{"id":6456,"date":"2016-09-08T22:53:32","date_gmt":"2016-09-08T20:53:32","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=6456"},"modified":"2016-09-08T22:54:03","modified_gmt":"2016-09-08T20:54:03","slug":"paukenschlag-eisbaeren-stehen-nach-52-sieg-bei-lulea-in-den-chl-playoffs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2016\/09\/08\/paukenschlag-eisbaeren-stehen-nach-52-sieg-bei-lulea-in-den-chl-playoffs\/","title":{"rendered":"Paukenschlag: Eisb\u00e4ren stehen nach 5:2-Sieg bei Lulea in den CHL-Playoffs"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Es ist vollbracht. Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Donnerstagabend ihr vorletztes Gruppenspiel in der Champions Hockey League (CHL) bei Lulea Hockey mit 5:2 (1:0, 3:0, 1:2) gewonnen und sich somit bereits vor dem letzten Gruppenspiel am Samstag bei SaiPa f\u00fcr die CHL-Playoffs qualifiziert. Wahnsinn, in einer Gruppe mit den beiden europ\u00e4ischen Top-Teams Lulea und SaiPa sich f\u00fcr die Playoffs zu qualifizieren, ist ganz gro\u00dfes Kino. Und mit einem Sieg am Samstag in Finnland winkt sogar noch der Gruppensieg. Aber bereits jetzt ist diese CHL-Saison der Eisb\u00e4ren als gro\u00dfer Erfolg zu werten. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Lulea kam mit viel Schwung aus der Kabine und suchte sofort den Weg zum Berliner Tor, wo sie jedoch auf eine sehr starke Defensive der Eisb\u00e4ren trafen. Auch die Eisb\u00e4ren starteten gut in die Partie, trafen gleich zu Beginn den Pfosten und wenig sp\u00e4ter gingen sie dann in F\u00fchrung. Jonas M\u00fcller mit einem klasse Querpass aus dem eigenen Drittel heraus. Der Pass wurde noch abgef\u00e4lscht und kam bei Julian Talbot an. Und die Nummer 48 lief alleine auf Lulea-Keeper Lassinantti zu und lie\u00df ihm beim Abschluss keine Chance &#8211; 1:0 (3.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Der perfekte Start f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, die das Spiel auch danach dominierten. Lulea zwar immer wieder bem\u00fcht, aber die Eisb\u00e4ren standen hinten sehr sicher und lie\u00dfen kaum etwas zu. Die Eisb\u00e4ren spielten ein aggressives Forechecking, setzten Lulea immer wieder unter Druck und zwangen sie so zu Puckverlusten. Unsere Jungs hatten auch mehr Abschl\u00fcsse, allerdings blieb es beim knappen aber klar verdienten 1:0 nach 20 Minuten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Damit war das erste Ziel von Chefcoach Uwe Krupp erreicht. Denn Krupp meinte gestern, wenn man mit einer 1:0-F\u00fchrung oder aber einem Ein-Tore-R\u00fcckstand in die erste Pause geht, kann man zufrieden sein. Denn Uwe Krupp erwartete ein sehr schweres Spiel in Lulea. Somit konnte er mit dem bisherigen Spielverlauf und dem Spielstand mehr als zufrieden sein.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch ins Mitteldrittel starteten die Gastgeber sehr schwungvoll und sie kamen auch gleich zum Abschluss. Die gr\u00f6\u00dfte Chance hatte Lulea in Minute 25, als Petri Vehanen mit einem Riesensave die F\u00fchrung rettete. Danach \u00fcbernahmen die Eisb\u00e4ren aber wieder die Kontrolle \u00fcber das Spiel, standen hinten sicher und lie\u00dfen Lulea kaum noch zum Abschluss kommen. Die Schweden fanden kein Mittel gegen die starke Berliner Defensive.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Vor dem Tor der Schweden kamen die Eisb\u00e4ren in einer \u00dcberzahl dann auch zu zwei guten Chancen durch Kyle Wilson und Jamie MacQueen, aber sie scheiterten im Abschluss.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die ersten zehn Minuten waren rum, es folgten die restlichen zehn Minuten des zweiten Drittels. Und die hatten es in sich. Lulea mit einem Scheibenverlust an der eigenen blauen Linie. Julian Talbot mit dem Pass auf Sven Ziegler, welcher alleine vor dem Tor stand, direkt abzog und zum 2:0 einnetzen konnte (31.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Drei Minuten sp\u00e4ter legten die Hauptst\u00e4dter nach. Diesmal waren die Berliner in \u00dcberzahl, Darin Olver kam an die Scheibe, hatte viel Platz, wurde nicht angegriffen, zog von au\u00dfen in die Mitte vor das Tor und schlenzte den Puck ins Tor zum 3:0 (34.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Der Tor-Hunger der Eisb\u00e4ren war aber immer noch nicht gestillt. Unsere Jungs erneut in \u00dcberzahl, Darin Olver mit dem Schlenzer aus dem Slot heraus, Lassinantti lie\u00df nur prallen und Jamie MacQueen staubte eiskalt ab &#8211; 4:0 (36.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dabei blieb es bis zur zweiten Drittelpause. Die Eisb\u00e4ren mit einer sehr konzentrierten Leistung. In der Defensive arbeiteten sie sehr hart und lie\u00dfen Lulea verzweifeln, vor dem Tor\u00a0waren sie eiskalt und nutzten ihre Chancen. Der Auftritt der Eisb\u00e4ren machte viel Spa\u00df.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im letzten Drittel sollte dann doch eigentlich nichts mehr anbrennen. Dachten alle und es sah zun\u00e4chst auch so aus. Lulea machte nicht den Eindruck, als ob sie hier noch an eine Aufholjagd glauben w\u00fcrden und die Eisb\u00e4ren taten nicht mehr als n\u00f6tig. Aber in der 47. Spielminute keimte noch einmal Hoffnung bei den Gastgebern auf. Lulea mit einem Schuss von der blauen Linie. Anton Hedman fing die Scheibe vor dem Tor ab, lie\u00df Petri Vehanen aussteigen und verk\u00fcrzte auf 1:4.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dieser Treffer sorgte nun noch einmal f\u00fcr einen Motivationsschub bei den Schweden, die auf einmal richtig viel Druck aus\u00fcbten. Die Eisb\u00e4ren wurden ins eigene Drittel gedr\u00e4ngt, Lulea zeigte nun, warum sie einer der Top-Favoriten auf den CHL-Sieg sind. Nur zwei Minuten sp\u00e4ter sorgte Ilari Melart f\u00fcr das 2:4. Die Zuordnung stimmte in der Berliner Defensive nicht, Lulea mit dem Querpass an der blauen Linie, Melart zog ab und Daniel Fischbuch f\u00e4lschte die Scheibe ungl\u00fccklich ins eigene Tor ab (49.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Ging hier doch noch etwas? Drei Tore brauchte Lulea noch f\u00fcr das Eishockey-Wunder. Auf einmal war Lulea l\u00e4uferisch stark, gewann fast jeden Zweikampf an der Bande und setzte sich immer wieder im Drittel der Eisb\u00e4ren fest. Die Berliner konnten kaum noch f\u00fcr Befreiung sorgen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> 7:51 Minuten waren noch auf der Uhr, als der schwedische Coach seinen Goalie vom Eis nahm. Er riskierte nun alles, auf dem Eis wurde 4-gegen-4 gespielt f\u00fcr 40 Sekunden. So war Lulea zun\u00e4chst mit einem Mann und nach den 40 Sekunden mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Lulea dr\u00e4ngte auf das dritte Tor, aber die Eisb\u00e4ren verteidigten ihr Tor nach allen Kr\u00e4ften, warfen sich in die Sch\u00fcsse und versuchten, kein weiteres Gegentor zu kassieren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Erst kurz vor Ende der Partie konnte die Mannschaft von Uwe Krupp durchatmen. Nick Petersen erk\u00e4mpfte die Scheibe an der Bande im eigenen Drittel, fuhr in Richtung schwedisches Tor, Daniel Fischbuch lief den 2-auf-1-Konter mit, bekam die Scheibe vor dem Tor und versenkte sie zum entscheidenden 5:2 (59.). Damit war die Partie endg\u00fcltig entschieden. Das 5:2 war zugleich der Endstand.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das war am Ende dann doch noch einmal ganz sch\u00f6n knapp, womit man nach dem 4:0 nach 40 Minuten nicht wirklich rechnen konnte. Aber die Eisb\u00e4ren haben diese schwere Phase \u00fcberstanden. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Die Mannschaft hielt in dieser schweren Phase, als Lulea ordentlich Druck machte, stark zusammen und hielt die 4:2-F\u00fchrung fest. Zuvor hatte man Lulea vor allem im zweiten Drittel an die Wand gespielt, als man innerhalb von f\u00fcnf Minuten drei Tore erzielte. Die Eisb\u00e4ren \u00fcberzeugten mit einer sehr konzentrierten und vor allem in der Defensive sehr starken Leistung. Dass man Lulea nicht 60 Minuten vom eigenen Tor fern halten kann, war allen klar. Zu stark ist dieses Team, auch wenn die Schweden ihr K\u00f6nnen erst sp\u00e4t heute zeigten. Was aber vor allem an einer sehr starken Leistung der Eisb\u00e4ren lag, die mit ihrem Sieg die \u00dcberraschung perfekt machten. Und das vollkommen verdient.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist vollbracht. 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