{"id":4886,"date":"2014-12-28T21:08:39","date_gmt":"2014-12-28T20:08:39","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=4886"},"modified":"2014-12-28T21:08:39","modified_gmt":"2014-12-28T20:08:39","slug":"35-am-seilersee-siegesserie-der-eisbaeren-gerissen-erste-niederlage-unter-uwe-krupp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/12\/28\/35-am-seilersee-siegesserie-der-eisbaeren-gerissen-erste-niederlage-unter-uwe-krupp\/","title":{"rendered":"3:5 am Seilersee: Siegesserie der Eisb\u00e4ren gerissen &#8211; Erste Niederlage unter Uwe Krupp"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-22\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IEC_Roosters-150x150.jpg\" alt=\"Rooster_1_E17_ig110307\" width=\"110\" height=\"110\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"100\" height=\"114\" \/>Da ist es passiert: Nach zuvor sieben Siegen in Folge haben die Eisb\u00e4ren Berlin am Sonntagabend bei den Iserlohn Roosters mit 3:5 (1:1, 0:0, 2:4) verloren. F\u00fcr den neuen Trainer Uwe Krupp war es damit im f\u00fcnften Spiel die erste Niederlage. W\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren ihre erste Ausw\u00e4rtsniederlage nach zuvor vier Ausw\u00e4rtssiegen in Folge kassierten, feierten die Sauerl\u00e4nder ihren sechsten Heimsieg in Folge. 4.997 Zuschauer in der ausverkauften Eissporthalle am Seilersee sahen eine sehr intensive Partie, in der die Hausherren die Partie am Ende im letzten Drittel f\u00fcr sich entschieden.<\/p>\n<p>Beide Mannschaften begannen die Partie mit sehr viel Tempo, sie \u00fcberbr\u00fcckten schnell die neutrale Zone und suchten immer wieder den Weg zum Tor. Die erste Torchance des Spiels hatten die Hausherren in der sechsten Spielminute, als Mike York von der blauen Linie abgezogen hatte. Doch Mathias Niederberger, der heute f\u00fcr Petri Vehanen im Tor stand, war zur Stelle und parierte seinen Schuss.<br \/>\nNur wenige Sekunden sp\u00e4ter war der Youngster im Eisb\u00e4ren-Tor aber geschlagen. Kevin Lavall\u00e9e mit dem Pass von der blauen Linie an den langen Pfosten, wo Chris Connolly lauerte und den Puck im Tor versenkte &#8211; 1:0 (6.).<br \/>\nDie Hausherren setzten sofort nach und machten ordentlich Druck. Sie wollten schnell das zweite Tor nachlegen. Doch dies gelang den Roosters nicht.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren wurden erst ab Mitte des ersten Drittels st\u00e4rker. Sven Ziegler mit freier Schussbahn, doch Mathias Lange im Iserlohner Tor parierte diesen Schuss. Kurz darauf hatte Henry Haase abgezogen und Darin Olver f\u00e4lschte den Schuss gef\u00e4hrlich ab. Die Eisb\u00e4ren schnupperten nun am Ausgleich und dieser sollte sechs Minuten vor der ersten Drittelpause auch fallen. Sven Ziegler mit dem Pass auf Jens Baxmann, welcher direkt abgezogen hatte. Mit Erfolg, sein Knaller schlug unter der Latte ein &#8211; 1:1 (14.).<br \/>\nNun waren es die Eisb\u00e4ren, die nachlegen wollten. Sie bauten ordentlich Druck auf und setzten sich mehrfach im Iserlohner Drittel fest, doch ein weiterer Treffer gelang den Berlinern nicht. Somit ging es beim Stand von 1:1 in die erste Drittelpause.<\/p>\n<p>Ins zweite Drittel fanden die Eisb\u00e4ren besser hinein. Sie machten in den Anfangsminuten ordentlich Druck, vor allem Frank H\u00f6rdler sorgte mit seinen Sch\u00fcssen mehrfach f\u00fcr Gefahr vor dem Iserlohner Tor. Die Eisb\u00e4ren nun mit einem aggressiven Forechecking, mit dem die Hausherren so ihre Probleme hatten. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Sauerl\u00e4nder besser ins Spiel zur\u00fcck und kamen auch zum Abschluss, aber das zweite Drittel sollte torlos enden. Zwischendruch war die Partie sogar recht zerfahren gewesen.<\/p>\n<p>Im letzten Drittel hatten beide Mannschaften gleich jeweils eine richtig gute Torchance, welche jedoch von den beiden Goalies vereitelt wurde. Man merkte beiden Mannschaften nun an, dass sie vor allem auf eine sichere Defensive bedacht waren. Keiner wollte hier jetzt den entscheidenden Fehler machen. Denn in dieser sehr intensiven und hart umk\u00e4mpften Partie war klar, dass der n\u00e4chste Treffer bereits die Entscheidung bringen k\u00f6nnte.<br \/>\nUnd den ersten Fehler machten die Eisb\u00e4ren. Frank H\u00f6rdler konnte den Puck an der eigenen blauen Linie nicht richtig stoppen, Dylan Wruck nahm sich die Scheibe und hatte auf der Au\u00dfenbahn freie Schussbahn. Sein Schuss ging \u00fcber die Fanghand von Mathias Niederberger ins Tor &#8211; 2:1 (49.).<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren versuchten sofort zu antworten. Sie setzten Iserlohn unter Druck, doch die hielten mit einer starken Defensive dagegen. Dann hatte Jimmy Sharrow eine richtig gute Chance, doch Mathias Lange mit einem Riesen-Save gegen den Berliner Verteidiger. Im Gegenzug zeigten sich die Sauerl\u00e4nder dann eiskalt vor dem Tor. Die Eisb\u00e4ren zu offen hinten, Iserlohn mit einem 2-auf-1-Konter, Dylan Wruck auf Nick Petersen, welcher den Puck im Tor versenken konnte &#8211; 3:1 (53.).<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren wirkten nach wie vor nicht geschockt, konzentrierten sich weiter auf ihr Spiel und versuchten, weiterhin Druck auf das Iserlohner Tor auszu\u00fcben. Sie kamen auch zum Abschluss, aber Mathias Lange im Iserlohner Tor hatte einfach einen sehr guten Tag erwischt. Iserlohn lauerte inzwischen nur noch auf Konter, war dabei aber durchaus gef\u00e4hrlich.<br \/>\nKnapp vier Minuten waren noch zu spielen, als Iserlohns Verteidiger Kevin Lavall\u00e9e wegen Hakens f\u00fcr zwei Minuten auf die Strafbank musste. Uwe Krupp nahm daraufhin eine Auszeit und seinen Goalie Mathias Niederberger vom Eis. Die Eisb\u00e4ren nun also mit zwei Mann mehr auf dem Eis und der gro\u00dfen Chance zum Anschlusstreffer. Doch es sollte ganz anders kommen. Iserlohns Alex Foster gewann das Bully und zog direkt vom Bullypunkt aus ab. Sein Schuss ging ins verwaiste Berliner Tor und die Berliner Spieler standen verdutzt da, w\u00e4hrend Foster sich f\u00fcr seinen Geniestreich feiern lie\u00df &#8211; 4:1 (57.). Ein unglaubliches Tor vom Iserlohner St\u00fcrmer.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren lie\u00dfen Mathias Niederberger weiterhin drau\u00dfen und waren somit immer noch zwei Mann mehr auf dem Eis. Und die Eisb\u00e4ren kamen zum Torerfolg. Casey Borer auf Andr\u00e9 Rankel, der zog direkt ab und Barry Tallackson f\u00e4lschte den Schuss unhaltbar ab &#8211; 4:2 (58.).<br \/>\nDoch noch einmal Hoffnung f\u00fcr die Eisb\u00e4ren? Trainer Uwe Krupp riskierte wenig sp\u00e4ter erneut alles, nahm Niederberger ein weiteres Mal vom Eis. Brooks Macek war diesmal Nutznie\u00dfer dieser Aktion, er versenkte den Puck 42 Sekunden vor Ende des Spiels im leeren Berliner Tor &#8211; 5:2 (60.). Die endg\u00fcltige Entscheidung zu Gunsten der Hausherren, die vier Sekunden vor Spielende nur noch das 3:5 durch Petr Pohl hinnehmen mussten.<\/p>\n<p>Da ist es also passiert, die erste Niederlage der Eisb\u00e4ren Berlin unter dem neuen Coach Uwe Krupp. Und dennoch kann man mit dem Spiel der Mannschaft zufrieden sein. Man zeigte erneut eine klasse Mannschaftsleistung, erspielte sich unheimlich viele Torchancen (43) und stand zumindest bis zur 48. Spielminute erneut sehr sicher in der Defensive. Das 2:1 hat den Eisb\u00e4ren dann praktisch das Genick gebrochen. Iserlohn war danach im Aufwind und konnte dann noch nachlegen. Spiele am Seilersee sind nie einfach bei dieser grandiosen Atmosph\u00e4re. Und doch hatten es die Eisb\u00e4ren geschafft, Iserlohn \u00fcber weite Strecken zu dominieren. Am Ende scheiterte man an seiner eigenen Chancenverwertung und an einem \u00fcberragend haltenden Mathias Lange im Iserlohner Tor. Diese Niederlage wird die Eisb\u00e4ren nicht umhauen. F\u00fcr gen\u00fcgend Selbstvertrauen hat man in den letzten Spielen gesorgt. Die Mannschaft wird daher gest\u00e4rkt aus dieser Partie hervor gehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da ist es passiert: Nach zuvor sieben Siegen in Folge haben die Eisb\u00e4ren Berlin am Sonntagabend bei den Iserlohn Roosters mit 3:5 (1:1, 0:0, 2:4) verloren. F\u00fcr den neuen Trainer Uwe Krupp war es damit im f\u00fcnften Spiel die erste Niederlage. 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