{"id":3945,"date":"2014-02-14T23:34:33","date_gmt":"2014-02-14T22:34:33","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=3945"},"modified":"2014-02-15T00:37:56","modified_gmt":"2014-02-14T23:37:56","slug":"54-vs-nuernberg-eisbaeren-machen-es-am-ende-noch-einmal-unnoetig-spannend-dritter-sieg-in-folge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/02\/14\/54-vs-nuernberg-eisbaeren-machen-es-am-ende-noch-einmal-unnoetig-spannend-dritter-sieg-in-folge\/","title":{"rendered":"5:4 vs. N\u00fcrnberg: Eisb\u00e4ren machen es am Ende noch einmal unn\u00f6tig spannend &#8211; Dritter Sieg in Folge"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2913\" alt=\"logo_WBN_1314\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #29:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-13\" alt=\"125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg.png\" width=\"125\" height=\"134\" \/>Puh, einmal tief durchatmen bitte. Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Freitagabend zwar ihr Heimspiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers zwar mit 5:4 (2:1, 2:0, 1:3) gewonnen und damit den dritten Sieg in Folge eingefahren, doch machten sie es am Ende noch einmal unn\u00f6tig spannend. Durch zwei Treffer von Patrick Reimer in den letzten 24 Sekunden des Spiels mussten die 12.900 Zuschauer in der Arena am Ostbahnhof zum Schluss dann doch noch einmal geh\u00f6rig um den Sieg gegen die Franken zittern. Am Ende konnte man dann aber letztendlich doch noch mit der Mannschaft den so wichtigen Sieg gegen N\u00fcrnberg feiern.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Eisb\u00e4ren-Coach Jeff Tomlinson konnte in diesem Spiel wieder auf St\u00fcrmer Florian Busch zur\u00fcckgreifen, der seit dem 28. Dezember 2013 kein Spiel mehr absolviert hatte. Und auch Verteidiger Casey Borer sowie St\u00fcrmer Daniel Wei\u00df konnten auflaufen. Deren Einsatz war gestern noch fraglich gewesen. So fehlten den Eisb\u00e4ren also nur die beiden langzeitverletzten Verteidiger Frank H\u00f6rdler und Jens Baxmann.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Gleich in der ersten Spielminute bot sich den Hausherren die gro\u00dfe Chance zur fr\u00fchen F\u00fchrung. Denn Yasin Ehliz kassierte nach nur 38 Sekunden die erste Strafzeit des Spiels. Das folgende Powerplay der Eisb\u00e4ren blieb jedoch ungenutzt. N\u00fcrnberg war gerade einmal neun Sekunden wieder komplett, da gelang den Franken der F\u00fchrungstreffer. Steven Reinprecht schloss einen Konter eiskalt ab &#8211; 0:1 (3.).<br \/>\nDie kalte Dusche f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, die an ihre kleine Siegesserie von vor der Pause heute ankn\u00fcpfen wollten. Doch irgendwie wirkten die Berliner verkrampft, hatten Probleme ins Spiel zu kommen. Erst Mitte des ersten Drittels fanden die Eisb\u00e4ren wieder zur\u00fcck zur Leistung von vor der L\u00e4nderspielpause. Und kaum war man drin im Spiel, gelang den Eisb\u00e4ren auch schon der Ausgleich. T.J. Mulock setzte vor dem N\u00fcrnberger Tor entscheidend nach und schob den Puck per R\u00fcckhand \u00fcber die Linie &#8211; 1:1 (14.).<br \/>\nUnd es sollte noch besser kommen f\u00fcr den DEL-Rekordmeister. Die Eisb\u00e4ren zum zweiten Mal in \u00dcberzahl und diesmal konnte man das Powerplay auch ausnutzen. Yan Stastny sa\u00df gerade einmal 14 Sekunden auf der Strafbank, da konnte er diese schon wieder verlassen. Denn Barry Tallackson hatte den Puck irgendwie im Tor untergebracht. Jimmy Sharrow hatte abgezogen, von Tyler Weiman prallte der Puck ab zu Barry Tallackson und von ihm letztendlich ins Tor. Ein kurioser Treffer der Hausherren &#8211; 2:1 (18.\/PP).<br \/>\nBei diesem Spielstand blieb es dann bis zum Ende des ersten Drittels. Die Eisb\u00e4ren fanden erst ab Mitte des ersten Drittels besser ins Spiel und von da an waren sie die dominierende Mannschaft, was auch die Torschussstatistik nach 20 Minuten bewies (20:7 zu Gunsten der Eisb\u00e4ren).<\/p>\n<p>Das Mitteldrittel war keine zwei Minuten alt, da konnten die Eisb\u00e4ren-Fans in der nicht ausverkauften O2 World zum dritten Mal an diesem Abend jubeln. Henry Haase hatte abgezogen, T.J. Mulock f\u00e4lschte den Puck ab, dieser flog hoch in die Luft und Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel schaltete in dieser Situation am schnellsten und sorgte daf\u00fcr, dass der Puck den Weg ins Tor fand &#8211; 3:1 (22.).<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren hatten die Partie also endg\u00fcltig gedreht. Sie spielten einfaches Eishockey und stellten die N\u00fcrnberger Defensive damit immer wieder vor Probleme. N\u00fcrnberg selbst versuchte auch viel nach vorne, doch vor dem Tor waren die Franken dann teilweise zu hektisch, mal fehlte ihnen das Gl\u00fcck, mal spielte man es einfach zu umst\u00e4ndlich. Die Franken waren einfach nicht eiskalt genug vor dem Tor von Rob Zepp.<br \/>\nWie man seine Chancen eben eiskalt nutzt, zeigte Matt Foy in der 33. Spielminute. Die Eisb\u00e4ren liefen einen 2-auf-0-Konter, Matt Foy umkurvte den N\u00fcrnberger Goalie Tyler Weiman und schob den Puck l\u00e4ssig zum 4:1 ein.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren hatten dieses Drittel zwar mit 2:0 gewonnen, dennoch sahen die 12.900 Zuschauern ein Duell auf Augenh\u00f6he. Letztendlich war es die Kaltschn\u00e4uzigkeit der Eisb\u00e4ren vor dem Tor, die den Unterschied im Mitteldrittel machte.<\/p>\n<p>Im Schlussdrittel machten es die Eisb\u00e4ren sehr geschickt. Sie taten nicht mehr als n\u00f6tig, konzentrierten sich viel mehr auf die Defensive. Die N\u00fcrnberger waren zwar engagiert, wollten hier irgendwie zur\u00fcck in die Partie kommen, doch sie fanden irgendwie kein Mittel gegen die kompakt stehende Defensive der Eisb\u00e4ren.<br \/>\nIn der 52. Spielminute konnten die Eisb\u00e4ren dann einen ihrer wenigen Angriffe im letzten Drittel erfolgreich abschlie\u00dfen. Barry Tallackson hatte abgezogen, Tyler Weiman lie\u00df nur prallen und Darin Olver netzte den Puck schlie\u00dflich per R\u00fcckhand ein &#8211; 5:1.<br \/>\nDas Spiel schien nun endg\u00fcltig entschieden. Das dachten sowohl wir Fans auf den R\u00e4ngen als anscheinend auch die Spieler auf dem Eis. Denn die schalteten auf einmal ein, zwei G\u00e4nge zur\u00fcck und wirkten l\u00e4ngst nicht mehr so konzentriert wie zuvor. Die N\u00fcrnberger mit gutem Forechecking, setzten die Eisb\u00e4ren damit unter Druck und Jason Jaspers sorgte f\u00fcr den Anschlusstreffer &#8211; 5:2 (55.).<br \/>\nMehr als Ergebniskosmetik w\u00fcrde dieser Treffer schon nicht sein, dachten sich nun die Fans auf den R\u00e4ngen der O2 World. Und tats\u00e4chlich liefen die letzten Minuten so runter, der Sieg und die damit verbundenen drei Punkte schienen sicher zu sein. N\u00fcrnberg versuchte zwar nochmal einiges nach dem zweiten Treffer, doch so wirklich erfolgreich waren sie mit ihren Versuchen nicht. Bis zur letzten Spielminute, um genauer zu sagen bis 24 Sekunden vor Ende des Spiels. Denn da gelang Patrick Reimer pl\u00f6tzlich der dritte N\u00fcrnberger Treffer in dieser Partie &#8211; 5:3. Und auf einmal sch\u00f6pften die Franken noch einmal Hoffnung. Und in der Tat sollte den Ice Tigers noch ein weiterer Treffer gelingen. 8,4 Sekunden vor dem Ende war es erneut Patrick Reimer, der auf 5:4 verk\u00fcrzen konnte.<br \/>\nAuf einmal war die bis dahin feiernde Fankurve ruhig, der sicher geglaubte Sieg geriet tats\u00e4chlich noch einmal in Gefahr. Doch sofort reagierten die Fans auf den R\u00e4ngen mit dem Gesang <span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>&#8222;K\u00e4mpfen und Siegen&#8220;<\/strong><\/em><\/span>. Sie merkten, dass ihre Spieler die Unterst\u00fctzung noch einmal dringend brauchten. N\u00fcrnbergs Coach Try Tuomie nahm nun noch einmal eine Auszeit und zudem seinen Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch es sollte nicht mehr helfen, die Eisb\u00e4ren verteidigten ihr Tor in den restlichen 8,4 Sekunden erfolgreich und konnten so letztendlich doch noch den Sieg gegen N\u00fcrnberg feiern.<\/p>\n<p>Die Eisb\u00e4ren haben den dritten Sieg in Folge eingefahren. Und der Sieg war auch verdient gewesen. Doch wenn man heute einen Kritikpunkt nennen muss, dann ist es die fehlende Konzentration \u00fcber die gesamte Spielzeit. Die Mannschaft hat scheinbar nach dem 5:1 abgeschaltet und sich gedacht, dass das Ding nun durch w\u00e4re. Denkste, denn damit hat man N\u00fcrnberg n\u00e4mlich noch einmal stark gemacht und zur\u00fcck ins Spiel gebracht. Zum Gl\u00fcck wurde diese Nachl\u00e4ssigkeit unserer Jungs am Ende nicht noch bestraft, denn wenn man heute Punkte h\u00e4tte liegen gelassen, w\u00e4re man selber Schuld gewesen und h\u00e4tte sich sicherlich sehr dar\u00fcber ge\u00e4rgert. Aber am Ende ist es ja zum Gl\u00fcck noch einmal gut gegangen. Und die heutige Schlussphase sollte den Jungs ein rechtzeitiger Warnschuss sein. Denn so etwas kann auch mal nach Hinten los gehen.<\/p>\n<p>Dennoch muss man die Mannschaft heute auch wieder loben. Sie fand schwer ins Spiel, ger\u00e4t fr\u00fch in R\u00fcckstand, doch dann k\u00e4mpft sie sich stark zur\u00fcck in die Partie und dreht die Partie deutlich. Die Mannschaft hat heute endlich mal wieder ganz einfaches Eishockey gespielt und damit hatte man Erfolg. Vor dem Tor suchte man wie auch in den letzten beiden Spielen immer wieder den Abschluss aus nahezu jeder Lage, mit Erfolg. Zwischenzeitlich lag man 5:1 vorne. Die Eisb\u00e4ren pr\u00e4sentierten sich vor dem Tor von Tyler Weiman eiskalt und lie\u00dfen kaum eine richtig gute Chance ungenutzt. Die Eisb\u00e4ren sind weiterhin mehr denn je auf dem Weg zur\u00fcck zu alter St\u00e4rke. Rechtzeitig vor den Play-Offs bzw. Pre-Play-Offs.<\/p>\n<p>Doch man darf in den restlichen sieben Hauptrundenspielen nicht\u00a0 nachlassen, denn die Konkurrenz hat auch gepunktet. Der Vorsprung auf den Elften Augsburg betr\u00e4gt weiterhin nur einen Punkt. Ausrutscher darf man sich nicht mehr erlauben, sonst droht weiterhin das Verpassen der Pre-Play-Offs.<\/p>\n<p>Zur Stimmung in der Arena: Die war heute sehr gut, die Mannschaft wurde fast pausenlos von der Fankurve angefeuert. Heute wurden endlich auch mal wieder ziemlich alte Lieder gesungen, was den &#8222;alten&#8220; Fans sichtlich Freude bereitet hat. Und auch die Sitzpl\u00e4tze standen die letzten Minuten der Partie, spendeten der Mannschaft Applaus und sie blieben auch stehen, als N\u00fcrnberg in der Schlussminute noch einmal gef\u00e4hrlich heran kam. Insgesamt gesehen war es heute eine gute Stimmung von nahezu allen Fans.<\/p>\n<p>Und die Konkurrenz der Eisb\u00e4ren d\u00fcrfte so langsam wieder das Zittern bekommen. Was wir Fans heute auch anstimmten: <span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>&#8222;Euer Alptraum ist gewiss, der EHC ist wieder da&#8220;<\/strong><\/em><\/span>. Wir wollen die Mannschaft nicht zu fr\u00fch loben, noch sind ja sieben Hauptrundenspiele zu absolvieren. Doch dennoch ist ein Aufw\u00e4rtstrend deutlich zu sehen. Die Mannschaft scheint eben wieder einmal genau zum richtigen Zeitpunkt ihre Bestform zu finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #29: Puh, einmal tief durchatmen bitte. Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Freitagabend zwar ihr Heimspiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers zwar mit 5:4 (2:1, 2:0, 1:3) gewonnen und damit den dritten Sieg in Folge eingefahren, doch machten sie es am Ende noch einmal unn\u00f6tig spannend. 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