{"id":5245,"date":"2015-09-07T20:06:20","date_gmt":"2015-09-07T18:06:20","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=5245"},"modified":"2015-09-07T20:06:20","modified_gmt":"2015-09-07T18:06:20","slug":"walkers-meinung-zur-leistung-der-eisbaeren-berlin-in-der-champions-hockey-league","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2015\/09\/07\/walkers-meinung-zur-leistung-der-eisbaeren-berlin-in-der-champions-hockey-league\/","title":{"rendered":"Walkers Meinung zur Leistung der Eisb\u00e4ren Berlin in der Champions Hockey League"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5205\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM1516.jpg\" alt=\"logo_WsM1516\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM1516.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM1516-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Gruppenphase der Champions Hockey League (CHL) ist vorbei und die Eisb\u00e4ren Berlin haben sich f\u00fcr die KO-Runde der CHL qualifiziert. Ein Erfolg also f\u00fcr die Eisb\u00e4ren oder etwa nicht? Sicherlich ist es sch\u00f6n, in der KO-Runde der CHL zu stehen, allerdings hat man rein sportlich gesehen zwei Gesichter w\u00e4hrend der Vorrunde gezeigt. Und den Platz im Sechzehntelfinale hat man auch nur dadurch sicher, weil es im Vorfeld der CHL-Saison 2015\/2016 eine \u00c4nderung des Modus gegeben hat und zwei von drei Mannschaften je Gruppe weiter kommen. Sportlich gesehen haben die Eisb\u00e4ren nur eins von insgesamt vier Spielen gewonnen und zogen nur dank der besseren Tordifferenz im Vergleich zu Les Rapaces de Gap in die KO-Runde ein. Dort warten nun schwere Gegner auf die Hauptst\u00e4dter. Und mit den bisher gezeigten Leistungen ist ein schnelles Aus sehr wahrscheinlich.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auf europ\u00e4ischer Ebene werden kleine Fehler gnadenlos bestraft. Das haben die Eisb\u00e4ren gleich in ihrem Auftaktspiel gegen die ZSC Lions aus der Schweiz feststellen m\u00fcssen. Zu Beginn der Partie hatte man in \u00dcberzahl mehrfach die Chance in F\u00fchrung zu gehen. Man vergab diese jedoch leichtfertig und so kam Z\u00fcrich immer besser ins Spiel und erteilte den Berlinern eine Lektion im ersten Drittel. 0:3 stand es nach 20 Minuten in der Mercedes-Benz Arena. Aber die Eisb\u00e4ren gaben nicht auf, bewiesen gro\u00dfe Moral und eine klasse k\u00e4mpferische Leistung und kamen noch einmal zur\u00fcck und glichen zum 3:3 aus. Man war drauf und dran, die Partie komplett zu drehen. Aber vor dem Tor erwies man sich l\u00e4ngst nicht so eiskalt wie die Schweizer, die dann nochmal kurz das Tempo anzogen und die Partie letztendlich deutlich mit 6:3\u00a0f\u00fcr sich entschieden.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im zweiten Gruppenspiel sah man dann eine verbesserte Mannschaft. Der Gegner war diesmal aber auch nicht so stark wie Z\u00fcrich. Dennoch musste man auch gegen Gap erst einmal vier Tore im Auftaktdrittel erzielen. Die Eisb\u00e4ren zeigten tolle Kombinationen und erspielten sich eine Vielzahl an Torchancen, welche sie in den ersten 20 Minuten klasse ausnutzten. In der Defensive trat man deutlich stabiler auf und leistete sich nicht mehr so viele Fehler wie noch gegen Z\u00fcrich. Die Mannschaft zeigte sich rundum verbessert, wenn gleich man dieses Spiel gegen so einen Gegner auch nicht \u00fcberbewerten durfte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das dritte Gruppenspiel f\u00fchrte die Eisb\u00e4ren in die Schweiz zu den ZSC Lions, welche als klarer Favorit in die Partie gingen. Doch die Eisb\u00e4ren erwischten einen klasse Start in die Partie und gingen sogar fr\u00fch in F\u00fchrung. Aber an diesem Abend waren es die Special Teams, die den Unterschied ausmachen sollten. Denn Z\u00fcrich drehte die Partie mit drei Powerplaytoren. Das 1:0 der Eisb\u00e4ren war auch in \u00dcberzahl gefallen, aber es sollte der einzige Powerplaytreffer der Berliner in dieser Partie bleiben. Z\u00fcrich zeigte sich b\u00e4renstark in \u00dcberzahl und sorgte immer wieder f\u00fcr Gefahr vor dem Tor von Petri Vehanen. Die Eisb\u00e4ren fanden kein Gegenmittel gegen dieses starke Powerplay. Aber bei 5-gegen-5 hielten die Berliner stark dagegen, erspielten sich auch gute Torchancen und zeigte eine gro\u00dfartige k\u00e4mpferische Leistung, f\u00fcr welche sie sich am Ende jedoch nicht belohnen konnten. Weil Z\u00fcrich am Ende halt doch den einen Tick cleverer und in \u00dcberzahl eiskalt war.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zum Abschluss der Gruppenphase ging es f\u00fcr die Eisb\u00e4ren gestern Abend nach Frankreich zu Les Rapaces de Gap. Die Franzosen h\u00e4tten schon einen &#8222;gro\u00dfes Eishockey-Wunder&#8220; gebraucht, um den Eisb\u00e4ren noch das letzte Ticket f\u00fcr die KO-Runde nehmen zu k\u00f6nnen. Aber Gap versuchte alles, war im ersten Drittel die klar bessere Mannschaft, welche immer wieder f\u00fcr Gefahr vor dem Tor sorgte und vollkommen verdient mit 2:0 vorne lag. Die Eisb\u00e4ren kamen \u00fcberhaupt nicht ins Spiel und leisteten sich zu viele Fehler im Spielaufbau. Im Mitteldrittel das selbe Bild, Gap klar spielbestimmend und dem 3:0 n\u00e4her als die Eisb\u00e4ren dem 2:1. Doch genau diesen Anschlusstreffer erzielten sie mitten in einer Drangphase der Franzosen. Dieser Treffer gab den Eisb\u00e4ren zwar noch einmal Aufwind, aber letztendlich konnten sie die Partie nicht mehr drehen und mussten sich den aggressiveren Franzosen geschlagen geben. Die wollten diesen Sieg mehr als die Eisb\u00e4ren und gingen letztendlich verdient mit 3:1 als Sieger vom Eis. F\u00fcr die KO-Runde hatte es jedoch nicht mehr gereicht f\u00fcr Gap.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren zeigten also wie bereits erw\u00e4hnt zwei Gesichter in der Gruppenphase der CHL. Wirklich viel Freude konnten die Eisb\u00e4ren ihren Fans nicht bereiten. Sie lie\u00dfen zwar immer mal wieder ihr K\u00f6nnen aufblitzen, doch auf Chefcoach Uwe Krupp wartet bis zum Saisonstart am Freitag noch viel Arbeit. Aber es gab auch Lichtblicke, so wie Jonas M\u00fcller zum Beispiel. Der Youngster ist n\u00e4mlich der CHL-Top-Scorer der Eisb\u00e4ren Berlin nach der Vorrunde mit einem Tor und vier Vorlagen. Doch auch zwei weitere Neuzug\u00e4nge wussten durchaus zu \u00fcberzeigen &#8211; Bruno Gervais (2 Tore\/2 Vorlagen) und Micki DuPont (1Tor\/2 Vorlagen). Und Darin Olver hat auch eine gute Vorrunde absolviert mit zwei Toren und zwei Vorlagen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Man sollte versuchen, die guten Sachen aus der Vorrunde mitzunehmen und darauf aufzubauen. Denn gute Ans\u00e4tze haben unsere Jungs ja gezeigt, aber dennoch ist noch viel Luft nach oben. Und meiner Meinung nach ist der Kader auch nach wie vor zu d\u00fcnn besetzt. Zwei, drei Ausf\u00e4lle von Leistungstr\u00e4gern wird man nicht so einfach verkraften und ersetzen k\u00f6nnen. Auf die Verantwortlichen der Eisb\u00e4ren Berlin wartet also noch viel Arbeit, um eine erfolgreiche Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zu spielen. In der Champions Hockey League (CHL) sehe ich dagegen eher schwarz und bef\u00fcrchte das Aus in der n\u00e4chsten Runde.\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gruppenphase der Champions Hockey League (CHL) ist vorbei und die Eisb\u00e4ren Berlin haben sich f\u00fcr die KO-Runde der CHL qualifiziert. Ein Erfolg also f\u00fcr die Eisb\u00e4ren oder etwa nicht? 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