{"id":5379,"date":"2015-09-20T20:45:14","date_gmt":"2015-09-20T18:45:14","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=5379"},"modified":"2015-09-20T20:45:14","modified_gmt":"2015-09-20T18:45:14","slug":"75-die-eisbaeren-ringen-den-tabellenfuehrer-nieder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2015\/09\/20\/75-die-eisbaeren-ringen-den-tabellenfuehrer-nieder\/","title":{"rendered":"7:5 &#8211; Die Eisb\u00e4ren ringen den Tabellenf\u00fchrer nieder"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-5202\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1516.jpg\" alt=\"logo_WBN_1516\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1516.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1516-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #4:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-15\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Straubing_tigers_logo.jpg\" alt=\"125px-Straubing_tigers_logo\" width=\"111\" height=\"111\" \/><\/span><\/p>\n<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt gemacht. Die Berliner gewannen das Spitzenspiel des 4. DEL-Spieltages mit 7:5 (3:2, 2:2, 2:1). 11.210 Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena sahen eine sehr spannende und hart umk\u00e4mpfte Partie. Die Niederbayern wollten sich hier nicht so einfach geschlagen geben, doch die Eisb\u00e4ren haben am Ende einen Weg gefunden, Straubing zu besiegen und denen die erste Niederlage zuzuf\u00fcgen. Doch trotz des Sieges bleiben die Eisb\u00e4ren Dritter in der Tabelle. Sie sind nun zwar punktgleich mit den Tigers, doch diese weisen genau wie Wolfsburg die bessere Tordifferenz im Vergleich zu den Eisb\u00e4ren auf.<\/p>\n<p>Eisb\u00e4ren-Coach Uwe Krupp musste heute wieder auf Mark Bell (Sprunggelenk), Kai Wissmann, Jonas Schlenker und Vladislav Filin (alle Einsatz in Dresden) verzichten. Im Tor stand zum vierten Mal in Folge Petri Vehanen.<\/p>\n<div id=\"attachment_5380\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5380\" class=\"size-medium wp-image-5380\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20150920_150139-300x169.jpg\" alt=\"Straubing Goalie Matt Climie hat den Schuss der Eisb\u00e4ren sicher in der Fanghand. (Foto: eisbaerlin.de\/walker)\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20150920_150139-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20150920_150139-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20150920_150139-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-5380\" class=\"wp-caption-text\">Straubings Goalie Matt Climie hat den Schuss der Eisb\u00e4ren sicher in der Fanghand. (Foto: eisbaerlin.de\/walker)<\/p><\/div>\n<p>79 Sekunden waren gespielt, da konnten die Eisb\u00e4ren-Fans das erste Mal an diesem Nachmittag jubeln. Petr Pohl fuhr mit dem Puck um das Tor herum, passte die Scheibe in den Slot, wo Florian Busch lauerte. Dieser vollendete diesen Angriff und \u00fcberwand G\u00e4ste-Keeper Matt Climie &#8211; 1:0 (2.). Der perfekte Start f\u00fcr die Hausherren in dieses Spitzenspiel.<br \/>\nDie Niederbayern kurz darauf mit einem \u00dcberzahlspiel und somit der Chance zum Ausgleich. Doch die Eisb\u00e4ren mit einem guten Penaltykilling, setzten die G\u00e4ste immer wieder unter Druck, so dass diese \u00fcberhaupt nicht in ihre Formation kamen.<br \/>\nDrei Minuten sp\u00e4ter das n\u00e4chste Powerplay der G\u00e4ste. Und diesmal konnten die Straubinger es nutzen. Connor James mit zu viel Platz auf der linken Seite, passte die Scheibe vor das Tor, wo Ren\u00e9 R\u00f6thke zur Stelle war und den Puck \u00fcber die Linie bugsierte &#8211; 1:1 (7.). Mit der eigentlich ersten richtigen Chance kam Straubing hier zum Ausgleich.<br \/>\nUnd so oft waren die G\u00e4ste im ersten Drittel gar nicht vor dem Tor von Petri Vehanen, doch wenn sie vor dem Finnen auftauchten, waren sie gef\u00e4hrlich und zumeist auch erfolgreich. Die Niederbayern gaben in den ersten 20 Minuten ganze f\u00fcnf Torsch\u00fcsse ab, zwei davon fanden den Weg ins Tor der Eisb\u00e4ren.<br \/>\nIn der 13. Spielminute hatten die Tigers n\u00e4mlich die Partie gedreht. Steven Zalewski fing einen Pass der Eisb\u00e4ren ab, spielte die Scheibe schnell weiter zu Connor James, welcher Petri Vehanen \u00fcberwand und zum 2:1 einnetzen konnte.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren waren durch den pl\u00f6tzlichen R\u00fcckstand jedoch nicht geschockt und spielten einfach weiter nach vorne. Und bei 4-gegen-4 auf dem Eis kamen sie auch zum verdienten Ausgleich. Der in dieser Saison bisher so stark aufspielende Darin Olver mit dem Pass in den Slot, wo Barry Tallackson Matt Climie klasse verlud und zum 2:2 traf (15.).<br \/>\nGut zwei Minuten sp\u00e4ter die Eisb\u00e4ren in \u00dcberzahl und mit der erneuten F\u00fchrung. Die Eisb\u00e4ren kamen gut in die Formation, Petr Pohl mit dem Pass zu Florian Busch hinter das Tor. Der wartete so lange, bis Andr\u00e9 Rankel in den Slot lief, passte die Scheibe dann zum Kapit\u00e4n und der h\u00e4mmerte die Scheibe ins Tor &#8211; 3:2 (18.).<br \/>\nBei diesem Spielstand blieb es dann aber bis zum Ende des ersten Drittels. Die Eisb\u00e4ren wirbelten die Defensive der Niederbayern geh\u00f6rig durcheinander, gaben satte 18 Torsch\u00fcsse ab und konnten drei davon nutzen. In der Defensive lie\u00df man nicht viel zu, aber dennoch war es keine richtig gute Partie der Eisb\u00e4ren, denn sehr viele P\u00e4sse kamen nicht an. Damit d\u00fcrfte Uwe Krupp nicht zufrieden gewesen sein.<!--more--><\/p>\n<p>Auch im zweiten Drittel die Eisb\u00e4ren weiter sehr stark in der Offensive. Immer wieder erspielten sich die<\/p>\n<div id=\"attachment_5381\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5381\" class=\"size-medium wp-image-5381\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20150920_145543-300x169.jpg\" alt=\"Matt Climie: Hielt seine Mannschaft mit tollen Paraden mehrfach im Spiel. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20150920_145543-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20150920_145543-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20150920_145543-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-5381\" class=\"wp-caption-text\">Matt Climie: Hielt seine Mannschaft mit tollen Paraden mehrfach im Spiel. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p>Hausherren gute Torchancen, doch im Abschluss fehlte es entweder an Gl\u00fcck oder aber Matt Climie war zur Stelle. Der Goalie der Tigers war bis dahin der beste Akteur seiner Mannschaft, hielt sie mehrfach im Spiel.<br \/>\nAber in der 28. Spielminute war auch Climie machtlos, als die Eisb\u00e4ren in \u00dcberzahl erh\u00f6hen konnten. Petr Pohl mit seiner dritten Torvorlage im heutigen Spiel, sein Pass auf Frank H\u00f6rdler an die blaue Linie, welcher zum Schlagschuss ausholte und Climie \u00fcberwinden konnte &#8211; 4:2.<br \/>\nAber nur 31 Sekunden dauerte die Freude \u00fcber das 4:2, denn dann leisteten sich die Eisb\u00e4ren einen Fehlpass, welchen Straubing eiskalt bestrafte. Maury Edwards auf Ryan Bayda und der mit dem Anschlusstreffer &#8211; 4:3 (29.).<br \/>\nAber auch dieser Treffer konnte die Eisb\u00e4ren nicht aus dem Tritt bringen. Sie spielten weiter sehr stark nach vorne und kamen immer wieder zu guten Torchancen. Und vier Minuten vor dem Ende des Mitteldrittels konnten die Eisb\u00e4ren zum f\u00fcnften Mal jubeln. Micki DuPont mit dem Zuspiel auf Constantin Braun, welcher den Puck einfach mal Richtung Tor schlenzte. Mit Erfolg, sein Schuss schlug im Tor ein und die Eisb\u00e4ren f\u00fchrten nach 36 Spielminuten mit 5:3. Allerdings fuhren die beiden Hauptschiedsrichter Bastian Haupt und Daniel Piechaczek zum Videobeweis und kamen erst nach einer gef\u00fchlten Ewigkeit wieder zur\u00fcck und gaben schlie\u00dflich das Tor.<br \/>\nAls sich eigentlich alle schon auf die zweite Drittelpause einstellten, kam Straubing doch noch zum Anschlusstreffer. Die Eisb\u00e4ren mit einem Angriff, Shuhei Kuji wird angespielt, kann den Puck aber nicht kontrollieren, weil der Linienrichter im Weg stand und auch nicht wirklich zur Seite fuhr. Stattdessen kam der Puck vom Linienrichter wieder in den Besitz der Tigers, die schalteten schnell um, Dylan Yeo schickte Tobias W\u00f6rle auf die Reise, welcher frei vor Petri Vehanen auftauchte und diesem keine Chance lie\u00df &#8211; 5:4 (40.). Die Fans der Eisb\u00e4ren quittierten diesen Treffer mit einem gellenden Pfeifkonzert, denn die Vorlage kam praktisch vom Linienrichter. Die Hauptschiedsrichter verlie\u00dfen demnach unter dem nach wie vor gellenden Pfeifkonzert das Eis. Die Gem\u00fcter waren nun ordentlich aufgeheizt, denn das Schiedsrichtergespann hatte heute allgemein nicht seinen besten Tag und griff immer wieder entscheidend in das Spiel ein.<\/p>\n<div id=\"attachment_5382\" style=\"width: 179px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5382\" class=\"size-medium wp-image-5382\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20150920_165810-169x300.jpg\" alt=\"Constantin Braun: Der zweifache Torsch\u00fctze wurde nach dem Spiel von der Fankurve gefeiert. 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Straubing kam gut in die Formation, lie\u00df die Scheibe sehr gut laufen, am Ende schloss Steven Zalewski eine gelungene Kombination ab &#8211; 5:5 (47.). Unter tatkr\u00e4ftiger Mithilfe der Unparteiischen hatte sich Straubing wieder zur\u00fcck ins Spiel gek\u00e4mpft, welches nun wieder von vorne los ging.<br \/>\nFortan versuchten beide hinten sicher zu stehen, wollten nichts riskieren, denn beiden Mannschaften war klar gewesen, dass der n\u00e4chste Fehler diese Partie entscheiden k\u00f6nnte.<br \/>\nIn der 53. Spielminute fuhr T.J. Mulock ins Drittel der Straubinger, passte die Scheibe vor das Tor, wo sie ein Straubinger Spieler \u00fcber die eigene Linie bef\u00f6rderte &#8211; 6:5.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren waren nun also wieder vorne, doch noch war die Partie ja nicht zu Ende. Und Straubing versuchte nun alles, um noch einmal den Ausgleich zu erzielen. Kurz vor Ende nahmen sie auch noch ihren Torh\u00fcter vom Eis, doch das nutzen die Berliner letztendlich zu Entscheidung an diesem Nachmittag. Zehn Sekunden waren noch auf der Uhr, als Constantin Braun den Puck aus der eigenen Zone Richtung Tor schoss und damit auch Erfolg hatte &#8211; 7:5 (60.). Danach war die Partie zu Ende. Die Eisb\u00e4ren hatten die Niederbayern niedergek\u00e4mpft und denen die erste Niederlage zugef\u00fcgt. Und die Eisb\u00e4ren selbst feierten den dritten Sieg im vierten Spiel. Ein klasse Saisonstart der Mannen von Chefcoach Uwe Krupp.<\/p>\n<p>Das Spiel war nichts f\u00fcr schwache Nerven. Beide schenkten sich keinen Zentimeter, k\u00e4mpften verbissen um die Scheibe. Die Eisb\u00e4ren taten mehr f\u00fcr die Offensive, kombinierten sich teilweise richtig gut durch und kamen immer wieder gef\u00e4hrlich zum Abschluss. Straubing war mit den Eisb\u00e4ren teilweise \u00fcberfordert und konnte sich mehrfach bei Goalie Matt Climie bedanken. Straubing selbst war nicht so oft wie die Eisb\u00e4ren vor dem Tor, doch wenn sie mal durch kamen, wurde es stets gef\u00e4hrlich. Am Ende geht der Sieg der Berliner aufgrund des h\u00f6heren Aufwandes auch in Ordnung. Doch Straubing erwies sich auch als unangenehmer Gegner, so einfach wollten die sich nicht geschlagen geben.<br \/>\nAber\u00a0trotz des Sieges war l\u00e4ngst nicht alles klasse bei den Eisb\u00e4ren. Die Berliner leisteten sich zu viele Fehler im Spielaufbau, was Straubing ja teilweise auch ausnutzen konnte. Wenn man diese Fehler in Zukunft noch abstellen kann, wird es sehr schwer die Eisb\u00e4ren zu besiegen. Heute ging es ja nochmal gut und man feierte den zweiten Heimsieg in dieser Saison.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #4: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt gemacht. Die Berliner gewannen das Spitzenspiel des 4. 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