{"id":5977,"date":"2015-11-22T20:25:51","date_gmt":"2015-11-22T19:25:51","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=5977"},"modified":"2015-11-22T20:26:35","modified_gmt":"2015-11-22T19:26:35","slug":"ideenlos-und-kein-selbstvertrauen-eisbaeren-holen-nur-einen-punkt-am-doppel-heimspiel-wochenende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2015\/11\/22\/ideenlos-und-kein-selbstvertrauen-eisbaeren-holen-nur-einen-punkt-am-doppel-heimspiel-wochenende\/","title":{"rendered":"Ideenlos und kein Selbstvertrauen: Eisb\u00e4ren holen nur einen Punkt am Doppel-Heimspiel-Wochenende"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5202\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1516.jpg\" alt=\"logo_WBN_1516\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1516.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1516-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #14:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin hatten an diesem Wochenende gleich zwei Heimspiele vor sich. Am Freitag gastierten die Thomas Sabo Ice Tigers in der Arena am Ostbahnhof, am heutigen Nachmittag kam es dann zum Bruderduell gegen die Hamburg Freezers. Insgesamt 25.230 Zuschauer haben sich diese beiden Spiele an diesem Wochenende angesehen und sind zu beiden Spielen mit der Hoffnung hin gegangen, dass die Berliner diese beiden Spiele f\u00fcr sich entscheiden w\u00fcrden. So hoffnungsvoll wie man zu den Spielen hin gegangen ist, so entt\u00e4uscht und teilweise auch w\u00fctend hat man sich nach den beiden Spielen auf die Heimreise begeben. Denn die Berliner schafften es, beide Spiele zu verlieren und nahmen nur einen einzigen Punkt aus diesen beiden Spielen mit. Zu wenig f\u00fcr die Anspr\u00fcche der Eisb\u00e4ren, aber die Niederlagen hatte man sich letztendlich auch selbst zuzuschreiben. Vor dem Wochenende hatte Uwe Krupp noch gesagt, man wolle \u00fcber 60 Minuten konzentriert spielen, um erfolgreich zu sein. Was davon umgesetzt wurde? Nicht viel, wenn es hoch kommt, haben die Jungs von sechs Dritteln am Wochenende gerade einmal zwei gut gespielt. Und das reicht in dieser engen Liga nicht aus. Durch diese zwei Niederlagen gegen zwei direkte Verfolger hat man sich aus der Spitzengruppe vorerst verabschiedet. Wobei man mit der gezeigten Leistung da oben definitiv nichts zu suchen hat.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"91\" height=\"104\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-13\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg.png\" alt=\"125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg\" width=\"100\" height=\"107\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das erste Drittel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers am Freitagabend geh\u00f6rte zu den guten Dritteln der Eisb\u00e4ren am Wochenende. Da zeigte man eine gute Leistung, zeigte sich k\u00e4mpferisch und erspielte sich auch Torchancen, wovon man aber nur eine durch Neuzugang Mark Olver in der neunten Spielminute nutzen konnte. Die Franken kamen in der 13. Minute durch David Stecker verdient zum Ausgleich und h\u00e4tten beinahe in der 18. Minute das 1:2 erzielt, aber Leo Pf\u00f6derl scheiterte mit einem Penalty an Petri Vehanen, dem man als einzigen Spieler an diesem Wochenende keinen Vorwurf machen kann. Es blieb also beim 1:1 nach 20 Minuten.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_5978\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5978\" class=\"size-medium wp-image-5978\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151120_194310-300x169.jpg\" alt=\"Eisb\u00e4ren vs. N\u00fcrnberg (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151120_194310-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151120_194310-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151120_194310-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-5978\" class=\"wp-caption-text\">Eisb\u00e4ren vs. N\u00fcrnberg (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das zweite Drittel begann aus Eisb\u00e4ren-Sicht dann auch noch ganz gut, denn Bruno Gervais sorgte f\u00fcr die schnelle erneute F\u00fchrung (22.). Doch mit zunehmender Spieldauer im zweiten Drittel wurden die N\u00fcrnberger immer st\u00e4rker, sie setzten die Berliner arg unter Druck, diese konnten sich kaum befreien und konnten sich aber mehrfach bei Petri Vehanen bedanken, der hier eine klasse Parade nach der anderen zeigte. Steven Reinprecht gelang zwar das 2:2 (25.), aber N\u00fcrnberg h\u00e4tte nach diesem Drittel eigentlich klar f\u00fchren m\u00fcssen, was eben jener Vehanen zu verhindern wusste.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren waren N\u00fcrnberg im Mitteldrittel spielerisch und auch l\u00e4uferisch klar unterlegen. N\u00fcrnberg wirkte irgendwie frischer und war immer einen Schritt schneller als unsere Jungs. Mit Gl\u00fcck rettete man das 2:2 in die Pause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im letzten Drittel dann das selbe Bild, ratlose und ideenlose Eisb\u00e4ren gegen druckvolle N\u00fcrnberger. Die Eisb\u00e4ren<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_5979\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5979\" class=\"size-medium wp-image-5979\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151120_214531-300x169.jpg\" alt=\"Eisb\u00e4ren vs. N\u00fcrnberg (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151120_214531-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151120_214531-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151120_214531-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-5979\" class=\"wp-caption-text\">Eisb\u00e4ren vs. N\u00fcrnberg (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">wirkten v\u00f6llig verunsichert, liefen nach wie vor den G\u00e4sten hinterher und diese zeigten sich eiskalt vor dem gegnerischen Tor. Steven Reinprecht (46.), Patrick Reimer (49.) und Dany Heatley (50.) sorgten innerhalb von knapp vier Minuten f\u00fcr die Entscheidung in der Hauptstadt, als sie das Ergebnis auf 5:2 stellten. Leo Pf\u00f6derl sorgte sechseinhalb Minuten vor dem Ende mit einem Empty-Net-Goal (!) f\u00fcr die endg\u00fcltige Entscheidung.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und die Eisb\u00e4ren? Die schoben sich die Scheibe planlos hin und her, wirkten verkrampft, wussten nicht so wirklich was mit der Scheibe anzufangen und irgendwie hatte man das Gef\u00fchl, als wolle jeder die Verantwortung abgeben, denn zu schie\u00dfen traute sich irgendwie keiner. Am Ende war man froh, als die Schlusssirene ert\u00f6nte und man dieses Spiel als Fan \u00fcberstanden hatte. Auf den R\u00e4ngen machte sich auch Unmut \u00fcber die Leistung der eigenen Mannschaft breit, welche jedoch das Spiel vollkommen anders sah, als die meisten Fans an diesem Abend.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Marcel Noebels zum Beispiel war der Meinung, man habe 40 Minuten gut gespielt:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Wir haben im letzten Drittel in den entscheidenden Szenen leider nicht aufgepasst. N\u00fcrnberg war sehr clever, sie haben ihre Chancen sehr gut ausgenutzt und uns eiskalt bestraft. Wir sind im letzten Drittel hinterher gelaufen. Wir haben \u00fcber 40 Minuten gut gespielt, reicht leider nicht um drei Punkte einzufahren.<\/strong><\/em><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch T.J. Mulock fand, dass man eigentlich gut genug gespielt hatte, um zu gewinnen:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Wir haben eigentlich gut genug gespielt, um zu gewinnen. Aber wir haben unsere Chancen nicht ausnutzen k\u00f6nnen. N\u00fcrnberg hat das getan. Wir haben am Anfang unsere Chancen nicht nutzen k\u00f6nnen, da h\u00e4tten wir das Spiel eigentlich schon entscheiden k\u00f6nnen.<\/strong><\/em><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und zur Kr\u00f6nung war dann auch noch Trainer Uwe Krupp mit der Leistung an sich zufrieden:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Wir haben gut genug gespielt, um zu gewinnen, aber wir haben am Ende keine Punkte. Wir haben gut begonnen im ersten Drittel, haben genau das gemacht, was wir uns vorgenommen haben. Das 2:3 war eine spielentscheidende Szene.\u00a0Die Mannschaft hat \u00fcber weite Strecken gut gespielt. Wir machen zu wenig Tore aus unseren Chancen.<\/strong><\/em><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wenn sich die Mannschaft nach so einem Spiel hinstellt und davon redet, man habe ja eigentlich \u00fcber 40 Minuten gut gespielt und h\u00e4tte das Spiel gewinnen m\u00fcssen, dann fasse ich mich an den Kopf. Denn jeder hatte doch gesehen, dass die Eisb\u00e4ren ab dem zweiten Drittel arg unter Druck standen, sowohl l\u00e4uferisch als auch spielerisch N\u00fcrnberg unterlegen waren und dass N\u00fcrnberg den Sieg im letzten Drittel definitiv mehr wollte als unsere Jungs. Diese hatten aber nur zwei Tage sp\u00e4ter die Chance, die Niederlage gegen N\u00fcrnberg vergessen zu machen, denn bereits am Sonntag stand das Bruderduell gegen die Hamburg Freezers an.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-18\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/200px-Hamburg-freezers_svg.png\" alt=\"200px-Hamburg-freezers_svg\" width=\"200\" height=\"77\" \/>Und f\u00fcr dieses Spiel hatte man sich vorgenommen, die Fehler vom Freitag abzustellen und 60 Minuten konstant gut zu spielen. Aber auch heute klappte dieses Vorhaben nicht. Im ersten Drittel kn\u00fcpfte die Mannschaft nahtlos an das Freitagspiel an. Die Eisb\u00e4ren wirkten ideenlos, ratlos und zeigten kein Selbstvertrauen. Ein geordneter Spielaufbau war nicht wirklich m\u00f6glich, vor das Tor der Hamburger kam man sehr selten und gab zudem insgesamt nur ganze vier Sch\u00fcsse ab. F\u00fcr eine Mannschaft wie die Eisb\u00e4ren ist das deutlich zu wenig &#8211; vor allem in einem Heimspiel. Nun k\u00f6nnte man meinen, Hamburg war wahrscheinlich so stark und so druckvoll, dass die Eisb\u00e4ren gar nicht vor das Tor der Hanseaten kamen. Dem war aber nicht so. Hamburg wurde von den Eisb\u00e4ren kaum gefordert, machte nicht mehr als n\u00f6tig, spielte ein solides Auftaktdrittel und f\u00fchrte trotzdem mit 1:0. Thomas Oppenheimer war im Powerplay erfolgreich (16.).<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_5980\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5980\" class=\"size-medium wp-image-5980\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151122_153551-300x169.jpg\" alt=\"Petri Vehanen hatte als Einziger an diesem Wochenende Normalform. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151122_153551-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151122_153551-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151122_153551-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-5980\" class=\"wp-caption-text\">Petri Vehanen hatte als Einziger an diesem Wochenende Normalform. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch im Mitteldrittel war von Besserung keine Spur. Es wurde eher noch schlimmer. Nach vorne ging weiter so gut wie gar nichts. Weil man weiterhin ohne Ideen spielte. Die Spieler schienen keinen wirklichen Plan zu haben, wie sie die Defensive der Freezers \u00fcberwinden sollten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In der eigenen Defensive lie\u00df man die G\u00e4ste problemlos durchlaufen, griff die Hamburger eher selten an, gab h\u00f6chstens Begleitschutz. Die Zuordnung stimmte \u00fcberhaupt nicht, es waren gro\u00dfe L\u00fccken in der Eisb\u00e4ren-Abwehr, was Hamburg aber nur zum 2:0 durch erneut Thomas Oppenheimer ausnutzen konnte (28.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Wenn die Eisb\u00e4ren mal im Angriffsdrittel der Hanseaten waren, wussten sie nicht, wie sie den Puck auf das Tor bringen sollten. &#8222;<span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Schie\u00dfen, einfach schie\u00dfen<\/strong><\/em><\/span>&#8220; hallte es mehrfach durch die Arena. Man merkte, wie unzufrieden die Fans mit der Leistung der Eisb\u00e4ren waren. Diese schafften aber dann doch den Anschlusstreffer. Aus dem Nichts heraus. In \u00dcberzahl zog Micky DuPont einfach mal ab und hatte mit seinem Schuss Erfolg gehabt (31.). Ja liebe Eisb\u00e4ren, so einfach kann es gehen. Puck ins Angriffsdrittel bringen und dann die Scheibe einfach Mal Richtung Tor schie\u00dfen. Solche Sch\u00fcsse sollen schon mehrfach den Weg ins Ziel gefunden haben, auch bei euch, liebe Eisb\u00e4ren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach entwickelten unsere Jungs auch so etwas wie Druck, wollten auf einmal tats\u00e4chlich den Ausgleich erzielen. Aber sp\u00e4testens als Hamburg wieder Gegenwehr zeigte, war der Druck wieder vorbei und man musste hinten wieder aufpassen. Wobei, musste man eigentlich auch nicht, denn Petri Vehanen war ja da und hielt die Eisb\u00e4ren im Spiel.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Beim 1:2 blieb es bis zur zweiten Drittelpause, was ja vom Ergebnis her noch hoffen lie\u00df. Von der Leistung her hatte ich eher keine Hoffnung mehr gehabt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aber das letzte Drittel war dann das zweite Drittel an diesem Wochenende, wo man eine gute Leistung der<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_5981\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5981\" class=\"size-medium wp-image-5981\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151122_164225-300x169.jpg\" alt=\"Viel Grund zum Jubeln hatten die Eisb\u00e4ren an diesem Wochenende nicht. Hier bejubeln sie gerade das 2:2 durch Barry Tallackson. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151122_164225-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151122_164225-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151122_164225-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-5981\" class=\"wp-caption-text\">Viel Grund zum Jubeln hatten die Eisb\u00e4ren an diesem Wochenende nicht. Hier bejubeln sie gerade das 2:2 durch Barry Tallackson. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren sah. Denn auf einmal hatten sie ihren Kampfgeist wieder entdeckt und man sah ihnen die Bem\u00fchungen auch an, hier den Ausgleich\u00a0erzielen zu wollen. Von Hamburg war im letzten Drittel nicht viel zu sehen, weil es die Eisb\u00e4ren schafften, hinten sicher zu stehen und vorne f\u00fcr Gefahr zu sorgen. Und in der 52. Minute hatte man mal wieder mit einem Fernschuss Erfolg gehabt. Barry Tallackson war derjenige, der diesmal in \u00dcberzahl einfach mal abgezogen hatte und zum 2:2 traf. Dieser Treffer sorgte immerhin f\u00fcr einen Punkt, denn bei diesem Spielstand blieb es bis zum Ende der regul\u00e4ren Spielzeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In der Verl\u00e4ngerung dann die gro\u00dfe Chance in \u00dcberzahl f\u00fcr die Entscheidung zu sorgen. Und man hatte in diesem Spiel ja schon zweimal in \u00dcberzahl getroffen, weil man einfach mal geschossen hatte. Also warum sollte das nicht auch ein drittes Mal klappen? Weil die Eisb\u00e4ren es nicht taten, sie passten sich die Scheibe lieber hin und her statt einfach mal auf das Tor zu schie\u00dfen. Man spielte es einfach zu kompliziert und so hatte Hamburg auch keine gro\u00dfe M\u00fche, diese Unterzahl zu \u00fcberstehen. Das Penaltyschie\u00dfen musste die Entscheidung bringen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_5982\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5982\" class=\"size-medium wp-image-5982\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151122_164116-300x169.jpg\" alt=\"Eisb\u00e4ren vs. Hamburg (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151122_164116-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151122_164116-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151122_164116-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-5982\" class=\"wp-caption-text\">Eisb\u00e4ren vs. Hamburg (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und eigentlich hatte ich gedacht, schlimmer kann es nicht mehr kommen. Doch genau so kam es. Petr Pohl war der erste Berliner Sch\u00fctze, lief an und spielte sich die Scheibe von der einen Seite auf die andere Seite und das gef\u00fchlte hundert Mal. F\u00fcr Calvin Heeter im Freezers-Tor war dieser &#8222;Witz-Penalty&#8220; nat\u00fcrlich kein Problem. Auch Barry Tallackson und Mark Olver zeigten keine wirklich guten Penaltys, w\u00e4hrend auf Hamburger Seite Thomas Oppenheimer seinen Nachmittag perfekt machte. Denn er verwandelte den entscheidenden Penalty und machte somit sein drittes Tor an diesem Nachmittag.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zwei Heimspiele an zwei Tagen, nur ein Punkt beim 4:9-Toren. Dieses Heimspiel-Wochenende hatte man sich sowohl bei den Eisb\u00e4ren als auch bei uns Fans ganz anders vorgestellt. Die Eisb\u00e4ren sind nach der L\u00e4nderspielpause \u00fcberhaupt noch nicht in Fahrt gekommen, haben sich zu einem 2:1 gegen D\u00fcsseldorf gequ\u00e4lt und haben anschlie\u00dfend drei Niederlagen in Folge kassiert (2:4 in Augsburg\/2:6 vs. N\u00fcrnberg\/2:3 n.P. vs. Hamburg). Die Mannschaft zeigte sich in den Partien verunsichert, ideenlos, ratlos, ohne Selbstvertrauen. Vor dem Tor spielt man es einfach zu kompliziert, dass Powerplay ist derzeit auch nicht wirklich so gut (auch wenn beide Tore heute in \u00dcberzahl fielen). Viele Spieler zeigen einfach nicht das, was sie eigentlich k\u00f6nnen. Einzig und allein Petri Vehanen hatte an diesem Wochenende Normalform. Und wenn man dann \u00fcberhaupt noch von Spielern behaupten darf, sie h\u00e4tten gek\u00e4mpft, dann waren es die Youngsters um Kai Wissmann und Jonas M\u00fcller. Aber vor allem die erfahren Spieler, von denen einfach mehr kommen muss, von denen kommt einfach nichts. Wo ist ein T.J. Mulock in dieser Saison, wo ein Julian Talbot? Dass diese Mannschaft es besser kann, hat sie zu Beginn der Saison gezeigt. Aber man hat auch immer wieder gesagt, fallen zwei, drei Leistungstr\u00e4ger aus, wird es eng. Nun ist der Fall eingetreten, dass drei Leistungstr\u00e4ger ausfallen und diese Ausf\u00e4lle k\u00f6nnen nicht kompensiert werden. Uwe Krupp hatte nicht ohne Grund Verst\u00e4rkung gefordert. Diese wurde ihm verweigert, denn der Kader sei gut genug. Und ob man sich mit dem Vertrag f\u00fcr Shuhei Kuji einen Gefallen getan hat, ist mehr als fraglich. L\u00e4uferisch mag er ja einigen \u00fcberlegen sein, aber in den Zweik\u00e4mpfen sieht der kleine Japaner keine Sonne und kann getrost als Fehleinkauf abgestempelt werden.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Drei der letzten vier Heimspiele wurden verloren. Zu Saisonbeginn dachte man noch, die Arena am Ostbahnhof w\u00e4re wieder eine Festung geworden. Inzwischen sieht es aber eher so aus, als ob die Mercedes-Benz Arena zum Selbstbedienungsladen geworden ist. Die Eisb\u00e4ren erweisen sich derzeit als freundliche Gastgeber. Was den Fans bitter aufst\u00f6\u00dft, der Unmut wird immer gr\u00f6\u00dfer und wenn an einem Doppel-Heimspiel-Wochenende bei beiden Spielen aus der Kurve Ges\u00e4nge kommen wie &#8222;<em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Aufwachen, Aufwachen<\/span><\/strong><\/em>&#8220; oder &#8222;<span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Wir wollen die Eisb\u00e4ren sehen<\/strong><\/em><\/span>&#8222;, dann ist irgendetwas nicht in Ordnung. Es liegt nun an den Eisb\u00e4ren, die letzten Spiele und die gemachten Fehler zu analysieren, um in Zukunft wieder besseres Eishockey zu spielen und vor allem wieder zu punkten. Denn in dieser engen Liga darf man sich keine langen Schw\u00e4chephasen leisten, sonst verpasst man den Anschluss nach oben.\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #14: Die Eisb\u00e4ren Berlin hatten an diesem Wochenende gleich zwei Heimspiele vor sich. Am Freitag gastierten die Thomas Sabo Ice Tigers in der Arena am Ostbahnhof, am heutigen Nachmittag kam es dann zum Bruderduell gegen die Hamburg Freezers. Insgesamt 25.230 Zuschauer haben sich diese beiden Spiele an diesem Wochenende&#8230; <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2015\/11\/22\/ideenlos-und-kein-selbstvertrauen-eisbaeren-holen-nur-einen-punkt-am-doppel-heimspiel-wochenende\/\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[166,4,8,137,14,211,287,289,315,25,35,22,5],"tags":[],"class_list":["post-5977","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles-aus-der-liga","category-del","category-ebb","category-eisbaren-news","category-hhf","category-impressionen","category-mercedes-benz-arena","category-saison-20152016","category-shuhei-kuji","category-spieltagsberichte","category-tsi","category-walkersbarennews","category-wbn"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5977","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5977"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5977\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5984,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5977\/revisions\/5984"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5977"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5977"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5977"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}