{"id":5039,"date":"2015-03-01T19:42:48","date_gmt":"2015-03-01T18:42:48","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=5039"},"modified":"2015-03-01T20:15:30","modified_gmt":"2015-03-01T19:15:30","slug":"23-gegen-iserlohn-eisbaeren-verspielen-die-grosse-chance-auf-das-heimrecht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2015\/03\/01\/23-gegen-iserlohn-eisbaeren-verspielen-die-grosse-chance-auf-das-heimrecht\/","title":{"rendered":"2:3 gegen Iserlohn: Eisb\u00e4ren verspielen die gro\u00dfe Chance auf das Heimrecht"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4491\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1415.jpg\" alt=\"logo_WBN_1415\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1415.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1415-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #33:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-22\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IEC_Roosters-150x150.jpg\" alt=\"Rooster_1_E17_ig110307\" width=\"108\" height=\"108\" \/><\/p>\n<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben zum Abschluss der DEL-Hauptrunde 2014\/2015 eine Niederlage kassiert. In der ausverkauften Arena am Ostbahnhof unterlagen die Hauptst\u00e4dter am Sonntagnachmittag den Iserlohn Roosters mit 2:3 (1:1, 0:1, 1:1) und verpassten damit das Heimrecht in den Pre-Play-Offs. Ein Tor hat am Ende gefehlt, um auf Platz Acht in der Tabelle zu springen und Heimrecht gegen N\u00fcrnberg zu haben. Doch diese M\u00f6glichkeit gab man in der Schlussphase in \u00dcberzahl und ohne Torwart leichtfertig aus der Hand.<\/p>\n<p>Eisb\u00e4ren-Trainer Uwe Krupp musste auf Constantin Braun, Mark Bell und Florian Busch verzichten. Im Tor stand Petri Vehanen.<\/p>\n<div id=\"attachment_5040\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5040\" class=\"size-medium wp-image-5040\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20150301_161209-300x225.jpg\" alt=\"Marcel Noebels wartet vor dem Tor auf den Pass von T.J. Mulock. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20150301_161209-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20150301_161209-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20150301_161209-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-5040\" class=\"wp-caption-text\">Marcel Noebels wartet vor dem Tor auf den Pass von T.J. Mulock. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p>Die G\u00e4ste aus dem Sauerland erwischten den besseren Start und setzten die Eisb\u00e4ren fr\u00fch unter Druck. F\u00fcr beide Mannschaften ging es noch um sehr viel. W\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren um das Heimrecht in den Pre-Play-Offs k\u00e4mpften, ging es f\u00fcr Iserlohn noch um die direkte Play-Off-Qualifikation. Dementsprechend engagiert traten die Roosters hier auf. Nick Petersen, Chad Bassen und Colton Teubert mit den ersten guten Chancen f\u00fcr Iserlohn. Doch diese waren noch nicht von Erfolg gekr\u00f6nt.<br \/>\nAber in der f\u00fcnften Spielminute gingen die Roosters folgerichtig in F\u00fchrung. Nick Petersen mit dem Zupsiel auf Brodie Dupont, welcher im Slot stehend ins Tor traf &#8211; 0:1 (5.).<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren waren trotz des Gegentreffers nicht geschockt und versuchten ihrerseits zur\u00fcck zu schlagen. Doch Andr\u00e9 Rankel und Petr Pohl vergaben gute M\u00f6glichkeiten zum Ausgleich.<br \/>\nAls Henry Haase in der achten Spielminute f\u00fcr zwei Minuten auf die Strafbank musste, hatte Iserlohn in \u00dcberzahl die M\u00f6glichkeit zu erh\u00f6hen. Doch die Eisb\u00e4ren kamen in dieser Unterzahl zu einem Konter. T.J. Mulock brachte den Puck ins gegnerische Drittel, lie\u00df die Scheibe f\u00fcr Jimmy Sharrow liegen, welcher auch gleich abgezogen hatte. Iserlohns Goalie Mathias Lange konnte den Puck nur prallen lassen und Julian Talbot stand goldrichtig, um den Abpraller im Tor zu versenken &#8211; 1:1 (8.).<br \/>\nDanach waren Torchancen auf beiden Seiten eher Mangelware. Beide Mannschaften waren zwar bem\u00fcht, aber bei Beiden stand die Defensive sehr sicher und lie\u00df nicht viel zu in der Folgezeit. Erst gegen Ende des ersten Drittels die Eisb\u00e4ren noch einmal mit guten Chancen, doch letztendlich blieb es beim 1:1, was auch gerecht war.<!--more--><\/p>\n<p>Im Mitteldrittel waren es die Eisb\u00e4ren, die den besseren Start erwischten und gleich zu guten Chancen kamen.<\/p>\n<div id=\"attachment_5041\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5041\" class=\"size-medium wp-image-5041\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20150301_145312-300x225.jpg\" alt=\"Hier zeigt der Hauptschiedsrichter gerade eine Strafzeit gegen Iserlohns Boris Blank an. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20150301_145312-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20150301_145312-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20150301_145312-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-5041\" class=\"wp-caption-text\">Hier zeigt der Hauptschiedsrichter gerade eine Strafzeit gegen Iserlohns Boris Blank an. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p>Doch Andr\u00e9 Rankel, Barry Tallackson und T.J. Mulock (in Unterzahl) konnten den Puck nicht im Tor unterbringen. Auch danach die Eisb\u00e4ren mit sehr viel Druck auf das Iserlohner Tor, die G\u00e4ste konnten sich nur selten befreien. Immer wieder stand Iserlohns Goalie Mathias Lange im Mittelpunkt des Geschehens. Er bewahrte seine Mannschaft mehrfach vor dem m\u00f6glichen R\u00fcckstand.<br \/>\nWer seine Chancen vorne nicht nutzt, wird hinten irgendwann bestraft. So ist das meistens im Sport und so war es auch heute. Von Iserlohn war bisher nicht viel zu sehen im zweiten Drittel, aber auf einmal lagen sie wieder in F\u00fchrung. Mike York spielte den Puck zu Kevin Lavall\u00e9e, welcher sehr viel Platz hatte und Petri Vehanen letztendlich mit einem R\u00fcckhandschuss \u00fcberwinden konnte &#8211; 1:2 (34.). Da hatten die Mannen von Trainer Jari Pasanen den Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren danach mit weiteren guten M\u00f6glichkeiten, doch an Mathias Lange war einfach kein vorbeikommen. Somit ging es mit einem R\u00fcckstand f\u00fcr die Eisb\u00e4ren in die zweite Drittelpause.<\/p>\n<div id=\"attachment_5042\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5042\" class=\"size-medium wp-image-5042\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20150301_145013-300x225.jpg\" alt=\"Kampf um den Puck beim Bully. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20150301_145013-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20150301_145013-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20150301_145013-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-5042\" class=\"wp-caption-text\">Kampf um den Puck beim Bully. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p>Nach dem die Eisb\u00e4ren das letzte Drittel in Unterzahl begannen und diese auch schadlos \u00fcberstanden, hatten sie kurze Zeit sp\u00e4ter selbst die Chance, in \u00dcberzahl zu spielen. Und in dieser kamen die Hausherren endlich zum verdienten Ausgleich. \u00dcber Darin Olver und Barry Tallackson kam die Scheibe zu Casey Borer, der im Slot lauerte und den Puck im Tor versenken konnte &#8211; 2:2 (45.).<br \/>\nDanach lebte die Partie von der Spannung. Die Eisb\u00e4ren wussten, wie es in den anderen Arenen stand und das sie nun nur noch ein Tor vom Heimvorteil entfernt waren. Die Minuten liefen runter und als Brodie Dupont zweieinhalb Minuten vor dem Ende eine Strafzeit kassierte, riskierte Uwe Krupp alles. Er nahm zun\u00e4chst eine Auszeit und dann seinen Goalie Petri Vehanen vom Eis. Somit konnten die Eisb\u00e4ren also mit zwei Mann mehr die \u00dcberzahl spielen. Doch diese gro\u00dfe Chance vergaben die Eisb\u00e4ren leichtfertig. Man fand zwar in die Powerplay-Formation, doch dann wurde wieder zu viel hin und her gepasst statt einfach mal aus allen Lagen abzuziehen. Es fehlte ein Tor f\u00fcr den Heimvorteil, da muss man alles versuchen. Aber nein, die Jungs passten sich die Scheibe lieber hin und her. Man hatte fast das Gef\u00fchl, als ob die Spieler den Heimvorteil nicht unbedingt haben wollen. Jedenfalls war der Willen nicht wirklich zu erkennen, hier dieses Tor in dieser \u00dcberzahl zu diesem Zeitpunkt zu erzielen. Bei der Ausw\u00e4rtsschw\u00e4che der Eisb\u00e4ren w\u00e4re dieser eine Treffer goldwert gewesen.<br \/>\nAber so kam das, was kommen musste. Elf Sekunden vor dem Ende der Parte fing Chad Bassen einen Pass der Eisb\u00e4ren ab und konnte den Puck im verwaisten Berliner Geh\u00e4use unterbringen &#8211; 2:3 (60.). Die Entscheidung. Berlin verpasste das Heimrecht in den Pre-Play-Offs, w\u00e4hrend Iserlonh den direkten Einzug ins Viertelfinale perfekt machte. Gratulation an dieser Stelle dazu.<\/p>\n<p>Nun ja, was soll man zu dieser Partie sagen? Eigentlich sah das \u00fcber weite Strecken nicht schlecht aus, was unsere Jungs da gespielt hatten. Nach der anf\u00e4nglichen Drangphase der Roosters mit dem verbundenen R\u00fcckstand fand die Mannschaft immer besser zu ihrem Spiel und konnte auch verdient den Ausgleich erzielen. Danach war man die bessere Mannschaft und erspielte sich jede Menge Chancen, doch das Tor erzielten die G\u00e4ste aus Iserlohn im Mitteldrittel. Aber\u00a0auch darauf fanden die Eisb\u00e4ren eine Antwort und waren am Ende auch durchaus bem\u00fcht, den Siegtreffer zu erzielen. Und kurz vor Schluss war die Chance auch riesengro\u00df mit dem Powerplay, doch das spielte man einmal mehr zu umst\u00e4ndlich und somit gab man das Heimrecht leichtfertig aus der Hand. Dass nicht genutzte Powerplay kurz vor Schluss k\u00f6nnten die Eisb\u00e4ren in wenigen Tagen noch bitter bereuen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #33: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben zum Abschluss der DEL-Hauptrunde 2014\/2015 eine Niederlage kassiert. In der ausverkauften Arena am Ostbahnhof unterlagen die Hauptst\u00e4dter am Sonntagnachmittag den Iserlohn Roosters mit 2:3 (1:1, 0:1, 1:1) und verpassten damit das Heimrecht in den Pre-Play-Offs. 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