an Petri Vehanen scheiterte, aber Reimer war zur Stelle und staubte ab (40.).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das letzte Drittel begannen die Eisb\u00e4ren in Unterzahl und mit Marvin C\u00fcpper im Tor, welcher f\u00fcr Petri Vehanen ins Spiel kam. F\u00fcr den Finnen endete sein 100. DEL-Spiel also vorzeitig. Dabei traf ihn am R\u00fcckstand \u00fcberhaupt keine Schuld, er wurde von seinen Vorderleuten schlichtweg im Stich gelassen. Die Unterzahl \u00fcberstanden die Eisb\u00e4ren dann schadlos.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> N\u00fcrnberg lauerte im Schlussdrittel auf Konter, die Eisb\u00e4ren zwar bem\u00fcht nach vorne, aber zu selten sorgten sie f\u00fcr Gefahr vor dem N\u00fcrnberger Tor. Die Franken dann beinahe mit dem f\u00fcnften Treffer, aber Philippe Dupuis traf in der 49. Spielminute nur die Latte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Als die Berliner dann in \u00dcberzahl waren, klingelte es erneut im N\u00fcrnberger Tor. Darin Olver mit dem Querpass vor das Tor, wo Micki DuPont den Puck \u00fcber die Linie dr\u00fccken konnte &#8211; 4:2 (51.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nur zwei Minuten Darin Olver mit einer guten R\u00fcckhand-Chance, aber Jochen Reimer war zur Stelle. N\u00fcrnberg sorgte dann f\u00fcnf Minuten vor dem Ende mit einem Konter f\u00fcr die endg\u00fcltige Entscheidung. Brandon Segal gewann m\u00fchelos einen Zweikampf an der Bande, spielte den Pass in den Slot, wo Andrew Kozek &#8211; umzingelt von drei Eisb\u00e4ren (!)\u00a0&#8211; zum 5:2 einschie\u00dfen konnte (55.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Damit war die Partie gelaufen, N\u00fcrnberg zum Schluss noch einmal mit einem \u00dcberzahlspiel, jedoch gelangen den Franken keine weiteren Treffer mehr, weshalb es am Ende beim 5:2 f\u00fcr N\u00fcrnberg blieb.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eine Niederlage, die man h\u00e4tte verhindern k\u00f6nnen. Wenn man defensiv einfach besser gespielt h\u00e4tte. Aber erneut verlieren die Eisb\u00e4ren aufgrund zu vieler individueller Fehler ein Spiel. F\u00fcnf Gegentore, welche man alle h\u00e4tte verhindern k\u00f6nnen. Es ist unerkl\u00e4rlich, wie zwei N\u00fcrnberger problemlos zum Abschluss kommen k\u00f6nnen gegen drei oder sogar vier Eisb\u00e4ren vor dem Tor. Das ist ein peinliches Abwehrverhalten, mit dem man in der DEL kein Spiel gewinnen kann. So &#8222;schenkte&#8220; man N\u00fcrnberg heute praktisch den Sieg, denn die Franken nahmen die vielen Eisb\u00e4ren-Geschenke nat\u00fcrlich gerne an.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Jonas M\u00fcller, welcher zusammen mit Darin Olver noch einer der besten Eisb\u00e4ren-Spieler war, war nach dem Spiel sichtlich angefressen beim Interview:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Wir wollten nach der L\u00e4nderspielpause aus dem Tief heraus kommen. Wir wollten defensiv sicherer stehen, kaum Chancen zulassen und die Nachsch\u00fcsse wegnehmen. Aber das hat heute \u00fcberhaupt nicht geklappt. Vorne haben wir gut gespielt, aber defensiv war das heute einfach schlecht.<\/strong><\/em><\/span><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin wollten mit einem Erfolgserlebnis aus der L\u00e4nderspielpause kommen. Das ist geh\u00f6rig schief gelaufen. Bei den Thomas Sabo Ice Tigers setzte es eine 2:5 (0:1,1:3,1:1)-Niederlage. 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