{"id":6009,"date":"2015-12-01T19:33:26","date_gmt":"2015-12-01T18:33:26","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=6009"},"modified":"2015-12-01T19:33:26","modified_gmt":"2015-12-01T18:33:26","slug":"zwei-siege-zum-abschluss-eines-tristen-novembers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2015\/12\/01\/zwei-siege-zum-abschluss-eines-tristen-novembers\/","title":{"rendered":"Zwei Siege zum Abschluss eines tristen Novembers"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5205\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM1516.jpg\" alt=\"logo_WsM1516\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM1516.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM1516-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Der November liegt hinter uns und mit gro\u00dfen Schritten n\u00e4hern wir uns nun Heiligabend und dem Jahreswechsel. Bevor es aber so weit ist, wird in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) noch jede Menge Eishockey gespielt. So wie es auch im November der Fall war. Allerdings war dieser Monat kein guter f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin. Man kann ihn getrost als tristen November bezeichnen. Man k\u00f6nnte fast behaupten, die Eisb\u00e4ren w\u00e4ren in eine November-Depression gefallen. Zwar konnte man die letzten beiden Spiele des Novembers gewinnen, aber dennoch war es kein erfolgreicher Monat f\u00fcr die Hauptst\u00e4dter. Wir blicken noch einmal zur\u00fcck auf den November der Eisb\u00e4ren Berlin:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Gleich Anfang November trafen die Berliner auf eigenem Eis auf die Krefeld Pinguine. Eigentlich eine zu diesem Zeitpunkt v\u00f6llig verunsicherte Truppe. Aber gerade gegen solche Mannschaften haben sich die Eisb\u00e4ren in der Vergangenheit des \u00f6fteren schwer getan. So auch an jenem 01. November 2015, als man den Pinguinen sang- und klanglos mit 0:4 unterlag. Mit Niederlagen kann man ja leben, aber wenn sie so zu Stande kommen, wie gegen Krefeld, dann nicht. Eine v\u00f6llig verunsicherte Mannschaft, die \u00fcberhaupt nichts auf die Reihe bekam und eine zuvor verunsicherte Mannschaft, die man als freundlicher Gastgeber wieder aufbaute. Mit diesem Debakel ging es dann erst einmal in die L\u00e4nderspielpause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aus dieser starteten unsere Jungs zwar mit einem 2:1-Sieg gegen die D\u00fcsseldorfer EG, aber trotzdem war die Leistung eher d\u00fcrftig gewesen. Eine Strafzeit kurz vor Schluss, welche zugleich auch noch umstritten war, brachte die Eisb\u00e4ren letztendlich auf die Siegerstra\u00dfe. Aber mit Ruhm hatte man sich dabei nicht bekleckert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nur zwei Tage sp\u00e4ter, am 15. November, war man bei den Augsburger Panthern zu Gast. Gegen diese lieferte man sich \u00fcber 40 Minuten ein ausgeglichens Spiel. Man begegnete sich auf Augenh\u00f6he. Aber im Schlussdrittel ging den Eisb\u00e4ren die Puste auf, der AEV drehte ordentlich auf und konnte die Partie letztendlich noch mit 4:2 f\u00fcr sich entscheiden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Am Wochenende vom 20.-22. November stand dann ein Doppel-Heimspiel-Wochenende gegen zwei Verfolger auf dem Programm. Man h\u00e4tte sich von den beiden Verfolgern absetzen k\u00f6nnen, wenn man beide geschlagen h\u00e4tte. Doch es kam ganz anders. Die Eisb\u00e4ren wirkten an diesem Wochenende vollkommen verunsichert, leisteten sich zu viele Fehlp\u00e4sse im Spielaufbau, fuhren zu selten die Checks zu Ende, die Zuordnung in der Defensive stimmte mehrfach \u00fcberhaupt nicht und \u00fcberhaupt fehlte es der Mannschaft eigentlich an allem. So war es klar, dass man beide Spiele verlor. 2:6 gegen die Thomas Sabo Ice Tigers nach einem desolaten letzten Drittel und 2:3 n.P. gegen die Hamburg Freezers. Wobei man sich f\u00fcr diesen einen Punkt bei seinem Goalie Petri Vehanen bedanken durfte, der an jenem Wochenende als einziger Eisb\u00e4r Normalform zeigte.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Man musste f\u00fcr das kommende Ausw\u00e4rts-Wochenende schlimmes bef\u00fcrchten. Denn die Mannschaft war nicht nur vollkommen verunsichert, hatte kein Selbstvertrauen und schaffte es einfach nicht, mal \u00fcber 60 Minuten konstant zu spielen. Nein, auch vor dem Tor herrschte Flaute. Ganze acht Treffer erzielte man in den vier\u00a0Spielen nach der L\u00e4nderspielpause. Zwei in jeder Partie. Zu wenig f\u00fcr die Anspr\u00fcche der Eisb\u00e4ren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aber immerhin konnte man beim 2:1-Sieg beim ERC Ingolstadt die Niederlagenserie beenden, wenn gleich die Torflaute jedoch weiter anhielt. Beim ERCI konnte man aber immerhin defensiv \u00fcberzeugen. Was auch wichtig ist, um Selbstvertrauen aufzubauen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das ganze Gegenteil vom Spiel beim Vizemeister Ingolstadt spielte sich dann zwei Tage sp\u00e4ter in Schwenningen ab, als die Eisb\u00e4ren sich beim &#8222;Tag der offenen T\u00fcr&#8220; mit 8:7 n.V. durchsetzten. Hinten offen wie ein Scheunentor, aber vorne endlich mal wieder eiskalt und effektiv. So sch\u00f6n der Sieg und die damit verbundenen zwei Punkte waren, so grausam war das Defensiv-Verhalten der Abwehr. So schloss man einen an sich tristen November noch etwas vers\u00f6hnlich ab.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Sieben Spiele absolvierten die Mannen von Chefcoach Uwe Krupp im November, drei davon gewannen sie, vier davon verloren sie. Neun von m\u00f6glichen 21 Punkten wurden nur eingefahren. In der DEL-Tabelle rutschte man daher auf Platz F\u00fcnf ab. Was sich durch den ganzen Monat zog, war die offensichtliche Schw\u00e4che der Mannschaft, konzentriert \u00fcber 60 Minuten zu spielen. Mal spielen die Eisb\u00e4ren ein richtig starkes Drittel mit viel Druck auf das gegnerische Tor, dann aber wieder kommt ein Drittel, wo man jegliche H\u00e4rte und Zweik\u00e4mpfe vermissen l\u00e4sst und man den Gegner f\u00f6rmlich zum Tore schie\u00dfen einl\u00e4dt. Woran es liegt, dass es bei den Eisb\u00e4ren mal so und mal so l\u00e4uft, wei\u00df auch Konditionstrainer Marian Bazany nicht so genau (<em>Quelle: aktuelle Ausgabe der Eishockey NEWS, Nr. 49 vom 01.12.2015<\/em>):<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Wir sind immer kritisch, wenn es nach den Spielen um die Bewertung der Mannschaftsleistung geht. Dabei spielt das Ergebnis oft eine untergeordnete Rolle im Vergleich damit, wo wir unser Spielpotenzial sehen. Wir gewinnen momentan 57 Prozent unserer Punkte und sind damit weder auf Weltklasse- noch auf Kreisliga-Niveau, sondern befinden uns unter den Top-Teams der DEL. Eine \u00fcber 60 Minuten konstant starke Leistung ist in jedem Spiel das Ziel.<\/strong><\/em><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In so einem tristen Monat f\u00e4llt es schwer, Spieler positiv hervor zu heben. Aber wenn man vor allem einen Spieler hervor heben muss, dann ist es ganz klar Goalie Petri Vehanen, der nahezu in jeder Partie mindestens seine Normalform an den Tag legte. Ohne seine zahlreichen Glanzparaden w\u00e4re so manches Spiel richtig schlimm ausgegangen. Auf ihren finnischen Stammgoalie k\u00f6nnen sich die Eisb\u00e4ren eben verlassen. Aber wenn die Defensive ihn komplett im Stich l\u00e4sst, ist auch Vehanen machtlos.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Bei den Spielern waren vor allem Micki DuPont und Barry Tallackson mit je drei Toren und vier Vorlagen gut drauf.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Man kann nur hoffen, dass der Monat November eine Ausnahme war und dass die Eisb\u00e4ren nun im Dezember wieder voll durch starten werden. Sie wissen, woran es hapert und es gilt genau diese Schw\u00e4chen abzustellen. Spielt die Mannschaft \u00fcber 60 Minuten konstant stark und nutzt vor dem Tor auch eiskalt die Chancen, ist es schwer die Eisb\u00e4ren zu schlagen. Spielen sie jedoch so weiter wie im November, ist alles m\u00f6glich. Vom klarem Sieg \u00fcber eine knappe Niederlage bis hin zum Debakel.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der November liegt hinter uns und mit gro\u00dfen Schritten n\u00e4hern wir uns nun Heiligabend und dem Jahreswechsel. Bevor es aber so weit ist, wird in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) noch jede Menge Eishockey gespielt. So wie es auch im November der Fall war. 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