{"id":5579,"date":"2015-10-11T21:32:43","date_gmt":"2015-10-11T19:32:43","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=5579"},"modified":"2015-10-14T20:49:34","modified_gmt":"2015-10-14T18:49:34","slug":"16-undisziplinierte-eisbaeren-kommen-in-koeln-unter-die-raeder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2015\/10\/11\/16-undisziplinierte-eisbaeren-kommen-in-koeln-unter-die-raeder\/","title":{"rendered":"1:6 &#8211; Undisziplinierte Eisb\u00e4ren kommen in K\u00f6ln unter die R\u00e4der"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-16\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/130px-Koelner-haie-logo_svg.png\" alt=\"130px-Koelner-haie-logo_svg\" width=\"130\" height=\"116\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Das Ausw\u00e4rts-Wochenende im Rheinland war f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin definitiv nicht von Erfolg gekr\u00f6nt. Dem 0:2 in D\u00fcsseldorf vom Freitag folgte am heutigen Sonntagabend eine derbe 1:6 (1:1, 0:2, 0:3)-Klatsche bei den K\u00f6lner Haien. F\u00fcr die Eisb\u00e4ren war es die dritte Liga-Niederlage in Folge und das vierte Pflichtspiel in Folge ohne Sieg. Dazu gelang den Eisb\u00e4ren in den letzten drei Ligaspielen auch nur ein einziges Tor. Der Trend geht also deutlich nach unten und man kann nun von der ersten Krise in der Hauptstadt sprechen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im ersten Drittel waren die Domst\u00e4dter die klar bessere Mannschaft. Gleich nach zwei Minuten bot sich den Haien die erste Chance in \u00dcberzahl, aber da war das Penaltykilling der Eisb\u00e4ren sehr stark und lie\u00df nicht viel zu. Doch mit zunehmender Spieldauer wurde der Druck der Hausherren immer gr\u00f6\u00dfer, sie dr\u00e4ngten die Eisb\u00e4ren immer wieder ins eigene Drittel und kamen auch zu sehr vielen Torabschl\u00fcssen. Was aber in den ersten 20 Minuten auf Seiten der K\u00f6lner fehlte, war eine klare und hochkar\u00e4tige Torchance. Sie feuerten zwar aus nahezu jeder Lage ab, aber die meisten Sch\u00fcsse waren eine sichere Beute von Petri Vehanen im Eisb\u00e4ren-Tor. Nach zehn Minuten zeigte die Torschussstatistik 12:1 f\u00fcr K\u00f6ln an.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In der 12. Spielminute kassierten die Eisb\u00e4ren eine Strafe (Jens Baxmann wegen Stockschlags). 90 Sekunden sp\u00e4ter musste auch noch Darin Olver wegen eines hohen Stocks vom Eis. Die Eisb\u00e4ren nun also in doppelter Unterzahl. Die erste Strafe lief ab, die Eisb\u00e4ren in Puckbesitz, T.J. Mulock sah Jens Baxmann von der Strafbank kommen und spielte ihm die Scheibe direkt in den Lauf. Und Baxmann netzte im Stile eines St\u00fcrmers eiskalt ein &#8211; 1:0 in Unterzahl (14.). Die F\u00fchrung war nat\u00fcrlich gl\u00fccklich f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, die damit den Spielverlauf geh\u00f6rig auf den Kopf gestellt hatten. W\u00e4hrend K\u00f6ln aus allen Lagen feuerte, gelang den Eisb\u00e4ren mit dem vierten Torschuss der Partie (!) der F\u00fchrungstreffer.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Doch es war klar, dass sich der Aufwand der Haie irgendwann lohnen sollte. Johannes Salmonsson auf Sevastian Uvira, der scheiterte noch an Petri Vehanen, aber Salmonsson konnte erfolgreich nachsetzen und zum 1:1 einschie\u00dfen (17.). Der 20. Torschuss der Hausherren brachte dann endlich den ersten Treffer.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Gegen Ende des ersten Drittels wurden die Eisb\u00e4ren dann noch einmal st\u00e4rker. Sie hatten nun ihre beste Phase und setzten die K\u00f6lner geh\u00f6rig unter Druck. Doch am Spielstand sollte sich nichts mehr \u00e4ndern, es blieb beim 1:1.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das zweite Drittel begannen die Hausherren mit einer Riesenchance. In der ersten Minute des Mitteldrittels hatte Philip Gogulla die gro\u00dfe Chance zum 2:1. Ryan Jones hatte abgezogen, Petri Vehanen lie\u00df zur Seite abprallen, wo Gogulla lauerte und den Puck aus kurzer Distanz an den Pfosten setzte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Es sollte f\u00fcr sehr lange Zeit die letzte K\u00f6lner Chance sein. Denn fortan waren es die Eisb\u00e4ren, die hier klar spielbestimmend waren. Die Eisb\u00e4ren erh\u00f6hten min\u00fctlich den Druck, dr\u00e4ngten die Gastgeber ins eigene Drittel und spielten sich klasse Torchancen heraus. In der 27. Spielminute w\u00e4re beinahe die erneute Berliner F\u00fchrung gefallen, doch Gustav Wesslau bekam den rechten Schoner noch rechtzeitig raus, um gegen Andr\u00e9 Rankel zu kl\u00e4ren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In den ersten sieben Minuten des zweiten Drittels zeigte die Torschussstatistik 7:1 f\u00fcr Berlin an. Es lief also praktisch wie im ersten Drittel, nur dass diesmal die Eisb\u00e4ren die klar bessere Mannschaft waren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Mitte des zweiten Drittels die Eisb\u00e4ren in \u00dcberzahl, welches sie sehr gut spielten. Aber Bruno Gervais (2), Micki DuPont und Darin Olver vergaben beste Chancen. Die Torschussstatistik stieg bis zur 33. Spielminute auf 16:2 an. Nur ein Tor wollte den Berliner nicht gelingen. Und wer vorne seine Chancen nicht nutzt, der wird eben hinten bitter bestraft. So auch heute.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> K\u00f6ln machte es wie die Eisb\u00e4ren im ersten Drittel und traf mit dem ersten vierten Torschuss im Mitteldrittel das Tor. K\u00f6ln in \u00dcberzahl, Alex Wei\u00df bekam die Scheibe an die blaue Linie gespielt und zog sofort ab. Ryan Jones nahm Petri Vehanen die Sicht und f\u00e4lschte den Puck unhaltbar ab &#8211; 1:2 (36.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> K\u00f6ln war nun besser drin in der Partie und gestaltete die Partie jetzt ausgeglichener. Und einen hatten die Hausherren im zweiten Abschnitt noch. Zehn Sekunden waren noch auf der Uhr, als K\u00f6ln auf 3:1 erh\u00f6hen konnte. Johannes Salmonsson mit dem Pass auf Shawn Lalonde, der spielte quer r\u00fcber auf Andreas Falk, welcher nur noch ins halbleere Tore einschie\u00dfen musste. Eine klasse Kombination der Haie eiskalt abgeschlossen &#8211; 1:3 (40.). Mit diesem Paukenschlag endete das zweite Drittel.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">So schnell wie das Spiel in den ersten 40 Minuten war, war es im letzten Drittel nicht mehr. Auch so viele Torchancen wie noch in den 40 Minuten zuvor gab es nicht mehr zu sehen. Es war nun eine hart umk\u00e4mpfte Partie. K\u00f6ln versuchte hinten sicher zu stehen, um das Spiel hier nicht mehr herzugeben. Den Eisb\u00e4ren fiel kein Mittel ein, um das Defensiv-Bollwerk der Haie zu knacken. Diese wiederum verlegten sich zwischenzeitlich aufs Kontern. In der 47. Minute vergab Jean-Francois Boucher eine gute Chance bei einem 2-auf-1-Konter der Haie.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dass es l\u00e4ngst nicht mehr so schnell und spektakul\u00e4r zur Sache ging wie noch in den beiden Dritteln zuvor, zeigte auch ein Blick auf die Schussstatistik im letzten Drittel nach 48 Spielminuten &#8211; 3:2 f\u00fcr Berlin.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Mitte des letzten Drittels kassierte Marcel Noebels eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Stockschlags. Die Haie also wieder in \u00dcberzahl und mit einer Kopie des 2:1. Alexander Wei\u00df bekam die Scheibe an die blaue Linie gespielt, zog ab, Ryan Jones &#8222;parkte&#8220; vor dem Tor von Petri Vehanen, nahm ihm so wieder die Sicht und sorgte daf\u00fcr, dass die Scheibe im Tor einschlug. Diesmal war Jones nicht mehr als Letzter dran und so geh\u00f6rte Alex Wei\u00df der Treffer &#8211; 1:4 (50.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dieser Gegentreffer war dann wohl zu viel f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, die nun richtig undiszipliniert wurden und innerhalb von 58 Sekunden drei Strafen kassierten. Und dazu noch durchaus unn\u00f6tige Strafen, aber da war dann wohl schon eine gro\u00dfe Portion Frust mit dabei. Und weil es bei den Haien heute in \u00dcberzahl so gut funktionierte, nahmen sie die &#8222;Einladungen&#8220; der Eisb\u00e4ren dankend an.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Denn nun konnte K\u00f6ln mit zwei Mann mehr agieren und das nutzten sie eiskalt aus. Der im letzten Drittel \u00fcberragende Dragan Umicevic sah Philip Gogulla im Slot stehend, der zog direkt ab und \u00fcberwand Petri Vehanen &#8211; 1:5 (54.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Knappe zwei Minuten sp\u00e4ter war es dann Dragan Umicevic selbst, der das halbe Dutzend voll machte. K\u00f6ln erneut mit zwei Mann mehr auf dem Eis, Patrick Hager sah Umicevic am langen Pfosten stehend, spielte die Scheibe r\u00fcber und Umicevic netzte ein &#8211; 1:6 (56.). Dieser Treffer war zugleich der Schlusspunkt unter dieser Partie.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> W\u00e4hrend K\u00f6ln den vierten Sieg in Folge feierte, kassierten die Eisb\u00e4ren die dritte Niederlage in Folge.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eine Niederlage, die weh tut. Mit 1:6 sind die Eisb\u00e4ren bei den K\u00f6lner Haien unter die R\u00e4der gekommen. Dass es am Ende so ausgehen w\u00fcrde, hatte sich w\u00e4hrend des Spiels nicht wirklich angedeutet. Im ersten Drittel waren die K\u00f6lner die dominierende Mannschaft, konnten daraus aber keinen Nutzen ziehen und lagen zwischenzeitlich sogar mit 0:1 hinten. Im Mitteldrittel das selbe Bild, nur dass es diesmal die Eisb\u00e4ren waren, die das Spiel dominierten, aber kein Tor erzielen konnten. Letztendlich waren es die Haie, die aus ihren wenigen Chancen im zweiten Drittel zwei Tore machten. Und im letzten Drittel verloren die Eisb\u00e4ren dann die Geduld und hatten ihre Nerven nicht im Griff. Alle drei Gegentreffer im letzten Drittel fielen in Unterzahl. Zwei davon sogar in doppelter Unterzahl. Wer vorne seine Chancen nicht nutzt, kann kein Spiel gewinnen. Und auf der Strafbank kann man ein Spiel sowieso nicht gewinnen. In der kommenden Woche kommt viel Arbeit auf Uwe Krupp und sein Team zu, denn die Eisb\u00e4ren stecken in der ersten Krise der neuen DEL-Saison.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ausw\u00e4rts-Wochenende im Rheinland war f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin definitiv nicht von Erfolg gekr\u00f6nt. Dem 0:2 in D\u00fcsseldorf vom Freitag folgte am heutigen Sonntagabend eine derbe 1:6 (1:1, 0:2, 0:3)-Klatsche bei den K\u00f6lner Haien. 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