{"id":4564,"date":"2014-09-23T23:06:16","date_gmt":"2014-09-23T21:06:16","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=4564"},"modified":"2014-09-23T23:08:44","modified_gmt":"2014-09-23T21:08:44","slug":"aus-in-der-champions-hockey-league-02-niederlage-gegen-fribourg-gotteron-laurin-braun-verletzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/09\/23\/aus-in-der-champions-hockey-league-02-niederlage-gegen-fribourg-gotteron-laurin-braun-verletzt\/","title":{"rendered":"Aus in der Champions Hockey League: 0:2-Niederlage gegen Fribourg-Gott\u00e9ron &#8211; Laurin Braun verletzt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4491\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1415.jpg\" alt=\"logo_WBN_1415\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1415.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1415-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #6:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"80\" height=\"91\" \/><\/p>\n<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben ihr erstes Saisonziel verpasst. Der Hauptstadtclub wollte ja bekanntlich die KO-Phase der Champions Hockey League (CHL) erreichen, doch dies ist sp\u00e4testens seit heute Abend nicht mehr m\u00f6glich. Die Berliner unterlagen am 5. Spieltag der CHL dem Schweizer Spitzenclub HC Fribourg-Gott\u00e9ron mit 0:2 (0:1, 0:1, 0:0) und bleiben somit mit drei Punkten auf dem letzten Platz der Gruppe D. Die Eisb\u00e4ren haben damit nun keine Chancen mehr auf das Erreichen des CHL-Achtelfinales und sind daher aus der CHL ausgeschieden. Und das nach der heute gezeigten Leistung auch v\u00f6llig zu Recht. Denn die Berliner konnten zu keiner Zeit an die zuletzt gezeigten Leistungen in der DEL ankn\u00fcpfen. Vom gef\u00fcrchteten Offensiv-Spektakel war keine Spur.<\/p>\n<p>Eisb\u00e4ren-Chefcoach Jeff Tomlinson musste auf Florian Busch, Vincent Schlenker, Mark Bell und Antti Miettinen verzichten. Neu im Kader waren daf\u00fcr Jonas M\u00fcller und John Koslowski. Im Tor stand diesmal wieder Petri Vehanen, der am Sonntagabend in Iserlohn noch eine Auszeit bekam.<\/p>\n<div id=\"attachment_4566\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4566\" class=\"size-medium wp-image-4566\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20140923_1940501-300x225.jpg\" alt=\"Foto: eisbaerlin.de\/Walker\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20140923_1940501-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20140923_1940501-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20140923_1940501-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-4566\" class=\"wp-caption-text\">Foto: eisbaerlin.de\/Walker<\/p><\/div>\n<p>Vom Selbstvertrauen, welches die Eisb\u00e4ren nach drei Ligasiegen in Folge eigentlich h\u00e4tten haben m\u00fcssen, war nichts zu sp\u00fcren. Auch war f\u00fcr mich zu keiner Zeit der unb\u00e4ndige Siegeswille zu sehen. Man wollte an die zuletzt gezeigten Leistungen ankn\u00fcpfen, um sich in der CHL noch die kleine Minimal-Chance zu erhalten. Nur davon hat man heute Abend recht wenig gemerkt.<br \/>\nDie Anfangsphase war eher gepr\u00e4gt von gut stehenden Defensivreihen. Beide wollten hinten nicht zu viel zulassen, weshalb es kaum Torraumszenen gab. F\u00fcr die Eisb\u00e4ren gab es dann den ersten Schock-Moment in Spielminute Sechs. Nach einem \u00fcblen Check von Fribourgs Sebastian Schilt ging Laurin Braun zu Boden. Braun zog sich dabei vermutlich eine Schl\u00fcsselbein-Fraktur zu, f\u00fcr ihn war das Spiel beendet und er wurde sofort ins Krankenhaus gefahren. An dieser Stelle Gute Besserung an Laurin Braun. Schilt bekam f\u00fcr diese Aktion v\u00f6llig zu Recht eine Spieldauerdisziplinarstrafe.<br \/>\nWer nun aber dachte, die Eisb\u00e4ren w\u00fcrden ihr zuletzt so gef\u00fcrchtetes Powerplay aufziehen, der sah sich get\u00e4uscht. Die Eisb\u00e4ren kamen \u00fcberhaupt nicht in die Formation, Fribourg zeigte ein starkes Penalty-Killing und \u00fcberstand die f\u00fcnfmin\u00fctige Unterzahl schadlos. F\u00fcr die Eisb\u00e4ren kam es in dieser \u00dcberzahl aber richtig hart, denn die G\u00e4ste aus der Schweiz gingen in Unterzahl (!) mit 1:0 in F\u00fchrung. Tristan Vauclair hatte abgezogen, Petri Vehanen rutschte der Puck \u00fcber die Fanghand und Martin Ness war zur Stelle und staubte ab (7.).<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren in der Folgezeit zwar bem\u00fcht, aber ohne wirkliche Idee in der Offensive. Fribourg sorgte vor allem bei Kontern immer wieder f\u00fcr Gefahr, einen weiteren Treffer konnten die Schweizer aber nicht erzielen. Somit blieb es nach 20 Minuten beim 0:1 aus Berliner Sicht.<!--more--><\/p>\n<p>Das zweite Drittel begannen die G\u00e4ste sehr druckvoll. Sie setzten die Eisb\u00e4ren sofort unter Druck und dr\u00e4ngten auf<\/p>\n<div id=\"attachment_4567\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4567\" class=\"size-medium wp-image-4567\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20140923_2023561-300x225.jpg\" alt=\"Foto: eisbaerlin.de\/Walker\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20140923_2023561-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20140923_2023561-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20140923_2023561-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-4567\" class=\"wp-caption-text\">Foto: eisbaerlin.de\/Walker<\/p><\/div>\n<p>das zweite Tor. Und dieses sollte relativ schnell fallen. Marc-Antoine Pouliot mit dem klasse Zuspiel in den Slot zu Christian Dub\u00e9, welcher Vehanen den Puck durch die Schoner schob und zum 2:0 einnetzte (24.).<br \/>\nFribourg kurz darauf mit weiteren guten Chancen, doch Vehanen konnte Schlimmeres verhindern. Danach wurde es zunehmend ruppiger. Viele Strafzeiten machten das Spiel zerfahren, so konnte kaum ein Spielfluss aufkommen. Wenn aber doch einmal Gefahr aufkam, dann waren die G\u00e4ste daf\u00fcr verantwortlich. Diese spielten sehr kluges Eishockey und wirkten immer einen Schritt schneller als die Eisb\u00e4ren. Zudem wirkten die Schweizer in meinen Augen spritziger als unsere Jungs.<br \/>\nDie beste Eisb\u00e4ren-Chance im Mitteldrittel hatte dann kurz vor Schluss Frank H\u00f6rdler, dessen Schuss von der blauen Linie leider nur an den Pfosten ging. Somit blieb es beim 0:2 nach 40 Spielminuten.<\/p>\n<p>Im Schlussdrittel gab es dann doch etwas mehr Chancen auf beiden Seiten zu sehen. Die Eisb\u00e4ren zeigten sich nach wie vor bem\u00fcht. Doch vom Offensiv-Wirbel der vergangenen Ligaspiele war weit und breit nichts zu sehen. Irgendwie wirkten die Eisb\u00e4ren heute gehemmt, fanden einfach nicht zu ihrem Spiel. Vielleicht tat man sich gegen die kompakt stehende Defensive der Fribourger auch einfach zu schwer. Die G\u00e4ste spielten das Spiel im letzten Drittel souver\u00e4n zu Ende, lie\u00dfen nicht mehr viel anbrennen und \u00fcberstanden auch die letzten zwei Minuten in Unterzahl, denn Jeff Tomlinson hatte Petri Vehanen zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen. Half aber auch nicht mehr und somit blieben die Eisb\u00e4ren erstmals ohne eigenes Tor in dieser Saison.<\/p>\n<p>Nach den zuletzt gezeigten Leistungen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) durfte man heute Abend durchaus berechtigte Hoffnungen auf ein gutes Spiel der Eisb\u00e4ren haben. Doch die 4.860 Zuschauer in der sehr schlecht besuchten Arena am Ostbahnhof wurden entt\u00e4uscht. Die Eisb\u00e4ren fanden zu keiner Zeit so richtig ins Spiel. Ja, sie waren bem\u00fcht und kamen auch zum Abschluss vorm Tor, doch so wirklich gef\u00e4hrlich wurde es selten. Man kam mit den abgezockten G\u00e4ste aus Fribourg nicht klar, fand kein Gegenmittel gegen die starke Defensive und vorne zeigten sich die Schweizer eben eiskalt. Da machte sich der Unterschied zwischen Liga-Alltag und Europapokal deutlich bemerkbar.<br \/>\nMan kann jetzt nur hoffen, dass die Eisb\u00e4ren ihr zuletzt gewonnenes Selbstvertrauen durch diese Niederlage nicht verloren haben. In der Liga lief es zuletzt n\u00e4mlich sehr gut und man war auf einem richtig guten Weg. Diese Niederlage und das damit verbundene Ausscheiden in der CHL darf dies nun nicht kaputt machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #6: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben ihr erstes Saisonziel verpasst. Der Hauptstadtclub wollte ja bekanntlich die KO-Phase der Champions Hockey League (CHL) erreichen, doch dies ist sp\u00e4testens seit heute Abend nicht mehr m\u00f6glich. Die Berliner unterlagen am 5. 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