{"id":4511,"date":"2014-09-08T20:27:43","date_gmt":"2014-09-08T18:27:43","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=4511"},"modified":"2014-09-08T20:34:37","modified_gmt":"2014-09-08T18:34:37","slug":"walkers-meinung-zum-stockholm-wochenende-licht-und-schatten-bei-den-eisbaeren-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/09\/08\/walkers-meinung-zum-stockholm-wochenende-licht-und-schatten-bei-den-eisbaeren-berlin\/","title":{"rendered":"Walker`s Meinung zum Stockholm-Wochenende: Licht und Schatten bei den Eisb\u00e4ren Berlin"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4492\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM_1415.jpg\" alt=\"logo_WsM_1415\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM_1415.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM_1415-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"82\" height=\"93\" \/><span style=\"color: #000000;\">Am Wochenende hatten die Eisb\u00e4ren Berlin zwei Spiele in der Champions Hockey League (CH) zu absolvieren. Beide Male hie\u00df dabei der Gegner Djurgarden Stockholm. Stefan Ustorf, der Sportliche Leiter der Eisb\u00e4ren, hatte beim Fan-Dialog am vergangenen Dienstag noch gesagt, dass man aus diesen beiden Spielen sechs Punkte holen will, um\u00a0sich somit weiterhin die Chance auf das Achtelfinale zu wahren. Es sollten jedoch nur ganze zwei Punkte werden, weshalb der Traum von der CHL-Endrunde wohl endg\u00fcltig ausgetr\u00e4umt sein d\u00fcrfte. Nur dass man nun kaum noch eine Chance auf das Weiterkommen hat, hat man sich einzig und allein selbst zuzuschreiben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Am Freitag in Stockholm zeigten die Hauptst\u00e4dter ihre zwei Gesichter. Sie kamen super hinein in die Partie, setzten die Schweden stark unter Druck und gingen fr\u00fch durch Petr Pohl in F\u00fchrung. Danach hatte man vier Minuten lang Zeit, in \u00dcberzahl die F\u00fchrung auszubauen. Dies gelang jedoch nicht, was vor allem am sehr schlechten Powerplay lag. Die Berliner bekamen es kaum hin, mal ihre Formation aufzuziehen und \u00fcberhaupt mal zum Abschluss zu kommen. Auch eine doppelte \u00dcberzahl wenig sp\u00e4ter konnte man nicht nutzen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und das \u00dcberstehen dieser zwei kniffligen Unterzahlsituationen, welche Djurgarden aber auch stark meisterte, machte die Schweden stark und gab ihnen das n\u00f6tige Selbstvertrauen. Fortan waren die Stockholmer die spielbestimmende Mannschaft und spielten die Eisb\u00e4ren vor allem im Mitteldrittel an die Wand. Die Hausherren wirkten in den Zweik\u00e4mpfen spritziger, kamen zu einfach an ihren Gegenspielern vorbei und zudem sehr oft zum Abschluss. Wenn Petri Vehanen im Eisb\u00e4ren-Tor nicht so stark gehalten h\u00e4tte, w\u00e4re die Partie fr\u00fchzeitig zu Gunsten der Schweden entschieden gewesen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Erst im Schlussdrittel konnten die Mannen von Chefcoach Jeff Tomlinson zu mindestens k\u00e4mpferisch wieder etwas \u00fcberzeugen. Sie versuchten dagegen zu halten und waren in einer kurzen, starken Phase auch drauf und dran, das Spiel zu drehen. Doch letztendlich reichen eben wenige Minuten nicht aus, um ein Spiel im Europapokal zu gewinnen. H\u00e4tte man so weiter gespielt, wie zu Beginn des Spiels, h\u00e4tte man aus Stockholm auch etwas Z\u00e4hlbares mitnehmen k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Man hatte am Freitag schon angedeutet, dass man in der Lage sei, Stockholm zu besiegen. Was am Freitag nicht geklappt hatte, klappte dann aber am Sonntagnachmittag auf eigenem Eis. Dort revanchierte man sich f\u00fcr die 2:3-Niederlage mit einem knappen 4:3-Sieg n.P. Dort sah man endlich eine Eisb\u00e4ren-Mannschaft, welche \u00fcber die gesamte Spielzeit hoch konzentriert zu Werke ging und sowohl defensiv als auch offensiv zu \u00fcberzeugen wusste. \u00dcber weite Strecken konnten die Eisb\u00e4ren das Spiel sogar dominieren. Man hatte nie das Gef\u00fchl, dass sie jetzt wieder eine schw\u00e4chere Phase h\u00e4tten. Auch das sonst so schwache zweite Drittel war kein Problem f\u00fcr die Berliner.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zwar kam Djurgarden auch am Sonntag zu guten Chancen, doch Petri Vehanen war stets zur Stelle und zeigte erneut sein K\u00f6nnen. Der finnische Goalie ist bereits jetzt zum Publikumsliebling geworden. Mit seiner Spielweise verz\u00fcckt er bereits jetzt schon die Eisb\u00e4ren-Fans, welche ihn w\u00e4hrend des Spiels am Sonntag bereits mit<\/span> <span style=\"color: #000080;\"><em><strong>&#8222;Vehanen oho, Vehanen oho&#8220;<\/strong><\/em><\/span><span style=\"color: #000000;\">-Sprechch\u00f6ren feierten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Doch auch ein anderer Neuzugang wusste am Sonntag zu \u00fcberzeugen. Petr Pohl erzielte drei Treffer und war auch am vierten Treffer der Eisb\u00e4ren beteiligt. Der tschechische St\u00fcrmer wird von Spiel zu Spiel immer besser und ist somit auch bereits ein Liebling der Fans.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren haben durchaus Potential, in der neuen Saison gutes und erfolgreiches Eishockey zu spielen. Allerdings ist dies nur m\u00f6glich, wenn man \u00fcber die gesamte Spielzeit konzentriert zu Werke geht. Aussetzer darf man sich nicht leisten, da diese in der DEL eiskalt bestraft werden. Die Mannschaft muss in der DEL genauso eine geschlossene und k\u00e4mpferische Leistung zeigen wie am Sonntag gegen Djurgarden. Die Mannschaft muss dann aber auch die durchaus noch vorhandenen Abspielfehler im Spielaufbau abstellen. Und wenn die Mannschaft vom Verletzungspech verschont bleibt, ist durchaus eine gute Saison m\u00f6glich. Ob es mit dem d\u00fcnn besetzten Kader aber f\u00fcr oben reicht, ist f\u00fcr mich nach wie vor fraglich.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende hatten die Eisb\u00e4ren Berlin zwei Spiele in der Champions Hockey League (CH) zu absolvieren. Beide Male hie\u00df dabei der Gegner Djurgarden Stockholm. 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