{"id":3898,"date":"2014-02-01T13:36:53","date_gmt":"2014-02-01T12:36:53","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=3898"},"modified":"2014-02-01T14:23:43","modified_gmt":"2014-02-01T13:23:43","slug":"1000-eisbaeren-fans-sehen-30-sieg-in-iserlohn-rob-zepp-feiert-ersten-shut-out-niederlagenserie-beendet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/02\/01\/1000-eisbaeren-fans-sehen-30-sieg-in-iserlohn-rob-zepp-feiert-ersten-shut-out-niederlagenserie-beendet\/","title":{"rendered":"1000 Eisb\u00e4ren-Fans sehen 3:0-Sieg in Iserlohn &#8211; Rob Zepp feiert ersten Shut-out &#8211; Niederlagenserie beendet"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2913\" alt=\"logo_WBN_1314\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Augsbe #27:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-22\" alt=\"Rooster_1_E17_ig110307\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IEC_Roosters-150x150.jpg\" width=\"90\" height=\"90\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" width=\"80\" height=\"91\" \/>Dieser Sieg ist wie ein Befreiungsschlag. Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Freitagabend bei den Iserlohn Roosters verdient mit 3:0 (1:0, 0:0, 2:0) gewonnen. Vor 4.997 Zuschauern am Seilersee zeigten sich die Berliner wie verwandelt, waren von der ersten bis zur letzten Sekunde hoch konzentriert, zeigten ein Spiel voller Leidenschaft und Kampfgeist. Und was vor allem sehr sch\u00f6n zu sehen war, sie schossen endlich mal aus jeder Lage auf das Tor. Kein unn\u00f6tiges herum kreisen im gegnersichen Drittel, kein sinnloses hin und her gepasse. Immer wieder suchten unsere Jungs den Abschluss. Und Goalie Rob Zepp, der sein Comeback nach sechs Wochen Verletzungspause feierte, strahlte eine unglaubliche Ruhe und Sicherheit aus. Am Ende kann man sagen, dass der Sieg dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu Stande kam. Vielleicht war der Sieg ja die Wende zum Guten und die Jungs starten nun die Aufholjagd im Kampf um Platz Zehn. Durch Augsburgs Niederlage in Straubing konnte der R\u00fcckstand auf den Zehnten auf zwei Punkte verk\u00fcrzt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Eisb\u00e4ren-Coach Jeff Tomlinson konnte in Iserlohn fast in Bestbesetzung antreten. Stammgoalie Rob Zepp sowie die St\u00fcrmer Barry Tallackson, Andr\u00e9 Rankel und Julian Talbot kehrten in die Mannschaft zur\u00fcck. Lediglich Jens Baxmann und Florian Busch fehlten nach wie vor. Im Tor stand dann auch gleich wieder Rob Zepp.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Hinein in die stimmunsgeladene Partie am Seilersee. Beide Fanlager sorgten f\u00fcr einen Hexenkessel. Die Iserlohner sollten eigentlich mit jeder Menge Selbstvertrauen antreten nach zuletzt sechs Siegen in Folge. Doch es waren nicht die Hausherren, die zu Beginn das Kommando \u00fcbernahmen. Nein, es waren die Berliner, die von Beginn an deutlich machten, dass sie hier die drei Punkte mitnehmen und damit die f\u00fcnf Spiele andauernde Niederlagenserie beenden wollten. Die Eisb\u00e4ren kannten nur eine Richtung. Immer wieder ging es Richtung Iserlohner Tor, welches von Mathias Lange geh\u00fctet wurde. Man erkannte die Mannschaft gar nicht wieder. Ein geordenter Spielaufbau, eine starke Defensive, die kaum Chancen zu lie\u00df und eine Offensive, die vorne immer darauf aus war, den Puck Richtung Tor zu bringen. Doch trotz der Bem\u00fchungen konnten sich die Eisb\u00e4ren zun\u00e4chst nicht belohnen.<br \/>\nDoch unsere Jungs gaben nicht auf, machten weiterhin Druck auf das Iserlohnter Tor und so war es dann auch irgendwann klar, dass der Puck ins Tor gehen musste. In \u00dcberzahl war es Constantin Braun, der den Puck erstmals an diesem Abend im Tor der Hausherren versenkte &#8211; 0:1 (12.).<br \/>\nDieser Gegentreffer wirkte wie ein Weckruf f\u00fcr die Sauerl\u00e4nder, die fortan besser ins Spiel kamen und auf einmal ordentlich Druck machten. Die letzten f\u00fcnf Minuten geh\u00f6rten den Hausherren, die immer wieder Rob Zepp pr\u00fcften. Doch der Eisb\u00e4ren-Goalie zeigte eine b\u00e4renstarke Vorstellung an diesem Abend und sorgte daf\u00fcr, dass es mit der 1:0-F\u00fchrung der Eisb\u00e4ren in die erste Drittelpause ging.<\/p>\n<p>Im zweiten Drittel sah man dann wieder die Iserlohn Roosters der letzten Wochen. Die Hausherren kamen immer besser ins Spiel und sorgten immer wieder f\u00fcr Gefahr vor dem Tor von Rob Zepp. Der Eisb\u00e4ren-Goalie stand mehrfach im Mittelpunkt, doch er ging stets als Sieger aus den Situationen hervor.<br \/>\nAuch die Eisb\u00e4ren waren bei ihren Kontern brandgef\u00e4hrlich. Insgesamt war es nun ein Drittel auf Augenh\u00f6he. Ein Spiel, welches sehr sch\u00f6n anzusehen war. Es ging hin und her. Beide Mannschaften k\u00e4mpften verbissen um den Puck, man merkte hier richtig, dass es ein Sechs-Punkte-Spiel war. Demnach wurde es auch teilweise ruppig auf dem Eis, doch die beiden Hauptschiedsrichter Marian Rohatsch und Florian Zehetleitner hatten die Partie sehr gut im Griff.<br \/>\nTore fielen im Mitteldrittel keine und somit blieb es auch nach 40 Minuten bei der knappen aber durchaus noch verdienten Berliner F\u00fchrung.<\/p>\n<p>Im letzten Drittel sah man zwar die Bem\u00fchungen der Hausherren, hier den Ausgleich erzielen zu wollen. Doch was sie auch machten, sie fanden kaum ein Mittel gegen die sehr kompakt stehende Abwehr der Eisb\u00e4ren. Die Defensive der Eisb\u00e4ren mit einer sehr guten Leistung an diesem Abend, lie\u00df im Schlussdrittel nur noch ganze vier Iserlohner Torsch\u00fcsse zu. Die waren zwar durchaus gef\u00e4hrlich, aber hinten stand ja Rob Zepp im Tor, der diese Sch\u00fcsse auch alle parieren konnte. Es war einfach erstaunlich zu sehen, wie Rob Zepp nach seiner sechsw\u00f6chigen Verletzungspause zur\u00fcckkam. Als w\u00e4re er nie weg gewesen fing er alles weg, was auf sein Tor kam. Einfach eine unglaublich starke Leistung des Nationaltorh\u00fcters.<br \/>\nDer Druck der Eisb\u00e4ren nahm in den letzten zehn Minuten noch einmal zu und es war klar, dass hier irgendwann der zweite Berliner Treffer fallen musste. Und dieser fiel dann in der 53. Spielminute. Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel mit einem Schuss, IEC-Goalie Mathias Lange konnte nur prallen lassen und T.J. Mulock versenkte den Abstauber &#8211; 0:2.<br \/>\nIserlohn probierte in der Schlussphase noch einmal alles, nahm eine Auszeit und wenig sp\u00e4ter den Goalie vom Eis. Aber das nutzten letztendlich die Eisb\u00e4ren zur endg\u00fcltigen Entscheidung. Shawn Lalonde schickte Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel auf den Weg Richtung leerem Iserlohner Tor und der lie\u00df sich diese Chance nicht nehmen und versenkte den Puck eiskalt im verwaisten Iserlohner Tor &#8211; 0:3.<br \/>\nDas Spiel war endg\u00fcltig entschieden. Auf den R\u00e4ngen feierten die rund 1000 Eisb\u00e4ren-Fans den Sieg ihrer Mannschaft und verabschiedeten die Mannschaft nach der Schlusssirene mit gro\u00dfem Applaus. Den hatte sich das Team aber auch verdient, nach dieser nahezu perfekten Leistung am Iserlohner Seilersee.<\/p>\n<p>Die Sonderzugfahrt hatte sich also komplett gelohnt gehabt. Gute Stimmung in der Halle, ein Sieg der Mannschaft und dass damit verbundene Ende der Niederlagenserie. Als Eisb\u00e4ren-Fan sollte man nach diesem so wichtigen 3:0-Ausw\u00e4rtssieg also eigentlich hoch zufrieden sein. Doch der Sieg hatte einen bitteren Beigeschmack. Denn kurz nach Ankunft am Bahnhof Letmathe war die Situation eskaliert. Ein Eisb\u00e4ren-Fan hatte die Gleise \u00fcbertreten, was der Iserlohner Poliezei nicht gefallen hatte. Verst\u00e4ndlich, eine Polizistin hatte ihm das auch mitgeteilt und ihn ermahnt. Die Situation war damit eigentlich abgehakt, doch ein Bundespolizist wollte sich den Fan noch einmal greifen. Dadurch eskalierte die Situation dann, die Bundespolizei setzte v\u00f6llig unn\u00f6tig und \u00fcbertrieben Pfefferspray und ihre Schlagst\u00f6cke ein und ging auf die Eisb\u00e4ren-Fans los. Und eben nicht die Eisb\u00e4ren-Fans auf die Bundespolizei, wie in vielen Zeitungen heute zu lesen ist. Es war nicht der erste Vorfall in Iserlonh in dieser Saison und dieser Vorfall wird noch ein Nachspiel haben. Mehr wollen wir an dieser Stelle nicht dazu sagen. Das \u00fcberlassen wir den Verantwortlichen des Vereins, dem Fanbeirat und allen Anderen. Wir selbst waren angesichts dieser Eskalation geschockt, hatten aber leider schon so ein Gef\u00fchl, da es auch beim letzten Sonderzug nach Iserlohn im Jahre 2007 schon keine guten Erinnerungen an die Bundespolizei in Iserlohn gab.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Augsbe #27: Dieser Sieg ist wie ein Befreiungsschlag. Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Freitagabend bei den Iserlohn Roosters verdient mit 3:0 (1:0, 0:0, 2:0) gewonnen. 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