{"id":4493,"date":"2014-09-05T23:41:13","date_gmt":"2014-09-05T21:41:13","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=4493"},"modified":"2014-09-05T23:41:13","modified_gmt":"2014-09-05T21:41:13","slug":"23-in-stockholm-eisbaeren-zeigen-bei-der-dritten-niederlage-im-dritten-chl-spiel-zwei-gesichter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/09\/05\/23-in-stockholm-eisbaeren-zeigen-bei-der-dritten-niederlage-im-dritten-chl-spiel-zwei-gesichter\/","title":{"rendered":"2:3 in Stockholm: Eisb\u00e4ren zeigen bei der dritten Niederlage im dritten CHL-Spiel zwei Gesichter"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"100\" height=\"114\" \/>Die Eisb\u00e4ren Berlin bleiben auch nach dem dritten Spiel in der Champions Hockey League (CHL) sieglos. Vor 4957 Zuschauern im Hovet\u00a0unterlagen die Berliner dem 16-maligen schwedischen Meister Djurgarden Stockholm verdient mit 2:3 (1:0, 0:2, 1:0). In einer mitunter sehr hitzigen Partie zeigten die Hauptst\u00e4dter zwei Gesichter. Die ersten zehn Minuten des Spiels war es eine sehr starke und konzentrierte Leistung der Mannschaft von Coach Jeff Tomlinson. Doch die restlichen zehn Minuten des Auftaktdrittels sowie das gesamte zweite Drittel waren die Berliner den Schweden nahezu in allen Belangen unterlegen und konnten sich bei ihrem Goalie Petri Vehanen bedanken, dass die Partie nach 40 Minuten noch nicht entschieden war. Im Schlussdrittel war es dann wieder eine etwas bessere Leistung der Eisb\u00e4ren, vor allem in k\u00e4mpferischer Hinsicht, doch am Ausgang des Spiels \u00e4nderte dies nichts mehr.<\/p>\n<p>Von Beginn an ging es im Hovet ordentlich zur Sache. Beide Mannschaften hatten gleich in der Anfangsminute jeweils ihren ersten Torabschluss, welcher jedoch noch keinen Erfolg brachte. Doch der zweite\u00a0Schuss der Eisb\u00e4ren zappelte dann im Tor der Stockholmer. Matt Foy hatte von der blauen Linie abgezogen, Florian Busch f\u00e4lschte ab, Armalis im Tor der Gastgeber lie\u00df nur prallen und Petr Pohl staubte ab &#8211; 1:0 f\u00fcr Berlin (2.).<br \/>\nDie Hauptst\u00e4dter \u00fcberzeugten in der Anfangsphase mit sehr gutem Forechecking, sie setzten die Hausherren gleich in deren Drittel unter Druck und erzwangen so immer wieder den Puck.<br \/>\nNach vier Minuten ergab sich f\u00fcr die Eisb\u00e4ren die gro\u00dfe Chance zur Zwei-Tore-F\u00fchrung. Markus Nordlund traf Matt Foy mit dem Schl\u00e4ger im Gesicht und musste daraufhin f\u00fcr insgesamt vier Minuten auf die Strafbank. Doch die Eisb\u00e4ren fanden zu selten in die Powerplay-Formation, hatten Probleme mit dem guten Penaltykilling der Hausherren. So kam es dazu, dass man sich kaum eine gef\u00e4hrliche Chance in vier Minuten (!) \u00dcberzahl erspielen konnte. Die Chance auf 2:0 oder 3:0 zu erh\u00f6hen wurde leichtfertig vertan.<br \/>\nDjurgarden fand Mitte des ersten Drittels immer besser ins Spiel und pr\u00fcfte Petri Vehanen nun immer \u00f6fter. Der finnische Torh\u00fcter stand immer mehr im Mittelpunkt, brachte die Hausherren aber nun auch mehrfach zur Verzweiflung.<br \/>\n13 Minuten waren gespielt, als die Eisb\u00e4ren gut 1:50 Minuten zwei Mann mehr auf dem Eis hatten. Hier fand man zwar in die Powerplay-Formation, doch kam man zu selten zum Abschluss. Lediglich H\u00f6rdler (zweimal) und Rankel kamen zum Abschluss. Auch hier vergab man leichtfertig eine gro\u00dfe Chance.<br \/>\nIn den letzten f\u00fcnf Minuten des ersten Drittels nahm der Druck der Schweden zu. Djurgarden kam immer wieder zum Abschluss, fand aber stets in Petri Vehanen seinen Meister. Somit blieb es bei der knappen 1:0-F\u00fchrung f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin nach den ersten 20 Minuten.<!--more--><\/p>\n<p>Das Mitteldrittel begann f\u00fcr die Berliner \u00fcberhaupt nicht gut, denn nach nur 34 Sekunden musste Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel wegen Haltens in die K\u00fchlbox. Djurgarden fand sofort in die Powerplay-Formation und spielte ein sehr starkes \u00dcberzahlspiel. Und sie belohnten sich in der 22. Spielminute mit dem 1:1-Ausgleich. Markus Ljungh hatte von der blauen Linie abgezogen, Joakim Eriksson hielt seine Kelle in den Schuss und f\u00e4lschte somit unhaltbar f\u00fcr Petri Vehanen im Eisb\u00e4ren-Tor ab &#8211; 1:1 (22.).<br \/>\nFortan rollte ein Angriff nach dem anderen auf Petri Vehanen zu. Der Berliner Goalie r\u00fcckte immer mehr in den Mittelpunkt des Geschehens, musste f\u00fcr seine Mannschaft mehrfach retten. Ihm hatten es die Eisb\u00e4ren zu verdanken, dass sie \u00fcberhaupt noch im Spiel waren. Denn Stockholm h\u00e4tte gut und gerne zwei, drei oder vier Tore in diesem Drittel erzielen k\u00f6nnen.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren schw\u00e4chten sich zudem durch zu viele unn\u00f6tige Strafzeiten, was viel Kraft kostete. Eine gute Chance hatten die Eisb\u00e4ren im Mitteldrittel, diese hatte es aber in sich. In Unterzahl schnappte sich Andr\u00e9 Rankel den Puck klasse an der gegnerischen blauen Linie und lief alleine auf Armalis zu. Den hatte er bereits \u00fcberwunden, doch der Pfosten stand letztendlich im Weg.<br \/>\nF\u00fcnf Minuten vor Ende des Mitteldrittels lieferten sich Darin Olver und Mikael Ahl\u00e9n eine Schl\u00e4gerei, was beiden das Spielende bescherte. Denn beide bekamen f\u00fcr diese Aktion eine Spieldauerdisziplinarstrafe.<br \/>\nVier Minuten vor dem Ende waren die Berliner zwei Mann weniger auf dem Eis und Stockholm zeigte den Eisb\u00e4ren, wie man so eine Chance nutzt. Alexander Deilert nahm den Puck aus dem Halbkreis direkt, sein Schuss zappelte im Netz hinter Petri Vehanen &#8211; 1:2 (36.). Die hoch verdiente F\u00fchrung der Gastgeber, welche zugleich auch die Pausenf\u00fchrung bedeutete.<\/p>\n<p>Stockholm kam zum dritten Drittel besser aus der Kabine und setzte die Eisb\u00e4ren sofort wieder unter Druck. Diese mussten schon wieder Angriffe \u00fcber sich ergehen lassen. Doch im Vergleich zum Mitteldrittel versuchten die Berliner nun dagegen zu halten. Was auch meistens gelang. Denn die Eisb\u00e4ren konnten sich wieder in der Offensive zeigen und kamen auch zu guten Torchancen, So entwickelte sich in den ersten zehn Minuten des Schlussdrittels ein Hin und Her. Stockholm war zwar dennoch die Mannschaft, die in dieser Phase mehr vom Spiel hatte, doch die Eisb\u00e4ren hatten immer wieder gute Phasen, in denen sie sich auch gute Chancen erspielten.<br \/>\nMitte des letzten Drittels war so eine Phase, in der die Berliner drauf und ran waren, den Ausgleich zu erzielen. Doch genau zu dieser Zeit kassierte Barry Tallackson eine Strafe wegen Hakens. St\u00f6rte die Berliner jedoch \u00fcberhaupt nicht. Die Eisb\u00e4ren mit einem starken Penaltykilling, konnten vorne immer wieder Akzente setzen. Jimmy Sharrow und Andr\u00e9 Rankel dann mit einem klasse Doppelpass im Drittel der Schweden, Sharrow zog ab, Armalis lie\u00df nur prallen und Mark Bell schoss den Puck mit der R\u00fcckhand ins leere Tor &#8211; 2:2 in Unterzahl (51.).<br \/>\nDie Fortsetzung des Spiels verz\u00f6gerte sich dann um einige Minuten, nachdem es im Fanblock der Djurgarden-Fans zu einer handfesten Auseinandersetzung kam. Das schmeckte den Eisb\u00e4ren nat\u00fcrlich nicht, waren sie doch drauf und dran, das Spiel hier noch zu drehen. Doch irgendwie schien ihnen die Pause nicht gut getan zu haben.<br \/>\nDenn nur 42 Sekunden nach dem Ausgleich kassierten sie schon wieder den n\u00e4chsten Gegentreffer. Einen Schuss von der blauen Linie lie\u00df Vehanen prallen, genau auf den Schl\u00e4ger von Markus Ljungh, der den Puck eiskalt im Tor der Berliner versenkte &#8211; 2:3 (52.).<br \/>\nKurz darauf hatte Henrik Eriksson zwei gute Chancen. Zun\u00e4chst scheiterte er an Vehanen, wenig sp\u00e4ter noch am Pfosten.<br \/>\nIn der Schlussphase versuchten die Berliner noch einmal alles, hier den Ausgleich zu erzielen und sich somit zumindestens einen Punkt zu sichern. Doch sie kamen an Armalis einfach nicht vorbei. Und als Andr\u00e9 Rankel gut zwei Minute vor dem Spielende auch noch eine Spieldauer wegen eines Stockschlages erhielt, waren die letzten Hoffnungen der Eisb\u00e4ren zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die Eisb\u00e4ren zeigten in der heutigen Partie mal wieder ihre zwei Gesichter. Zu Beginn sah das wirklich sehr gut aus, sowohl defensiv als auch offensiv. Doch dann lie\u00df die Konzentration wieder nach, man lie\u00df sich zu einfach von den Schweden \u00fcberlaufen, wirkte vor allem im Mitteldrittel in allen Belangen unterlegen. Da wirkte die Defensive wieder wie ein aufgescheuchter H\u00fchnerhaufen. Mal wieder also ein zweites Drittel, in dem die Eisb\u00e4ren v\u00f6llig von der Rolle waren. Wie so oft in der Vergangenheit. Im Schlussdrittel berappelte man sich zwar wieder und hielt gut dagegen und war auch drauf und dran, das Spiel zu drehen. Doch letztendlich war es einfach\u00a0eine verdiente Niederlage. Denn nur dank der vielen guten Paraden von Petri Vehanen hatten die Berliner zum Schluss \u00fcberhaupt noch die Chance, dieses Spiel zu gewinnen. Die Playoffs der CHL kann man nun wohl definitiv abschreiben.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Statistik:<\/strong><\/em><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: rgb(0, 0, 128);\"><em><strong>Djurgarden Stockholm vs. Eisb\u00e4ren Berlin 3:2 (0:1, 2:0, 1:1)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #000080;\">Tore: 0:1 Petr Pohl (2.), 1:1 Joakim Eriksson (22.\/PP), 2:1 Alexander Deilert (36.\/PP2), 2:2 Mark Bell (51.\/SH), 3:2 Markus Ljungh (52.)<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: rgb(0, 0, 128);\"><em><strong>Zuschauer: 4957 im Hovet<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: rgb(0, 0, 128);\"><em><strong>Strafen: Stockholm 21 &#8211; Berlin 28<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin bleiben auch nach dem dritten Spiel in der Champions Hockey League (CHL) sieglos. Vor 4957 Zuschauern im Hovet\u00a0unterlagen die Berliner dem 16-maligen schwedischen Meister Djurgarden Stockholm verdient mit 2:3 (1:0, 0:2, 1:0). In einer mitunter sehr hitzigen Partie zeigten die Hauptst\u00e4dter zwei Gesichter. 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