{"id":609,"date":"2012-10-05T22:56:43","date_gmt":"2012-10-05T20:56:43","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=609"},"modified":"2012-10-05T23:17:01","modified_gmt":"2012-10-05T21:17:01","slug":"65-eisbaren-gewinnen-spektakulares-spiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2012\/10\/05\/65-eisbaren-gewinnen-spektakulares-spiel\/","title":{"rendered":"6:5 &#8211; Eisb\u00e4ren gewinnen spektakul\u00e4res Spiel"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2012\/09\/22\/del-saison-20122013-3-spieltag-mannheim-nicht-zu-stoppen-nurnberg-gewinnt-spitzenspiel\/125px-nuernberg_ice_tigers_logo_svg\/\" rel=\"attachment wp-att-13\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-13\" title=\"125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"88\" height=\"94\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2012\/09\/15\/13-saisonauftakt-geht-in-die-hose\/125px-logo_erc_ingolstadt_svg\/\" rel=\"attachment wp-att-12\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" title=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"91\" \/><\/a>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben den zweiten Ausw\u00e4rtssieg in Folge eingefahren. Bei den Thoms Sabo Ice Tigers setzten sich die Berliner in einem verr\u00fcckten Eishockeyspiel mit 6:5 (1:1, 3:3, 2:1) durch und feierten damit den vierten Saisonsieg. Allerdings sah es lange nicht nach einem Sieg der Eisb\u00e4ren aus. Doch mit einer unglaublichen Moral und einem ebenso ungalublichen Siegeswillen drehten die Berliner die Partie in N\u00fcrnberg noch um. Aber der Reihe nach.<\/p>\n<p>Das Spiel begann f\u00fcr die Eisb\u00e4ren \u00fcberhaupt nicht gut. Keine zwei Minuten waren gespielt, da lagen die G\u00e4ste aus der Hauptstadt schon mit 0:1 hinten. Dusan Frosch hatte N\u00fcrnberg mit dem ersten Torschuss (!) in F\u00fchrung gebracht.Der Puck prallte an den rechten Pfosten und von dort aus ins Tor.<br \/>\nDoch den Berlinern bot sich schnell die Gelegenheit, den Ausgleich zu erzielen. Fast f\u00fcnf Minuten am St\u00fcck konnten die Eisb\u00e4ren Powerplay spielen. Zwischenzeitlich war man sogar mit zwei Mann mehr auf dem Eis (1:16 Minuten). Doch es wurden auch heute wieder die Schw\u00e4chen im Powerplay deutlich. Das sah zwar optisch alles sch\u00f6n und gut aus, aber wenn man nicht zum Abschluss kommt, bringt so ein Powerplay nicht viel. Zudem hatten die Eisb\u00e4ren auch Probleme mit dem starken Penaltykilling der Hausherren.<br \/>\nZehn Minuten waren gespielt, da lief Evan Kaufmann in \u00dcberzahl alleine auf Eisb\u00e4ren-Goalie Rob Zepp zu. Kaufmann konnte von Frank H\u00f6rdler nur per Foul gestoppt werden und so entschieden die beiden Hauptschiedsrichter Krawinkel und Schimm folgerichtig auf Penalty. Doch Evan Kaufmann vergab die gro\u00dfe Chance auf 2:0 zu erh\u00f6hen.<!--more--><br \/>\nNur zwei Minuten sp\u00e4ter war es erneut Rob Zepp gewesen, der das 0:2 verhinderte. Er kratzte den Puck nach einem Schuss von Dusan Frosch gerade so noch von der Linie.<br \/>\nFast schon \u00fcberraschend kamen die Eisb\u00e4ren dann in der 15. Minute zum 1:1-Ausgleich. T.J. Mulock passte vor das Tor, wo Matt Foy in \u00dcberzahl zum 1:1 traf. Das erste DEL-Tor vom Neuzugang.<br \/>\nBeim 1:1 blieb es dann bis zur ersten Drittelpause.<\/p>\n<p>Im Mitteldrittel erwischten die Eisb\u00e4ren den besseren Start. Sie kamen entschlossen aus der Kabine und setzten die Franken sofort unter Druck. Die Eisb\u00e4ren mit starkem Forechecking, st\u00f6rten die N\u00fcrnberger immer wieder sehr fr\u00fch. Doch die Berliner konnten ihre \u00dcberlegenheit in dieser Phase nicht ausnutzen.<br \/>\nAnders N\u00fcrnberg, die mit ihrem ersten Angriff im zweiten Drittel erneut in F\u00fchrung gingen. Ryan Bayda hatte einfach mal abgezogen, der Puck rutschte unter Rob Zepp seiner Fanghand durch und landete letztendlich im Tor &#8211; 2:1 (23.). Ein Tor, bei dem Rob Zepp \u00fcberhaupt nicht gut aussah. Er hatte beim Schuss von Bayda ganz einfach daneben gegriffen.<br \/>\nDen Eisb\u00e4ren bot sich aber sofort die Chance zum Ausgleich. Jame Pollock musste bei den Franken auf die Strafbank, doch das Powerplay sah erneut nicht gut aus. Gerade als N\u00fcrnberg wieder komplett war, fiel dann doch noch der 2:2-Ausgleich. Gew\u00fchl vor dem N\u00fcrnberger Tor, Tyson Mulock behielt die \u00dcbersicht und netzte ein (26.).<br \/>\nAber die Freude \u00fcber den Ausgleich hielt nicht lange, denn N\u00fcrnberg ging schon wieder in F\u00fchrung. Nur eine Minute sp\u00e4ter hatten die Franken einen Konter, den sie klasse ausspielten. Jason Jaspers passte zu Evan Kaufmann, der Rob Zepp keine Chance lie\u00df und zum 3:2 traf (27.).<br \/>\nDas Spiel nahm nun an Fahrt auf und entwickelte sich zu einem hochklassigen Eishockyspiel, bei dem auch noch viele Tore fielen. In der 31. Minute hatten die N\u00fcrnberger schon wieder Grund zum jubeln gehabt. Auf dem Eis wurde 4 gegen 4 gespielt, Tim Sch\u00fcle spielte einen tollen Pass auf Casey Borer, der frei vor Rob Zepp zum Schuss kam &#8211; 4:2.<br \/>\nFortan waren die Eisb\u00e4ren zwar bem\u00fcht gewesen, doch irgendwie fehlte den Mannen von Coach Don Jackson die zwingende Idee. N\u00fcrnberg war nach wie vor bei Kontern gef\u00e4hrlich.<br \/>\nGegen Ende des zweiten Drittels \u00fcberschlugen sich dann die Ereignisse. Andr\u00e9 Rankel passte quer vor das Tor, wo Mads Christensen den Puck im Tor der Ice Tigers versenkte. Der 4:3-Anschlusstreffer, aus dem Nichts heraus.<br \/>\nNur wenige Sekunden nach dem Anschlusstreffer hatte Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel die gro\u00dfe Chance zum Ausgleich, doch er scheiterte an N\u00fcrnbergs Goalie Tyler Weiman.<br \/>\n50 Sekunden vor der zweiten Drittelpause fiel dann aber doch noch der 4:4-Ausgleich. Frank H\u00f6rdler fuhr ins Drittel hinein, holte aus und h\u00e4mmerte den Puck zum 4:4 ins Tor. Ein Wahnsinns-Tor des Eisb\u00e4ren-Verteidigers.<br \/>\nN\u00fcrnberg war nach den beiden \u00fcberraschenden Gegentoren keinesfalls geschockt und suchte noch einmal den Weg in die Offensive. Und die Franken kamen auch zu drei Gro\u00dfchancen, doch es sollte im Mitteldrittel kein weiterer Treffer mehr fallen.<br \/>\nNach 40 Minuten hochklassigem Eishockey hatte es also 4:4-Unentschieden gestanden.<\/p>\n<p>Im letzten Drittel begegneten sich beide Mannschaften auf Augenh\u00f6he. Zun\u00e4chst vergab Tyson Mulock auf Seiten der Berliner, wenig sp\u00e4ter Yasin Ehliz auf Seiten der N\u00fcrnberger eine gute Chance. Es ging rauf und runter, beide Mannschaften machten klasse Werbung f\u00fcr den Eishockey-Sport.<br \/>\nDie G\u00e4ste aus der Hauptstadt dr\u00fcckten nun noch einmal ordentlich. Bei Frank H\u00f6rdlers Schuss stand aber noch der Pfosten im Weg (50.).<br \/>\nWenig sp\u00e4ter musste Laurin Braun auf die Strafbank, N\u00fcrnberg war also nun in \u00dcberzahl gewesen. Doch der \u00fcberragende T.J. Mulock (4 Scorerpunkte) lief in Unterzahl alleine auf Tyler Weiman zu und brachte die Eisb\u00e4ren erstmals in F\u00fchrung &#8211; 5:4 (51.).<br \/>\nNun waren es die Franken gewesen, die ordentlich Druck entwickelten. N\u00fcrnberg suchte immer wieder den Weg Richtung Rob Zepp. Doch Zepp lie\u00df zun\u00e4chst nichts zu.<br \/>\nAuch die Berliner erspielten sich zum Ende des Spiels noch einmal gute Torchancen, doch Andr\u00e9 Rankel scheiterte an Tyler Weiman und Mads Christensen an der Latte.<br \/>\nEs liefen die letzten zwei Spielminuten und dort \u00fcberschlugen sich die Ereignisse dann erneut. 100 Sekunden vor dem Ende gelang Steven Reinprecht nach klasse Zuspiel tats\u00e4chlich noch der 5:5-Ausgleich. Alle dachten nun, dass es in die Verl\u00e4ngerung gehen w\u00fcrde.<br \/>\nDoch das wollten die Eisb\u00e4ren nicht. Andr\u00e9 Rankel erk\u00e4mpfte hinter dem N\u00fcrnberger Tor stark den Puck, passte vor das Tor, wo Mads Christensen zum 6:5 einnetzte. 36 Sekunden vor dem Ende lagen die Berliner also erneut in Front. Und diese F\u00fchrung hielt dann aber auch bis zum Schluss. N\u00fcrnberg versuchte zwar noch einmal alles, aber letztendlich blieb es beim 6:5.<\/p>\n<p>Was war das f\u00fcr ein Spiel gewesen. Im ersten Drittel waren die Hausherren die klar bessere Mannschaft. Eisb\u00e4ren-Goalie Rob Zepp war es zu verdanken, dass es mit einem 1:1 in die erste Drittelpause ging. Im Mitteldrittel wurde die Leistung der Berliner dann etwas besser, aber nach wie vor zeigte man viele Schw\u00e4chen. Im letzten Drittel konnten die Eisb\u00e4ren dann aber voll und ganz \u00fcberzeugen. Die Moral der Mannschaft war gigantisch gewesen, genauso auch der Siegeswille. Man muss der Mannschaft von Don Jackson ein dickes Kompliment machen. Dieser Sieg wird der gesamten Mannschaft noch einmal einen Schub an Selbstvertrauen geben. Die Eisb\u00e4ren scheinen so langsam aber sicher in Fahrt zu kommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben den zweiten Ausw\u00e4rtssieg in Folge eingefahren. Bei den Thoms Sabo Ice Tigers setzten sich die Berliner in einem verr\u00fcckten Eishockeyspiel mit 6:5 (1:1, 3:3, 2:1) durch und feierten damit den vierten Saisonsieg. Allerdings sah es lange nicht nach einem Sieg der Eisb\u00e4ren aus. 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