{"id":5501,"date":"2015-10-04T23:17:29","date_gmt":"2015-10-04T21:17:29","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=5501"},"modified":"2015-10-04T23:17:29","modified_gmt":"2015-10-04T21:17:29","slug":"03-in-hamburg-siegesserie-gerissen-eisbaeren-ideen-und-harmlos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2015\/10\/04\/03-in-hamburg-siegesserie-gerissen-eisbaeren-ideen-und-harmlos\/","title":{"rendered":"0:3 in Hamburg: Siegesserie gerissen &#8211; Eisb\u00e4ren ideen- und harmlos"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5202\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1516.jpg\" alt=\"logo_WBN_1516\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1516.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1516-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #7:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-18\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/200px-Hamburg-freezers_svg.png\" alt=\"200px-Hamburg-freezers_svg\" width=\"200\" height=\"77\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"100\" height=\"114\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Siegesserie der Eisb\u00e4ren Berlin ist gerissen. Nach sechs Pflichtspielsiegen in Folge verloren die Eisb\u00e4ren am Sonntagnachmittag ihre DEL-Partie des 8. Spieltages bei den Hamburg Freezers verdient mit 0:3 (0:2, 0:0, 0:1). Im Vergleich zu den letzten Wochen waren die Eisb\u00e4ren nicht wieder zu erkennen. In der Defensive erschreckend harmlos, vorne einfach ideenlos, keine Zweik\u00e4mpfe wurden angenommen, fast jedes Laufduell wurde verloren. Man musste an diesem Nachmittag einfach anerkennen, dass der Sieg der Freezers verdient war, denn sie waren halt abgekl\u00e4rter und cleverer als die Berliner an diesem Sonntag.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Chefcoach Uwe Krupp nahm eine \u00c4nderung im Vergleich zur Ingolstadt-Partie vor. Kevin Nastiuk h\u00fctete anstatt Petri Vehanen das Tor und kam somit zu seinem Saisondeb\u00fct.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_5502\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5502\" class=\"size-medium wp-image-5502\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151004_135230-300x169.jpg\" alt=\"Warm up in Hamburg. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151004_135230-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151004_135230-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151004_135230-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-5502\" class=\"wp-caption-text\">Warm up in Hamburg. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren bekamen zwar gleich nach 65 Sekunden die Chance, in \u00dcberzahl zu spielen, aber es waren die Hamburger, die in diesem Powerplay die gef\u00e4hrlichere Mannschaft waren. Michael Davies vergab hauchd\u00fcnn in Unterzahl. Die Hamburger waren die aktivere Mannschaft in der Anfangsphase und so war es kein Wunder, dass sie in den ersten f\u00fcnf Minuten die F\u00fchrung erzielen konnten. Jerome Flaake wurde im Slot angespielt, spielte Kevin Nastiuk aus und schob die Scheibe ins leere Tor &#8211; 1:0 (5.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren waren fortan bem\u00fcht, ins Spiel zu kommen, aber es gelang ihnen nicht. In Scheibenbesitz wussten sie keine Idee, was sie als n\u00e4chstes anstellen k\u00f6nnten. Das Spiel der Eisb\u00e4ren wirkte rat- und ideenlos. Wenn sie doch mal zum Abschluss kamen, waren es entweder Einzelaktionen oder aber die Sch\u00fcsse waren zu harmlos. Von Hamburg war zwar nicht viel zu sehen, aber sie stellten sich halt einfach cleverer und abgezockter an als die Eisb\u00e4ren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Als die Freezers in \u00dcberzahl waren, klingelte es ein zweites Mal im Kasten der Eisb\u00e4ren. Marcel M\u00fcller bekam im rechten Bullykreis stehend die Scheibe und zog ab, mit Erfolg &#8211; 2:0 (12.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach das selbe Bild, die Eisb\u00e4ren zwar bem\u00fcht, vor das Tor zu kommen, nur es mangelte ihnen an Ideen. Zudem wirkten die Eisb\u00e4ren den Hausherren l\u00e4uferisch klar unterlegen. Hamburg schien immer einen Tick schneller zu sein als die Berliner Spieler.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Tore sollten im Auftaktdrittel keine mehr fallen und so ging es mit einer verdienten Hamburger 2:0-F\u00fchrung in die erste Drittelpause. Kurz nach der Schlusssirene gab es nochmal zwei kleine Meinungsverschiedenheiten, welche aber nicht der Rede wert waren.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die ersten f\u00fcnf Minuten des zweiten Drittels geh\u00f6rten den Hanseaten. Hamburg kam druckvoll aus der Kabine, sie<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_5503\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5503\" class=\"size-medium wp-image-5503\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151004_154909-300x169.jpg\" alt=\"Die Eisb\u00e4ren im Powerplay. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151004_154909-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151004_154909-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151004_154909-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-5503\" class=\"wp-caption-text\">Die Eisb\u00e4ren im Powerplay. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">wollten hier nachlegen und wom\u00f6glich fr\u00fch in der Partie f\u00fcr die Entscheidung sorgen. Aber es gelang ihnen nicht. Und die Eisb\u00e4ren? Was kam von unseren Jungs? Man kann ihnen sicherlich nicht den Willen absprechen. Sie wollten sicherlich zur\u00fcck ins Spiel finden. Nur nach wie vor mangelte es an Ideen in der Offensive. Man fand kein Mittel gegen die starke Hamburger Defensive. Zudem wirkte man in der Defensive erschreckend harmlos. So richtig in die Zweik\u00e4mpfe sind die Eisb\u00e4ren nicht gegangen. Und wenn Hamburg im eigenen Drittel war und versuchte, auf das Tor zu schie\u00dfen, lie\u00df man sie erstaunlicherweise sich in Ruhe die Scheibe hin und her passen. Zwischenzeitlich hatte man zwar mal so etwas wie Druck aufgebaut und die Freezers in Bedr\u00e4ngnis gebracht, aber das war eher die Ausnahme.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Hamburg musste hier nicht alles geben, um den Vorsprung zu verteidigen. Denn dieser war eigentlich kaum in Gefahr. Daher blieb es auch nach 40 Minuten beim 2:0.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_5504\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5504\" class=\"size-medium wp-image-5504\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151004_143652-300x169.jpg\" alt=\"Und wieder ein geblockter Schuss der Hamburger. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151004_143652-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151004_143652-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20151004_143652-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-5504\" class=\"wp-caption-text\">Und wieder ein geblockter Schuss der Hamburger. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">F\u00fcr das letzte Drittel hatte man sich auf Seiten der Eisb\u00e4ren anscheinend noch einmal etwas vorgenommen. Sie kamen jedenfalls druckvoll aus der Kabine und konnten Hamburg unter Druck setzen. Nur f\u00fcr viel Gefahr konnten sie auch da nicht sorgen, weil es weiterhin eher Einzelaktionen waren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Hamburg tat im Schlussdrittel nicht mehr als n\u00f6tig. Sie schauten sich an, was die Eisb\u00e4ren so zu bieten hatten und reagierten entsprechend. Und als beide Mannschaften nur zu Viert auf dem Eis waren, schlugen sie eiskalt zu und entschieden die Partie endg\u00fcltig. Marcel M\u00fcller lief auf Kevin Nastiuk zu, vert\u00e4ndelte aber die Scheibe, so dass der heran st\u00fcrmende Sean Sullivan die Chance hatte, welche er auch nutzte. Er h\u00e4mmerte die Scheibe ins Tor zum 3:0 (50.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Viel passierte anschlie\u00dfend nicht mehr. Hamburg spielte das routiniert und clever zu Ende. Die Eisb\u00e4ren wurden eigentlich nur einmal noch gef\u00e4hrlich. Sieben Minuten vor dem Spielende hatte Henry Haase von der blauen Linie abgezogen, doch Dimitrij Kotschnew konnte diesen Schuss parieren. Nur Kotschnew wusste kurzzeitig nicht, wo die Scheibe war, Andr\u00e9 Rankel schon und so versuchte der Eisb\u00e4ren-Kapit\u00e4n, nachzusetzen, doch im letzten Moment hatte Kotschnew die Scheibe wieder im Blick und rettete gegen Rankel.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Am Ende feierten die Hamburg Freezers einen verdienten 3:0-Sieg gegen die Eisb\u00e4ren Berlin. Diese konnten einfach nicht an die guten Leistungen der letzten Wochen ankn\u00fcpfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Irgendwann musste die Siegesserie der Eisb\u00e4ren Berlin ja rei\u00dfen. Dass es dann ausgerechnet im Bruderduell passieren musste, ist sicherlich nicht sch\u00f6n, aber letztendlich musste man heute neidlos anerkennen, dass Hamburg verdient gewonnen hat. Zwar haben die Hanseaten jetzt nicht die Super-Gala abgeliefert, aber das brauchten sie nicht. Sie spielten es einfach sehr abgekl\u00e4rt und clever, standen in der Defensive sehr sicher und nutzten ihre Chancen vorne eiskalt. Deren Trainer Serge Aubin hatte seine Mannschaft perfekt auf dieses Spiel eingestellt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Was sicherlich auch Eisb\u00e4ren-Coach Uwe Krupp getan hat. Nur wirkte seine Mannschaft heute irgendwie neben der Spur, fand nie so richtig ins Spiel und trat auch nicht wirklich mannschaftlich geschlossen auf. In der Defensive und den Zweik\u00e4mpfen erschreckend harmlos, in der Offensive zu ideenlos. So kann man kein Spiel gewinnen. Aber wir sind noch am Anfang einer langen Saison. Aus Niederlagen lernt man. Und die Verantwortlichen werden ihre Schl\u00fcsse aus dieser Partie ziehen und versuchen, es in Zukunft besser zu machen. Die erste Chance zur Wiedergutmachung haben die Eisb\u00e4ren am Dienstag in der Champions Hockey League (CHL), wenn man zum R\u00fcckspiel des Sechzehntelfinales bei den Stavanger Oilers antritt.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #7: Die Siegesserie der Eisb\u00e4ren Berlin ist gerissen. Nach sechs Pflichtspielsiegen in Folge verloren die Eisb\u00e4ren am Sonntagnachmittag ihre DEL-Partie des 8. Spieltages bei den Hamburg Freezers verdient mit 0:3 (0:2, 0:0, 0:1). Im Vergleich zu den letzten Wochen waren die Eisb\u00e4ren nicht wieder zu erkennen. 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