{"id":500,"date":"2012-09-30T21:15:23","date_gmt":"2012-09-30T19:15:23","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=500"},"modified":"2012-09-30T22:32:05","modified_gmt":"2012-09-30T20:32:05","slug":"24-eisbaren-auf-dem-weg-in-die-krise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2012\/09\/30\/24-eisbaren-auf-dem-weg-in-die-krise\/","title":{"rendered":"2:4 &#8211; Eisb\u00e4ren auf dem Weg in die Krise"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2012\/09\/21\/20-eisbaren-feiern-ersten-saisonsieg\/logo_wbn_1213\/\" rel=\"attachment wp-att-276\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-276\" title=\"logo_WBN_1213\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1213.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1213.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1213-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Ausgabe #9<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2012\/09\/15\/13-saisonauftakt-geht-in-die-hose\/125px-logo_erc_ingolstadt_svg\/\" rel=\"attachment wp-att-12\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" title=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"90\" height=\"103\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2012\/09\/29\/del-saison-20122013-5-spieltag-koln-weiter-ungeschlagen-augsburg-mit-erster-niederlage\/125px-scorpionslogo_neu\/\" rel=\"attachment wp-att-14\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-14\" title=\"125px-Scorpionslogo_neu\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Scorpionslogo_neu.gif\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"100\" \/><\/a>So langsam aber sicher rutschen die Eisb\u00e4ren immer tiefer in die erste Krise der noch jungen Saison. Am Sonntagnachmittag kassierten die Berliner vor 13.800 Zuschauern in der mal wieder nicht ausverkauften O2 World eine 2:4-Niederlage (1:1, 0:2, 1:1) gegen die bis dahin noch sieglosen Hannover Scorpions. Ein Spiel, wo man erneut die gro\u00dfen Schw\u00e4chen der Berliner sah. Der Spielaufbau gelingt nach wie vor zu selten. Es werden weiterhin zu viele Fehlp\u00e4sse gespielt. So wirklich als Team scheinen die Jungs da nicht mehr zusammenspielen. Die Spieler versuchen es zu oft mit Einzelaktionen. Spielerisch war das schon sehr schwach von den Eisb\u00e4ren, die lediglich zehn Minuten im Schlussdrittel ordentlich Druck aufbauen konnten und dort beinahe noch zum Ausgleich gekommen w\u00e4ren. Man konnte von Gl\u00fcck reden, dass der Gegner heute nicht Mannheim und K\u00f6ln war, denn die h\u00e4tten das Team von Don Jackson wahrscheinlich auseinander genommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Vor dem Spiel wurde Eisb\u00e4ren-Verteidiger Jens Baxmann erst einmal f\u00fcr sein 500. DEL-Spiel geehrt.<br \/>\nIn der Aufstellung gab es eine \u00c4nderung im Tor. Rob Zepp kehrte f\u00fcr Sebastian Elwing zur\u00fcck ins Tor. In der Verteidigung konnte Don Jackson wieder auf Jimmy Sharrow zur\u00fcckgreifen, dagegen fehlte aber Henry Haase. Der Youngster war heute f\u00fcr den Kooperationspartner FASS Berlin im Einsatz.<!--more--><\/p>\n<p>Die Eisb\u00e4ren waren zu Beginn des Spiels bem\u00fcht gewesen, Druck aufzubauen. Immer wieder suchten die Berliner den Weg Richtung G\u00e4ste-Tor, welches von Dimitri P\u00e4tzold geh\u00fctet wurde. Doch wenn Sch\u00fcsse mal durchkamen, waren sie eine sichere Beute vom Scorpions-Goalie.<br \/>\nHannover fand erst Mitte des ersten Drittels ins Spiel. Die G\u00e4ste aus Niedersachsen machten dann auch ordentlich Druck und dr\u00e4ngten die Hausherren ein ums andere Mal in deren Drittel. Die Defensive der Eisb\u00e4ren hatte da schon ordentlich Probleme gehabt und schwamm ein ums andere mal.<br \/>\nAls die Eisb\u00e4ren die Drangphase der G\u00e4ste \u00fcberstanden hatten, fuhren sie einen Angriff, den Tyson Mulock nach klasse Zuspiel von Julian Talbot mit dem Tor zum 1:0 abgeschlossen hatte (17.).<br \/>\nDiese F\u00fchrung sollte jedoch nicht bis zur ersten Drittelpause halten. Martin Hlinka hatte sich die Scheibe hinter dem Tor erk\u00e4mpft, zog vor das Tor und schob den Puck letztendlich an Eisb\u00e4ren-Keeper Rob Zepp vorbei ins Tor. Der verdiente 1:1-Ausgleich 43 Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels.<\/p>\n<p>Im Mitteldrittel waren die Berliner zu Beginn bem\u00fcht gewesen, doch sie brachten den Puck einfach nicht an Dimitri P\u00e4tzold vorbei. Anders machten es dagegen die G\u00e4ste aus Niedersachsen. Ivan Ciernik sorgte per Handgelenkschuss f\u00fcr die erstmalige F\u00fchrung der Scorpions &#8211; 1:2 (23.).<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren waren nach diesem Treffer zwar geschockt, doch sie bem\u00fchten sich weiter. Aber sie rannten teilweise kopflos an. So wirklich eine Idee hatten die Eisb\u00e4ren nicht gehabt. Zudem versuchten sie es zu oft alleine. Wenn man dann doch einmal in aussichtsreicher Schussposition war, kamen meistens nur harmlose Sch\u00fcsse auf das Tor, welche nat\u00fcrlich kein Problem darstellten f\u00fcr Dimitri P\u00e4tzold.<br \/>\nHannover spielte das jetzt aber auch sehr clever. Sie lie\u00dfen die Eisb\u00e4ren kommen und konterten dagegen immer wieder gef\u00e4hrlich. Und wie man Chancen erspielt und effektiv nutzt, zeigten die G\u00e4ste in der 30. Minute. Andreas Morchzinietz hatte den Puck sch\u00f6n f\u00fcr Scott King aufgelegt und der netzte ein zum 3:1.<br \/>\nNach diesem Treffer standen die G\u00e4ste aus Hannover sehr sicher in der Defensive und lie\u00dfen die Eisb\u00e4ren bei deren Angriffen verzweifeln.<br \/>\nIn der 38. Minute kam es dann zum gro\u00dfen Aufreger der Partie. Eisb\u00e4ren-St\u00fcrmer Julian Talbot wurde sehr unsauber in die Bande gecheckt und blieb danach eine ganze Zeit verletzt auf dem Eis liegen. Talbot wurde mit Hilfe der Team\u00e4rzte vom Eis gef\u00fchrt und blieb dann auch gleich in der Kabine. Er soll sich wohl eine R\u00fcckenprellung zugezogen haben. Eine genaue Diagnose steht aber noch aus. Wer aber nun gedacht hatte, der Scorpions-Spieler w\u00fcrde daf\u00fcr eine Strafzeit kassieren, der irrte sich gewaltig. Denn die beiden Hauptschiedsrichter Lars Br\u00fcggemann und Ramin Yazdi lie\u00dfen diese Aktion unbestraft. Sorry, aber wenn man nicht mal f\u00fcr so einen Check von Hinten eine Strafzeit gibt, wo sich der Spieler vor Schmerzen auf dem Eis kr\u00fcmmt, wof\u00fcr dann? Man kann nur hoffen, dass die Eisb\u00e4ren das Video mit der Aktion zur DEL schicken und noch eine Strafe f\u00fcr den Spieler der Hannover Scorpions fordern. Ansonsten macht sich die DEL mal wieder nur l\u00e4cherlich.<br \/>\nBeim Stand von 1:3 ging es dann in die zweite Drittelpause.<\/p>\n<p>Im letzten Drittel suchten die Eisb\u00e4ren von Beginn an den Weg Richtung G\u00e4ste-Tor. Doch immer wieder stand ein Scorpions-Spieler oder aber Dimitri P\u00e4tzold im Weg. In der 50. Minute wurden dann aber die Bem\u00fchungen der Berliner belohnt. Florian Busch lie\u00df Dimitri P\u00e4tzold keine Chance und verk\u00fcrzte zum 2:3.<br \/>\nEs folgte die st\u00e4rkste Phase der Eisb\u00e4ren in diesem Spiel. In den letzten zehn Minuten zeigten die Berliner, was sie wirklich k\u00f6nnen. Da haben sie ordentlich Druck aufgebaut und nahezu jeder Schuss brachte Gefahr. Doch Dimitri P\u00e4tzold wuchs in dieser Phase \u00fcber sich hinaus und entnervte die Eisb\u00e4ren-Spieler reihenweise.<br \/>\nDon Jackson riskierte alles und nahm Rob Zepp zu Gunsten eines sechsten Spielers vom Eis. Doch es schien fast so, als wenn die starke Drangphase zu viel Kraft gekostet hatte. Denn mit sechs Mann konnten die Eisb\u00e4ren nicht mehr so einen Druck erzeugen und kassierten prompt das 2:4. Martin Hlinka netzte zum 2:4 und damit zur Entscheidung ein (59.).<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong><em>Fazit:<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong><\/strong>Eine Niederlage, mit der man vor dem Spiel sicherlich nicht gerechnet hatte. Aber wenn man eben nur zehn Minuten gutes Eishockey spielt, braucht man sich dar\u00fcber nicht zu wundern. Hannover war keinesfalls \u00fcberragend, aber sie spielten es eben sehr clever und nutzten ihre Chancen eiskalt aus. Und so wie die Eisb\u00e4ren derzeit spielen, ist es auch nicht schwer, gegen sie zu gewinnen. Es muss sich etwas \u00e4ndern und zwar schnell. Ansonsten wird das eine sehr schwere Saison werden. Man kann immer Spiele verlieren, aber es kommt darauf an, wie man verliert. Und derzeit schenkt man die Spiele zu schnell her und l\u00e4dt die Gegner zum Toreschie\u00dfen ein.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Leistung vom Hauptschiedsrichter mit Note:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Hauptschiedsrichter waren Lars Br\u00fcggemann und Ramin Yazdi. Man muss ehrlich sagen, sie haben eine ordentliche Leistung gezeigt. Eine Leistung, die man mit der Note Zwei bewerten kann. W\u00e4re da nicht die Szene in der 38. Minute gewesen. Eisb\u00e4ren-St\u00fcrmer Julian Talbot wurde so hart in die Bande gecheckt, dass er sich dabei eine R\u00fcckenprellung zugezogen hat. Er stand einen Meter von der Bande weg und der Scorpions-Spieler checkt ihn trotzdem unsauber in die Bande. Eine Aktion, die man zwingend mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe, wenn nicht sogar Matchstrafe belegen muss. Doch die beiden Schiedsrichter geben nicht mal zwei Minuten daf\u00fcr. Sorry, aber wenn die beiden Herren nicht sehen, dass das eine Strafzeit war, dann haben sie ihren Job verfehlt und haben auf dem Eis nichts zu suchen.<br \/>\n<em><strong>Note 6.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fanstimmung:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Dickes Lob an die Fans. Die haben heute alles gegeben und die Mannschaft nach allen Kr\u00e4ften unterst\u00fctzt. Schade, dass es am Ende nicht mit dem Sieg geklappt hat, aber an den Fans hat es nicht gelegen. Die Frage ist nur, wie lange die Fans noch geschlossen hinter der Mannschaft stehen werden. Noch drei, vier weitere schlechte Spiele und die Stimmung kann durchaus kippen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Besten drei Spieler des Spiels:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>1. Martin Hlinka (Hannover Scorpions\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>2. Ivan Ciernik (Hannover Scorpions\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>3. Dimitri P\u00e4tzold (Hannover Scorpions\/Torh\u00fcter)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Vorschau auf das n\u00e4chste Heimspiel mit Tipp von mir:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Am kommenden Sonntag empfangen die Eisb\u00e4ren Berlin zum Bruderduell die Hamburg Freezers in der Berliner O2 World. Die Hanseaten haben einen sehr guten Saisonstart hingelegt und werden hoch motiviert in die Hauptstadt reisen. Schon bei der European Tropy trafen die beiden Teams aufeinander, Hamburg gewann beide Spiele. Sollten die Eisb\u00e4ren dann auch so spielen, wie in den ersten 50 Minuten heute, dann sehe ich f\u00fcr dieses Spiel schwarz. Und angesichts der derzeitigen Form der Freezers rechne ich so der so mit einem Sieg der Hamburger.\u00a0<em><strong>Mein Tipp 2:5<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #9 So langsam aber sicher rutschen die Eisb\u00e4ren immer tiefer in die erste Krise der noch jungen Saison. Am Sonntagnachmittag kassierten die Berliner vor 13.800 Zuschauern in der mal wieder nicht ausverkauften O2 World eine 2:4-Niederlage (1:1, 0:2, 1:1) gegen die bis dahin noch sieglosen Hannover Scorpions. 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