{"id":4824,"date":"2014-12-08T17:24:44","date_gmt":"2014-12-08T16:24:44","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=4824"},"modified":"2014-12-08T17:24:44","modified_gmt":"2014-12-08T16:24:44","slug":"02-gegen-mannheim-eisbaeren-chancenlos-gegen-den-erzrivalen-vehanen-verhindert-hoehere-niederlage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/12\/08\/02-gegen-mannheim-eisbaeren-chancenlos-gegen-den-erzrivalen-vehanen-verhindert-hoehere-niederlage\/","title":{"rendered":"0:2 gegen Mannheim: Eisb\u00e4ren chancenlos gegen den Erzrivalen &#8211; Vehanen verhindert h\u00f6here Niederlage"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4491\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1415.jpg\" alt=\"logo_WBN_1415\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1415.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1415-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #19:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"93\" height=\"106\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-9\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Adler-Mannheim-logo_svg.png\" alt=\"125px-Adler-Mannheim-logo_svg\" width=\"109\" height=\"106\" \/><\/p>\n<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Sonntagabend ihr zweites Heimspiel an diesem Wochenende verloren. Zwei Tage nach der Niederlage gegen die K\u00f6lner Haie setzte es die n\u00e4chste Pleite gegen einen Erzrivalen. Mit 0:2 (0:0, 0:1, 0:1) unterlagen die Hauptst\u00e4dter den Adler Mannheim\u00a0und damit waren sie am Ende noch bestens bedient. Denn Goalie Petri Vehanen verhinderte eine deutlich h\u00f6here Niederlage. Ohne den Finnen w\u00e4re es ein Debakel geworden.<\/p>\n<p>Eisb\u00e4ren-Chefcoach Jeff Tomlinson fehlten weiterhin Vincent Schlenker, Constantin Braun und Mark Bell. Im Tor stand Petri Vehanen.<\/p>\n<div id=\"attachment_4825\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4825\" class=\"size-medium wp-image-4825\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141207_175201-300x225.jpg\" alt=\"Selbst in dieser Szene schaffen es die Eisb\u00e4ren nicht, den Puck im Tor unterzubringen. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141207_175201-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141207_175201-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141207_175201-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-4825\" class=\"wp-caption-text\">Selbst in dieser Szene schaffen es die Eisb\u00e4ren nicht, den Puck im Tor unterzubringen. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p>Von Beginn an waren die G\u00e4ste aus Mannheim hellwach. Und die Adler suchten sofort den Weg Richtung Eisb\u00e4ren-Tor. Kai Hospelt hatte Petri Vehanen im Eisb\u00e4ren-Tor gleich in der Anfangsphase zweimal auf die Probe gestellt, der finnische Goalie bestand diese beiden Aufgaben aber souver\u00e4n.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren hatten ihrerseits durch eine fr\u00fche Strafe gegen Mannheim die gro\u00dfe Chance auf den F\u00fchrungstreffer. Doch das Powerplay war \u00fcberhaupt nicht erfolgreich. Die Mannschaft versuchte zwar, in die Powerplay-Formation zu kommen, aber die Mannheimer Defensive stand sehr gut und lie\u00df die Eisb\u00e4ren \u00fcberhaupt nicht zum Schuss kommen. Ein starkes Penaltykilling der Adler.<br \/>\nDie G\u00e4ste wirkten spritziger, hatten einen Matchplan, den sie Bestens umsetzten. Mit der kompakten Defensive hatten die Berliner so ihre Probleme, sie kamen selten zum Abschluss. Und wenn doch, dann war Dennis Endras im Adler-Tor zur Stelle.<br \/>\nDie Mannheimer im ersten Drittel noch mit richtig guten Chancen, einmal jubelten sie auch bereits, doch der Treffer wurde nach Ansicht des Videobeweises nicht gegeben. Somit ging es beim Stand von 0:0 in die erste Drittelpause. Aus Eisb\u00e4ren-Sicht ein sehr schmeichelhaftes Ergebnis.<!--more--><\/p>\n<p>Auch ins Mitteldrittel kamen die Kurpf\u00e4lzer besser hinein. Sofort wurde das Tor von Petri Vehanen unter Beschuss<\/p>\n<div id=\"attachment_4826\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4826\" class=\"size-medium wp-image-4826\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141207_184550-300x225.jpg\" alt=\"Und wieder sind die Mannheimer im Angriff. Hier wird versucht, Petri Vehanen die Sicht zu nehmen. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141207_184550-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141207_184550-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141207_184550-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-4826\" class=\"wp-caption-text\">Und wieder sind die Mannheimer im Angriff. Hier wird versucht, Petri Vehanen die Sicht zu nehmen. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p>genommen. Und fast folgerichtig fiel dann in der 25. Spielminute auch der hochverdiente F\u00fchrungstreffer f\u00fcr die Adler. Glen Metroploit mit dem Querpass vors Tor, wo Mathias Plachte problemlos einschie\u00dfen konnte &#8211; 0:1.<br \/>\nGleich danach die Eisb\u00e4ren wieder mit einem \u00dcberzahlspiel, welches den Namen jedoch nicht verdient hatte. Mannheim stand kompakt in der Defensive, machte den Eisb\u00e4ren damit das Leben schwer und so blieb auch dieses \u00dcberzahlspiel ohne Erfolg.<br \/>\nDanach beide Mannschaften durchaus bem\u00fcht, nach vorne etwas zu machen. Den G\u00e4sten gelang das wesentlich besser, aber ein weiterer Treffer wollte nicht fallen. Somit blieb es beim Stand von 1:0 f\u00fcr Mannheim nach 40 Minuten.<\/p>\n<p>Zu Beginn des letzten Drittels kamen beide Mannschaften zu Chancen, wobei die Adler durchaus die gef\u00e4hrlicheren Abschl\u00fcsse hatten. Sechs Minuten vor<\/p>\n<div id=\"attachment_4827\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4827\" class=\"size-medium wp-image-4827\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141207_194813-300x225.jpg\" alt=\"Wieder einmal fangen die Mannheimer einen Pass der Eisb\u00e4ren ab. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141207_194813-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141207_194813-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141207_194813-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-4827\" class=\"wp-caption-text\">Wieder einmal fangen die Mannheimer einen Pass der Eisb\u00e4ren ab. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p>dem Ende des Spiels hatte Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel die Riesenchance zum Ausgleich, doch sein Schuss landete nur an der Latte. Die Eisb\u00e4ren wollten dann den Schwung dieses Schusses mit in die Schlussphase nehmen, dies gelang aber nur bedingt.<br \/>\nJeff Tomlinson versuchte dann noch einmal alles, nahm eine Auszeit und zudem Petri Vehanen vom Eis. Doch auch diese Ma\u00dfnahmen brachten nichts ein. Im Gegenteil, Mannheim machte 13 Sekunden vor der Schlusssirene den Sack zu. Ronny Arendt spielte den Puck ins Drittel der Eisb\u00e4ren, kein Berliner Spieler ging der Scheibe wirklich hinter her und so hatte Jon Rheault keine Probleme, den Puck im verwaisten Berliner Kasten unterzubringen &#8211; 0:2 (60.).<br \/>\nDamit war die Partie endg\u00fcltig entschieden und die Mannheimer konnten sich \u00fcber einen hochverdienten Ausw\u00e4rtssieg freuen, w\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren nach diesem Heimspiel-Wochenende mit leeren H\u00e4nden da standen.<\/p>\n<p>Eine Niederlage, die absolut verdient war. Mannheim war den Eisb\u00e4ren in allen Belangen \u00fcberlegen. Die Adler hatten von ihrem Trainer einen Gameplan mit auf den Weg bekommen, den sie absolut perfekt umgesetzt hatten. In der Defensive standen die Mannheimer sehr gut und machten es den Eisb\u00e4ren schwer, zum Abschluss zu kommen. Die Mannheimer zeigten starkes Forechecking, st\u00f6rten die Berliner immer fr\u00fch im Spielaufbau und provozierten somit Fehlp\u00e4sse. Der Puck-f\u00fchrende Spieler wurde sofort angefahren und unter Druck gesetzt. Lediglich die Chancenverwertung d\u00fcrfte den Adler-Trainer etwas ge\u00e4rgert haben, allerdings muss man auch sagen, dass Petri Vehanen einen \u00fcberragenden Tag erwischt hat und die Eisb\u00e4ren sehr lange mit sensationellen Paraden im Spiel hielt. Von daher war es schon eine absolut perfekte Partie der Adler Mannheim.<\/p>\n<p>Bei den Eisb\u00e4ren-Spielern muss man sich jedoch fragen, was sie in dieser Saison noch erreichen wollen. Ich meine, dass man gegen Mannheim nur Au\u00dfenseiter ist, sollte allen vorher klar gewesen sein. Daf\u00fcr spielen die Kurpf\u00e4lzer bisher eine zu starke Saison. Doch wenn man merkt, dass es heute anscheinend richtig schwer wird, hier zum Erfolg zu kommen, muss ich im Kopf umdenken und versuchen, alles m\u00f6gliche zu geben, um zum Erfolg zu kommen. Da sind dann auch mal mehr als die \u00fcblichen einhundert Prozent n\u00f6tig. Da muss man mehr laufen, mehr k\u00e4mpfen, mehr Druck auf den Gegner aus\u00fcben. All das hat gestern gefehlt. Man hat sich fast wehrlos seinem Schicksal ergeben. Ja, man hatte versucht, sich zu bem\u00fchen. Aber eher waren es zaghafte und harmlose Versuche, die f\u00fcr keine Gefahr sorgten. Und als Mannschaft hat man gestern auch nicht wirklich f\u00fcr den Erfolg gek\u00e4mpft. Viel mehr verfiel man schon wieder zur\u00fcck in alte Muster und versuchte es lieber alleine mit dem Kopf durch die Wand, statt den Mitspieler zu suchen.<\/p>\n<p>Die Spieler sollten ihre eigene Leistung hinterfragen. Und alle Fans, die jetzt wieder sagen, der Trainer muss weg: Jeff Tomlinson kann sicherlich in solchen Momenten auch eingreifen. Ob er es gemacht hat, wissen wir nicht, denn wir sind ja nicht auf der Spielerbank dabei. Aber letztendlich sind es die Spieler auf dem Eis, die es in der Hand haben, das Spiel zu drehen. Dass die Jungs es k\u00f6nnen, haben sie diese Saison auch schon einmal bewiesen. Nur am Trainer die derzeitige sportliche Situation fest zu machen, erscheint mir zu einfach. Ja, auch Jeff Tomlinson trifft eine Mitschuld, aber die Hauptschuld liegt meiner Meinung nach allein bei der Mannschaft. Denn die Jungs auf dem Eis rufen ihre Leistungen zu selten ab, spielen je nach Lust und Laune. Nur wenige Spieler (vor allem die Youngster) zeigen bisher k\u00e4mpferische Leistungen, alle anderen m\u00fcssen sich die Kritik gefallen lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #19: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Sonntagabend ihr zweites Heimspiel an diesem Wochenende verloren. Zwei Tage nach der Niederlage gegen die K\u00f6lner Haie setzte es die n\u00e4chste Pleite gegen einen Erzrivalen. 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