{"id":3873,"date":"2014-01-26T21:49:19","date_gmt":"2014-01-26T20:49:19","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=3873"},"modified":"2014-01-26T22:07:29","modified_gmt":"2014-01-26T21:07:29","slug":"24-gegen-krefeld-erneut-folgen-den-worten-keine-taten-auf-dem-eis-fuenfte-niederlage-und-zweites-null-punkte-wochenende-in-folge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/01\/26\/24-gegen-krefeld-erneut-folgen-den-worten-keine-taten-auf-dem-eis-fuenfte-niederlage-und-zweites-null-punkte-wochenende-in-folge\/","title":{"rendered":"2:4 gegen Krefeld: Erneut folgen den Worten keine Taten auf dem Eis &#8211; F\u00fcnfte Niederlage und zweites Null-Punkte-Wochenende in Folge"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2913\" alt=\"logo_WBN_1314\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #26:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" width=\"80\" height=\"91\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-11\" alt=\"125px-Krefeld_Pinguine_Logo\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Krefeld_Pinguine_Logo.png\" width=\"88\" height=\"87\" \/>Immer wieder haben wir in dieser Saison von der Mannschaft vor den Spielen geh\u00f6rt, dass sie w\u00fcssten, worum es geht und dass man auch wei\u00df, welche Fehler man mache. Immer wieder hat man dann gesagt, wir werden es in den n\u00e4chsten Spielen besser machen und zur\u00fcckkommen. Man will schlie\u00dflich das Minimalziel, die Pre-Play-Offs noch erreichen. Und dann folgten den vielen Worten so gut wie nie Taten auf dem Eis &#8211; h\u00f6chstens mal in Ans\u00e4tzen, mehr aber auch nicht. Auch das heutige Spiel kann man so bezeichnen. Viele Worte vor dem Spiel, wenige Taten dann auf dem Eis. Mit 2:4 (1:1, 0:2, 1:1) haben die Eisb\u00e4ren Berlin am Sonntagabend gegen die Krefeld Pinguine verloren. 12.400 Zuschauer in der O2 World sahen die f\u00fcnfte Niederlage sowie das zweite Null-Punkte-Wochenende in Folge. Immerhin sah man heute f\u00fcr h\u00f6chstens zehn Minuten mal eine Mannschaft, die versucht hat, Druck auf den Gegner auszu\u00fcben. Da war auch ein wenig Kampfgeist und Leidenschaft zu sp\u00fcren. Doch leider waren es eben nur zehn Minuten und nicht 60 Minuten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Jungs hatten im ersten Drittel nach vorne gar nicht mal so schlecht gespielt. Da hatte man schon gemerkt, dass sie hier etwas erreichen und nicht schon wieder als Verlierer vom Eis gehen wollen. Da suchte man immer wieder den Weg zum Tor, kam dann auch zum Abschluss. Nur was bringt es, wenn man nach vorne einigerma\u00dfen ansehnliches Eishockey spielt, aber sich hinten einen Fehler nach dem anderen erlaubt? Es war schon erschreckend zu sehen, wie viele Fehlp\u00e4sse der Mannschaft da unterliefen. Da fehlte mal wieder in der Defensive die n\u00f6tige Konzentration. Man konnte von Gl\u00fcck reden, dass Krefeld daraus nicht mehr gemacht hat.<br \/>\nDie Seidenst\u00e4dter waren es, die den ersten Treffer des Spiels erzielen sollten. Die Krefelder druckvoll hinter dem Tor, mit dem klasse Pass vor das Tor, wo Patrick Kl\u00f6pper eiskalt vollendete &#8211; 0:1 (7.). Da stimmte die Zuordnung in der Berliner Defensive \u00fcberhaupt nicht. Wie so oft in der Partie.<br \/>\nDoch immerhin fiel die Mannschaft nach diesem Gegentreffer nicht auseinander und versuchte weiter ihr Gl\u00fcck in der Offensive. Mit Erfolg. Darin Olver mit einem klasse Pass in den Slot, wo Youngster Sven Ziegler die Kelle rein hielt und zum 1:1 traf (18.). Bereits der zweite Treffer von Ziegler an diesem Wochenende. Am Freitag gelang ihm gegen Hamburg sein erstes DEL-Tor.<br \/>\nBei diesem Spielstand ging es in die Kabine.<\/p>\n<p>Im Mitteldrittel sah man dann wieder die Eisb\u00e4ren vom Freitag. Zu viele Fehlp\u00e4sse, kein geordneter Spielaufbau, keine Zuordnung in der Defensive, kein Kampfgeist, keine Leidenschaft, ein unglaublich schlechtes Zweikampfverhalten. Ich glaube, die Jungs hatten in dem zweiten Drittel fast jeden Zweikampf verloren. Man machte es den Pinguinen einfach zu einfach. Teilweise kamen die Krefelder problemlos an ihren Gegenspielern vorbei, weil diese keine Gegenwehr zeigten. Erneut schlitterten da einige Spieler wieder lustlos \u00fcber das Eis. Als Mannschaft spielte man jedenfalls nicht zusammen. Die jungen Spieler will ich da aus der Kritik heraus nehmen, denn die haben wirklich alles versucht. Im Gegensatz zu den vermeintlichen Leistungstr\u00e4gern.<br \/>\nIn der 26. Minute konnte Krefeld erneut in F\u00fchrung gehen. Joel Perrault mit dem Querpass vors Tor, Adam Courchaine verwertete dieses Zuspiel relativ locker &#8211; 1:2. Eisb\u00e4ren-Goalie Sebastian Elwing gab da keine gute Figur ab, ging viel zu fr\u00fch runter und machte es Courchaine somit sehr leicht, den Puck im Tor zu versenken. Aber Courchaine stand auch vollkommen frei, die Zuordnung hatte da wieder einmal nicht gestimmt.<br \/>\nNach einem Scheibenverlust der Eisb\u00e4ren fiel dann der dritte Krefelder Treffer an diesem Abend. Joel Perrault schnappte sich die Scheibe, spielte sie weiter zu Adam Courchaine und der lief alleine auf Elwing zu. Sein Schuss ging unter die Latte und kam sofort wieder aus dem Tor heraus. Die beiden Hauptschiedsrichter Willi Schimm und Bastian Haupt gingen auf Nummer sicher und schauten sich den Videobeweis an, entschieden danach aber folgerichtig auf Tor &#8211; 1:3 (31.).<br \/>\nFortan die Eisb\u00e4ren mit weiteren Fehlp\u00e4ssen, doch Krefeld zeigte sich gn\u00e4dig und nutzte die vielen Fehler der Eisb\u00e4ren nicht aus. Somit blieb es beim 1:3 nach 40 Minuten.<\/p>\n<p>Im Schlussdrittel hatte man nun das Gef\u00fchl, dass die Eisb\u00e4ren vielleicht doch begriffen h\u00e4tten, worum es hier eigentlich geht. Denn die Jungs \u00fcbten nun schon ein wenig Druck auf die Krefelder aus und kamen dann sogar in Unterzahl durch Mark Bell zum Anschlusstreffer &#8211; 2:3 (45.).<br \/>\nDanach hatten die Eisb\u00e4ren ihre st\u00e4rkste Phase, machten richtig viel Druck und hatten auch gute Chancen. Doch im Abschluss fehlte ihnen das n\u00f6tige Gl\u00fcck und das schien den Jungs die Hoffnung, hier noch etwas drehen zu k\u00f6nnen, genommen zu haben. Denn pl\u00f6tzlich stellte man sein Offensivspiel ein und machte wieder zu viele Fehler. Man lie\u00df Krefeld so wieder zur\u00fcck ins Spiel kommen. Zudem nahm man unn\u00f6tige Strafzeiten, weshalb Krefeld fast zwei Minuten zwei Mann mehr auf dem Eis hatte. Und das nutzte Krefeld nach nur 14 Sekunden aus. Kevin Clark mit der Direktabnahme zum 2:4 (54.).<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren danach noch einmal mit verzweifelten Angriffen, die jedoch nichts mehr einbrachten. Auch eine Auszeit von Coach Jeff Tomlinson (welche meiner Meinung nach viel zu sp\u00e4t kam) und das heraus nehmen von Goalie Sebastian Elwing (auch das kam f\u00fcr mich zu sp\u00e4t) brachte keinen Erfolg mehr. Die Eisb\u00e4ren verloren das Spiel am Ende verdient mit 2:4.<\/p>\n<p>Eine Niederlage, die weh tut. Man hatte die gro\u00dfe Chance, bis auf einen Punkt an Augsburg heran zu r\u00fccken, doch man vergab sie kl\u00e4glich. Weil die Mannschaft wieder einmal nicht das zeigte, was sie eigentlich kann. Es ist schon erschreckend, wie eine Mannschaft das Eishockey spielen so verlernen kann. F\u00fcr mich ist dass da unten auf dem Eis schon lange keine Mannschaft mehr. Viele Spieler verrennen sich lieber in Einzelaktionen, ein Zusammenspiel findet nur noch \u00e4u\u00dferst selten statt. Auch sehe ich nicht, dass die Jungs alles daf\u00fcr tun, um die Pre-Play-Offs noch zu erreichen. Nach den beiden Siegen gegen Mannheim und in Krefeld hatte ich gedacht, jetzt geht es bergauf, die Mannschaft hat endlich kapiert, worum es geht. Doch die beiden Erfolge erwiesen sich im Nachhinein als Strohfeuer, denn es folgten f\u00fcnf Niederlagen in Folge.<br \/>\nDie beiden Spiele an diesem Wochenende erinnern mich irgendwie an die Saison 2006\/2007, als die Mannschaft gegen den damaligen Trainer Pierre Pag\u00e9 spielte. Ich will den Jungs jetzt nicht vorwerfen, dass sie gegen Jeff Tomlinson spielen, aber irgendwie sieht es so aus.<br \/>\nUnd auch Jeff Tomlinson muss sich fragen, ob er die Mannschaft \u00fcberhaupt noch erreicht? Kann er seinen Spielern noch das vermitteln, was er auf dem Eis sehen will? Hat er \u00fcberhaupt ein System, welches er spielen lassen will? Warum gibt er dem jungen Goalie Dominik Gr\u00e4ubig jetzt nicht mal eine Chance? Schlechter als Sebastian Elwing in den letzten Spielen kann selbst Gr\u00e4ubig nicht sein. Und Gr\u00e4ubig ist ein sehr talentierter Goalie, dem man durchaus mal das Vertrauen schenken kann. So wie man es w\u00e4hrend der Saison den Youngsters Jonas M\u00fcller, Jonas Schlenker, Christoph Kabitzky, John Koslowsky, Sven Ziegler, Alex Trivellato, Vincent Schlenker und Vladislav Filin auch geschenkt hat. Und wenn in dieser Saison \u00fcberhaupt wer ann\u00e4hernd seine Leistung gebracht hat, dann waren es doch wohl die jungen Spieler. Sie haben ihr K\u00f6nnen angedeutet, machen Hoffnung f\u00fcr die Zukunft. An deren Einstellung, deren Einsatz, deren Kampfgeist und deren Leidenschaft kann sich so mancher Leistungstr\u00e4ger eine Scheibe von abschneiden.<br \/>\nNoch sind zehn Spiele Zeit, um das drohende Szenario des Saisonendes nach der Hauptrunde abzuwenden. Doch allein die Hoffnung fehlt mir, noch an ein gutes Ende zu glauben. Wenn die vermeintlichen Leistungstr\u00e4ger so spielen w\u00fcrden, wie die Youngsters, h\u00e4tte ich Hoffnung. Ich sehe auch keine Hoffnung, wenn die verletzten Spieler zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>Nach dem Spiel kam es dann noch zu unsch\u00f6nen Szenen in der Fankurve. Ein paar Fans machten ihrem verst\u00e4ndlichen Unmut Luft und pfiffen die Mannschaft aus. Eine f\u00fcr mich nachvollziehbare Aktion, denn man kann die Leistung der Mannschaft nicht immer gut hei\u00dfen. Wenn die Mannschaft wenigstens k\u00e4mpfen w\u00fcrde, alles geben w\u00fcrde, die Spiele nicht zu verlieren, h\u00e4tte ich mit den vielen Niederlagen kein Problem. Doch wenn ich eine lustlose Mannschaft da unten auf dem Eis sehe, die ihre Trikots nur spazieren tr\u00e4gt, dann werde auch ich irgendwann einmal sauer und kann die Leistung der Mannschaft nicht mehr gut hei\u00dfen. Nein, ich habe die Spieler nicht ausgepfiffen, aber ich habe ihnen nach Spielende sowohl am Freitag als auch heute kein Applaus gespendet, denn den h\u00e4tten sie auch nicht verdient.<br \/>\nDass dann einige Unverbesserliche der Meinung sind, sie m\u00fcssten wutentbrannt zu den pfeiffenden Fans st\u00fcrmen, um ihnen ihre Meinung zu geigen, finde ich nicht in Ordnung. Jeder Fan hat das Recht, seine Meinung zu \u00e4u\u00dfern, Und irgendwann muss man der Mannschaft auch einmal zeigen, dass es so nicht weiter gehen kann. Die Fans, die die Mannschaft auch nach solchen Leistungen noch feiern wollen, k\u00f6nnen dies gerne tun. Das verbietet ihnen keiner. Aber sie sollten dann bitte auch so fair sein, den anderen Fans es zu erlauben, ihren Unmut zu \u00e4u\u00dfern. Auch ich bin sehr entt\u00e4uscht \u00fcber die Leistung der Mannschaft. Verlieren kann man immer, aber die Leistung muss am Ende auch stimmen. Und die hat in dieser Saison bisher nicht so oft gestimmt.<\/p>\n<p>Weitere Artikel zum heutigen Spiel findet Ihr <a href=\"http:\/\/hockeyonmedia.net\/s\/ebb140126\" target=\"_blank\">hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #26: Immer wieder haben wir in dieser Saison von der Mannschaft vor den Spielen geh\u00f6rt, dass sie w\u00fcssten, worum es geht und dass man auch wei\u00df, welche Fehler man mache. Immer wieder hat man dann gesagt, wir werden es in den n\u00e4chsten Spielen besser machen und zur\u00fcckkommen. 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