{"id":6053,"date":"2015-12-31T13:37:50","date_gmt":"2015-12-31T12:37:50","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=6053"},"modified":"2015-12-31T13:37:50","modified_gmt":"2015-12-31T12:37:50","slug":"12-im-spitzenspiel-eisbaeren-ohne-ideen-gegen-clevere-iserlohner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2015\/12\/31\/12-im-spitzenspiel-eisbaeren-ohne-ideen-gegen-clevere-iserlohner\/","title":{"rendered":"1:2 im Spitzenspiel: Eisb\u00e4ren ohne Ideen gegen clevere Iserlohner"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4491\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1415.jpg\" alt=\"logo_WBN_1415 \" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1415.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1415-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #18:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-22\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IEC_Roosters-150x150.jpg\" alt=\"Rooster_1_E17_ig110307\" width=\"110\" height=\"110\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das hatten sich die Eisb\u00e4ren Berlin und die 14.200 Zuschauer in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena ganz anders vorgestellt. Im letzten Heimspiel des Jahres 2015 waren die Iserlohn Roosters zu Gast und man freute sich auf ein richtig sch\u00f6nes Spitzenspiel. Doch sch\u00f6n war an dem Abend rein gar nichts. Das Spiel war nicht wirklich ansehnlich, die Eisb\u00e4ren kamen \u00fcberhaupt nicht klar mit der Iserlohner Spielweise und merkten erst in den letzten Minuten des Spiels, wie man f\u00fcr geh\u00f6rig Druck im Angriff sorgen kann und auch allgemein wirkten die Eisb\u00e4ren gestern recht m\u00fcde und waren in vielen Situationen einfach immer einen Schritt langsamer als Iserlohn. Die Sauerl\u00e4nder brauchten gestern nicht ihr bestes Eishockey zeigen, um das Spiel verdient zu gewinnen. Hinten standen die Roosters sehr sicher und vorne lauerten sie auf Fehler der Eisb\u00e4ren, um dann eiskalt zuzuschlagen. Der Plan klappte perfekt\u00a0und so holten sich die G\u00e4ste vom Seilersee die letzten drei Punkte des Jahres 2015 in Berlin.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Chefcoach Uwe Krupp musste gestern\u00a0auf Frank H\u00f6rdler, Mark Bell, Kai Wissmann, Jonas Schlenker, Vladislav Filin und Marvin C\u00fcpper verzichten. Im Tor stand auch gestern wieder Petri Vehanen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_6054\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6054\" class=\"size-medium wp-image-6054\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151230_195419-300x169.jpg\" alt=\"(Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151230_195419-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151230_195419-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151230_195419-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-6054\" class=\"wp-caption-text\">(Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Hinein ins Spiel. Die Taktik der G\u00e4ste war von Beginn an zu merken. Iserlohn stand hinter sehr sicher und lauerte auf Konter. Die Eisb\u00e4ren liefen an, schienen aber kein wirkliches Konzept zu haben. Sie kamen zwar immer mal wieder ins Angriffsdrittel der Sauerl\u00e4nder, dort aber wurde es dann zu kompliziert, weil sie kein Mittel gegen die kompakte Defensive der Roosters\u00a0fanden. Wenn dann doch mal ein Schuss durch kam, war er entweder zu harmlos oder aber eine sichere Beute von Mathias Lange im IEC-Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In der neunten Spielminute fiel dann der erste Treffer des Abends. Die Eisb\u00e4ren mit dem Scheibenverlust, Cody Sylvester schickte Brad Ross auf die Reise und der lie\u00df Petri Vehanen alt aussehen &#8211; 0:1.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Knapp eine Minute sp\u00e4ter war Ross schon wieder auf dem Weg Richtung Vehanen, diesmal konnte er diese Chance aber nicht nutzen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Iserlohns Taktik ging hier voll auf. Die Eisb\u00e4ren bissen sich die Z\u00e4hne an deren Defensive aus, w\u00e4hrend Iserlohn vor dem Tor eiskalt agierte und so nach 20 Minuten mit 1:0 f\u00fchrte.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Mitteldrittel begann dann aus Eisb\u00e4ren-Sicht \u00fcberhaupt nicht gut. Nick Petersen, der im n\u00e4chsten Jahr wohl in<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_6055\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6055\" class=\"size-medium wp-image-6055\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151230_203308-300x169.jpg\" alt=\"(Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151230_203308-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151230_203308-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151230_203308-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-6055\" class=\"wp-caption-text\">(Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Berlin spielen wird, spielte die Scheibe zu Bobby Raymond und der hatte gen\u00fcgend Zeit, sich die Ecke auszusuchen. Er schoss Vehanen die Scheibe durch die Schoner und schon lag Iserlohn mit 2:0 vorne (22.). Die Defensive der Eisb\u00e4ren hielt stur seine Position, ohne mal den puck-f\u00fchrenden Spieler anzugreifen. So hatte Raymond keinerlei Probleme, das Tor zu erzielen. Unglaublich dieses Defensiv-Verhalten unserer Jungs.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach rannten die Eisb\u00e4ren weiterhin an, sie kamen auch zu Torsch\u00fcssen, aber irgendwie war da nicht wirklich was zwingendes bei. Keine Chance, wo man jetzt sagte, man war das knapp. Irgendwie versuchten es die Spieler auch zu oft mit Einzelaktionen statt einfach mal den besser platzierten Mitspieler zu sehen. Bei Iserlohn sah das irgendwie alles leichter aus. Wenn die mal vor das Tor kamen, ging das ganz schnell und die Sch\u00fcsse waren dann meistens auch gef\u00e4hrlich.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> So stand es nach 40 Minuten 0:2 aus Berliner Sicht und angesichts der Spielweise der Eisb\u00e4ren machte hier wenig Hoffnung auf Besserung im Schlussdrittel.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_6056\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6056\" class=\"size-medium wp-image-6056\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151230_203311-300x169.jpg\" alt=\"(Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151230_203311-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151230_203311-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151230_203311-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-6056\" class=\"wp-caption-text\">(Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch im letzten Drittel merkte man den Eisb\u00e4ren das Bem\u00fchen zwar an, hier den Anschlusstreffer erzielen zu wollen. Aber Iserlohn machte das in der Defensive sehr geschickt, lie\u00df eigentlich sehr selten hochkar\u00e4tige Chancen der Hausherren zu und alles andere, was auf das Tor kam, war eine sichere Beute von Mathias Lange. Iserlohn war jetzt nur noch auf eine sichere Defensive bedacht und fuhr nur noch gelegentlich einen Entlastungs-Angriff.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Minuten vergingen und je n\u00e4her das Spielende r\u00fcckte, desto mehr dr\u00fcckten die Eisb\u00e4ren auf einmal. In der Schlussphase bekamen sie es dann doch mal hin, Iserlohn geh\u00f6rig unter Druck zu setzen. Diese konnten sich nun gar nicht mehr befreien und die Eisb\u00e4ren schossen tats\u00e4chlich auch mal auf das Tor. Und 80 Sekunden vor der Schlusssirene h\u00e4mmerte Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel die Scheibe ins Iserlohner Tor &#8211; 1:2 (59.). Auf einmal war wieder Hoffnung da, denn unsere Jungs machten weiter Druck, Vehanen blieb weiterhin drau\u00dfen und die Eisb\u00e4ren versuchten noch einmal alles, aber Mathias Lange lie\u00df keinen Puck mehr durch und somit blieb es beim 1:2 nach 60 Minuten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ein paar Minuten druckvolles Eishockey reichen in dieser Liga nicht aus. Die Eisb\u00e4ren fanden lange keine Mittel gegen die sichere Defensive der Roosters und am Ende versuchten sie es auf einmal mit der Brechstange. Damit hast du in dieser Liga keinen Erfolg. Die Eisb\u00e4ren scheinen ein Problem mit Gegnern zu haben, die hinten sehr sicher stehen und die Eisb\u00e4ren fr\u00fch im Spielaufbau st\u00f6ren. Das hat M\u00fcnchen zweimal in diesem Monat bewiesen und Iserlohn hat sich diese Spiele anscheinend genau angeschaut und analysiert. Es war sicherlich kein sch\u00f6nes Spiel der Sauerl\u00e4nder, aber eben effektiv. Sie lie\u00dfen hinten nicht viel zu &#8211; mal abgesehen von den letzten Minuten des Spiels &#8211; und vorne lauerten sie auf ihre Konterchancen und auf Fehler der Eisb\u00e4ren. Die machten nat\u00fcrlich welche und die beiden Tore entstanden auch aus zwei Fehlern der Eisb\u00e4ren. Einmal der Scheibenverlust vor dem 0:1 und dann das durchaus peinliche Defensiv-Verhalten vor dem 0:2, als kein Eisb\u00e4ren-Spieler Bobby Raymond st\u00f6rte und dieser in aller Ruhe das 2:0 erzielen konnte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren k\u00f6nnen es besser, dass haben sie in dieser Saison auch schon bewiesen. Sie haben in den letzten Wochen auch immer wieder einen Weg gefunden, die Spiele zu gewinnen. Aber derzeit sto\u00dfen sie an ihre Grenzen, wenn sie auf Mannschaften treffen, die nicht genau so offensiv spielen wie die Eisb\u00e4ren. Mannschaften, die vor allem auf eine sichere Defensive achten, die aggressives Forechecking spielen und die Eisb\u00e4ren damit zu Fehlern im Spielaufbau zwingen wollen, scheinen Gift f\u00fcr die Eisb\u00e4ren zu sein. Es liegt nun an Uwe Krupp und seinem Team, ein Mittel gegen solche Teams zu entwickeln, damit die Eisb\u00e4ren auch in solchen Spielen einen Weg zum Sieg finden k\u00f6nnen. Wenn du Meister werden willst &#8211; und das ist der Anspruch der Eisb\u00e4ren &#8211; muss du mit jeder Spielweise und jedem Gegner zu Recht kommen. Die Eisb\u00e4ren machen gerade aber nicht den Eindruck, als w\u00fcrden sie mit jeder Spielweise zu Recht kommen.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #18: Das hatten sich die Eisb\u00e4ren Berlin und die 14.200 Zuschauer in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena ganz anders vorgestellt. 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