{"id":6766,"date":"2016-11-06T15:56:56","date_gmt":"2016-11-06T14:56:56","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=6766"},"modified":"2016-11-06T15:56:56","modified_gmt":"2016-11-06T14:56:56","slug":"die-eisbaeren-nach-16-spieltagen-auf-der-suche-nach-konstanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2016\/11\/06\/die-eisbaeren-nach-16-spieltagen-auf-der-suche-nach-konstanz\/","title":{"rendered":"Die Eisb\u00e4ren nach 16 Spieltagen: Auf der Suche nach Konstanz"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6466\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM_1617.jpg\" alt=\"logo_wsm_1617\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM_1617.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM_1617-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Dieses Wochenende pausiert die Deutsche Eishockey Liga (DEL) aufgrund des Deutschland Cups in Augsburg. Doch w\u00e4hrend die anderen DEL-Mannschaften wirklich die L\u00e4nderspielpause zum ausruhen nutzen k\u00f6nnen, sind die Eisb\u00e4ren Berlin auch w\u00e4hrend der Pause im Einsatz. Im Rahmen der Champions Hockey League (CHL) steht in zwei Tagen das R\u00fcckspiel bei Titelverteidiger Fr\u00f6lunda Indians G\u00f6teborg auf dem Programm. Wenn gleich die Chancen auf das Erreichen des Viertelfinales nicht mehr vorhanden sind, angesichts einer 1:6-Heimniederlage im Hinspiel. Dabei k\u00f6nnten die Berliner die L\u00e4nderspielpause so gut gebrauchen. Denn nach den ersten 16 Saisonspielen kann man mit der Leistung der Hauptst\u00e4dter nicht wirklich zufrieden sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Mit 24 Punkten steht man aktuell auf dem siebten Platz, einem Pre-Play-Of-Rang. Der R\u00fcckstand auf den Tabellenersten und Titelverteidiger Red Bull M\u00fcnchen betr\u00e4gt bereits acht Punkte. Doch viel mehr sollte der Blick nach unten gehen, bei aktuell nur f\u00fcnf Punkten Vorsprung auf den Elften Bremerhaven. Zudem ist die Tordifferenz im Negativbereich mit 45:47. So hat man sich den bisherigen Saisonverlauf bei den Eisb\u00e4ren sicherlich nicht vorgestellt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dabei begann die Saison 2016\/2017 aus Berliner Sicht doch recht vielversprechend. Vier Siege aus den ersten f\u00fcnf Spielen lie\u00dfen die Hauptst\u00e4dter ganz oben in der Tabelle dabei sein. Man startete mit einem Sechs-Punkte-Wochenende in die Saison. Einem 5:2 daheim gegen Straubing lie\u00df man ein 4:3 in D\u00fcsseldorf folgen. Gegen Meister M\u00fcnchen folgte dann beim 2:4 die erste Niederlage der Saison, doch die darauffolgenden beiden Spiele konnte man wieder f\u00fcr sich entscheiden. In Schwenningen feierte man einen 5:3-Sieg und in Berlin setzte man sich gegen N\u00fcrnberg mit 3:2 n.P. durch. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Danach ging es aber leistungstechnisch bergab. Es folgte drei Liganiederlagen in Folge. In Wolfsburg verlor man knapp mit 2:3 n.V., am Doppel-Heimspiel-Wochenende pr\u00e4sentierte man sich \u00e4u\u00dferst schwach gegen K\u00f6ln (0:3) und Krefeld (1:3) und erzielte nur ein einziges Tor. Zu wenig f\u00fcr eine Mannschaft mit den Anspr\u00fcchen wie man sie in Berlin nun einmal hat. Zwar beendete man mit einem furiosen 7:4-Sieg in Ingolstadt die Niederlagenserie und die Torflaute, blamierte sich aber nur zwei Tage sp\u00e4ter beim 1:3 bei Aufsteiger Bremerhaven. Auch das Ausw\u00e4rtsspiel danach ging verloren, am Seilersee setzte es eine 0:2-Niederlage gegen Iserlohn. <\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Danach fanden die Eisb\u00e4ren aber anscheinend wieder zur\u00fcck in die Erfolgsspur. Am Doppel-Heimspiel-Wochenende fuhr man die vollen sechs Punkte ein. Beim &#8222;Tag der offenen T\u00fcr&#8220; setzte man sich mit 6:4 gegen Augsburg durch, gegen den Erzrivalen zeigte man seine wahrscheinlich beste Saisonleistung in k\u00e4mpferischer Hinsicht, als man die Adler Mannheim mit 4:3 niederk\u00e4mpfte. Im darauffolgenden Ausw\u00e4rtsspiel in M\u00fcnchen machte man sich in vier Minuten eine 2:0-F\u00fchrung kaputt und ging am Ende mit 2:3 leer aus. In Straubing machte man dann dem Ruf als Aufbaugegner wieder alle Ehre. Die Niederbayern hatten zuvor sieben Spiele in Folge verloren, gegen unsere Jungs beendeten sie den Negativlauf mit einem 5:2-Sieg. Vor allem im ersten Drittel agierte die Berliner Abwehr wie ein wild gewordener H\u00fchnerhaufen. Und beim letzten Spiel vor der L\u00e4nderspielpause qu\u00e4lte man sich und vor allem die Fans zu einem 1:0-Sieg gegen Schwenningen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Man merkt an den bisherigen Resultaten ganz deutlich die fehlende Konstanz in den Leistungen der Eisb\u00e4ren. Es gelangen bisher nie mehr als zwei Siege am St\u00fcck. Zu wenig f\u00fcr eine Mannschaft, die unter die Top-6 der Liga will. Siege und Niederlagen wechseln sich zu\u00a0oft ab. Und die Eisb\u00e4ren schaffen es erneut nicht, \u00fcber 60 Minuten hoch konzentriert zu Werke zu gehen. Meistens reicht es nur f\u00fcr ein oder zwei gute Drittel. Danach f\u00e4llt man in seiner eigenen Leistung wieder ab. Man leistet sich im Spielaufbau zu viele unn\u00f6tige Fehler, spielt in der Offensive meist ohne Ideen und im Powerplay schiebt man sich den Puck immer wieder hin und her, statt einfach mal aus allen Lagen auf das gegnerische Tor zu schie\u00dfen. Nur selten erkennt man an der Spielweise ein richtiges Konzept der Eisb\u00e4ren, immer mehr hat man das Gef\u00fchl, dass Chefcoach Uwe Krupp\u00a0keinen wirklichen Gameplan hat. Jedenfalls ist dieser an der Spielweise seiner Mannschaft \u00e4u\u00dferst selten zu erkennen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Frage ist aber, wie soll es nach der L\u00e4nderspielpause besser werden, wenn selbst die Spieler nach einem 1:0-Sieg gegen Schwenningen von einer guten Leistung sprechen und es als richtige Antwort auf die beiden Ausw\u00e4rtsniederlagen zuvor sahen? Anscheinend sind die Anspr\u00fcche der Spieler so derma\u00dfen gesunken, dass man sich inzwischen auch mit einem mehr als qualvollen 1:0 gegen Schwenningen zufrieden gibt. Nur dann sollte das Management der Eisb\u00e4ren nicht die Top-6 und die direkte Play-Off-Qualifikation als Saisonziel ausgeben, denn mit der bisher gezeigten Leistung schafft man es wohl nicht einmal unter die ersten zehn Mannschaften der Liga.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zwar sind die Eisb\u00e4ren auch vom Verletzungspech verfolgt, aber das alleine als Ausrede f\u00fcr den\u00a0bisher durchwachsenen Saisonverlauf zu verwenden, ist nicht richtig. Denn die Youngsters, die f\u00fcr die verletzten Leistungstr\u00e4ger einspringen m\u00fcssen, geben in den Spielen wenigstens noch alles und versuchen, ihren Teil zu einem erfolgreichen Spielausgang beizutragen. Charlie Jahnke, Vincent Hessler und Maximilian Adam haben bei ihren bisherigen Eins\u00e4tzen durchaus zu \u00fcberzeugen gewusst. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Es sind die vermeintlichen Leistungstr\u00e4ger die ihrer Form alter Tage meilenweit hinterher h\u00e4ngen. Sei es Barry Tallackson (1 Tor\/2 Vorlagen), Julian Talbot (2\/2) oder Andr\u00e9 Rankel (5\/1). Es sind so viele Spieler, die einfach nicht mehr ihre Form bringen und wo man sich fragen muss, wie sie den Eisb\u00e4ren in Zukunft weiterhelfen sollen. Immerhin hat ein Darin Olver zur\u00fcck zu alter St\u00e4rke gefunden, was sieben Tore und sieben Vorlagen nach 16 Spielen eindrucksvoll belegen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was aber vor allem an zwei Neuzug\u00e4ngen liegt, die bisher voll eingeschlagen haben. Darin Olver bildet zusammen mit Nick Petersen und Daniel Fischbuch eine Reihe. Es ist mit Abstand DIE torgef\u00e4hrlichste Reihe der Eisb\u00e4ren und nicht \u00fcberraschend sind die Drei auch die drei besten Scorer der Berliner. Nick Petersen erzielte bisher neun Tore selbst und bereitete zehn weitere Treffer vor. Daniel Fischbuch erzielte starke f\u00fcnf Tore und gab sieben weitere Torvorlagen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aber da ist auch schon das Problem der Eisb\u00e4ren zu sehen, die vor der Saison noch gehofft hatten, endlich vier ausgeglichene Reihen zu haben, wo jede Reihe f\u00fcr Torgefahr sorgen kann. Leider ist das bisher nicht eingetreten und zu oft h\u00e4ngt es immer wieder von der Top-Reihe Petersen-Olver-Fischbuch ab, ob die Eisb\u00e4ren Spiele erfolgreich gestalten oder nicht. Von den anderen drei Reihen muss da mehr kommen, erst dann sind die Eisb\u00e4ren auch wieder ein ernst zunehmender Top-6-Kandidat. Aber so lange es die besagte Top-Reihe alleine richten muss, kann es in Zukunft nicht wirklich besser werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Vielleicht sollte die Sportliche Leitung um Stefan Ustorf aber auch noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden und einen erfahrenen St\u00fcrmer an Land ziehen. Denn die Youngsters Jahnke, Adam und Hessler, die bisher wirklich zu \u00fcberzeugen wussten, k\u00f6nnen auf Dauer den Ausfall von\u00a0bis zu vier Leistungstr\u00e4gern nicht auffangen. Von daher sollten die Eisb\u00e4ren definitiv noch etwas auf dem\u00a0Transfermarkt machen, denn der aktuelle\u00a0Kader reicht einfach nicht aus, um langfristige Ausf\u00e4lle vieler Leistungstr\u00e4ger auf Dauer zu kompensieren. Aber das hatte ja Chefcoach Uwe Krupp bereits vor Saisonbeginn ge\u00e4u\u00dfert, als man ihm jedoch nicht zustimmte und meinte, man sei mit dem Kader breit genug aufgestellt. Die bisher gezeigten Leistungen und der Tabellenplatz nach 16 Spielen zeigen jedoch deutlich, wer vor Saisonbeginn recht hatte &#8211; Uwe Krupp. \u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Wochenende pausiert die Deutsche Eishockey Liga (DEL) aufgrund des Deutschland Cups in Augsburg. 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