{"id":4648,"date":"2014-10-10T23:29:30","date_gmt":"2014-10-10T21:29:30","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=4648"},"modified":"2014-10-10T23:29:30","modified_gmt":"2014-10-10T21:29:30","slug":"25-gegen-den-meister-ingolstadt-mit-eiskalter-chancenverwertung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/10\/10\/25-gegen-den-meister-ingolstadt-mit-eiskalter-chancenverwertung\/","title":{"rendered":"2:5 gegen den Meister: Ingolstadt mit eiskalter Chancenverwertung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4491\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1415.jpg\" alt=\"logo_WBN_1415\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1415.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1415-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #9:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"96\" height=\"109\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-286\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"91\" height=\"109\" \/><\/p>\n<p>Das Duell zwischen dem DEL-Rekordmeister Eisb\u00e4ren Berlin und dem amtierenden Deutschen Meister ERC Ingolstadt ging klar und absolut verdient an die G\u00e4ste aus Oberbayern.\u00a0Vor 12060 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof setzten sich die Schanzer mit 5:2 (1:0, 3:2, 1:0) durch und rehabilitierten sich damit f\u00fcr ihre 1:9-Schlappe vom Sonntag in N\u00fcrnberg. Die Eisb\u00e4ren hingegen kassierten nach der Niederlage in der Champions Hockey League (CHL) in Zl\u00edn am Dienstag bereits die zweite Niederlage in dieser Woche.<\/p>\n<p>Eisb\u00e4ren-Chefcoach Jeff Tomlinson standen heute die Verletzten\u00a0Vincent Schlenker (R\u00fccken), Florian Busch (Schulter), Laurin Braun (Schl\u00fcsselbein), Matt Foy (Rippenbruch) und Mark Bell (Knieprellung) nicht zur Verf\u00fcgung. Die beiden Youngster Kai Wissmann und Lukas Koziol f\u00fcllten den Kader auf, so dass die Eisb\u00e4ren mit drei Reihen und zwei zus\u00e4tzlichen Angreifern spielen konnten. Im Tor stand heute Petri Vehanen.<\/p>\n<div id=\"attachment_4651\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4651\" class=\"size-medium wp-image-4651\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141010_1947271-300x225.jpg\" alt=\"Eisb\u00e4ren-Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel versucht ERCI-Goalie Timo Pielmeier die Sicht zu nehmen. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141010_1947271-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141010_1947271-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141010_1947271-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-4651\" class=\"wp-caption-text\">Eisb\u00e4ren-Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel versucht ERCI-Goalie Timo Pielmeier die Sicht zu nehmen. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p>Das Beste, was die Eisb\u00e4ren h\u00e4tten machen k\u00f6nnen, w\u00e4re Ingolstadt sofort unter Druck zu setzen. Die Panther kamen mit der Empfehlung einer 1:9-Niederlage in die Hauptstadt und wenn die Schanzer in der Anfangsphase \u00fcberhaupt etwas wollten, dann war es sich neues Selbstvertrauen zu holen. H\u00e4tten die Hausherren jedoch die G\u00e4ste sofort unter Druck gesetzt und wenn m\u00f6glich ein, zwei Tore eingeschenkt, dann h\u00e4tte man das Spiel in die richtige Bahn lenken k\u00f6nnen. So weit zur Theorie, in der Praxis sah das n\u00e4mlich komplett anders aus.<br \/>\nEs waren n\u00e4mlich nicht die Eisb\u00e4ren, die gut ins Spiel kamen sondern die G\u00e4ste aus Ingolstadt. Man merkte den Panthern sofort an, dass sie etwas gut zu machen hatten. Ingolstadt setzte die Eisb\u00e4ren in der Anfangsphase immer wieder unter Druck, die Berliner kamen damit nicht so wirklich klar.<br \/>\nDie Hausherren brauchten ein wenig Zeit, um besser ins Spiel zu finden. Als sie dann endlich in der Partie waren, kamen sie auch zu Torchancen, doch Timo Pielmeier im ERCI-Tor hatte damit nur selten Probleme gehabt. Ingolstadt selbst pr\u00e4sentierte sich auch immer mal wieder vor dem Tor von Petri Vehanen, doch der lie\u00df ebenso nichts zu.<br \/>\nDie gr\u00f6\u00dfte Zeit spielte sich das Geschehen im Auftaktdrittel zwischen den Angriffszonen ab. Beide k\u00e4mpften immer wieder um den Puck. Wirklich ansehnlich war das nat\u00fcrlich nicht.<br \/>\nAls sich alle schon auf die erste Drittelpause freuten, passierte dass, womit keiner mehr gerechnet hatte. Eine Sekunde vor dem Ende des ersten Drittels kam Jared Ross an den Puck. Er zog einfach mal ab und hatte damit Erfolg. Sein Schuss schlug im Tor von Vehanen ein &#8211; 0:1 (20.). Ob Ross das wirklich so gewollt hatte, ist eher fraglich. Wahrscheinlich wollte er den Puck blo\u00df weg schie\u00dfen, da das Drittel ja eh gleich zu Ende gewesen w\u00e4re. Doch so sorgte er f\u00fcr den Paukenschlag zur Pausensirene.<!--more--><\/p>\n<p>Der Schock des sp\u00e4ten Gegentreffers schien auch zu Drittelbeginn die Eisb\u00e4ren noch fest im Griff zu haben.<\/p>\n<div id=\"attachment_4652\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4652\" class=\"size-medium wp-image-4652\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141010_2058371-300x225.jpg\" alt=\"Kampf um den Puck beim Bully. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141010_2058371-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141010_2058371-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141010_2058371-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-4652\" class=\"wp-caption-text\">Kampf um den Puck beim Bully. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p>Ingolstadt setzte die Berliner sofort nach dem Bully wieder unter Druck und kam vor das Tor von Petri Vehanen. Nur 20 Sekunden nach dem Wiederbeginn sorgte Jeffrey Szwez f\u00fcr weitere Ern\u00fcchterung auf den Trib\u00fcnen der O2 World &#8211; 0:2 (21.).<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren brauchten ein wenig, um sich von diesem Doppelschlag der Schanzer zu erholen. In der 25. Spielminute keimte dann aber wieder Hoffnung auf. Darin Olver setzte sich stark gegen zwei Ingolst\u00e4dter durch und lie\u00df dann auch Timo Pielmeier keine Chance &#8211; 1:2 (25.).<br \/>\nAber die Freude \u00fcber den Anschlusstreffer w\u00e4hrte nur ganze 53 Sekunden. Jared Ross hatte von der blauen Linie abgezogen, Petri Vehanen lie\u00df nur prallen und John Laliberte versenkte den Abpraller im Tor &#8211; 1:3 (26.).<br \/>\nEin weiterer R\u00fcckschalg f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, die kurz zuvor noch Hoffnung gesch\u00f6pft hatten. Doch der erneute Zwei-Tore-R\u00fcckstand schockte die Eisb\u00e4ren zunehmend. Die Mannschaft war zwar bem\u00fcht in der Offensive etwas zu zeigen und kam auch \u00f6fters mal zum Abschluss. Doch zu oft stellten sich die Berliner vor dem Tor zu kompliziert an, wirkten verkrampft und ideenlos. Nur selten wurde es bei den Sch\u00fcssen der Eisb\u00e4ren gef\u00e4hrlich f\u00fcr Timo Pielmeier.<br \/>\nIngolstadt versuchte derweil zu kontern, um das Ergebnis auszubauen. Damit hatten sie auch Erfolg. In der 33. Spielminute fuhr Petr Taticek mit dem Puck ins Drittel der Eisb\u00e4ren, passte dann r\u00fcber zu Brandon Buck, welcher Petri Vehanen keine Chance lie\u00df &#8211; 1:4 (33.).<br \/>\nF\u00fcr den Schlusspunkt unter diesem torreichen zweiten Drittel sorgte dann Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel. Er zog aus sehr spitzem Winkel einfach mal und hatte damit auch Erfolg. Sein Schuss schlug hinter Timo Pielmeier ein &#8211; 2:4 (37.).<br \/>\nSomit nahm der ERC Ingolstadt also eine Zwei-Tore-F\u00fchrung mit in die Kabine.<\/p>\n<div id=\"attachment_4653\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4653\" class=\"size-medium wp-image-4653\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20141010_1946471-300x225.jpg\" alt=\"Barry Tallackson wartet auf das Zuspiel vor dem ERCI-Tor. 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So konnte Szwez ohne Probleme einnetzen &#8211; 2:5 (44.).<br \/>\nKnappe zwei Minuten sp\u00e4ter die gro\u00dfe Chance zum Anschlusstreffer f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, doch Jonas Schlenker traf nur die Latte.<br \/>\nDanach verflachte die Partie zunehmend. Die Eisb\u00e4ren wollten hier irgendwie zur\u00fcck in die Partie finden, jedoch fehlte es ihnen an allem. An Durchschlagskraft, an Ideen, an Kampfeswille, sicherlich auch an Scheibengl\u00fcck. Man wollte, aber man konnte irgendwie nicht. Ingolstadt spielte das einfach sehr clever zu Ende. Sie lie\u00dfen hinten nichts mehr anbrennen und machten nach vorne auch nicht mehr als n\u00f6tig. So schaukelten sie das 5:2 locker \u00fcber die Zeit.<\/p>\n<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben es verpasst, einen angeschlagenen Gegner in die Schranken zu weisen. Man hatte von Beginn an Probleme mit der Ingolst\u00e4dter Spielweise. Auch wenn die Torschussstatistik am Ende f\u00fcr die Eisb\u00e4ren sprach (40:24), sagte sie nicht viel \u00fcber das Spiel aus. Denn der Gro\u00dfteil der Sch\u00fcsse stellte kein Problem f\u00fcr Timo Pielmeier dar. Die Ingolst\u00e4dter Chancen waren irgendwie zwingender und gef\u00e4hrlicher. Die Panther hatten ein Konzept und das zogen sie auch durch. Vor dem Tor agierten sie eiskalt und machten immer genau zum richtigen Zeitpunkt ihr Tor. Die Eisb\u00e4ren leisteten sich im Spielaufbau und in der Defensive einfach zu viele Fehler, in der Offensive fehlte es an der n\u00f6tigen Durchschlagskraft und auch an den n\u00f6tigen Ideen. Petri Vehanen wirkte im Tor heute zudem auch sehr unsicher, lie\u00df sich von seinen Vorderleuten anstecken.<br \/>\nDas nun nur auf die Ausf\u00e4lle zu schieben, w\u00e4re mir zu einfach. Die Eisb\u00e4ren hatten trotz allem einen guten Kader zur Verf\u00fcgung gehabt. Man hatte gewusst, dass eine schwere Partie mit einem gef\u00e4hrlichen Gegner bevorstehen w\u00fcrde. Doch man konnte dass, was man sich vorgenommen hatte, kaum umsetzen. Man war einfach nicht auf die Spielweise der Schanzer vorbereitet, obwohl man laut eigenen Aussagen vorher bereits damit gerechnet hatte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #9: Das Duell zwischen dem DEL-Rekordmeister Eisb\u00e4ren Berlin und dem amtierenden Deutschen Meister ERC Ingolstadt ging klar und absolut verdient an die G\u00e4ste aus Oberbayern.\u00a0Vor 12060 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof setzten sich die Schanzer mit 5:2 (1:0, 3:2, 1:0) durch und rehabilitierten sich damit f\u00fcr ihre 1:9-Schlappe&#8230; <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/10\/10\/25-gegen-den-meister-ingolstadt-mit-eiskalter-chancenverwertung\/\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[166,4,8,137,211,13,259,25,22,5],"tags":[],"class_list":["post-4648","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles-aus-der-liga","category-del","category-ebb","category-eisbaren-news","category-impressionen","category-ing","category-saison-20142015","category-spieltagsberichte","category-walkersbarennews","category-wbn"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4648","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4648"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4648\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4654,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4648\/revisions\/4654"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4648"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4648"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4648"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}