{"id":654,"date":"2012-10-07T21:28:28","date_gmt":"2012-10-07T19:28:28","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=654"},"modified":"2012-10-07T22:30:03","modified_gmt":"2012-10-07T20:30:03","slug":"43-n-p-andre-rankel-schiest-die-eisbaren-zum-sieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2012\/10\/07\/43-n-p-andre-rankel-schiest-die-eisbaren-zum-sieg\/","title":{"rendered":"4:3 n.P. &#8211; Andr\u00e9 Rankel schie\u00dft die Eisb\u00e4ren zum Sieg"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2012\/09\/21\/20-eisbaren-feiern-ersten-saisonsieg\/logo_wbn_1213\/\" rel=\"attachment wp-att-276\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-276\" title=\"logo_WBN_1213\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1213.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1213.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1213-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Ausgabe #10:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2012\/09\/15\/13-saisonauftakt-geht-in-die-hose\/125px-logo_erc_ingolstadt_svg\/\" rel=\"attachment wp-att-12\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" title=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"91\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2012\/09\/22\/del-saison-20122013-3-spieltag-mannheim-nicht-zu-stoppen-nurnberg-gewinnt-spitzenspiel\/200px-hamburg-freezers_svg\/\" rel=\"attachment wp-att-18\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-18\" title=\"200px-Hamburg-freezers_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/200px-Hamburg-freezers_svg.png\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"62\" \/><\/a>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Sonntagnachmittag das Bruderduell gegen die Hamburg Freezers f\u00fcr sich entschieden. Vor 14.200 Zuschauern in der erstmals ausverkauften O2 World setzten sich die Hauptst\u00e4dter mit 4:3 (1:1, 1:2, 1:0) n.P. gegen die Hanseaten durch. Ein Sieg, mit dem man eigentlich kurz vor Ende des Spiels nicht mehr gerechnet hatte. Denn Hamburg hatte bis 0,1 Sekunde vor Schluss noch mit 3:2 gef\u00fchrt. Doch dann kam der Auftritt von Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel, der den Puck einfach mal in Richtung Tor brachte. Frank H\u00f6rdler hielt die Kelle rein und sorgte so f\u00fcr den 3:3-Ausgleich. Der Sieg war aber mehr als gl\u00fccklich gewesen, denn die G\u00e4ste aus der Hansestadt zeigten eine ordentliche Leistung und waren insgesamt gesehen eigentlich die bessere Mannschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Vor der Partie wurden erst einmal die Meisterspieler der Eisb\u00e4ren f\u00fcr den gewinn der 6. DEL-Meisterschaft geehrt. Die \u00dcbergabe der Meisterringe nahmen Berlins regierender B\u00fcrgermeister Klaus Wowereit und Nancy Anschutz, Frau von Eisb\u00e4ren-Eigent\u00fcmer Phil Anschutz, vor.<!--more--><\/p>\n<p>Hinein ins Spiel, welches f\u00fcr die Eisb\u00e4ren gleich mit einem Paukenschlag begann. Keine zwei Minuten waren gespielt, da hatte Matt Foy den Puck zum ersten Mal im Tor versenkt. Tyson Mulock hatte den Puck klasse vor das Tor gepasst, wo Matt Foy keine Probleme hatte, den Puck aus dem Slot heraus im Tor zu versenken &#8211; 1:0.<br \/>\nFortan entwickelte sich ein Spiel mit wenig Torraumszenen. Was vor allem daran lag, dass beide Abwehrreihen sehr gut standen und nur sehr wenig zulie\u00dfen. Es war ein Spiel gewesen, welches sich gr\u00f6\u00dftenteils im Mitteldrittel abspielte. Wenn die Spieler dann doch mal den Weg durch die Defensivreihen fanden, dann standen die beiden Torh\u00fcter Rob Zepp (Berlin) und Dimitrij Kotschnew (Hamburg) im Weg.<br \/>\nIn der 16. Minute konnte aber Eisb\u00e4ren-Goalie Rob Zepp den Schuss von Brandon Reid nicht abwehren. Der Neuzugang der Freezers hatte zum 1:1 ausgeglichen. Ein Treffer, der aus dem Nichts heraus fiel.<br \/>\nBeim Stand von 1:1 ging es in die erste Drittelpause.<\/p>\n<p>Im Mitteldrittel wurden die G\u00e4ste aus Hamburg von Minute zu Minute st\u00e4rker. In der Defensive standen die Freezers nach wie vor sehr gut und nach vorne erarbeiteten sich die Hamburger immer wieder gute Torchancen. Von den Eisb\u00e4ren war in diesem Drittel nicht viel zu sehen. Sie waren zwar bem\u00fcht, aber sie fanden nach wie vor kein Konzept gegen die kompakt stehende Hamburger Abwehr.<br \/>\nIn der 33. Minute gingen die Hamburger erstmals in F\u00fchrung. NHL-Neuzugang Jamie Benn hatte zum 2:1 getroffen. Die l\u00e4ngst verdiente F\u00fchrung der G\u00e4ste.<br \/>\nEisb\u00e4ren-Keeper Rob Zepp verhinderte im Mitteldrittel einen h\u00f6heren R\u00fcckstand. Zepp hatte seine Mannschaft im Spiel gehalten. Und so konnten die Berliner in der 37. Minute auch ausgleichen. Laurin Braun lief alleine auf Dimitrij Kotschnew zu und versenkte den Puck sicher im Tor &#8211; 2:2.<br \/>\nDoch der gl\u00fcckliche Ausgleich hielt nicht lange. Hamburg hatte knapp zwei Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels ein \u00dcberzahlspiel gehabt und dieses nutzten sie auch aus. Der heute \u00fcberragend aufspielende Colin Murphy (1 Tor\/2 Vorlagen) brachte Hamburg erneut in F\u00fchrung &#8211; 3:2 (39.).<br \/>\nBeim 2:3 aus Sicht der Eisb\u00e4ren blieb es bis zum Ende des zweiten Drittels.<\/p>\n<p>Im letzten Drittel versuchten die Hausherren noch einmal alles. Sie setzten die G\u00e4ste ordentlich unter Druck, doch sie kamen nicht am starken G\u00e4ste-Keeper Dimitri Kotschnew vorbei. Hanmburg war bei Kontern stets gef\u00e4hrlich gewesen.<br \/>\nDen Eisb\u00e4ren lief die Zeit davon und Coach Don Jackson versuchte alles. Er nahm drei Minuten vor dem Ende Goalie Rob Zepp zu Gunsten eines sechsten Spieler vom Eis. Die Eisb\u00e4ren hatten zudem ein Powerplay gehabt, konnten so also mit zwei Mann mehr spielen. Doch die Berliner konnten dieses Powerplay nicht nutzen und die Zeit lief weiter runter.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren setzten sich Drittel der Hamburger fest, fanden aber keine Gelegenheit zum schie\u00dfen. Als sich alle schon mit der Niederlage abgefunden hatten, zappelte der Puck pl\u00f6tzlich im Netz. Andr\u00e9 Rankel hatte einfach mal abgezogen, Frank H\u00f6rlder hielt seinen Schl\u00e4ger rein und der Puck schlug hinter Dimitrij Kotschnew im Tor ein. Unfassbar, der 3:3-Ausgleich 0,1 Sekunde vor Ende der regul\u00e4ren Spielzeit. Die Freude der Spieler war gro\u00df gewesen und auf den R\u00e4ngen brach ein Jubel-Orkan aus. Die O2 World glich nun einem Tollhaus. Es ging tats\u00e4chlich noch in die Verl\u00e4ngerung.<\/p>\n<p>Diese hatte ein Teil der Zuschauer nicht mehr gesehen, da sie beim 2:3-R\u00fcckstand die Halle verlassen hatten. Tja, man sollte eben immer bis zum Ende des Spiels bleiben. Denn im Eishockey ist alles m\u00f6glich. Eine Entscheidung brachte die Verl\u00e4ngerung aber nicht und somit ging es ins Penaltyschie\u00dfen.<\/p>\n<p>Rob Collins war der erste Sch\u00fctze f\u00fcr die Freezers gewesen, doch er scheiterte an Rob Zepp. Bei den Eisb\u00e4ren lief Florian Busch als erster Sch\u00fctze an und er versenkte den Puck im Tor &#8211; 1:0. Bei Hamburg war Jamie Benn der zweite Sch\u00fctze und der NHL-Spieler sorgte f\u00fcr den 1:1-Ausgleich. Dieses Tor konterte Andr\u00e9 Rankel aber, er brachte die Berliner erneut in F\u00fchrung &#8211; 2:1. Matt Pettinger lief als dritter Sch\u00fctze f\u00fcr Hamburg an und er scheiterte an Rob Zepp. Somit sicherten sich die Eisb\u00e4ren den Zusatzpunkt.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fazit:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Die Eisb\u00e4ren haben dieses Spiel am Ende tats\u00e4chlich noch gewonnen. Kurz vor dem Ende des Spiels habe ich ehrlich gesagt nicht mehr daran gedacht und hatte f\u00fcnf Sekunden vor dem Ende das Spiel eigentlich schon abgehakt. Doch dann kam doch noch der 3:3-Ausgleich und letztendlich wurde dieses Spiel noch gewonnen. Doch man muss ehrlich zugeben, dass dieser Sieg gl\u00fccklich war. Denn insgesamt gesehen waren die Hamburg Freezers die bessere Mannschaft. Im ersten Drittel dominierten noch die Defensivreihen das Spiel. Im Mitteldrittel war Hamburg die klar bessere Mannschaft. Rob Zepp war es zu verdanken, dass man \u00fcberhaupt noch im Spiel gewesen war. Im letzten Drittel wurden die Berliner f\u00fcr ihre Bem\u00fchungen noch belohnt. Doch so sehr ich mich \u00fcber den Ausgleich und den anschlie\u00dfenden Sieg gefreut habe. So ein bisschen Leid taten mir die Hamburger schon, denn sie hatte eine gute Leistung gezeigt.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Leistung vom Hauptschiedsrichter mit Note:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Hauptschiedsrichter waren die Herren Bauer und Brill. Die Leistung der beiden war eher durchschnittlich gewesen. Eine wirkliche Linie konnte man bei den beiden nicht erkennen. Man hatte er das Gef\u00fchl, dass sie je nach Lust und Laune pfiffen. Aktionen, die man zuvor noch mit einer Strafe belegte, lie\u00df man wenig sp\u00e4ter laufen. So konnten sich die Spieler nicht wirklich auf die Schiedsrichter einstellen.<br \/>\n<em><strong>Note 3-.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fanstimmung:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst war sie eher schleppend gewesen. Doch als die Mannschaft hinten lag wurde die Mannschaft lautstark angefeuert. Die Fans haben eben ein Gesp\u00fcr daf\u00fcr, wenn die Mannschaft sie dringend braucht. Da k\u00f6nnen sich die Hamburger Fans mal eine Scheibe von abschneiden. Warum die G\u00e4ste-Fans heute eigentlich nach Berlin zum Ausw\u00e4rtsspiel ihrer Mannschaft gefahren sind, wissen sie wohl selber nicht. Denn man h\u00f6rte die Freezers-Fans nur bei einem Tor ihrer Mannschaft. Ansonsten sa\u00dfen sie den Rest des Spiels oben in ihrem Block und waren stumm. Schon traurig, wenn man seine Mannschaft, die beim Meister gef\u00fchrt hat, nicht einmal feiert. Aber so kennen wir ja die Hamburger Fans.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Besten drei Spieler des Spiels:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>1. Colin Murphy (Hamburg Freezers\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>2. Jamie Benn (Hamburg Freezers\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>3. Matt Foy (Eisb\u00e4ren Berlin\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><em><strong><\/strong><\/em><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Vorschau auf das n\u00e4chste Heimspiel mit Tipp von mir:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Am kommenden Freitag empfangen die Eisb\u00e4ren Berlin um 19:30 Uhr die K\u00f6lner Haie in der Berliner O2 World. Die Domst\u00e4dter spielen bisher eine sehr starke Saison und haben erst am Freitag die erste Saisonniederlage in Augsburg kassiert. Da steht den Berlinern eine schwere Partie bevor. Doch die Eisb\u00e4ren scheinen so langsam in Fahrt zu kommen, gewannen zuletzt dreimal in Folge.<br \/>\nUnd in dieser Partie k\u00f6nnen die Eisb\u00e4ren, wenn alles klappt, erstmals auf ihre beiden Top-Neuzug\u00e4nge aus der NHL zur\u00fcckgreifen. Claude Giroux und Daniel Bri\u00e9re stehen vor ihrem Deb\u00fct im Eisb\u00e4ren-Trikot.<br \/>\n<em><strong>Mein Tipp: 4:3<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #10: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Sonntagnachmittag das Bruderduell gegen die Hamburg Freezers f\u00fcr sich entschieden. Vor 14.200 Zuschauern in der erstmals ausverkauften O2 World setzten sich die Hauptst\u00e4dter mit 4:3 (1:1, 1:2, 1:0) n.P. gegen die Hanseaten durch. 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