{"id":4452,"date":"2014-09-02T22:55:15","date_gmt":"2014-09-02T20:55:15","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=4452"},"modified":"2014-09-03T22:12:10","modified_gmt":"2014-09-03T20:12:10","slug":"zusammenfassung-von-im-dialog-mit-stefan-ustorf-und-marian-bazany","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/09\/02\/zusammenfassung-von-im-dialog-mit-stefan-ustorf-und-marian-bazany\/","title":{"rendered":"Zusammenfassung von &#8222;Im Dialog mit Stefan Ustorf und Marian Bazany&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Am heutigen Dienstagabend fand wieder die bei den Fans sehr beliebte Veranstaltung &#8222;Im Dialog mit&#8230;&#8220; in den Fanb\u00f6gen statt. Zu Gast waren diesmal der Sportliche Leiter der Eisb\u00e4ren Berlin, Stefan Ustorf, und der neue Fitnesstrainer der Berliner, Marian Bazany. Diese Beiden standen den Fans heute Abend Rede und Antwort und gaben Einblicke in ihr Berufsfeld.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">So wurden Beide zu Beginn der Veranstaltung gebeten, uns Fans mal kurz zu erl\u00e4utern, was Sie denn eigentlich alles so machen. Bei Bazany war der Fall im Gro\u00dfen und Ganzen klar, denn das Wort &#8222;Fitnesstrainer&#8220; sagt dann doch schon einiges aus. Bei Ustorf fragten sich die Fans jedoch, was denn seine Aufgaben als Sportlicher Leiter nun w\u00e4ren. &#8222;Usti&#8220; meinte dazu, dass er haupts\u00e4chlich nun die Aufgaben von Manager Peter John Lee \u00fcbernommen hat. Lee ist fr\u00fcher immer mit zu den Ausw\u00e4rtsspielen gefahren, hat die Traingspl\u00e4ne erstellt, war f\u00fcr die Zusammenstellung des Kaders verantwortlich und hat viele andere Dinge getan, welche nun eben Stefan Ustorf \u00fcbernommen hat. Langweilig wird dem ehemaligen deutschen Nationalst\u00fcrmer definitiv nicht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ustorf wurde bei der Gelegenheit nat\u00fcrlich gefragt, ob er auch andere Angebote hatte als das der Eisb\u00e4ren. Ustorf meinte dazu nur, dass f\u00fcr ihn klar war, dass wenn er nach Deutschland in den Eishockey-Sport zur\u00fcckkehren w\u00fcrde,\u00a0nur die Eisb\u00e4ren Berlin in Frage kommen w\u00fcrden. Etwas anderes kam f\u00fcr ihn \u00fcberhaupt nicht in Frage.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Auf die Frage hin, ob er sich denn vorstellen k\u00f6nnte, sp\u00e4ter auch einmal als Trainer t\u00e4tig zu sein, gab er sich unschl\u00fcssig. &#8222;<\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ich wei\u00df es momentan nicht so genau. Ich arbeite lieber hinter den Kulissen und bastel an der Mannschaft. Aber ich mach eigentlich schon beides gerne<\/strong><\/em><\/span><span style=\"color: #000000;\">&#8220; gab Ustorf zu Protokoll. In den Job eines Cheftrainers konnte er bei den ersten beiden CHL-Spielen gegen Zl\u00edn und in Fribourg mal herein schnuppern und stellte dabei fest, dass das dann doch schon eine f\u00fcr ihn derzeit noch sehr anstrengende Aufgabe sei. Gerade nach zwei Spielen an zwei Tagen war er nach dem zweiten Spiel einfach fertig und brauchte erst einmal seine Ruhe. Generell meinte er, dass er erst einmal seinen eigenen Weg finden muss.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wenn man den Sportlichen Leiter schon einmal zu Besuch hat, dann musste nat\u00fcrlich die Frage nach dem aktuellen Kader kommen und ob man denn noch plane, einen Spieler zu verpflichten. Dazu sagte er, dass es momentan keine Planungen gebe, einen neuen Spieler zu verpflichten. Man sondiert zwar den Transfermarkt, ohne dabei aber nach irgendeinem Spieler zu suchen. Man muss die Situation dr\u00fcben in der NHL beobachten und abwarten, welche Spieler dort dann demn\u00e4chst auf den Markt kommen. Sollte man da einen Spieler finden, der das Interesse der Eisb\u00e4ren-Verantwortlichen weckt, w\u00fcrde man durchaus noch einmal handeln. &#8222;<\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ich bin mit unserer Mannschaft, so wie sie derzeit ist, zufrieden. Ich sehe da keinen<\/strong><\/em><strong> Handlungsbedarf<\/strong><\/span><span style=\"color: #000000;\">&#8220; schob Ustorf am Ende hinterher.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Vor allem ist Stefan Ustorf mit den vielen jungen Spielern zufrieden. Henry Haase, Alex Trivellato, Jonas M\u00fcller, Kai Wissmann, Jonas Schlenker und Sven Ziegler &#8211; bei denen ist sich Ustorf sicher, dass sie eine gro\u00dfe Zukunft im Trikot der Berliner vor sich haben und eine \u00e4hnliche erfolgreiche \u00c4ra haben k\u00f6nnen, wie sie z.B. Frank H\u00f6rdler, Andr\u00e9 Rankel und Florian Busch hatten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Von der aktuellen Verfassung und Form her sind Laurin Braun, Sven Ziegler und Jonas Schlenker die etatm\u00e4\u00dfige vierte Reihe der Eisb\u00e4ren, welche laut Aussage des Sportlichen Leiters so aber wohl nie zusammen auflaufen werde. Viel mehr war es in den letzten Spielen so, dass jeder dieser Spieler immer in einer Reihe mit zwei Leistungstr\u00e4gern zusammen gespielt hatte um so Erfahrung zu sammeln. Man will die jungen Spieler weiter entwickeln, damit sie irgendwann einmal eine tragende Rolle im Team \u00fcbernehmen und so auch mal in spielentscheidenden Situationen auf dem Eis stehen k\u00f6nnen. Dass das jedoch seine Zeit dauert, das wei\u00df Ustorf selber. Dennoch ist er mit dem Nachwuchs der Eisb\u00e4ren hoch zufrieden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In der neuen Saison m\u00fcssen einige Spieler aus dem aktuellen Kader der Eisb\u00e4ren um einen neuen Vertrag k\u00e4mpfen. Denn laut Ustorf laufen 2015 die Vertr\u00e4ge folgender Spieler aus: Casey Borer, Jimmy Sharrow, Laurin Braun, Petri Vehanen, Julian Talbot und Matt Foy. Diese Spieler m\u00fcssen gute Leistungen zeigen, um sich so f\u00fcr einen neuen Vertrag beim DEL-Rekordmeister zu empfehlen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Stefan Ustorf betonte jedoch noch einmal, dass alle Spieler, die derzeit im Kader der Eisb\u00e4ren stehen, sich ihren Vertrag absolut verdient haben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dann wurde er auch auf das Modell Red Bull M\u00fcnchen angesprochen, welches Stefan Ustorf nicht so gerne sieht. Dort wird eine Mannschaft mit vielen guten Einzelspielern aufgebaut, welche am Ende die Meisterschaft holen soll. Gelingt dies nicht, wird die Mannschaft nahezu komplett ausgetauscht und neue gute Einzelspieler werden geholt, welche das selbe Vorhaben schaffen sollen. Wenn das denen auch nicht gelingt, geht dieser Teufelskreis immer so weiter, bis man in M\u00fcnchen mal eine Meisterschaft gewonnen hat. Doch Ustorf meinte eben auch, dass die Spieler nach einer gewonnenen Meisterschaft hinterher wohl auch wieder den Verein verlassen m\u00fcssten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Er selber lobt sich da lieber die Strategie der Eisb\u00e4ren, welche sie seit Jahren anwenden und mit welcher sie auch die Erfolge erzielt haben. Die Eisb\u00e4ren haben nach einer Saison immer nur einzelne Spieler ausgetauscht, den Kern der Mannschaft jedoch immer zusammengehalten. Man hat mit den neuen Spielern immer versucht, sein vorhandenes Team zu verbessern. Die neuen Spieler mussten jedoch vor allem charakterlich in die Truppe passen, sonst h\u00e4tte man den Spieler nicht geholt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Stefan Ustorf gab auch zu, dass er mit Spielern, die mit Mannheim oder M\u00fcnchen verhandeln, nicht sprechen w\u00fcrde, weil die Eisb\u00e4ren da einfach nicht mithalten k\u00f6nnten. Sie haben ihren finanziellen Rahmen und ein festgelegtes Budget, welches man nicht \u00fcberschreiten w\u00fcrde. So h\u00e4tte er Richie Regehr sehr gerne wieder nach Berlin geholt, doch er hat sich f\u00fcr M\u00fcnchen entschieden, weshalb Ustorf die Verhandlungen erst gar nicht aufgenommen hatte, da diese zu keinen Erfolg gef\u00fchrt h\u00e4tten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auf die Frage hin, welche Ziele er selbst in der neuen Saison hat, sagte Stefan Ustorf, dass er immer gewinnen will. Mit Niederlagen kann er nicht leben, er will jedes Spiel gewinnen. Sei es in der DEL oder in der CHL. Mit dem Gedanken an eine Niederlage geht er nie in ein Spiel, das k\u00f6nnte er gar nicht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Von der aktuellen Mannschaft der Eisb\u00e4ren ist er \u00fcberzeugt, dass sie das Potential dazu besitzt, oben mitzuspielen. Die Spieler wollen die letzte Saison vergessen machen und zeigen, dass sie es viel bessser k\u00f6nnen. Im Training sind die Jungs auch offen f\u00fcr neue Trainingskonzepte. So wird z.B. jetzt eine Woche im Monat mit einem tschechischen Trainer das reine Schlittschuhlaufen gelernt. Man will also mit aller Macht die letzte Saison vergessen machen und an alte Zeiten ankn\u00fcpfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und zu guter Letzt w\u00e4re da noch die Frage, ob es in der neuen Saison eine Torh\u00fcter-Rotation geben wird oder aber ob es eine klare Nummer Eins im Tor der Eisb\u00e4ren gibt. Diese Frage hat Stefan Ustorf eindeutig beantwortet. &#8222;<\/span><span style=\"color: #ff0000;\"><b><i>Petri Vehanen ist die klare Nummer Eins. Mathias Niederberger wird jedoch mehr spielen, als die letzten Back-up-Goalies der Eisb\u00e4ren. Mathias Niederberger ist unser Torh\u00fcter f\u00fcr die<\/i> Zukunft<\/b><span style=\"color: #000000;\">&#8222;<\/span> <span style=\"color: #000000;\">war die Antwort von Stefan Ustorf darauf.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Sehr interessant war auch zu h\u00f6ren, wie es dazu kam, dass ein Torh\u00fcter wie Petri Vehanen zu den Eisb\u00e4ren wechselte. Stefan Ustorf sagte dazu, dass es Vehanen selbst war, der bei den Eisb\u00e4ren angerufen und nachgefragt hatte, ob er denn bei den Eisb\u00e4ren spielen kann. Das war nach der Bekanntgabe des Weggangs vom ehemaligen Stammgoalie Rob Zepp. Ustorf und Lee waren derma\u00dfen erfreut, dass sie daraufhin erst einmal ein T\u00e4nzchen hingelegt h\u00e4tten, meinte Ustorf daraufhin. Da merkt man eben, welche Wertsch\u00e4tzung die Eisb\u00e4ren Berlin in Europa haben. Was nicht zuletzt auch an den tollen Fans liegt, wie Stefan Ustorf zu gab.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der Abend hat einige interessante Informationen und Aufschl\u00fcsse gegeben. Es ist schon zu sehen, dass Stefan Ustorf wieder zur\u00fcck in Berlin ist und dass er scheinbar sehr viel Freude an seiner neuen Aufgabe hat. Man kann sehr gespannt sein, wie die neue Saison verlaufen wird. Stefan Ustorf jedenfalls ist optimistisch. Ich selbst bin da noch ein wenig skeptisch, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am heutigen Dienstagabend fand wieder die bei den Fans sehr beliebte Veranstaltung &#8222;Im Dialog mit&#8230;&#8220; in den Fanb\u00f6gen statt. Zu Gast waren diesmal der Sportliche Leiter der Eisb\u00e4ren Berlin, Stefan Ustorf, und der neue Fitnesstrainer der Berliner, Marian Bazany. 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