{"id":4723,"date":"2014-10-28T17:58:40","date_gmt":"2014-10-28T16:58:40","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=4723"},"modified":"2014-10-28T17:58:40","modified_gmt":"2014-10-28T16:58:40","slug":"walkers-meinung-den-eisbaeren-fehlt-es-an-der-noetigen-konstanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/10\/28\/walkers-meinung-den-eisbaeren-fehlt-es-an-der-noetigen-konstanz\/","title":{"rendered":"Walker&#8217;s Meinung: Den Eisb\u00e4ren fehlt es an der n\u00f6tigen Konstanz"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4492\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM_1415.jpg\" alt=\"logo_WsM_1415\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM_1415.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM_1415-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"100\" height=\"114\" \/>Und t\u00e4glich gr\u00fc\u00dft das Murmeltier. So k\u00f6nnte man die Wochenenden der Eisb\u00e4ren Berlin derzeit bezeichnen. Der DEL-Rekordmeister bekommt es einfach nicht, endlich mal Konstanz in die eigenen Leistungen zu bringen. Einem Wochenende mit zwei Siegen folgt mal wieder ein Wochenende mit zwei Niederlagen. Den Berlinern gelingt es nicht, eine Siegesserie von f\u00fcnf, sechs Siegen in Folge zu starten. Am Wochenende wollte man die am vergangenen Wochenende begonnene Siegesserie von zwei Siegen in Serie ausbauen, doch mal wieder gelang dies nicht. Bei den Krefeld Pinguinen (3:4) und gegen die Iserlohn Roosters (1:3) setzte es Niederlagen. Mit null Punkten beendeten die Hauptst\u00e4dter damit das DEL-Wochenende, was daf\u00fcr sorgte, dass die Eisb\u00e4ren auf Platz Neun abrutschten. Wir schauen\u00a0noch einmal auf das zur\u00fcckliegende Wochenende der Eisb\u00e4ren Berlin:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-11\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Krefeld_Pinguine_Logo.png\" alt=\"125px-Krefeld_Pinguine_Logo\" width=\"106\" height=\"105\" \/><\/p>\n<p>Am Freitagabend waren die Eisb\u00e4ren zu Gast in Krefeld. Man legte dort einen Super-Start hin, f\u00fchrte nach vier Minuten bereits mit 2:0. T.J. Mulock und Petr Pohl hatten innerhalb von nur f\u00fcnf Sekunden den Doppelpack geschn\u00fcrt.\u00a0Man h\u00e4tte meinen k\u00f6nnen, dass man die Pinguine mit diesem Doppelschlag geschockt h\u00e4tte. Das war aber nicht der Fall. Ganz im Gegenteil, der KEV schlug nur eine Minute sp\u00e4ter in Person von Adam Courchaine zur\u00fcck. War aber auch klar, denn Courchaine trifft ja besonders gerne gegen die Eisb\u00e4ren.<br \/>\nEs sollte der Auftakt einer Krefelder Aufholjagd werden. Denn noch im ersten Drittel drehten die Hausherren durch Josh Meyers und Andreas Driendl die Partie. Beide Treffer fielen in doppelter \u00dcberzahl. Die Eisb\u00e4ren nahmen einfach zu viele Strafen, was am Ende ausschlaggebend f\u00fcr die Niederlage war. Denn auch nach 30 Sekunden im Mitteldrittel war Krefeld in doppelter \u00dcberzahl erfolgreich, Martin Schymainski hatte das 4:2 erzielt. Drei Gegentreffer bei doppelter Unterzahl sorgten am Ende f\u00fcr die Niederlage. Dass das in den vergr\u00f6\u00dferten Angriffsdritteln schwer zu verteidigen ist, ist allen klar. Und die Tore waren so auch keine \u00dcberraschung, denn man musste damit einfach rechnen.<\/p>\n<p>Doch die Eisb\u00e4ren gaben die Schuld an der Niederlage nicht sich selbst sondern den beiden Hauptschiedsrichtern Marcus Brill und Carsten Lenhart. Jedenfalls fand Neuzugang Marcel Noebels gegen\u00fcber der\u00a0<em>Eishockey NEWS (aktuelle Ausgabe Nr. 44 vom 28.10.2014)\u00a0<\/em>deutliche Worte nach der Niederlage in Krefeld:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Die Niederlage ist ganz einfach zu erkl\u00e4ren: Wir haben fast 15 Minuten im ersten Drittel in Unterzahl gespielt. Wir haben einen super Start mit dem 2:0 hingelegt, spielten dann aber f\u00fcnf Minuten lang mit drei Mann gegen f\u00fcnf. Da ist es kein Wunder, dass wir auf einmal 2:3 hinten lagen. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe schon viel im Eishockey gesehen. Aber bei dem, was heute gepfiffen wurde, muss man sich schon fragen, wozu die Schiedsrichter einen Sommerlehrgang machen. Da kann man das Geld sparen und, auf Deutsch gesagt, davon in die Kneipe gehen. Ich finde es eine Frechheit, es wurde heute ganz klar gegen uns gepfiffen.<\/strong><\/em><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-22\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IEC_Roosters-150x150.jpg\" alt=\"Rooster_1_E17_ig110307\" width=\"110\" height=\"113\" \/>Am Sonntag hatten die Berliner dann die Chance zur Wiedergutmachung gegen die Iserlohn Roosters. Doch die Eisb\u00e4ren nutzten die Chance nicht, im Gegenteil, sie zeigten ihre bis dato wohl schlechteste Leistung in dieser Saison. Die Mannschaft wirkte von der ersten Sekunde an v\u00f6llig verunsichert, leistete sich einen Fehlpass nach dem anderen und bekam kaum einen geordneteten Spielaufbau hin. Die Sauerl\u00e4ndern stellten die Eisb\u00e4ren mit ihrer Spielweise vor gro\u00dfe Probleme. Zudem patzte die Eisb\u00e4ren-Defensive ein ums andere Mal, weshalb Iserlohn immer wieder alleine oder zu zweit vor Petri Vehanen auftauchen konnte. Der finnische Goalie rettete mehrfach f\u00fcr seine Mannschaft, musste sich dann aber doch geschlagen geben.<br \/>\nAlle drei Gegentreffer hatten die Eisb\u00e4ren selbst verschuldet. Beim 0:1 durch Derek Whitmore lie\u00df man den Torsch\u00fctzen v\u00f6llig alleine im Slot stehen. Beim 0:2 lie\u00df Vehanen einen Schuss nur prallen und bekam den Puck nicht unter Kontrolle, weshalb Chad Bassen abstauben konnte. Und beim 1:3 vert\u00e4ndelten die Berliner die Scheibe im gegnerischen Drittel und Nick Petersen konnte alleine auf Vehanen zulaufen und ihn \u00fcberwinden.<br \/>\nNach vorne ging bei den Eisb\u00e4ren nicht viel. Bem\u00fcht waren sie, aber sie spielten es einfach zu kompliziert. Zu oft wurde die Scheibe hin und her gespielt, ohne dabei mal zum Abschluss zu kommen. Wenn man dann doch mal schoss, warf sich entweder ein Iserlohner Spieler in den Schuss oder aber Mathias Lange im Iserlohner Tor war zur Stelle.<br \/>\nMan hatte fast das Gef\u00fchl, als ob da keine Mannschaft auf dem Eis stand. Keine, die zusammen f\u00fcr den Erfolg k\u00e4mpfte. Viel mehr sah ich da nur Einzelk\u00e4mpfer auf dem Eis, jeder wollte f\u00fcr sich alleine k\u00e4mpfen statt miteinander zu versuchen, das Spiel noch zu drehen. Ein Sinnbild f\u00fcr die Leistung der gesamten &#8222;Mannschaft&#8220; am Sonntag war der 1:2-Anschlusstreffer durch\u00a0Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel, welcher sich die Scheibe in Unterzahl im eigenen Drittel erk\u00e4mpfte und dann alleine Richtung Iserlohner Tor fuhr. Dort legte er allen Frust in seinen Schlagschuss und h\u00e4mmerte so den Puck unter die Latte.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich sah es Chefcoach Jeff Tomlinson, der gegen\u00fcber der\u00a0<em>Eishockey NEWS<\/em> sagte:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Einige haben in den letzten Partien, gerade gegen Iserlohn, einen falschen Ehrgeiz entwickelt. Sie versuchen zu viel auf eigene Faust, anstatt mal mit zwei, drei P\u00e4ssen das Spiel schnell zu machen.<\/strong><\/em><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Verteidiger Jens Baxmann war ebenso angefressen nach der Partie gegen Iserlohn:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Heute war es schon sehr extrem, dass die f\u00fcnf Spieler auf dem Eis nicht im System gespielt haben, dadurch haben wir viele Konter zugelassen. Wir bekommen einfach keine Konstanz in unsere Leistungen. Zwei Spielen mit f\u00fcnf oder sechs gewonnenen Punkten folgte bisher immer ein Null-Punkte-Wochenende.<\/strong><\/em><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Es scheint wie in der vergangenen Saison zu sein. Mal wieder wissen Spieler und Trainer, was falsch l\u00e4uft, Mal wieder sagen sie, dass es in den n\u00e4chsten Spielen besser laufen werde und trotzdem \u00e4ndert sich nicht wirklich viel. Es erinnert stark an die vergangene Saison, wo ein Peter John Lee noch sagte, dass man sich ein schwaches Jahr ohne Play-Offs durchaus leisten kann. Aber kann man sich auch ein zweites Jahr leisten? Noch ist die Saison jung und es kann noch sehr viel passieren, aber vieles erinnert mich bereits jetzt schon wieder an die letzte Saison, deren Ende wir alle noch in (schlechter) Erinnerung haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und t\u00e4glich gr\u00fc\u00dft das Murmeltier. So k\u00f6nnte man die Wochenenden der Eisb\u00e4ren Berlin derzeit bezeichnen. 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