{"id":4716,"date":"2014-10-26T18:44:41","date_gmt":"2014-10-26T17:44:41","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=4716"},"modified":"2014-10-26T18:44:41","modified_gmt":"2014-10-26T17:44:41","slug":"13-gegen-iserlohn-hinten-sehr-verunsichert-vorne-zu-kompliziert-und-ohne-ideen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/10\/26\/13-gegen-iserlohn-hinten-sehr-verunsichert-vorne-zu-kompliziert-und-ohne-ideen\/","title":{"rendered":"1:3 gegen Iserlohn: Hinten sehr verunsichert, vorne zu kompliziert und ohne Ideen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4491\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1415.jpg\" alt=\"logo_WBN_1415\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1415.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1415-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #12:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-22\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IEC_Roosters-150x150.jpg\" alt=\"Rooster_1_E17_ig110307\" width=\"110\" height=\"113\" \/><\/p>\n<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin stehen nach diesem Wochenende in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit leeren H\u00e4nden da. Der DEL-Rekordmeister verlor zwei Tage nach der 3:4-Niederlage bei den Krefeld Pinguinen heute mit 1:3 (0:1, 1:1, 0:1) in der Arena am Ostbahnhof gegen die Iserlohn Roosters. 13.060 Zuschauer sahen eine verdiente Berliner Niederlage. Die Mannschaft wirkte in der Defensive v\u00f6llig verunsichert und leistete sich einen Fehler nach dem anderen. Vorne agierte man entweder zu kompliziert oder ideenlos.\u00a0Alle drei Gegentore sind aus individuellen Fehlern der Eisb\u00e4ren entstanden.<\/p>\n<p>Chefcoach Jeff Tomlinson konnte heute einen R\u00fcckkehrer im Kader begr\u00fc\u00dfen. Mark Bell war wieder fit und stand somit im Kader f\u00fcr das Spiel gegen Iserlohn. Dagegen fehlten weiterhin Vincent Schlenker, Matt Foy, Florian Busch und Laurin Braun. Im Tor stand Petri Vehanen.<\/p>\n<div id=\"attachment_4717\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4717\" class=\"size-medium wp-image-4717\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141026_144539-300x225.jpg\" alt=\"Die Iserlohner Defensive um Goalie Mathias Lange machte es den Eisb\u00e4ren heute richtig schwer. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141026_144539-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141026_144539-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141026_144539-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-4717\" class=\"wp-caption-text\">Die Iserlohner Defensive um Goalie Mathias Lange machte es den Eisb\u00e4ren heute richtig schwer. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p>Iserlohn erwischte einen sehr guten Start, setzte die Eisb\u00e4ren immer wieder unter Druck. Torh\u00fcter Petri Vehanen stand gleich zu Beginn mehrfach im Blickpunkt. Die Eisb\u00e4ren waren zwar in der Offensive bem\u00fcht, fanden jedoch kein durchkommen gegen die gut stehende Roosters-Defensive.<br \/>\nIn der sechsten Spielminute dann die Riesenchance f\u00fcr Iserlohn zur F\u00fchrung. Dylan Wruck stand auf einmal v\u00f6llig frei vor Petri Vehanen, doch der behielt die Nerven und bewahrte die Eisb\u00e4ren vor dem R\u00fcckstand. Nur eine halbe Minute sp\u00e4ter die n\u00e4chste gro\u00dfe Chance, diesmal rettete der Pfosten f\u00fcr Vehanen.<br \/>\nMitte des ersten Drittels der n\u00e4chste Riesen-Save von Petri Vehanen. Brooks Macek lief alleine auf den finnischen Goalie zu, doch Vehanen konnte diesen Schuss klasse parieren und hielt auch den Nachschuss.<br \/>\nAber nach 13 Spielminuten war dann auch der Eisb\u00e4ren-Goalie machtlos. Die Eisb\u00e4ren-Defensive lie\u00df Derek Whitmore v\u00f6llig alleine im Slot stehen, Alex Foster sah dies und spielte den Puck zu Whitmore, welcher Vehanen im Eins-gegen-Eins keine Chance lie\u00df &#8211; 0:1. Die l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige F\u00fchrung f\u00fcr Iserlohn.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren zeigten sich nach dem R\u00fcckstand zwar bem\u00fcht in der Offensive, aber es fehlte an Ideen. Man spielte es einfach zu kompliziert. So ging es mit einem 0:1-R\u00fcckstand in die erste Drittelpause.<!--more--><\/p>\n<p>Zu Beginn des zweiten Drittels kamen beide Mannschaften gleich einmal zum Abschluss, doch ihre Sch\u00fcsse<\/p>\n<div id=\"attachment_4718\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4718\" class=\"size-medium wp-image-4718\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141026_144707-300x225.jpg\" alt=\"Kampf um den Puck beim Bully. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141026_144707-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141026_144707-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141026_144707-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-4718\" class=\"wp-caption-text\">Kampf um den Puck beim Bully. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p>wurden von den beiden Torh\u00fcter Petri Vehanen (Berlin) und Mathias Lange (Iserlohn) entsch\u00e4rft. Die Eisb\u00e4ren danach mit etwas Druck, konnten sich im Iserlohner Drittel festsetzen, aber sie spielten es einfach zu kompliziert. Hier noch ein Pass, da noch ein Kreisel. Andr\u00e9 Rankel versuchte es dann sogar aus der Distanz, Lange hatte diesen Schuss an den Pfosten gelenkt. Die Iserlohner Defensive stellte die Eisb\u00e4ren ein ums andere Mal vor gro\u00dfe Probleme, stand dicht gestaffelt und blockte wenn n\u00f6tig die Sch\u00fcsse.<br \/>\nMitte des zweiten Drittels konnte Iserlohn dann nachlegen. Boris Blank mit dem Schlenzer Richtung Eisb\u00e4ren-Tor, Petri Vehanen konnte diesen zwar parieren, bekam aber den Abpraller nicht unter Kontrolle. Chad Bassen war in dieser Situation der Nutznie\u00dfer und netzte zum 2:0 f\u00fcr Iserlohn ein (31.).<br \/>\nAls Constantin Braun in der 33. Spielminute f\u00fcr zwei Minuten auf die Strafbank musste, hatte Iserlohn in \u00dcberzahl die gro\u00dfe Chance, das 3:0 zu erzielen. Doch die Eisb\u00e4ren erk\u00e4mpften sich den Puck, Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel machte sich auf den Weg Richtung Iserlohner Tor und zog einfach mal ab. Sein Schlagschuss, in den er allen Frust rein gelegt hatte, knallte unter die Latte und ins Tor &#8211; 1:2 in Unterzahl (35.).<br \/>\nIserlohn wirkte nach dem Anschlusstreffer \u00fcberhaupt nicht geschockt, spielte einfach weiter nach vorne und erspielte sich dabei richtig gute Torchancen. Doch nutzen konnten die Roosters davon keine.<br \/>\nMit einem 1:2-R\u00fcckstand ging es dann letztendlich in die zweite Drittelpause.<\/p>\n<div id=\"attachment_4719\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4719\" class=\"size-medium wp-image-4719\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141026_154322-300x225.jpg\" alt=\"Goalie Petri Vehanen war heute mit Abstand der beste Eisb\u00e4r. (Foto: eisbaerlin.de-Walker)\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141026_154322-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141026_154322-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141026_154322-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-4719\" class=\"wp-caption-text\">Goalie Petri Vehanen war heute mit Abstand der beste Eisb\u00e4r. (Foto: eisbaerlin.de-Walker)<\/p><\/div>\n<p>F\u00fcr das letzte Drittel hatten sich die Eisb\u00e4ren etwas vorgenommen, das hatte man ihnen angemerkt. Sie versuchten, Iserlohn unter Druck zu setzen. Aber es fehlte vor dem Tor weiterhin an Ideen, man spielte nach wie vor zu kompliziert und tat sich enorm schwer gegen die Iserlohner Defensive. Man passte den Puck einfach zu oft hin und her, statt einfach mal abzuziehen. Irgendwann wird so ein Schuss schon mal reingehen. Aber nein, die Eisb\u00e4ren gaben die Verantwortung lieber an den Mitspieler ab. Wenn dann doch einmal der Schuss kam, waren die Iserlohner Verteidiger oder aber Goalie Mathias Lange zur Stelle.<br \/>\nUnd dann leisteten sich die Eisb\u00e4ren an der gegnerischen blauen Linie auch noch einen folgenschweren Puckverlust. Denn Nick Petersen schnappte sich die Scheibe, fuhr alleine auf Petri Vehanen zu und lie\u00df dem Finnen \u00fcberhaupt keine Chance &#8211; 1:3 (46.).<br \/>\nDieser Treffer war dann praktisch die Entscheidung. Die Eisb\u00e4ren spielten danach weiter zu kompliziert vor dem Tor, Iserlohn verteidigte sein Tor und fuhr gelegentlich nochmal einen Konter, doch anbrennen lie\u00dfen die Roosters hier nichts mehr. Am Ende feierten die G\u00e4ste aus dem Sauerland einen mehr als verdienten Eisb\u00e4ren-Sieg. Die Eisb\u00e4ren wurden hingegen mit durchaus vielen Pfiffen von den R\u00e4ngen verabschiedet. Und wenn ich ehrlich bin, kann ich die Fans auch verstehen, die gepfiffen haben, denn das war heute mal rein gar nichts.<\/p>\n<p>Die Mannschaft wirkte von der ersten Sekunde an verunsichert, leistete sich unglaublich viele Fehler in der Defensive. Ein geordneter Spielaufbau fand fast gar nicht statt. Vor dem Tor fehlte es an Ideen, man wollte irgendwie mit dem Kopf durch die Wand. Das Powerplay war heute auch ein Reinfall. Man lie\u00df die Scheibe zwar laufen, aber das Wichtigste hatte man vergessen &#8211; den TORSCHUSS. Irgendwie hatte sich da heute keiner getraut, einfach mal abzuziehen. Viel lieber wurde die Verantwortung an den Mitspieler abgegeben. Am Ende wirkte es dann schon fast so, als ob jeder nur noch f\u00fcr sich spielen w\u00fcrde, eine Mannschaft habe ich heute auf dem Eis nicht wirklich gesehen. Ein Sinnbild daf\u00fcr war der einzige Treffer der Eisb\u00e4ren heute Nachmittag. Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel erk\u00e4mpft sich die Scheibe, rennt alleine Richtung Mathias Lange und feuert einfach mal ab. Drin war das Ding. In den Schuss hatte er aber auch seine ganze Wut rein gelegt.<br \/>\nDer beste Eisb\u00e4r war heute Petri Vehanen, der f\u00fcr die Eisb\u00e4ren mehrfach retten musste. Klar, beim 0:2 sah er nicht gut aus, aber seine Vorderleute hatten in der Situation noch gen\u00fcgend Zeit, den Puck einfach raus zu schie\u00dfen. Was aber keiner tat und so konnte Iserlohn das 2:0 erzielen.<br \/>\nF\u00fcr mich waren u.a. Jimmy Sharrow und Casey Borer heute Total-Ausf\u00e4lle. Die haben es ja nicht mal hinbekommen, einen Puck zu stoppen. Aber auch die anderen Spieler haben heute nicht \u00fcberzeugen k\u00f6nnen, au\u00dfer eben Petri Vehanen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #12: Die Eisb\u00e4ren Berlin stehen nach diesem Wochenende in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit leeren H\u00e4nden da. Der DEL-Rekordmeister verlor zwei Tage nach der 3:4-Niederlage bei den Krefeld Pinguinen heute mit 1:3 (0:1, 1:1, 0:1) in der Arena am Ostbahnhof gegen die Iserlohn Roosters. 13.060 Zuschauer sahen eine&#8230; <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/10\/26\/13-gegen-iserlohn-hinten-sehr-verunsichert-vorne-zu-kompliziert-und-ohne-ideen\/\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[166,4,8,137,17,211,259,25,22,5],"tags":[],"class_list":["post-4716","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles-aus-der-liga","category-del","category-ebb","category-eisbaren-news","category-iec","category-impressionen","category-saison-20142015","category-spieltagsberichte","category-walkersbarennews","category-wbn"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4716","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4716"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4716\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4720,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4716\/revisions\/4720"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4716"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4716"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4716"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}