{"id":4559,"date":"2014-09-21T21:09:36","date_gmt":"2014-09-21T19:09:36","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=4559"},"modified":"2014-09-21T21:09:36","modified_gmt":"2014-09-21T19:09:36","slug":"walkers-meinung-zum-zweiten-del-wochenende-die-eisbaeren-finden-zurueck-zu-alter-staerke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/09\/21\/walkers-meinung-zum-zweiten-del-wochenende-die-eisbaeren-finden-zurueck-zu-alter-staerke\/","title":{"rendered":"Walker`s Meinung zum zweiten DEL-Wochenende: Die Eisb\u00e4ren finden zur\u00fcck zu alter St\u00e4rke"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"80\" height=\"91\" \/>In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) liegt das zweite Wochenende hinter uns. Und f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin war es ein sehr erfolgreiches, denn der Hauptstadtclub feierte ein Sechs-Punkte-Wochenende und ist nun seit drei Spielen ungeschlagen. Lohn dieser kleinen Serie ist der Sprung auf Platz Zwei. Viel mehr als die Siegesserie der Eisb\u00e4ren freut mich aber die Tatsache, dass wir endlich wieder eine Mannschaft auf dem Eis sehen, die Spa\u00df am Eishockey hat, die miteinander spielt und vorne seine Torgef\u00e4hrlichkeit wieder gefunden hat. In der verkorksten letzten Saison\u00a0hatte\u00a0man solche Offensiv-Spektakel, wie sie die Eisb\u00e4ren an diesem Wochenende gezeigt haben, ja leider nicht oft gesehen. Aber die Mannen von Chefcoach Jeff Tomlinson scheinen ihre alte Form wieder gefunden zu haben und nehmen so langsam aber sicher Fahrt in der DEL auf.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-18\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/200px-Hamburg-freezers_svg-150x77.png\" alt=\"200px-Hamburg-freezers_svg\" width=\"150\" height=\"77\" \/>Am Freitagabend waren die Hamburg Freezers zu Gast in der Arena am Ostbahnhof. An ihren letzten Auftritt in Berlin hatten die Hanseaten sehr gute Erinnerungen, gewannen die Jungs von der Elbe dieses Spiel doch deutlich mit 7:4. Doch damals trafen sie auf eine verunsicherte Eisb\u00e4ren-Mannschaft. An diesem Freitag jedoch trafen sie auf eine Mannschaft, welche \u00fcber 60 Minuten hoch konzentriert zu Werke ging. Eine Mannschaft, in der jeder f\u00fcr den anderen gek\u00e4mpft hat. Die Berliner spr\u00fchten nur so vor Spielfreude und lie\u00dfen den Hanseaten am Ende keine Chance. Zwar tat man sich zu Beginn noch schwer mit den Freezers, doch relativ schnell \u00fcbernahm man die Spielkontrolle und zeigte wundersch\u00f6ne Kombinationen, welche zu ebenso wundersch\u00f6nen Toren f\u00fchrten.<br \/>\nEin Mann stach dabei am Freitag aus einer insgesamt starken Mannschaft heraus. Matt Foy schoss die Hamburger fast im Alleingang ab, erzielte drei Tore gegen den &#8222;kleinen Bruder&#8220; und war somit Matchwinner. Und auch Petr Pohl muss man erw\u00e4hnen, denn der Tscheche sammelte am Freitag starke vier Scorerpunkte, traf einmal selbst und bereitete zudem drei Tore vor. Der Tscheche hat sich bereits gut eingef\u00fcgt in die Mannschaft der Eisb\u00e4ren.<br \/>\nAm Freitag war aber vor allem das Powerplay spielentscheidend gewesen. Sechs der sieben Tore fielen in \u00dcberzahl. In den letzten Jahren taten sich die Berliner h\u00e4ufig schwer in \u00dcberzahl, doch in dieser Saison und speziell am Freitag funktionierte das Powerplay hervorragend.<br \/>\nAber trotz des klaren Sieges gegen Hamburg fand Trainer Jeff Tomlinson auch Kritik, mit der er nicht ganz unecht hat. Bei der ganzen Freude \u00fcber den Derby-Sieg, die drei Foy-Tore sowie die sechs Powerplaytore darf man die Tatsache nicht vergessen, dass man bei 5-gegen-5 eigentlich 1:3 verloren h\u00e4tte. Ich finde es gut, dass sich Tomlinson nicht hinstellt und alles super findet sondern auch bei solch vermeintlich klasse Spielen immer noch versucht, die negativen Sachen anzusprechen. Zudem hatten die Eisb\u00e4ren ja auch noch eine kleine Schw\u00e4chephase zu Beginn des letzten Drittels, als die Freezers drauf und dran waren, das Spiel auszugleichen. Doch Petri Vehanen zeigte dann mehrfach seine Klasse und lie\u00df die Hanseaten mit \u00fcberragenden Paraden reihenweise verzweifeln.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-22\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IEC_Roosters-150x150.jpg\" alt=\"Rooster_1_E17_ig110307\" width=\"95\" height=\"97\" \/>Am Sonntag waren unsere Jungs dann zu Gast am Seilersee bei den Iserlohn Roosters. Dort wollte man endlich den ersten Ausw\u00e4rtssieg der noch jungen Saison einfahren und dieses Vorhaben klappte auch. Mit 5:2 setzten sich die Eisb\u00e4ren in Iserlohn durch und machten somit das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt. Auch am Seilersee zeigten sich die Eisb\u00e4ren wieder einmal in Torlaune und erzielten die Saisontore 14-18. Nur Spitzenreiter M\u00fcnchen (22) hat noch mehr Tore in dieser Saison geschossen als die Eisb\u00e4ren. Diese Vielzahl an geschossenen Toren resultiert eben aus jenem Offensiv-Eishockey, welches die Eisb\u00e4ren in dieser Saison wieder zeigen. Gegen Hamburg feuerte man 41-mal auf das Tor, in Iserlohn waren es 40 Torsch\u00fcsse. Die Eisb\u00e4ren erspielen sich dank toller Kombinationen jede Menge Torchancen, welche sie meistens auch nutzen k\u00f6nnen. Die Jungs haben wieder neues Selbstvertrauen getankt, welches in der vergangenen Saison noch gefehlt hat. Wenn man dieses wieder hat, dann l\u00e4uft vieles automatisch besser und schon kann man wieder befreit aufspielen.<br \/>\nIn Iserlohn trafen f\u00fcnf verschiedene Spieler, was auch ein Beleg daf\u00fcr ist, dass die Eisb\u00e4ren nicht unbedingt von einem Spieler abh\u00e4ngig sind sondern jeder Spieler und jede Reihe ein Spiel entscheiden kann. Das ist f\u00fcr den weiteren Saisonverlauf sehr wichtig.<\/p>\n<p>An diesem Wochenende sahen wir zudem die ersten beiden Auftritte von Neuzugang Antti Miettinen, welche bereits vielversprechend waren. Ein Tor und zwei\u00a0Vorlagen sammelte der Finne in seinen ersten beiden DEL-Spielen. Auch an ihm werden wir in Zukunft wohl jede Menge Spa\u00df haben.<br \/>\nUnd im Tor gab Mathias Niederberger beim Spiel in Iserlohn sein Deb\u00fct im Eisb\u00e4ren-Trikot, welches ebenso vielversprechend verlief. Niederberger wehrte 34 Torsch\u00fcsse der Iserlohner ab. Mit Vehanen und Niederberger haben die Eisb\u00e4ren ein richtig starkes Torh\u00fcter-Duo.<\/p>\n<p>Auf der Goalie-Position top besetzt, in der Defensive findet man so langsam zu alter St\u00e4rke zur\u00fcck und die Offensive trifft wie sie will. Das Powerplay scheint wieder so gef\u00fcrchtet zu werden wie in den besten Jahren. Die Eisb\u00e4ren scheinen zur\u00fcck zu alter St\u00e4rke zu finden. Man sieht wieder das von den Fans so geliebte Offensiv-Spektakel. Die Mannschaft zeigt wieder Freude am Eishockey. Drei Siege in Folge als Antwort auf den nicht so guten Saisonstart in Augsburg. Die Eisb\u00e4ren sind auf einem sehr guten Weg. Alles ist sicherlich noch nicht perfekt, siehe Tomlinson sein Statement zum Freitagspiel. Aber die Berliner haben an diesem Wochenende sehr viel richtig gemacht und sind auf einem sehr guten Weg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) liegt das zweite Wochenende hinter uns. Und f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin war es ein sehr erfolgreiches, denn der Hauptstadtclub feierte ein Sechs-Punkte-Wochenende und ist nun seit drei Spielen ungeschlagen. Lohn dieser kleinen Serie ist der Sprung auf Platz Zwei. 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