{"id":6060,"date":"2016-01-01T21:19:05","date_gmt":"2016-01-01T20:19:05","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=6060"},"modified":"2016-01-01T21:23:33","modified_gmt":"2016-01-01T20:23:33","slug":"ein-sehr-starker-monat-an-deren-ende-die-eisbaeren-aber-schwaechelten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2016\/01\/01\/ein-sehr-starker-monat-an-deren-ende-die-eisbaeren-aber-schwaechelten\/","title":{"rendered":"Ein sehr starker Monat, an deren Ende die Eisb\u00e4ren aber schw\u00e4chelten"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5205\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM1516.jpg\" alt=\"logo_WsM1516\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM1516.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM1516-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"100\" height=\"114\" \/>Das Jahr 2015 ist Geschichte, nun sind wir im neuen Jahr 2016 angekommen. An dieser Stellen w\u00fcnschen wir Euch Allen erst einmal ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr. Nicht nur das Jahr 2015 liegt hinter uns, nein auch der Monat Dezember liegt hinter uns und in diesem haben die Eisb\u00e4ren Berlin satte zehn Spiele in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) absolviert. Und nach dem eher entt\u00e4uschenden November sind die Eisb\u00e4ren im letzten Monat des Jahres richtig in Fahrt gekommen und hatten sich zwischenzeitlich auch die Tabellenf\u00fchrung geholt. Aber am Ende ging unseren Jungs dann aber etwas die Puste aus und man verlor die letzten beiden Spiele des Jahres und vor allem erzielte man in den letzten drei Spielen im Dezember nur noch ganze zwei Tore. Wir blicken noch einmal zur\u00fcck auf den Monat Dezember:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren starteten in den letzten Monat des Jahres mit drei Heimspielen. Zuerst begr\u00fc\u00dfte man die Adler Mannheim in der Arena am Ostbahnhof. Die Kurpf\u00e4lzer waren zu diesem Zeitpunkt \u00fcberragend drauf, reisten als Spitzenreiter an und waren der Favorit in dieser Partie. Und die Adler gingen auch in F\u00fchrung, aber die Eisb\u00e4ren beendeten das erste Drittel mit 1:1. Im Mitteldrittel drehten die Eisb\u00e4ren dann aber auf und entschieden das zweite Drittel mit 5:1 f\u00fcr sich. Das 6:2 war am Ende auch der Endstand und da staunten die Fans nicht schlecht, als die Eisb\u00e4ren den Deutschen Meister mal soeben mit 6:2 vom Eis fegten und dabei eine \u00fcberragende Leistung zeigten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nur zwei Tage sp\u00e4ter gastierte mit den Iserlohn Roosters der Tabellenzweite in Berlin und auch die Sauerl\u00e4nder hatten keine Chance gegen die Eisb\u00e4ren. Diese standen hinten sehr sicher, lie\u00dfen nicht viel zu und vorne nutzte man seine Chancen eiskalt aus. Genau so muss man gegen eine Mannschaft wie Iserlohn spielen. Petri Vehanen feierte in diesem Spiel seinen ersten Shut-out der Saison.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die K\u00f6lner Haie kamen dann als drittes in die Arena am Ostbahnhof und auch die Domst\u00e4dter sollten die Heimreise mit leeren H\u00e4nden bestreiten. Die Eisb\u00e4ren waren auch an diesem Abend nicht zu schlagen und fertigten K\u00f6ln mit 5:2 ab. In Berlin herrschte richtig gute Stimmung, die Eisb\u00e4ren spielten endlich wieder richtig gutes Eishockey und machten den tristen November vergessen.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Den drei Heimspielen zu Monatsbeginn folgten vier Ausw\u00e4rtsspiele in Folge. Und gleich das erste ging f\u00fcr die Eisb\u00e4ren verloren. Nach f\u00fcnf Siegen in Folge unterlagen die Berliner in M\u00fcnchen knapp mit 1:2. Angstgegner M\u00fcnchen stoppte die Eisb\u00e4ren also in deren Lauf und beendete die Siegesserie. Die Eisb\u00e4ren haben allgemein immer Probleme mit der Spielweise der M\u00fcnchner und in M\u00fcnchen war bisher relativ wenig zu holen f\u00fcr unsere Jungs.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Doch diese Niederlage sollte nur einen Ausrutscher dar stellen. Die Eisb\u00e4ren mussten f\u00fcnf Tage sp\u00e4ter in Straubing antreten und dort sahen die Zuschauer ein v\u00f6llig verr\u00fccktes Spiel. Die Eisb\u00e4ren f\u00fchrten mit 2:0, doch die Tigers k\u00e4mpften sich zur\u00fcck in die Partie und glichen zum 2:2 aus. So stand es auch nach 40 Minuten. Im Schlussdrittel drehten die Berliner dann aber so richtig auf und lie\u00dfen den Niederbayern keine Chance mehr. 7:4 hie\u00df es am Ende in Straubing f\u00fcr die Eisb\u00e4ren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dem Tor-Spektakel folgte zwei Tage sp\u00e4ter ein richtig hart umk\u00e4mpftes 3:2 beim Tabellenletzten Krefeld. Diese zeigten an diesem Abend eine klasse k\u00e4mpferische Leistung, aber die Eisb\u00e4ren nutzten die Fehler der Seidenst\u00e4dter eiskalt aus und entf\u00fchrten die drei Punkte aus dem K\u00f6nigPalast.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zwei Tage vor Weihnachten musste man zum Abschluss der Ausw\u00e4rts-Tour zum Bruderduell nach Hamburg. Dort war ordentlich Feuer unterm Dach, im Training gab es sogar eine Schl\u00e4gerei zwischen zwei Spielern der Hanseaten. Im Spiel gegen den Spitzenreiter gab es auch nichts zu holen f\u00fcr Hamburg. Die abgezockten Eisb\u00e4ren entschieden die Partie am Ende mit 5:3 f\u00fcr sich und konnten so als Tabellenf\u00fchrer Weihnachten feiern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Feiertage schienen den Berlinern aber nicht gut getan zu haben. Denn auf einmal war ein Bruch im Spiel der Eisb\u00e4ren. Gegen Wolfsburg reichte es gerade so zu einem 1:0-Sieg und dem zweiten Saison-Shut-out von Petri Vehanen. Das Spiel war zwar ein Beweis daf\u00fcr, dass die Eisb\u00e4ren es auch schaffen, enge Spiele f\u00fcr sich zu entscheiden, aber es war kein ansehnliches Spiel der Berliner und es sollte der Auftakt in einen nicht so gelungenen Jahresabschluss sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Denn nur zwei Tage sp\u00e4ter musste man erneut in M\u00fcnchen antreten. Exakt bei jener Mannschaft, die den Eisb\u00e4ren die bisher einzige Niederlage in diesem Monat zugef\u00fcgt hatte. Es sollte die zweite folgen. Mit 3:0 gewann M\u00fcnchen gegen die Eisb\u00e4ren. Die Mannen von Don Jackson verteidigten sehr stark, machten stets die Schussbahn zu und st\u00f6rten die Eisb\u00e4ren fr\u00fch im Spielaufbau. Vor dem Tor war man eiskalt und gewann so die Partie sehr verdient. Die Eisb\u00e4ren schienen also Probleme mit Mannschaften zu haben, die hinten sehr sicher stehen, aggressives Forechecking spielen und auf Fehler der Eisb\u00e4ren warten, um dann eiskalt den Konter zu fahren und im besten Fall erfolgreich abzuschlie\u00dfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Iserlohn schien dieses Spiel genau analysiert zu haben, denn die Roosters konnten das zweite Spiel in Berlin in diesem Monat f\u00fcr sich entscheiden. 2:1 hie\u00df es am Ende. Iserlohn verteidigte sehr stark, st\u00f6rte die Eisb\u00e4ren fr\u00fch im Spielaufbau und provozierte somit Fehler. Das 0:1 resultierte aus einem Scheibenverlust, das 0:2 fiel, als die Zuordnung in der Berliner Defensive nicht stimmte. Das kurze Aufb\u00e4umen kurz vor Schluss mit dem Anschlusstreffer von Andr\u00e9 Rankel kam zu sp\u00e4t.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">So endete ein an sich eigentlich sehr starker Monat Dezember also mit einer Entt\u00e4uschung f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin. Die letzten drei Spiele liefen nicht wie gew\u00fcnscht, das 1:0 gegen Wolfsburg brachte man gerade so \u00fcber die Zeit, da gewann man sicherlich auch mit viel Geschick aber auch mit Gl\u00fcck. Gegen M\u00fcnchen und Iserlohn kam man \u00fcberhaupt nicht klar und schon gingen diese beiden Spiele verloren. Und vor dem Tor herrscht aktuell Ladehemmung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dennoch hat der Dezember auch gezeigt, dass mit den Eisb\u00e4ren durchaus wieder zu rechnen ist. Sie haben in vielen Spielen \u00fcberzeugen k\u00f6nnen und haben immer einen Weg gefunden, enge Spiele f\u00fcr sich zu entscheiden. Am Ende zeigte sich dann aber auch, dass man gegen defensiv ausgerichtete Mannschaften so seine Probleme hat. Wenn man auch noch dieses Problem abstellen kann, dann ist mit den Eisb\u00e4ren in dieser Saison definitiv zu rechnen. Denn dass sie es nach wie vor noch drauf haben, haben sie im Dezember durchaus bewiesen &#8211; mal abgesehen von den letzten drei Spielen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Sieben Siege aus zehn Spielen stehen zu Buche, bei einem Torverh\u00e4ltnis von 32:20. Petri Vehanen kann man sicherlich auch in diesem Monat wieder hervor heben. Er spielt zur Zeit einfach \u00fcberragend und hat so manchen Riesen-Save hingelegt. Auf ihn k\u00f6nnen die Eisb\u00e4ren im Moment einfach nicht verzichten. Sehr zur Trauer von Back-up Kevin Nastiuk, der eigentlich w\u00e4hrend der Ausw\u00e4rts-Tour ein Spiel bekommen sollte. Aber Vehanen spielte einfach zu stark.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ansonsten muss man sechs Spieler im Dezember besonders loben. Neuzugang Spencer Machacek legte einen sehr starken Monat hin, sammelte acht Scorerpunkte. Drei Tore erzielte er selbst, zu acht weiteren Toren gab er jeweils die Vorlage. An ihm werden wir noch jede Menge Freude haben.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Barry Tallackson findet anscheinend in dieser Saison seine verloren geglaubten Scorer-F\u00e4higkeiten wieder. Zwei Tore erzielte er im Dezember, sieben weitere Tore bereitete er vor. Auch Darin Olver, Top-Scorer der Eisb\u00e4ren, spielt bisher eine \u00fcberragende Saison. Zehn Scorerpunkte erreichte er (4 Tore\/6 Vorlagen).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Auch Julian Talbot kommt so langsam in Fahrt, vier Tore erzielte er selbst und f\u00fcnf weitere bereitete er vor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel war der beste Torsch\u00fctze der Eisb\u00e4ren im Dezember. Satte sechs Tore erzielte Rankel, daf\u00fcr bereitete er aber kein Tor vor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und Marcel Noebels war auch im Dezember wieder sehr stark unterwegs, traf dreimal und bereitete f\u00fcnf Tore vor.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Hoffen wir mal, dass die letzten drei Spiele Warnung genug waren f\u00fcr die Eisb\u00e4ren und sie in 2016 wieder ihr bestes Eishockey zeigen und eine neue Siegesserie starten werden. Und Platz Eins werden sie sich sicherlich schnellstm\u00f6glich wieder zur\u00fcckholen wollen.\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jahr 2015 ist Geschichte, nun sind wir im neuen Jahr 2016 angekommen. An dieser Stellen w\u00fcnschen wir Euch Allen erst einmal ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr. 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