{"id":6099,"date":"2016-01-25T21:14:16","date_gmt":"2016-01-25T20:14:16","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=6099"},"modified":"2016-01-25T21:17:14","modified_gmt":"2016-01-25T20:17:14","slug":"duesseldorf-sonderzug-wochenende-dem-debakel-vom-freitag-folgte-der-sieg-dank-einer-ueberragenden-moral","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2016\/01\/25\/duesseldorf-sonderzug-wochenende-dem-debakel-vom-freitag-folgte-der-sieg-dank-einer-ueberragenden-moral\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf-Sonderzug-Wochenende: Dem Debakel vom Freitag folgte am Sonntag der Sieg dank einer \u00fcberragenden Moral"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5202\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1516.jpg\" alt=\"logo_WBN_1516\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1516.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1516-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #22:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-23\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/RZ_Logo_DEG_rgb_72dpi-150x150.jpg\" alt=\"RZ_DEG_BasisPartner_farbig\" width=\"112\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/RZ_Logo_DEG_rgb_72dpi-150x150.jpg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/RZ_Logo_DEG_rgb_72dpi.jpg 289w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter der Fans der Eisb\u00e4ren Berlin. Denn die Berliner trafen gleich zweimal auf die D\u00fcsseldorfer EG. Am Freitagabend waren die Rheinl\u00e4nder in der Mercedes-Benz Arena zu Gast, gestern Nachmittag folgte dann das &#8222;R\u00fcckspiel&#8220; in D\u00fcsseldorf, wo die Eisb\u00e4ren von ca. 1500 EHC-Fans unterst\u00fctzt wurden. Das Wochenende bot einen ersten Vorgeschmack auf die im M\u00e4rz beginnenden Play-Offs. Hart umk\u00e4mpfte Spiele, viele Zweik\u00e4mpfe, viele Nickligkeiten und auch eine Schl\u00e4gerei auf dem Eis, miserable Schiedsrichter-Leistungen, spannende Spiele und zwei v\u00f6llig unterschiedliche Leistungen der Eisb\u00e4ren Berlin. Um nur mal einen Auszug aus diesem Wochenende zu nennen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Doch bevor die beiden Mannschaften zum ersten Mal die Schl\u00e4ger auf dem Eis kreuzten, gab es in Berlin noch eine Ehrung. Die erste Meistermannschaft von 1966 wurde geehrt. Die G\u00e4ste aus D\u00fcsseldorf erwiesen sich dabei jedoch als sehr unsympathisch, kamen sie doch w\u00e4hrend der Ehrung auf das Eis und kassierten daf\u00fcr prompt ein gellendes Pfeifkonzert. Die Stimmung war also bereits vor dem Spiel aufgeheizt, sowohl auf dem Eis als auch auf den R\u00e4ngen. Denn so etwas geh\u00f6rt sich nun einmal \u00fcberhaupt nicht.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_6104\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6104\" class=\"size-medium wp-image-6104\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160122_194406-300x169.jpg\" alt=\"(Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160122_194406-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160122_194406-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160122_194406-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-6104\" class=\"wp-caption-text\">(Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das erste Drittel bot dann wenig spielerische Highlights, Spielfluss kam \u00fcberhaupt nicht auf, denn die Partie wurde sehr oft durch Nickligkeiten und Strafen unterbrochen. Die beiden Hauptschiedsrichter Willi Schimm und Simon Aicher hatten alle H\u00e4nde voll zu tun und waren damit komplett \u00fcberfordert. Sie lie\u00dfen eine klare Linie vermissen, so dass die Spieler \u00fcberhaupt nicht wussten, was nun erlaubt ist und was nicht. So kamen sich Spencer Machacek (Berlin) und Chris Minard (DEG) bei einer sch\u00f6nen Schl\u00e4gerei etwas &#8222;n\u00e4her&#8220;. Machacek ging als Sieger aus dem Kampf hervor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Zu diesem Zeitpunkt lagen die G\u00e4ste bereits mit 1:0 in Front. Manuel Strodel hatte in der achten Spielminute in \u00dcberzahl getroffen. Die DEG st\u00f6rte die Eisb\u00e4ren fr\u00fch im Spielaufbau und provozierte somit Fehler. Die Eisb\u00e4ren kamen selten gef\u00e4hrlich vor das Tor, w\u00e4hrend die DEG bei ihren Aktionen in der Offensive durchaus immer wieder f\u00fcr Gefahr sorgten. Dennoch blieb es beim 0:1 nach den ersten 20 Minuten, welche \u00fcbrigens satte 52 Minuten gedauert hatten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das zweite Drittel sollte dann deutlich schneller zu Ende gehen, denn die beiden Hauptschiedsrichter hatten sich<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_6105\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6105\" class=\"size-medium wp-image-6105\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160122_210421-300x169.jpg\" alt=\"(Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160122_210421-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160122_210421-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160122_210421-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-6105\" class=\"wp-caption-text\">(Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">gedacht, die Linie aus dem ersten Drittel nicht fortzufahren und alle Nickligkeiten unbestraft zu lassen. Lediglich zwei Strafen wurden nur ausgesprochen. Da soll sich mal einer auf die Schiedsrichter einstellen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber so bekamen wir wenigstens endlich einmal Eishockey geboten. Und eine Berliner Mannschaft, die blitzschnell zum Ausgleich kam. Barry Tallackson, der sich an diesem Wochenende zum DEG-Schreck entwickeln sollte, hatte nach nur 24-Sekunden Ex-Eisb\u00e4r Mathias Niederberger \u00fcberwunden &#8211; 1:1 (21.). Jener Barry Tallackson war es auch, der nur vier Minuten sp\u00e4ter die Hausherren erstmals in F\u00fchrung geschossen hatte &#8211; 2:1 (25.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren waren in den ersten zehn Minuten des Mitteldrittels die bessere Mannschaft, hatten D\u00fcsseldorf im Griff und f\u00fchrten nicht unverdient. Doch die Mannen von Coach Christof Kreutzer wurden in den letzten zehn Minuten min\u00fctlich st\u00e4rker und schlugen zur\u00fcck.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Ken Andre Olimb sorgte Mitte des Spiels f\u00fcr den 2:2-Ausgleich (31.). Und zwei Minuten vor dem Drittelende &#8222;spazierte&#8220; Daniel Kreutzer durch die Defensive der Berliner und lie\u00df auch Petri Vehanen im Tor keine Chance &#8211; 2:3 (38.). Das Tor hatte man so leicht her geschenkt. Das 2:3 war zugleich auch der Pausenstand in der Arena am Ostbahnhof.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_6106\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6106\" class=\"size-medium wp-image-6106\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160122_194527-300x169.jpg\" alt=\"(Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160122_194527-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160122_194527-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160122_194527-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-6106\" class=\"wp-caption-text\">(Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was dann folgte, war wohl das schlechteste Drittel der Eisb\u00e4ren in dieser Saison. Das 2:3 kurz vor der Pause schien ihnen nicht gut getan zu haben, denn im letzten Drittel brach die Mannschaft komplett ein. D\u00fcsseldorf wurde es zu einfach gemacht, sie wurden f\u00f6rmlich zum Toreschie\u00dfen eingeladen und nahmen diese Einladung dankend an. Aus neun Chancen machten sie vier Tore.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Innerhalb von 2:08 Minuten zogen die Rheinl\u00e4nder auf 6:2 davon. Bei den Gegentoren zeigten die Eisb\u00e4ren kaum Gegenwehr, machten der DEG f\u00f6rmlich den Weg frei zum Tor. Die ganze Vorstellung im letzten Drittel war einfach nur peinlich. Kein Einsatz, immer einen Schritt langsamer, kaum ein Pass kam an, vor dem Tor einfach zu harm- und ideenlos. Chefcoach Uwe Krupp reagierte und nahm Petri Vehanen nach dem 2:6 aus dem Tor, nur konnte der Finne am wenigsten f\u00fcr diesen Spielstand. Kevin Nastiuk kam ins Tor und musste anschlie\u00dfend auch noch ein Tor zum 2:7 hinnehmen. Die Eisb\u00e4ren zeigten keine Gegenwehr mehr und lie\u00dfen sich einfach vorf\u00fchren. Von den R\u00e4ngen gab es nun Pfiffe gegen die Berliner, welche sie zu recht erhielten. Verlieren kann man immer mal ein Spiel, das geh\u00f6rt dazu. Aber dann muss die Leistung stimmen und die hat im letzten Drittel \u00fcberhaupt nicht mehr gestimmt. Das war einfach nur peinlich, was unsere Jungs da boten. Folgerichtig war das 2:7 auch in der H\u00f6he absolut verdient. Die Eisb\u00e4ren starteten also mit einem D\u00e4mpfer in das D\u00fcsseldorf-Wochenende und man musste nach diesem Spiel schlimmes f\u00fcr Sonntag bef\u00fcrchten. Die Mannschaft jedoch versprach sofortige Wiedergutmachung, schlie\u00dflich reisten die Berliner per Sonderzug an.<\/span><!--more--><\/p>\n<div id=\"attachment_6100\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6100\" class=\"size-medium wp-image-6100\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160124_141910-300x169.jpg\" alt=\"Blick in den ISS-Dome. (Foto: eisbaerlin.de(Walker)\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160124_141910-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160124_141910-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160124_141910-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-6100\" class=\"wp-caption-text\">Blick in den ISS-Dome. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dieser rollte am Sonntag um 5:46 Uhr vom Bahnhof Lichtenberg los. Die Fahrt war einmal mehr wieder super organisiert von Robert Papke und seinem Team. Daf\u00fcr einfach mal ein riesen gro\u00dfes Dankesch\u00f6n. Danke Robert, Danke!!!<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Stimmung im Zug war auf der Hinfahrt gro\u00dfartig. Alle waren gut gelaunt, freuten sich auf einen sch\u00f6nen Tag und ein klasse Spiel, der Alkohol schmeckte allen sichtlich gut und so kam man gut gelaunt gegen 13:00 Uhr in D\u00fcsseldorf am Hauptbahnhof an. Von dort aus ging es mit einer Sonder-S-Bahn weiter Richtung D\u00fcsseldorf-Rath, von wo aus man sich per Marsch auf den Weg Richtung ISS-Dome machte. Alles war perfekt organisiert bis hierhin, alle hatten nach wie vor super Laune, die sich aber schlagartig \u00e4nderte, als man am ISS-Dome eintraf.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Denn in D\u00fcsseldorf war man entweder vom Sonderzug aus Berlin \u00fcberrascht gewesen oder aber man hatte ihn schlichtweg untersch\u00e4tzt. Der eine Ordner schickte uns EHC-Fans zum hinteren Eingang, wo man jedoch wieder weg geschickt wurde, man m\u00f6ge sich doch bitte vorne einreihen. Die Ordner am Einlass waren v\u00f6llig \u00fcberfordert, 1500 Eisb\u00e4ren-Fans wollten in die Arena und hatten mittlerweile keine gute Laune mehr, da dieses Chaos am Einlass einen ziemlich \u00e4rgerte, denn der Sonderzug war sehr lange bekannt und da h\u00e4tte man das alles besser planen k\u00f6nnen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In der Halle angekommen, traf man dann wenigstens auf sehr nette Ordner, die einem freundlich entgegen traten und bei Fragen auch schnell helfen konnten. Angekommen im Block musste man sich dann schnell startklar machen, denn das erste Bully war nur noch wenige Minuten entfernt. Also wurden alle Banner aufgehangen und die Fahnen hochgezogen (auch unsere) und dann ging es endlich los mit dem Sonderzug-Ausw\u00e4rtsspiel im ISS-Dome.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_6101\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6101\" class=\"size-medium wp-image-6101\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160124_144943-300x169.jpg\" alt=\"Blick in den ISS-Dome. (Foto: eisbaerlin.de(Walker)\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160124_144943-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160124_144943-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160124_144943-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-6101\" class=\"wp-caption-text\">(Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und von Beginn an sah man, dass das hier ein ganz anderes Spiel werden sollte. Beide Teams begegneten sich auf Augenh\u00f6he, die Eisb\u00e4ren waren deutlich besser als Freitag. Sie standen hinten kompakt und versuchten aus dieser kompakten Defensive heraus die Angriffe zu starten. Auch wenn D\u00fcsseldorf am Ende des ersten Drittels knapp mehr Torsch\u00fcsse aufzuweisen hatte (10:8), waren die Eisb\u00e4ren die leicht bessere Mannschaft. Sie schafften es immer wieder, sich im Drittel der DEG festzusetzen und kamen auch zum Abschluss. Der Einsatz der Mannschaft stimmte, der Kampfgeist stimmte, diese Jungs da unten wollten die Revanche unbedingt. Und die Fans im Oberrang unterst\u00fctzten das Team nach allen Kr\u00e4ften und konnten in der 13. Spielminute erstmals jubeln. Barry Tallackson hatte zum zweiten Mal an diesem Wochenende zugeschlagen &#8211; 0:1. Diese F\u00fchrung hielt bis zur ersten Drittelpause und sie war auch durchaus verdient.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_6102\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6102\" class=\"size-medium wp-image-6102\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160124_154908-300x169.jpg\" alt=\"(Foto: eisbaerlin.de(Walker)\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160124_154908-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160124_154908-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160124_154908-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-6102\" class=\"wp-caption-text\">(Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das zweite Drittel begann die DEG in \u00dcberzahl, da Micki DuPont auf der Strafbank sa\u00df. Die Hausherren nutzen die \u00dcberzahl zum 1:1 durch Ken Andre Olimb in der 22. Spielminute. Die DEG war deutlich besser drin im Spiel und sorgte immer wieder f\u00fcr Gefahr vor dem Berliner Tor. Die Eisb\u00e4ren mussten ganz sch\u00f6n hart in der Defensive arbeiten und k\u00e4mpfen. Nur leider mussten die Berliner nicht nur mit der DEG k\u00e4mpfen, nein, auch die beiden Hauptschiedsrichter Roland Aum\u00fcller und Florian Zehetleitner waren die Gegner. Denn diese beeinflussten das Spiel doch stark, gaben immer wieder zweifelhafte Strafen gegen die Eisb\u00e4ren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Diese Unterzahlspiele kosten nat\u00fcrlich viel Kraft, aber die Eisb\u00e4ren verteidigten tapfer und hielten das 1:1 &#8211; bis 15 Sekunden vor der zweiten Drittelpause. Und dieses Gegentor hatten sie sich leider auch selbst zuzuschreiben. Bernhard Ebner bef\u00f6rderte die Scheibe zu Ken Andre Olimb, der konnte ungest\u00f6rt durch das Drittel der Eisb\u00e4ren fahren, sah Norm Milley frei stehend, welcher den Puck letztendlich ins Tor schoss &#8211; 2:1 (40.). Ein bitterer, aber vermeidbarer Gegentreffer kurz vor der zweiten Pause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aum\u00fcller und Zehetleitner hatten anscheinend Spa\u00df daran gefunden, Strafen gegen die Eisb\u00e4ren zu verteilen und gaben satte drei Strafen gegen die Berliner in den ersten drei Minuten des Schlussdrittels &#8211; innerhalb von 82 Sekunden. Unglaublich, \u00e4hnliche Szenen der DEG wurden nicht geahndet, aber die Eisb\u00e4ren wurden f\u00fcr jede Kleinigkeit bestraft.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> D\u00fcsseldorf nahm diese &#8222;Geschenke&#8220; dankend an und erh\u00f6hte in der 42. Spielminute durch Eduard Lewandowski auf 3:1.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber die Eisb\u00e4ren gaben nicht auf, k\u00e4mpften weiter und erspielten sich Torchancen. Und in der 46. Spielminute gelang ihnen durch T.J. Mulock das 2:3. Hier war also noch alles drin und die Eisb\u00e4ren gaben weiterhin alles. Diese Mannschaft war einfach nicht klein zu bekommen, nicht durch die vielen Strafen und auch nicht durch die Tatsache, dass sie viereinhalb Minuten vor dem Ende auch noch ohne Trainer Uwe Krupp da standen. Dieser hatte sich lautstark \u00fcber die vielen Fehlentscheidungen beschwert und wurde prompt aus dem Innenraum verbannt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber auch das schockte die Eisb\u00e4ren nicht. Im Gegenteil, das spornte sie noch zus\u00e4tzlich an und sie schafften tats\u00e4chlich noch den Ausgleich zum 3:3. In der 58. Spielminute war Darin Olver zur Stelle, Barry Tallackson war hier einer der Vorbereiter gewesen. Die Eisb\u00e4ren hatten sich also dank einer \u00fcberragenden Moral und eines unb\u00e4ndigen Kampfgeistes in die Verl\u00e4ngerung gerettet. Und dieser eine Punkt war mehr als verdient.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und die Verl\u00e4ngerung begannen die Eisb\u00e4ren weiterhin in \u00dcberzahl, denn es lief noch das Powerplay nach der Spieldauer gegen Drayson Bowman. Knapp zwei Minuten noch mit einem Mann mehr auf dem Eis, wenn nicht jetzt wann dann, habe ich zu meinem Kumpel gesagt. Kaum hatte ich es ausgesprochen, lag die Scheibe im Netz. Ganze 14 Sekunden nach Beginn der Overtime. Und wie sollte es auch anders sein, Barry Tallackson sorgte mit seinem insgesamt vierten Treffer und f\u00fcnften Scorerpunkt an diesem Wochenende f\u00fcr die Entscheidung, den Zusatzpunkt und die R\u00fcckeroberung der Tabellenf\u00fchrung.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_6103\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6103\" class=\"size-medium wp-image-6103\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160124_171129-300x169.jpg\" alt=\"Die Mannschaft bedankte sich nach dem Spiel f\u00fcr die gro\u00dfartige Unterst\u00fctzung bei den Fans. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160124_171129-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160124_171129-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20160124_171129-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-6103\" class=\"wp-caption-text\">Die Mannschaft bedankte sich nach dem Spiel f\u00fcr die gro\u00dfartige Unterst\u00fctzung bei den Fans. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Am Jubel der Spieler sah man ihnen an, wie erleichtert sie \u00fcber diesen Sieg und die zwei Punkte waren. Dieses Spiel hat unglaublich viele Nerven gekostet. Erst die F\u00fchrung unserer Jungs, dann der 1:3-R\u00fcckstand bedingt durch drei Gegentore in Unterzahl, sehr viele strittige Entscheidungen von Aum\u00fcller und Zehetleitner, der Ausraster von Uwe Krupp, das 3:3 kurz vor Schluss und dann das 4:3 in der Verl\u00e4ngerung. Diese Mannschaft ist einfach unglaublich. So ein Spiel nach dem Debakel von Freitag, diese gro\u00dfartige Moral, das Spiel noch zu drehen und am Ende als Sieger das Eis zu verlassen. F\u00fcr diese Leistung kann man nur den Hut vor der Mannschaft ziehen. Diese vielen R\u00fcckschl\u00e4ge so weg zu stecken, zeugt von St\u00e4rke. Great Job!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dass die R\u00fcckfahrt anschlie\u00dfend mit bester Laune angetreten wurde, brauche ich wohl nicht erw\u00e4hnen. Der Sieg wurde ausgiebig gefeiert und so verging ein mal wieder perfekter Sonderzug-Tag viel zu schnell mit der Ankunft in Berlin-Lichtenberg um kurz nach 1 Uhr.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #22: Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter der Fans der Eisb\u00e4ren Berlin. Denn die Berliner trafen gleich zweimal auf die D\u00fcsseldorfer EG. Am Freitagabend waren die Rheinl\u00e4nder in der Mercedes-Benz Arena zu Gast, gestern Nachmittag folgte dann das &#8222;R\u00fcckspiel&#8220; in D\u00fcsseldorf, wo die Eisb\u00e4ren von ca. 1500 EHC-Fans unterst\u00fctzt wurden&#8230;. <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2016\/01\/25\/duesseldorf-sonderzug-wochenende-dem-debakel-vom-freitag-folgte-der-sieg-dank-einer-ueberragenden-moral\/\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[166,16,8,318,137,211,289,25,22,5],"tags":[],"class_list":["post-6099","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles-aus-der-liga","category-deg","category-ebb","category-eisbaerlin-de-on-tour","category-eisbaren-news","category-impressionen","category-saison-20152016","category-spieltagsberichte","category-walkersbarennews","category-wbn"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6099","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6099"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6099\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6108,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6099\/revisions\/6108"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6099"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6099"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6099"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}