{"id":4704,"date":"2014-10-21T20:52:34","date_gmt":"2014-10-21T18:52:34","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=4704"},"modified":"2014-10-21T22:02:31","modified_gmt":"2014-10-21T20:02:31","slug":"walkers-meinung-zum-fuenf-punkte-wochenende-stark-in-der-defensive-schwache-chancenverwertung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/10\/21\/walkers-meinung-zum-fuenf-punkte-wochenende-stark-in-der-defensive-schwache-chancenverwertung\/","title":{"rendered":"Walker`s Meinung zum F\u00fcnf-Punkte-Wochenende: Stark in der Defensive, schwache Chancenverwertung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4492\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM_1415.jpg\" alt=\"logo_WsM_1415\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM_1415.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM_1415-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"100\" height=\"114\" \/>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben nach zuvor drei Niederlagen (in CHL und DEL) wieder zur\u00fcck in die Erfolgsspur gefunden. Am vergangenen Wochenende gewannen die Hauptst\u00e4dter in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) beide Spiele und sammelten dabei f\u00fcnf Punkte ein. Bei den K\u00f6lner Haien setzten sich die Eisb\u00e4ren mit 3:2 n.V. durch, gegen die Schwenninger Wild Wings gewann der DEL-Rekordmeister ebenfalls knapp mit 2:1. Durch diese beiden Erfolge kletterten die Berliner in der DEL-Tabelle auf den vierten Tabellenplatz. Mit nun mehr 21 Punkten aus elf Spielen kann man aus Sicht der Eisb\u00e4ren mit dem Saisonstart zufrieden sein. Wir blicken aber nun noch einmal zur\u00fcck auf das DEL-Wochenende der Eisb\u00e4ren Berlin.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-16\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/130px-Koelner-haie-logo_svg.png\" alt=\"130px-Koelner-haie-logo_svg\" width=\"110\" height=\"98\" \/>Am Freitagabend war man zu Gast bei den kriselnden K\u00f6lner Haien. Der Vizemeister der beiden letzten Jahre\u00a0hinkt in dieser Saison den eigenen Erwartungen meilenweit hinterher. Der vorletzte Tabellenplatz ist nicht das, was man sich in K\u00f6ln vor der Saison vorgestellt hat. Gegen die Eisb\u00e4ren erwischten die Domst\u00e4dter aber ein gutes erstes Drittel &#8211; vor allem, was die Effektivit\u00e4t anging. Die Eisb\u00e4ren waren zwar die durchaus spielbestimmende Mannschaft im Auftaktdrittel, dennoch lagen die Berliner nach 20 Minuten mit 0:2 hinten.<br \/>\nIm Mitteldrittel spielten die G\u00e4ste aus der Hauptstadt dann sehr starkes Eishockey, erspielten sich immer wieder gro\u00dfartige Torchancen, doch irgendwie war kein vorbeikommen an KEC-Goalie Danny Aus den Birken. Der K\u00f6lner Torh\u00fcter lie\u00df die Berliner reihenweise verzweifeln. Die Hausherren selbst zeigten sich nur selten vor dem Berliner Tor, hatten aber die wohl gr\u00f6\u00dfte Chance im Mitteldrittel. Denn Haie-Legende Mirko L\u00fcdemann bekam einen Penalty zugesprochen, scheiterte jedoch an Petri Vehanen im Eisb\u00e4ren-Tor. 24:9 zeigte die Torschuss-Statistik im Mitteldrittel zu Gunsten de Eisb\u00e4ren an. Insgesamt waren es 38:18-Torsch\u00fcsse nach 40 Minuten zu Gunsten der Eisb\u00e4ren, nur der Spielstand zeigte dies nicht an, denn K\u00f6ln lag weiterhin mit 2:0 vorne. Die K\u00f6lner waren halt einfach effektiver vor dem Tor.<br \/>\nF\u00fcr das letzte Drittel gab Jeff Tomlinson seinen Jungs mit auf den Weg, genau so weiterzuspielen, dann w\u00fcrde sich das Spiel hier noch drehen. Und er sollte damit richtig liegen. Kurz nach einem K\u00f6lner Lattentreffer belohnten sich die Eisb\u00e4ren endlich f\u00fcr ihren gro\u00dfen Aufwand und konnten auf 1:2 verk\u00fcrzen. Petr Pohl war der Torsch\u00fctze gewesen. Und die Eisb\u00e4ren erspielten sich danach weitere gute Torchancen, doch jubeln konnten sie erst drei Minuten vor dem Ende der regul\u00e4ren Spielzeit. Diesmal war es Marcel Noebels, der zum 2:2 ausgleichen konnte. Lange hatten die Eisb\u00e4ren f\u00fcr diese zwei Tore gebraucht, konnten zahlreiche Chancen nicht nutzen, was u.a. aber auch am starken K\u00f6lner Torh\u00fcter Danny Aus den Birken lag.<br \/>\nDer K\u00f6lner Torh\u00fcter musste in der folgenden Verl\u00e4ngerung aber dann den entscheidenden Treffer durch Julian Talbot hinnehmen. Der 53. Torschuss der Eisb\u00e4ren sorgte f\u00fcr den dritten Treffer und damit den 3:2-Sieg in K\u00f6ln. Die Berliner betrieben in K\u00f6ln einen sehr gro\u00dfen Aufwand in der Offensive, kamen immer wieder zu guten Torchancen, welche man aber nicht nutzen konnte. Klar, Danny Aus den Birken war bei einigen Sch\u00fcssen \u00fcberragend zur Stelle, aber manch anderer Torschuss h\u00e4tte durchaus den Weg ins Tor finden k\u00f6nnen. Chefcoach Jeff Tomlinson meinte nach dem Gastspiel in K\u00f6ln, dass sein Team <span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>&#8222;Chancen f\u00fcr zehn Tore&#8220;<\/strong><\/em><\/span> hatte.<!--more--><\/p>\n<p>Gegen Schwenningen trafen die Eisb\u00e4ren dann am Sonntag auf ein Team, welches sich vor allem auf die Defensive konzentriert hatte. Die Wild Wings machten es den Eisb\u00e4ren schwer, zu Chancen zu kommen. Immer wieder blockten die Schwenninger Spieler die Sch\u00fcsse der Eisb\u00e4ren. Wenn doch mal ein Schuss durch kam, war Dimitri P\u00e4tzold im Tor zu Stelle. Der Schwenninger Goalie verhinderte am Ende einen h\u00f6heren Eisb\u00e4ren-Sieg.<br \/>\nDie Berliner brauchten bis zur 13. Spielminute, um das Schwenninger Abwehr-Bollwerk zu knacken. Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel half dann aber auch ein Schwenninger Verteidiger, denn Derek Dinger f\u00e4lschte Rankel seinen Schuss unhaltbar ab.<br \/>\nDoch Schwenningen machte es dann wie K\u00f6ln am Freitag und zeigte sich in der Offensive eiskalt und effektiv. Die Wild Wings hatten am Sonntag nur ganze 14-mal auf das von Mathias Niederberger geh\u00fctete Tor geschossen, dabei aber auch einmal getroffen. Sean O&#8217;Connor mit dem zwischenzeitlichen 1:1.<br \/>\nIm Mitteldrittel sorgte dann Verteidiger Constantin Braun f\u00fcr den 2:1-Siegtreffer in \u00dcberzahl. Mal wieder hatten die Eisb\u00e4ren in ihrer Parade-Disziplin getroffen, diesmal war es am Ende sogar der Siegtreffer gewesen. Am Ende war es ein hart erk\u00e4mpfter Sieg gegen eine sehr defensiv spielende Mannschaft, doch Siegtorsch\u00fctze Constantin Braun analysierte das nach dem Spiel treffend:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Die engen Spiele gegen vermeintlich schw\u00e4chere Gegner gewinnen wir in dieser Saison. Gegen Schwenningen war es zwar nicht sch\u00f6n aber erfolgreich. Letzte Saison nahmen die Gegner da noch die Punkte mit.<\/strong><\/em><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Trotz zweier Siege gibt es durchaus Grund zur Kritik, wenn man die Chancenverwertung der beiden Spiele sieht. Insgesamt gaben die Eisb\u00e4ren am Wochenende in den beiden Spielen in K\u00f6ln und gegen Schwenningen 83 Sch\u00fcsse auf das Tor ab, am Ende fanden nur f\u00fcnf Sch\u00fcsse den Weg ins Tor. Effektivit\u00e4t sieht da anders aus. Die zeigten dagegen die beiden Gegner, die bei Weitem nicht so viele hochkar\u00e4tige Chancen hatten wie die Eisb\u00e4ren, sich aber dennoch \u00fcber zwei bzw. ein Tor freuen konnten. Dennoch sieht Constantin Braun wegen der mangelnden Torausbeute keinen Grund zur Sorge:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Treffen Miettinen und Mulock das leere Tor, reden wir erst gar nicht \u00fcber das Toreschie\u00dfen. <\/strong><\/em><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Chefcoach Jeff Tomlinson sah die wenigen Tore dagegen deutlich kritischer an:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Wir nutzen unsere Chancen derzeit nicht so effektiv, wie es sein m\u00fcsste. Wir spielen derzeit gerade im Powerplay oftmals zu kompliziert. In den kommenden Spielen m\u00fcssen wir zur\u00fcck zum einfachen Hockey finden.<\/strong><\/em><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Dennoch kann man aus diesem Wochenende nat\u00fcrlich auch positive Sachen mitnehmen. Wenn die Offensive mal Ladehemmung hat, kann man Spiele auch einmal mit nur zwei oder drei Toren gewinnen. Denn die Defensive ist durchaus in der Lage, den Gegner vom eigenen Tor fern zu halten. Die Defensivarbeit am Wochenende war in beiden Spielen sehr stark. Und wenn doch einmal ein Schuss durchkommt, kann man sich auf seine beiden Torh\u00fcter &#8211; Petri Vehanen und Mathias Niederberger &#8211; verlassen. Constantin Braun meinte nach dem Spiel gegen Schwenningen, dass die Eisb\u00e4ren in dieser Saison wohl kein Torwartproblem bekommen werden. Denn sowohl Vehanen als auch Niederberger haben in dieser Saison schon mehrfach ihr K\u00f6nnen unter Beweis gestellt. Niederberger gewann zudem alle seine drei Spiele, die er absolviert hat.<\/p>\n<p>Wenn die Eisb\u00e4ren in Zukunft in der Defensive weiter so gut verteidigen, dann werden es die Gegner auch in Zukunft schwer haben, Tore zu erzielen. Wenn man dann vor dem Tor die Kaltschn\u00e4uzigkeit wieder findet und eine bessere Chancenverwertung an den Tag legt, braucht man sich in den Spielen nicht mehr so qu\u00e4len, wie es vor allem gegen Schwenningen der Fall war. Die Eisb\u00e4ren sind definitiv auf einem guten Weg, zu verbessern gibt es aber dennoch einige Kleinigkeiten.<\/p>\n<p>Zwei Spieler will ich aber noch hervorheben. Die beiden Verteidiger Constantin Braun und Frank H\u00f6rdler zeigten zwei klasse Spiele. Braun bereitete in K\u00f6ln zwei Tore (u.a. das Siegtor) vor und erzielte gegen Schwenningen\u00a0den Siegtreffer in \u00dcberzahl. Und Frank H\u00f6rdler war am Freitag sehr pr\u00e4sent in der Offensive, gab insgesamt neun Torsch\u00fcsse ab und bereite ebenfalls zwei Tore vor. Darunter auch das wichtige Tor zum 2:2, welches nachtr\u00e4glich noch Neuzugang Marcel Noebels gut geschrieben wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Quelle der Stimmen:<\/em><\/p>\n<p><em> <a href=\"http:\/\/www.bz-berlin.de\/berlin-sport\/eisbaeren-berlin\/starker-braun-lobt-neue-eisbaeren-qualitaeten\">BZ<\/a>\u00a0und die aktuelle Ausgabe der Eishockey NEWS (Nr. 43 vom 21.10.2014)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben nach zuvor drei Niederlagen (in CHL und DEL) wieder zur\u00fcck in die Erfolgsspur gefunden. Am vergangenen Wochenende gewannen die Hauptst\u00e4dter in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) beide Spiele und sammelten dabei f\u00fcnf Punkte ein. 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