{"id":4175,"date":"2014-03-23T11:22:05","date_gmt":"2014-03-23T10:22:05","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=4175"},"modified":"2014-03-23T11:39:47","modified_gmt":"2014-03-23T10:39:47","slug":"eisbaeren-berlin-der-saison-rueckblick-20132014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/03\/23\/eisbaeren-berlin-der-saison-rueckblick-20132014\/","title":{"rendered":"Eisb\u00e4ren Berlin: Der Saison-R\u00fcckblick 2013\/2014"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_4192\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4192\" class=\"size-medium wp-image-4192\" alt=\"Da war die Eisb\u00e4ren-Welt noch in Ordnung. Spiel Eins der Pre-Play-Off-Serie hatten unsere Jungs mit 1:0 gegen den ERC Ingolstadt gewonnen. (Foto: black corner 2007)\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1545077_10152045001163865_2041573840_n-300x159.jpg\" width=\"300\" height=\"159\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1545077_10152045001163865_2041573840_n-300x159.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1545077_10152045001163865_2041573840_n-900x478.jpg 900w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1545077_10152045001163865_2041573840_n.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-4192\" class=\"wp-caption-text\">Da war die Eisb\u00e4ren-Welt noch in Ordnung. Spiel Eins der Pre-Play-Off-Serie hatten unsere Jungs mit 1:0 gegen den ERC Ingolstadt gewonnen. (Foto: black corner 2007)<\/p><\/div>\n<p>Neun Tage ist es nun her, dass die Saison 2013\/2014 f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin ein j\u00e4hes Ende fand. Im entscheidenden dritten Pre-Play-Off-Spiel verloren die Berliner Freitag vor einer Woche auf eigenem Eis mit 2:3 n.V. gegen den ERC Ingolstadt. Mit dem fr\u00fchen Saisonende musste man nach dem Verlauf der Hauptrunde rechnen. Denn der Titelverteidiger durchlebte eine Hauptrunde mit vielen Tiefen und wenigen H\u00f6hen, konnte einfach zu selten \u00fcberzeugen und hatte sich am Ende eben nicht mehr verdient als die Teilnahme an den Pre-Play-Offs. Auch diese erreichte man erst dank eines starken Schlussspurts. Gestern verabschiedeten sich die Spieler bei der Saisonabschlussfeier in die Somemrpause. Wir wollen aber noch einmal einen R\u00fcckblick auf die abgelaufene DEL-Saison der Eisb\u00e4ren Berlin werfen.<\/p>\n<p>Nach der Saison 2012\/2013 und dem dritten DEL-Meistertitel in Folge verabschiedete sich Erfolgscoach Don Jackson. Die lange Suche nach seinem Nachfolger begann. Eigentlich konnte nur ein einziger Trainer als Nachfolger vom erfolgreichsten Coach in der Vereinsgeschichte der Eisb\u00e4ren in Frage kommen &#8211; Jeff Tomlinson. Der war einst als Spieler aktiv in der Hauptstadt und trainierte sp\u00e4ter auch den Nachwuchs der Berliner.<br \/>\nDoch ehe die Eisb\u00e4ren einen neuen Trainer vorstellten, verging eine ewige Zeit. Immer wieder tauchten neue Namen in der Ger\u00fcchtek\u00fcche auf. Am Ende wurde es dann aber tats\u00e4chlich und eigentlich auch wie erwartet Jeff Tomlinson. Ihn stellte man relativ sp\u00e4t vor. Am 29. Juli 2013 fand die Vorstellung von Jeff Tomlinson als neuer Chefcoach der Eisb\u00e4ren statt.<\/p>\n<p>Da hatte die Mannschaft das Sommertraining l\u00e4ngst aufgenommen. Manager Peter John Lee sowie sein Sohn Chris waren daf\u00fcr verantwortlich. Nur leider machten die Beiden ihren Job wohl nicht gut genug. Denn wie &#8222;Tommer&#8220; bei einem Fan-Dialog im Januar sagte, hatte er die Mannschaft damals in einem sehr schlechten Zustand \u00fcbernommen. Das waren \u00fcberhaupt nicht die Eisb\u00e4ren, die er in Erinnerung hatte. Er war damals sichtlich geschockt vom Zustand &#8222;seiner&#8220; Eisb\u00e4ren.<br \/>\nInsofern hatten also auch Manager Peter John Lee und sein Sohn Chris ma\u00dfgeblichen Anteil an dieser schlechten Saison der Hauptst\u00e4dter. Denn im Sommertraining wird ja bekanntlich der Grundstein f\u00fcr jede Saison gelegt. Jeff Tomlinson konnte man daf\u00fcr nicht verantwortlich machen.<br \/>\nDoch sp\u00e4testens, als &#8222;Tommer&#8220; den Fitness-Zustand der Spieler gesehen hatte, h\u00e4tte er eingreifen m\u00fcssen. Ob er dies tat, k\u00f6nnen wir nat\u00fcrlich nicht sagen.<\/p>\n<p>Vom schlechten Zustand der Mannschaft merkte man beim ersten European-Trophy-Spiel am 13. August aber nicht wirklich viel. Denn die Mannschaft von Trainer Jeff Tomlinson gewann ihr Auftaktspiel bei K\u00e4rp\u00e4t Oulu \u00fcberraschend deutlich mit 4:0. Man feierte also einen perfekten Start in die European Trophy. F\u00fcr die Eisb\u00e4ren ging es in der Trophy diesmal jedoch nicht um viel, denn als Gastgeber des Finalturnieres war man bereits f\u00fcr das Red Bulls Salute qualifiziert.<\/p>\n<p>Die Leistung vom Spiel in Oulu konnte die Mannschaft in den darauf folgenden drei Spielen nicht best\u00e4tigen und<\/p>\n<div id=\"attachment_4193\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4193\" class=\"size-medium wp-image-4193\" alt=\"Die O2 World kurz vor dem Einlauf der Eisb\u00e4ren Berlin zum esten Saison-Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters am 2. Spieltag. (Foto: black corner 2007)\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/46396_10151680107053865_1827649740_n-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/46396_10151680107053865_1827649740_n-300x200.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/46396_10151680107053865_1827649740_n-900x600.jpg 900w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/46396_10151680107053865_1827649740_n.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-4193\" class=\"wp-caption-text\">Die O2 World kurz vor dem Einlauf der Eisb\u00e4ren Berlin zum ersten Saison-Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters am 2. Spieltag. (Foto: black corner 2007)<\/p><\/div>\n<p>ging in allen drei Spielen als Verlierer vom Eis &#8211; 1:4 vs. Lulea, 0:2 in Pilsen, 1:2 n.P. in Brno.<br \/>\nEnde August\/Anfang September folgte die R\u00fcckkehr in den Wellblechpalast. An alter Wirkungsst\u00e4tte trafen die Eisb\u00e4ren auf Mountfield HK und Red Bull Salzburg (mit Trainer Don Jackson). Die Berliner konnten beide Spiele gewinnen (4:1 vs. Mountfield\/5:4 vs. Salzburg), doch auch in diesen beiden Spielen wurden die spielerischen Defizite sichtbar.<br \/>\nZum Abschluss traf man dann noch zweimal auf den Liga-Rivalen Hamburg Freezers. Gegen die Hanseaten verloren die Eisb\u00e4ren beide Spiele &#8211; 4:6 in Berlin, 2:6 in Hamburg. Beim Spiel in Hamburg erlebte man im zweiten Drittel ein wahres Debakel, als man dieses Drittel mit 0:5 verlor.<\/p>\n<p>Nach Abschluss der Vorrunde in der European Trophy lagen die Eisb\u00e4ren Berlin in der North Division mit zehn Punkten nur auf dem siebten Platz. Rein sportlich gesehen h\u00e4tte man die Qualifikation f\u00fcr das Red Bulls Salute also deutlich verpasst. Doch als Gastgeber war man ja wie bereits erw\u00e4hnt schon f\u00fcr das Finalturnier qualifiziert.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Tage nach dem letzten Vorrundenspiel in der European Trophy bei den Hamburg Freezers begann die DEL-Saison f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin mit einem Ausw\u00e4rtsspiel beim ERC Ingolstadt. Die Schanzer geh\u00f6rten in dieser Saison zum erweiterten Favoritenkreis. Und nach den beiden Auftritten gegen Hamburg am vergangenen Wochenende musste man mit dem Schlimmsten rechnen.<\/p>\n<div id=\"attachment_4189\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4189\" class=\"size-medium wp-image-4189\" alt=\"Julian Talbot trifft zum 5:4 gegen Iserlohn im ersten Heimspiel der neuen DEL-Saison. (Foto: black corner 2007)\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1236197_10151680106613865_1477467471_n-300x168.jpg\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1236197_10151680106613865_1477467471_n-300x168.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1236197_10151680106613865_1477467471_n-900x506.jpg 900w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1236197_10151680106613865_1477467471_n.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-4189\" class=\"wp-caption-text\">Julian Talbot trifft zum 5:4 gegen Iserlohn im ersten Heimspiel der neuen DEL-Saison. (Foto: black corner 2007)<\/p><\/div>\n<p>Doch es sollte alles anders kommen. Die Berliner waren zwar nicht die bessere Mannschaft, aber die effektivere am Ende. So gewann man das Spiel beim ERCI knapp mit 3:2. Zwei Tage sp\u00e4ter gewann man dann auch das erste Heimspiel gegen Iserlohn mit 7:5. Der Saisonstart war mit zwei Siegen und sechs Punkten also gegl\u00fcckt. Die schlechte Vorbereitung in der European Trophy anscheinend vergessen. Die Spieler dachten sich nun, dass alles schon wieder von alleine laufen w\u00fcrde und man in der Lage sei, jedes Team zu schlagen.<\/p>\n<p>Was auch Jeff Tomlinson beim besagten Fan-Dialog im Januar diesen Jahres best\u00e4tigte. Er sprach davon, dass man zu arrogant in die Saison gegangen sei. Gerade nach dem guten Saisonstart mit den beiden Siegen hatte sich die Arroganz bei den Spielern eingeschlichen. Und so kam das, was kommen musste. Die Eisb\u00e4ren verloren die folgenden f\u00fcnf Spiele in Folge. Negativer H\u00f6hepunkt war die 1:3-Niederlage bei der D\u00fcsseldorfer EG.<\/p>\n<p>Die Niederlagenserie konnte man dann zwar in Schwenningen stoppen, doch beim DEL-R\u00fcckkehrer qu\u00e4lte man sich zu einem 3:2-Sieg n.P. In den folgenden Wochen konnte die Mannschaft keine konstante Leistung zeigen, Siege und Niederlagen wechselten sich immer ab, mehr als zwei Siege am St\u00fcck schaffte man nicht und zwischenzeitlich fand man sich sogar am Tabellenende wieder. In der Hauptstadt wurde das Krisen-Gerede immer gr\u00f6\u00dfer und der Trainer geriet immer mehr in die Kritik. Das 0:8-Debakel bei den Grizzly Adams Wolfsburg brachte schlie\u00dflich das Fass zum \u00fcberlaufen.<\/p>\n<p>Immer lauter wurden die Rufe nach der Entlassung von Coach Jeff Tomlinson. Die Presse und auch ein Gro\u00dfteil der Fans sahen in Tomlinson den Alleinschuldigen f\u00fcr den miserablen Saisonstart der Eisb\u00e4ren. Doch das war nicht fair gewesen. Denn &#8222;Tommer&#8220; konnte man keinesfalls die alleinige Schuld daf\u00fcr geben. Denn zum Einen hatte die Mannschaft mit vielen Verletzungen zu k\u00e4mpfen. Jeff Tomlinson war also immer wieder dazu gezwungen, seine Reihen umzubauen. Teilweise musste die Berliner ohne neun Spieler auskommen. Zum Anderen waren es aber auch die Spieler, die einfach nicht ihre beste Leistung abrufen konnten.<br \/>\nIn der abgelaufenen Saison blieben sehr viele Spieler hinter ihren Erwartungen zur\u00fcck. Von einem Jimmy Sharrow, einem Florian Busch, einem Mads Christensen, einem Matt Foy oder aber einem Daniel Wei\u00df musste man einfach mehr erwarten. Es waren aber weitaus noch mehr Spieler, die einfach nicht das auf dem Eis zeigten, was sie eigentlich konnten.<br \/>\nMan hatte das Gef\u00fchl, als ob die Spieler keine richtige Lust hatten, dass sie einfach &#8222;satt&#8220; waren nach den vielen Meisterschaften in den letzten Jahren.<\/p>\n<p>Ein weiteres Problem, mit dem die Eisb\u00e4ren zu k\u00e4mpfen hatten, war aber auch die mangelnde Konzentration. Man schaffte es einfach zu selten, mal \u00fcber 60 Minuten hoch konzentriert zu Werke zu gehen. Immer wieder spielte man nur ein Drittel lang konzentriert, verlor danach aber v\u00f6llig den Faden. Bestes Beispiel war da das eine Gastspiel in M\u00fcnchen, als man den Gegner klar dominierte und relativ fr\u00fch mit 2:0 f\u00fchrte. Mitten im ersten Drittel h\u00f6rten die Jungs dann einfach auf, Eishockey zu spielen. Prompt wurde M\u00fcnchen st\u00e4rker und gewann am Ende auch noch die Partie. Das Problem mit der Konzentration zog sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison.<\/p>\n<p>Zu wenige Spieler konnte ihre Leistung wirklich abrufen. Ein Rob Zepp (<em>s. Foto rechts<\/em>) z.B, der das ein oder andere Spiel fast im<\/p>\n<div id=\"attachment_4190\" style=\"width: 282px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4190\" class=\"size-medium wp-image-4190\" alt=\"Eisb\u00e4ren-Goalie Rob Zepp war einer der wenigen Spieler, die ihre Leistung abrufen konnten. (Foto: black corner 2007)\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/988822_10151867378898865_1691626328_n-272x300.jpg\" width=\"272\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/988822_10151867378898865_1691626328_n-272x300.jpg 272w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/988822_10151867378898865_1691626328_n.jpg 872w\" sizes=\"auto, (max-width: 272px) 100vw, 272px\" \/><p id=\"caption-attachment-4190\" class=\"wp-caption-text\">Eisb\u00e4ren-Goalie Rob Zepp war einer der wenigen Spieler, die ihre Leistung abrufen konnten. (Foto: black corner 2007)<\/p><\/div>\n<p>Alleingang gewann. Aber er hielt die Mannschaft auch sehr oft im Spiel, teilweise mit spektakul\u00e4ren Paraden. Aber Zepp wurde leider auch zu oft alleine gelassen von seinen Vorderleuten, so das &#8222;Zepper&#8220; manchmal einfach auch machtlos war.<br \/>\nUnd auch die beiden St\u00fcrmer T.J. Mulock sowie Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel waren Lichtblicke in dieser katastrophalen Saison. Mulock sammelte starke 48 Scorerpunkte, Rankel sammelte in seinen 30 Spielen in der Hauptrunde starke 31 Punkte. Aber es waren eben einfach zu wenige Spieler, die ihre beste Leistung zeigten.<\/p>\n<p>Auch die Personalpolitik von Manager Lee war nicht wirklich erfolgreich. Von den Neuzug\u00e4ngen wussten lediglich Shawn Lalonde und Mark Bell zu \u00fcberzeugen. Beide sammelten 30 Scorerpunkte, wobei Bell deutlich weniger Spiele daf\u00fcr brauchte (32) als Lalonde (47). Von Casey Borer und Kris Sparre hatte man deutlich mehr erwartet, beide blieben jedoch deutlich hinter den Erwartungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Um aber wieder zur\u00fcck auf den Saisonverlauf zu kommen. Mitte der Saison hatten sich die Eisb\u00e4ren zu mindestens zu Hause gefangen, feierten auf eigenem Eis sieben Siege in Folge. Nur halfen diese Erfolge nicht viel, denn ausw\u00e4rts konnte man einfach nicht nachlegen. Die Ausw\u00e4rtsschw\u00e4che war auch so ein Problem der Hauptst\u00e4dter in der abgelaufenen Saison. Nur zehn Siege gelangen in der Hauptrunde auf fremden Eis, sechs Siege davon gelangen in der regul\u00e4ren Spielzeit.<\/p>\n<p>Immer, wenn man dann das Gef\u00fchl hatte, jetzt k\u00f6nnte es bergauf gehen, kamen wieder schlechte Spiele hinzu. Der Mannschaft gelang es einfach zu selten, mal konstant gute Leistungen zu zeigen, Konnte man in einem Spiel \u00fcberzeugen, machte man sich alles im darauf folgenden Spiel wieder kaputt. Weil man da wieder Fehler machte, die man im Spiel zuvor noch erfolgreich vermieden hatte. So war es der Mannschaft gar nicht m\u00f6glich, sich in der Tabelle weiter nach oben zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>In der Liga lief es f\u00fcr die Eisb\u00e4ren also \u00fcberhaupt nicht rund und so wollte man sich zu mindestens im Europapokal den Titel sichern. Als Gastgeber des Red Bulls Salute wollte man den European-Trophy-Pokal Mitte Dezember in der Hauptstadt behalten. Doch die Konkurrenz aus Schweden und Finnland war einfach zu stark. Gegen F\u00e4rjestads BK verlor man deutlich mit 0:4. Gegen die Fr\u00f6lunda Indians gewann man dann zwar mit 4:3, doch war diese Partie bereits bedeutungslos, da das Finale nicht mehr zu erreichen war.<\/p>\n<p>Nach dem kurzen internationalen Ausflug kehrten die Eisb\u00e4ren Berlin wieder zur\u00fcck in den Liga-Alltag. Dorthin brachte man aber neue Verletzte mit. So fiel z.B. Stammgoalie Rob Zepp f\u00fcr einige Zeit aus. Sein Back-up Sebastian Elwing konnte leider nicht wirklich \u00fcberzeugen.<br \/>\nZum Jahresende\/Jahresbeginn verloren die Eisb\u00e4ren vier Spiele in Folge. Diese Niederlagenserie konnte man dann dank eines sehr starken Wochenendes aber beenden. Gegen Mannheim gewann man zu Hause mit 3:2 und in Krefeld setzte man sich \u00fcberraschend deutlich mit 7:3 durch.<\/p>\n<p>Nach diesen beiden starken Auftritten war die Hoffnung in Berlin zur\u00fcck. Doch sie hielt nicht lange, denn die darauf folgenden f\u00fcnf Spiele wurden wieder allesamt verloren. Dadurch geriet die Qualifikation f\u00fcr die Pre-Play-Offs arg in Gefahr. Es kam zu jenem Fan-Dialog mit Trainer Jeff Tomlinson, der sich zu diesem Termin \u00fcbrigens selbst eingeladen hatte. Er wollte den Fans Rede und Antwort stehen.<\/p>\n<p>Dort zog &#8222;Tommer&#8220; sein Fazit zum bisherigen Saisonverlauf und gab zu, dass er Fehler gemacht habe. U.a. habe er den Youngsters zu sp\u00e4t das Vertrauen geschenkt. Die ganze Mannschaft habe Fehler gemacht. Dadurch kam es, dass man so schlecht in der Tabelle dar stand. Doch Jeff Tomlinson zeigte sich k\u00e4mpferisch, meinte, es seien nun noch zehn Spiele zu absolvieren, in denen man noch 30 Punkte holen kann.<\/p>\n<div id=\"attachment_4191\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4191\" class=\"size-medium wp-image-4191\" alt=\"Mit einem 6:1 gegen die Ausgbruger Panther machen die Eisb\u00e4ren Berlin die Pre-Play-Off-Qualifikation endg\u00fcltig klar. (Foto: black corner 2007)\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1621842_10152031487133865_1648650049_n-300x192.jpg\" width=\"300\" height=\"192\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1621842_10152031487133865_1648650049_n-300x192.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1621842_10152031487133865_1648650049_n-900x576.jpg 900w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1621842_10152031487133865_1648650049_n.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-4191\" class=\"wp-caption-text\">Mit einem 6:1 gegen die Ausgbruger Panther machen die Eisb\u00e4ren Berlin die Pre-Play-Off-Qualifikation endg\u00fcltig klar. (Foto: black corner 2007)<\/p><\/div>\n<p>Und tats\u00e4chlich starteten die Eisb\u00e4ren eine furiose Aufholjagd in den restlichen zehn Hauptrundenspielen. Zum Ausw\u00e4rtsspiel in Iserlohn kehrten vier wichtige Leistungstr\u00e4ger zur\u00fcck in den Kader (Rob Zepp, Andr\u00e9 Rankel, Barry Tallackson und Julian Talbot). Diese Jungs brachten den Schwung und das Selbstvertrauen zur\u00fcck in die Mannschaft, die fortan neun der letzten zehn Spiele gewann und 27 von 30 m\u00f6glichen Punkten holte. Zun\u00e4chst waren es drei Siege in Folge. Es folgte ein kleiner D\u00e4mpfer in Straubing, als man nach Penaltyschie\u00dfen verlor. Doch die letzten sechs Hauptrundenspiele wurden allesamt gewonnen und so sicherten sich die Eisb\u00e4ren dank ihrer st\u00e4rksten Saisonphase doch noch einen Platz in den Pre-Play-Offs. Dort hatte man sich zudem auch noch das Heimrecht gesichert.<\/p>\n<p>Es schien fast so, als ob die Mannschaft genau zum richtigen Zeitpunkt ihre Form wieder gefunden h\u00e4tte. Als man dann auch noch das erste Pre-Play-Off-Spiel gegen Ingolstadt zu Hause mit 1:0 gewann, tr\u00e4umten alle in Berlin schon vom Viertelfinale gegen den Erzrivalen aus Hamburg.<br \/>\nDoch es sollte alles ganz anders kommen. Spiel Zwei verloren die Berliner in Ingolstadt mit 1:4. Im entscheidenden dritten Spiel f\u00fchrte man dann bis kurz vor Schluss mit 2:1 gegen die Panther. Doch der ERCI konnte noch ausgleichen und sorgte anschlie\u00dfend in der Verl\u00e4ngerung f\u00fcr die Entscheidung und das fr\u00fche Saisonaus der Eisb\u00e4ren Berlin.<\/p>\n<p>Ein fr\u00fches Saisonaus, mit dem man nach der Saison einfach rechnen musste. Die Mannschaft h\u00e4tte einfach nicht mehr verdient gehabt. Man hatte zwar genau zum richtigen Zeitpunkt (Ende der Hauptrunde) die st\u00e4rkste Saisonphase, doch t\u00e4uschten die Ergebnisse nur \u00fcber die eigentliche Leistung hinweg. Denn trotz der neun Siege aus zehn Spielen war die Leistung in den Spielen meistens eher d\u00fcrftig. Und bei der Mannschaft hatte sich anscheind die Lockerheit und Arroganz wieder eingeschlichen nach dem 1:0 im ersten Pre-Play-Off-Spiel. Da hatte man wahrscheinlich schon vom Viertelfinale gegen Hamburg getr\u00e4umt, ohne die richtigen Schl\u00fcsse aus dem Spiel zu ziehen. Denn der Sieg gegen den ERCI war mehr als gl\u00fccklich, Ingolstadt war in der Partie eigentlich die bessere Mannschaft. Vor allem im Mitteldrittel. Wenn Rob Zepp nicht so einen Sahne-Tag gehabt h\u00e4tte, w\u00e4re wohl bereits Spiel Eins verloren gegangen.<\/p>\n<p>Wenn man \u00fcberhaupt etwas Positives aus dieser Saison mitnehmen will, dann ist es die Leistung der<\/p>\n<div id=\"attachment_4194\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4194\" class=\"size-medium wp-image-4194\" alt=\"Youngster Jonas Schlenker wusste bei seinen Eins\u00e4tzen zu \u00fcberzeugen. (Foto: black corner 2007)\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1450728_10151820009328865_1858012132_n-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1450728_10151820009328865_1858012132_n-300x200.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1450728_10151820009328865_1858012132_n-900x600.jpg 900w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1450728_10151820009328865_1858012132_n.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-4194\" class=\"wp-caption-text\">Youngster Jonas Schlenker wusste bei seinen Eins\u00e4tzen zu \u00fcberzeugen. (Foto: black corner 2007)<\/p><\/div>\n<p>Youngsters. Henry Haase und Alex Trivellato haben ihre Sache in der Defensive sehr gut gemacht. Zudem wussten auch Jonas Schlenker (<em>s. Foto rechts<\/em>), Jonas M\u00fcller und Sven Ziegler zu \u00fcberzeugen. Wenn sie eingesetzt wurden, konnten auch die drei Spieler gute Ans\u00e4tze zeigen. Die Youngsters sind die Zukunft des Vereins. Ihnen traut man zu, irgendwann einmal die neue &#8222;1985er-Generation&#8220; zu werden.<\/p>\n<p>Wobei man sagen muss, dass die Jungs aus der &#8222;1985er-Generation&#8220; es bisher nicht geschafft haben, in die gro\u00dfen Fu\u00dfstapfen ihrer Vorg\u00e4nger Sven Felski, Stefan Ustorf, Mark Beaufait, Denis Pederson und Steve Walker zu treten. Auch das ist mit ein Grund, weshalb es f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin in dieser Saison nur f\u00fcr die Pre-Play-Off-Teilnahme gereicht hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neun Tage ist es nun her, dass die Saison 2013\/2014 f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin ein j\u00e4hes Ende fand. Im entscheidenden dritten Pre-Play-Off-Spiel verloren die Berliner Freitag vor einer Woche auf eigenem Eis mit 2:3 n.V. gegen den ERC Ingolstadt. Mit dem fr\u00fchen Saisonende musste man nach dem Verlauf der Hauptrunde&#8230; <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/03\/23\/eisbaeren-berlin-der-saison-rueckblick-20132014\/\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[166,4,8,137,204,258,5],"tags":[],"class_list":["post-4175","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles-aus-der-liga","category-del","category-ebb","category-eisbaren-news","category-saison-20132014","category-saisonfazit-20132014","category-wbn"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4175","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4175"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4175\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4197,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4175\/revisions\/4197"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4175"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4175"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4175"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}