{"id":4154,"date":"2014-03-15T00:51:22","date_gmt":"2014-03-14T23:51:22","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=4154"},"modified":"2014-03-15T00:51:22","modified_gmt":"2014-03-14T23:51:22","slug":"23-n-v-eisbaeren-verlieren-entscheidendes-spiel-gegen-ingolstadt-saisonende-fuer-die-berliner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/03\/15\/23-n-v-eisbaeren-verlieren-entscheidendes-spiel-gegen-ingolstadt-saisonende-fuer-die-berliner\/","title":{"rendered":"2:3 n.V.: Eisb\u00e4ren verlieren entscheidendes Spiel gegen Ingolstadt &#8211; Saisonende f\u00fcr die Berliner"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2913\" alt=\"logo_WBN_1314\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #34:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-4119\" alt=\"1435_DEL_Kombilogo_Playoffs2014\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1435_DEL_Kombilogo_Playoffs2014-300x244.jpg\" width=\"108\" height=\"88\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1435_DEL_Kombilogo_Playoffs2014-300x244.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1435_DEL_Kombilogo_Playoffs2014-1024x834.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1435_DEL_Kombilogo_Playoffs2014-900x733.jpg 900w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1435_DEL_Kombilogo_Playoffs2014.jpg 1772w\" sizes=\"auto, (max-width: 108px) 100vw, 108px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" width=\"80\" height=\"91\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-286\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" width=\"75\" height=\"90\" \/>67:16 Minuten waren gespielt, als die O2 World verstummte. Man h\u00f6rte nur noch vereinzelte Jubelschreie der wenigen Ingolst\u00e4dter Fans. Auf dem Eis lagen sich die Spieler der Panther freudetrunken in den Armen, w\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren-Spieler ern\u00fcchtert zu Boden sanken. Auf den R\u00e4ngen herrschte ebenfalls pure Ern\u00fcchterung. Die Eisb\u00e4ren Berlin hatten soeben das alles entscheidende dritte Pre-Play-Off-Spiel gegen den ERC Ingolstadt mit 2:3 n.V. (2:1, 0:0, 0:1\/ 0:1) verloren und sind somit aus den Play-Offs ausgeschieden. Die DEL-Saison 2013\/2014 ist damit f\u00fcr die Hauptst\u00e4dter beendet. Damit musste man nach dieser Saison allerdings auch rechnen. Diese Saison hatte viele Tiefen, aber auch einige H\u00f6hen. Am Ende hatte man es eben nicht verdient, das Play-Off-Viertelfinale zu erreichen. Die anderen acht Mannschaften waren in dieser Saison einfach besser.<\/p>\n<div id=\"attachment_4156\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4156\" class=\"size-medium wp-image-4156\" alt=\"Die Mannschaft wurde nach Spielende noch einmal von den Fans gefeiert. (Foto: eisbaerlin.de\/walker)\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20140314_2225181-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20140314_2225181-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20140314_2225181-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20140314_2225181-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-4156\" class=\"wp-caption-text\">Die Mannschaft wurde nach Spielende noch einmal von den Fans gefeiert. (Foto: eisbaerlin.de\/walker)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">Dennoch wurde die Mannschaft von den noch anwesenden Fans in der Arena am Ostbahnhof gefeiert. Das gibt es auch nicht \u00fcberall. Die Mannschaft ist gerade aus den Play-Offs ausgeschieden und trotzdem wird sie von den eigenen Fans gefeiert. &#8222;<span style=\"color: #ff0000;\"><em>Ohne Eisb\u00e4ren, gehen wir nicht nach Haus<\/em><\/span>&#8220; und &#8222;<span style=\"color: #ff0000;\"><em>Wir wollen den Trainer sehen<\/em><\/span>&#8220; schallte es durch die o2 World. Gro\u00dfes Lob an die Fans, die auch nach dem bitterem Saisonende noch da geblieben sind. Die Mannschaft hat am Ende alles versucht, doch zum Happy End hat es eben nicht gereicht. Dennoch haben die Fans, die noch da waren, der Mannschaft gezeigt, dass sie hinter ihr stehen. In guten wie in schlechten Zeiten. In der Vergangenheit haben wir viele Meisterschaften zusammem mit den Jungs gefeiert, nun m\u00fcssen wir eben auch einmal zusammen durch diese schwere Zeit gehen. Die Mannschaft folgte dem Ruf der Fans und kam tats\u00e4chlich noch einmal auf das Eis. Die Mannschaft war sichtlich niedergeschlagen, dennoch blieben sie in H\u00f6he der Mittellinie stehen und genossen den Applaus der Fans. Trainer Jeff Tomlinson und Rob Zepp wurden von den Fans noch einmal einzeln gefeiert. Mannschaft und Fans halten eben geschlossen zusammen &#8211; in guten wie in schlechten Zeiten. Das hat sich heute wieder einmal gezeigt. Die Fans, die direkt nach dem Treffer zum 2:3 die Arena verlassen haben, brauchen von mir aus nicht wiederkommen. Gerade in dieser Zeit zeigt sich, wer Fan ist und wer nur ein &#8222;Eventie&#8220; ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das Spiel bot auch heute nicht wirklich &#8222;Play-Off-Hockey&#8220;. Man merkte beiden Mannschaften die Nervosit\u00e4t an. Beiden war auch anzumerken, dass es hier um sehr viel ging. Beide Mannschaften mit vielen Fehlp\u00e4ssen und Stockfehlern. Die Partie war zudem sehr ruppig, immer wieder gab es kleine Nickligkeiten zwischen beiden Mannschaften.<br \/>\nIm ersten Drittel ging es rauf und runter, beide Mannschaften kamen immer wieder zum Torabschluss. Doch in den ersten zehn Minuten sollte keiner zum Erfolg f\u00fchren. Erst in der elften Minute gelang den Hausherren der viel umjubelte F\u00fchrungstreffer. Florian Busch hatte abgezogen, ERCI-Goalie Timo Pielmeier lie\u00df nur prallen und Buschi verwandelte den Abstauber aus spitzem Winkel selbst &#8211; 1:0.<br \/>\nIngolstadt wirkte allerdings nicht geschockt und konnte gut vier Minuten sp\u00e4ter zur\u00fcckschlagen. Christoph Gawlik schloss einen Alleingang perfekt ab &#8211; 1:1 (15.).<br \/>\nZwei Minuten sp\u00e4ter lagen die G\u00e4ste aus der Audistadt aber schon wieder hinten. Schuld am erneuten R\u00fcckstand der Panther war deren Goalie Timo Pielmeier. Der wollte einen Angriff seiner Mannschaft ganz schnell einleiten, hatte dabei aber Henry Haase \u00fcbersehen. Der Eisb\u00e4ren-Youngster bekam die Scheibe von Pielmeier direkt auf die Kelle gespielt und Haase hatte keine M\u00fche, dieses &#8222;Geschenk&#8220; dankend anzunehmen &#8211; 2:1 (17.).<br \/>\nBei diesem Spielstand blieb es und somit gingen die Berliner mit einer knappen F\u00fchrung in die Kabine.<\/p>\n<p>Im Mitteldrittel war es dann ein Spiel auf Augenh\u00f6he, allerdings bot das zweite Drittel nicht viele H\u00f6hepunkte. Beide Teams waren nach wie vor sehr nerv\u00f6s, leisteten sich weiterhin zu viele Fehler. Beide Mannschaften erspielten sich zwar Torchancen, aber so wirklich zwingend waren diese nicht. Und wenn doch, standen da ja noch die beiden Torh\u00fcter &#8211; Rob Zepp (Berlin) und Timo Pielmeier (Ingolstadt) &#8211; im Weg. Beide Mannschaften hatten zudem noch die Gelegenheit, sich in \u00dcberzahl zu beweisen, aber auch da stellten sich die Mannschaften teilweise zu kompliziert an. Somit blieb das zweite Drittel torlos und die Eisb\u00e4ren hielten weiterhin die knappe 2:1-F\u00fchrung.<\/p>\n<p>Im Schlussdrittel weiter das selbe Bild. Beide Mannschaften immer noch nerv\u00f6s, beide machten weiterhin Fehler, was dem Gegner die M\u00f6glichkeit zu Torchancen gab. Je mehr die Zeit runter lief desto st\u00e4rker wurden dann die G\u00e4ste aus Ingolstadt noch einmal. Die Schanzer machten nun hinten auf, was den Eisb\u00e4ren jedoch Platz zu Kontern gab. Nutzen konnten die Eisb\u00e4ren diese jedoch nicht. Und so kam dann das, was zu erwarten war. Ingolstadt gelang der 2:2-Ausgleich (55.). Tim Hambly hatte von der blauen Linie abgezogen, der Puck fand den Weg ins Tor. Rob Zepp wurde dabei von einem Ingolst\u00e4dter Spieler behindert, hatte so also kaum die Chance, einzugreifen. Zudem sah es nach Torraumabseits aus. Also eigentlich ein irregul\u00e4res Tor der Schanzer. Die beiden Hauptschiedsrichter Stephan Bauer und Lars Br\u00fcggemann fuhren zum Videobeweis und gaben nach Ansicht dessen den Treffer. Sehr zum Entsetzen der Eisb\u00e4ren-Fans, die den Treffer danach noch einmal auf dem Videow\u00fcrfel sahen und da war eindeutig die Torh\u00fcterbehinderung zu sehen.<br \/>\nBeide Mannschaften wollten anschlie\u00dfend jeden spielentscheidenden Fehler vermeiden, das merkte man beiden Mannschaften an. Somit blieb es bis zur Schlusssirene beim 2:2-Unentschieden. Die Verl\u00e4ngerung musste also die Entscheidung bringen. Und in den Play-Offs werden die Spiele so lange verl\u00e4ngert, bis ein Tor f\u00e4llt. Es h\u00e4tte also ein langer Abend f\u00fcr uns alle werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In der Verl\u00e4ngerung ging es dann auf und ab. Beide Mannschaften suchten nun immer wieder den Weg zum Tor. Aber trotzdem waren beide Mannschaften auch darauf bedacht, keinen entscheidenden Fehler zu machen. Dann kam die 68. Spielminute. Ingolstadt brachte den Puck ins Berliner Drittel, Ziga Jeglic legte den Puck r\u00fcber zu Benedikt Schopper und der ERCI-Verteidiger zog von der blauen Linie einfach mal ab. Mit Erfolg, sein Schlagschuss fand den Weg an Freund und Feind vorbei ins Berliner Tor &#8211; 2:3. Die Eisb\u00e4ren-Spieler sanken zu Boden, die Ingolst\u00e4dter Spieler lagen sich jubelnd in den Armen, w\u00e4hrend in der Fankurve Gegenst\u00e4nde aus Frust durch die Gegend flogen. Jeder war nach dem Gegentor geschockt und ern\u00fcchtert. Diesen Schock musste man erst einmal verdauen, wenn gleich er sich nat\u00fcrlich \u00fcber die Saison angedeutet hatte. Dennoch war die Hoffnung ja da gewesen.<\/p>\n<p>Somit endet eine Saison, in der es wohl keine anderes Ende h\u00e4tte geben k\u00f6nnen. Das Viertelfinale oder vielleicht am Ende sogar der achte Titel w\u00e4ren einfach nicht verdient gewesen. Wie bereits oben erw\u00e4hnt war die Konkurrenz in diesem Jahr einfach st\u00e4rker als unsere Eisb\u00e4ren und so verdient es nun eines der acht Teams, den DEL-Pott am Ende der Saison in die H\u00f6he zu stemmen. Man muss diese Saison einfach neidlos anerkennen, dass die anderen Mannschaften besser waren als unsere Jungs und es einfach mehr verdienen. Unsere Jungs haben einfach zu viel falsch gemacht in dieser Saison, sind erst zu sp\u00e4t aufgewacht. Durch einen starken Schlussspurt hat man sich noch die Pre-Play-Offs und dort das Heimrecht gesichert, doch letztlich konnte diese st\u00e4rkste Saisonphase nicht \u00fcber die Schw\u00e4chen hinweg t\u00e4uschen. Diese Saison lief einfach zu viel schief und am Ende ist dieses fr\u00fche Saison-Aus die logische Folge.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #34: 67:16 Minuten waren gespielt, als die O2 World verstummte. Man h\u00f6rte nur noch vereinzelte Jubelschreie der wenigen Ingolst\u00e4dter Fans. Auf dem Eis lagen sich die Spieler der Panther freudetrunken in den Armen, w\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren-Spieler ern\u00fcchtert zu Boden sanken. Auf den R\u00e4ngen herrschte ebenfalls pure Ern\u00fcchterung. 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