{"id":4747,"date":"2014-11-03T20:48:58","date_gmt":"2014-11-03T19:48:58","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=4747"},"modified":"2014-11-03T20:48:58","modified_gmt":"2014-11-03T19:48:58","slug":"walkers-meinung-zum-null-punkte-wochenende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/11\/03\/walkers-meinung-zum-null-punkte-wochenende\/","title":{"rendered":"Walker&#8217;s Meinung zum Null-Punkte-Wochenende"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4492\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM_1415.jpg\" alt=\"logo_WsM_1415\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM_1415.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM_1415-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"100\" height=\"114\" \/>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben sich mit zwei Niederlagen und null Punkten in die L\u00e4nderspielpause der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verabschiedet. Am Freitagabend verlor man beim Tabellenletzten Straubing Tigers mit 3:5. Die Niederbayern hatten zuvor noch zehn Spiele in Folge verloren. Am Sonntag verlor mann dann bei der R\u00fcckkehr einiger alter Bekannter (Don Jackson, Richie Regehr, Alex Barta, Mads Christensen) mit 2:3 gegen Red Bull M\u00fcnchen. Es waren die Niederlagen drei und vier in Folge f\u00fcr den DEL-Rekordmeister, der nur zwei der letzten acht Spiele gewinnen konnte. Aktuell bedeutet dies Platz Elf in der DEL-Tabelle. Wir blicken noch einmal kurz auf das vergangene Wochende der Berliner zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-15\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Straubing_tigers_logo.jpg\" alt=\"125px-Straubing_tigers_logo\" width=\"99\" height=\"99\" \/>Am Freitag war man beim Schlusslicht zu Gast. Die Voraussetzungen f\u00fcr einen Sieg waren eigentlich gut, hatten die Niederbayern doch die letzten zehn Spiele in Folge verloren und insgesamt nur sechs Punkte aus den ersten 16 Ligaspielen gesammelt. Doch die Eisb\u00e4ren erwiesen sich mal wieder als dankbarer Aufbaugegner f\u00fcr Krisenclubs. Zwar kamen die Eisb\u00e4ren gut ins Spiel und erarbeiteten sich im Auftaktdrittel auch durchaus gute Chancen, jedoch stellten diese Tigers-Goalie Jason Bacashihua vor kein wirkliches Problem. Gegen Ende des ersten Drittels zogen die Hausherren dann das Tempo an und machten ordentlich Druck. Mit einem feinen Doppelpass ging Straubing in F\u00fchrung. Es sollte der Anfang vom Ende sein. Denn dieser Treffer war Gift f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, die danach \u00fcberhaupt nicht mehr in ihr Spiel fanden.<br \/>\nZwar konnten die Eisb\u00e4ren durch Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel zum 1:1 ausgleichen, doch es sollte die einzig gute Aktion der Berliner im Mitteldrittel bleiben. Durch zwei schnelle Strafen nach dem Ausgleich brachte man sich auf die Verliererstra\u00dfe. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis gelang Straubing das 2:1. Und als Straubings Lebensversicherung Blaine Down mit einer klasse Einzelleistung auf 3:1 erh\u00f6hte, war das Spiel praktisch entschieden. Denn die Eisb\u00e4ren konnten dem nichts mehr entgegen setzen. Man zeigte sich zwar durchaus bem\u00fcht in der Offensive, doch es wurde einfach zu kompliziert gespielt. Zudem versuchten es die Spieler zu oft alleine als miteinander zu k\u00e4mpfen. Es wirkte fast so, als w\u00e4re da keine Mannschaft auf dem Eis sondern eher viele Einzelk\u00e4mpfer.<br \/>\nAm Ende lag man zwischenzeitlich mit 1:5 hinten, da konnten dann auch die beiden schnellen Ehrentreffer nichts mehr an der schlechten Leistung der Eisb\u00e4ren \u00e4ndern.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-21\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-150x150.jpg\" alt=\"rbs_neg\" width=\"101\" height=\"101\" \/>Gegen Red Bull M\u00fcnchen wollte man dann wenigstens mit einem Erfolgserlebnis in die L\u00e4nderspielpause gehen. Doch es gelang nicht, man verlor das Spiel am Ende mit 2:3. Im ersten Drittel konnte man allerdings noch einigerma\u00dfen zufrieden sein mit der Leistung der Eisb\u00e4ren. Dort zeigte man eine gute Leistung, suchte in der Offensive auch immer wieder den Abschluss und kam durch Petr Pohl auch zum zwischenzeitlichen Ausgleich.<br \/>\nDoch sp\u00e4testens im Mitteldrittel setzte sich die Klasse der G\u00e4ste durch, die in Berlin ein gutes Spiel absolviert hatten. Sie kamen schnell durch die neutrale Zone und zum Abschluss, standen hinten sicher und spielten das im letzten Drittel sehr clever zu Ende. In den zweiten 20 Minuten konnte M\u00fcnchen mit zwei Toren auf 3:1 davon ziehen. Die Eisb\u00e4ren wirkten wie bereits am Freitag bem\u00fcht in der Offensive, jedoch fehlte es an der Zielstrebigkeit. Puckbesitz ist nicht alles, man spielte die Scheibe hin und her, statt einfach mal den Abschluss zu suchen.<br \/>\nGleiches Bild im letzten Drittel, wo die Eisb\u00e4ren optisch gesehen zwar \u00fcberlegen waren, jedoch nicht viel aus dem Puckbesitz gemacht hatten. Hier noch ein Pass, da noch ein Kreisel, da noch eine Ungenauigkeit in der Puckannahme. Das Spiel wirkte zunehmend verkrampft im letzten Drittel. Das Tor von Antti Miettinen zeigte, was passieren kann, wenn man einfach mal aus allen Lagen abzieht. Damit kann man durchaus Erfolg haben, vor allem, wenn man dann auch f\u00fcr Verkehr vor dem Tor sorgt. Gro\u00dfe Spieler f\u00fcr diese Aufgabe hat man ja durchaus (Barry Tallackson, Marcel Noebels, u.a). Doch zu selten kam mal der Schuss und wenn er doch kam, dann in den denkbar ung\u00fcnstigsten Zeitpunkten.<\/p>\n<p>Man muss sicherlich trotz der derzeitigen Krise der Eisb\u00e4ren Berlin anmerken, dass die Mannschaft in den letzten Wochen mit argen Verletzungsproblemen zu k\u00e4mpfen hat. Teilweise fehlten\u00a0bis zu sechs Spieler, Chefcoach Jeff Tomlinson konnte daher nur mit drei Reihen spielen lassen, was sicherlich auch am Ende eine Kraftfrage ist. Viele Youngsters m\u00fcssen daher die verletzten Leistungstr\u00e4ger ersetzen. Dass diese die Leistungstr\u00e4ger gleichwertig ersetzen, kann man jedoch nicht verlangen. Aber dann m\u00fcssen halt die sogenannten anderen F\u00fchrungsspieler mal Verantwortung \u00fcbernehmen. Die ehemaligen jungen Wilden um Jens Baxmann, Andr\u00e9 Rankel und Frank H\u00f6rdler, die langj\u00e4hrigen Importspieler wie Jimmy Sharrow, Barry Tallackson oder Darin Olver.<br \/>\nDie Mannschaft trat in den letzten Spielen zu selten als solche auf, verzettelte sich zu oft in Einzelaktionen statt einfach mal als Team zu k\u00e4mpfen. Die Niederlagenserie ist durchaus mit der Verletztenmisere zu erkl\u00e4ren, dass nicht vorhandene Teamspiel jedoch nicht. Es gibt viele Baustellen im Team der Eisb\u00e4ren Berlin. In der L\u00e4ndespielpause haben sie Zeit, an diesen zu arbeiten. Und die Spieler k\u00f6nnen ihre bisher gezeigten Leistungen mal gr\u00fcndlich \u00fcberdenken. Denn wenn die Verletzten irgendwann mal komplett zur\u00fcck im Kader sind, k\u00e4mpfen alle Spieler um einen Stammplatz im Kader. Da kann man dann nur mit Leistung \u00fcberzeugen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben sich mit zwei Niederlagen und null Punkten in die L\u00e4nderspielpause der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verabschiedet. Am Freitagabend verlor man beim Tabellenletzten Straubing Tigers mit 3:5. Die Niederbayern hatten zuvor noch zehn Spiele in Folge verloren. 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