{"id":3859,"date":"2014-01-24T23:31:12","date_gmt":"2014-01-24T22:31:12","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=3859"},"modified":"2014-01-24T23:31:12","modified_gmt":"2014-01-24T22:31:12","slug":"47-gegen-hamburg-lustlose-eisbaeren-kommen-gegen-eiskalte-freezers-unter-die-raeder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/01\/24\/47-gegen-hamburg-lustlose-eisbaeren-kommen-gegen-eiskalte-freezers-unter-die-raeder\/","title":{"rendered":"4:7 gegen Hamburg: Lustlose Eisb\u00e4ren kommen gegen eiskalte Freezers unter die R\u00e4der"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2913\" alt=\"logo_WBN_1314\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #25:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" width=\"80\" height=\"91\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-18\" alt=\"200px-Hamburg-freezers_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/200px-Hamburg-freezers_svg.png\" width=\"160\" height=\"62\" \/>Die Eisb\u00e4ren Berlin k\u00e4mpfen um die Pre-Play-Offs, brauchen als Tabellenelfter dringend Punkte, um nicht schon nach der Hauptrunde in den Sommerurlaub zu starten. Zw\u00f6lf Spiele hatte man vor der heutigen Partie noch Zeit, um dieses Szenario, welches letztmals in der Saison 2000\/2001 geschah, abzuwenden. Doch so wirklich hat man der Mannschaft heute nicht angemerkt, dass es auf dem Eis um etwas ging. Das Ganze hatte f\u00fcr mich eher den Charakter eines Freundschaftsspiels &#8211; aus Sicht der Eisb\u00e4ren. Mit 4:7 (1:4, 2:1, 1:2) unterlagen die Hauptst\u00e4dter am Freitagabend dem Spitzenreiter Hamburg Freezers. Man hatte sich f\u00fcr dieses Spiel so viel vorgenommen, wollte die so dringend ben\u00f6tigte Siegsserie starten. Doch davon war \u00fcberhaupt nichts zu sehen. Was zu sehen war, war eine Mannschaft, die lustlos \u00fcber das Eis schlitterte, einen Fehlpass nach dem anderen spielte, ein Torh\u00fcter, der heute v\u00f6llig neben der Spur war, Spieler, die statt zusammen zu spielen sich lieber in sinnlose Einzelaktionen verrennen. Um es auf den Punkt zu bringen: das war heute absolut gar nichts. So spielt keine Mannschaft, die noch in die Pre-Play-Offs will. So spielt keine Mannschaft, die wei\u00df, um was es in dieser Phase der Saison nun geht. Ich habe kein Problem damit, wenn unsere Jungs am Ende der Saison die Pre-Play-Offs verpassen sollten. Das kann schon einmal vorkommen und wir haben in den letzten Jahren genug Erfolge gefeiert, von daher w\u00e4re ein Verpassen der Play-Offs sicherlich kein Beinbruch. Doch als Fan kann man erwarten, dass sich die Mannschaft rein h\u00e4ngt, alles daf\u00fcr gibt, um ein Spiel zu gewinnen. Das habe ich heute bei der Mannschaft (Ausnahme Sven Ziegler) \u00fcberhaupt nicht gesehen. Die Jungs scheinen die Saison bereits jetzt abgehakt zu haben. Und das finde ich ehrlich gesagt absolut schei\u00dfe, denn das haben die Fans der Eisb\u00e4ren Berlin, die immer treu zu ihrem Verein stehen nicht verdient. Ich unterst\u00fctze die Jungs immer nach allen Kr\u00e4ften, mache \u00fcber die gesamte Spielzeit den Support mit. Doch heute habe ich den Support ab dem zweiten Drittel eingestellt, so wie die Mannschaft den Spielbetrieb eingestellt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Partie gegen den Spitzenreiter begann schon denkbar schlecht. Keine zwei Minuten waren gespielt, da hatte Jerome Flaake in \u00dcberzahl das 1:0 erzielt. Flaake stand nach einem Schuss der Freezers gut und konnte den Abpraller verwerten. 44 Sekunden sp\u00e4ter stand es bereits 2:0, Thomas Oppenheimer nutzte einen Patzer in der Eisb\u00e4ren-Defensive eiskalt aus. Die kalte Dusche f\u00fcr den DEL-Rekordmeister war perfekt.<br \/>\nDie Hanseaten machten von Beginn an deutlich, dass sie hier gewinnen wollten. Die Eisb\u00e4ren hingegen fanden \u00fcberhaupt nicht ins Spiel, kamen erst in der vierten Minute durch Sven Ziegler zum ersten Torrschuss. Hamburg konnte nach Belieben kombinieren, Gegenwehr zeigten de Berliner n\u00e4mlich keine. So war es auch kein Problem f\u00fcr Duvie Westcott, nach neun Minuten auf 3:0 zu erh\u00f6hen. Ein Debakel deutete sich an.<br \/>\nDoch die Eisb\u00e4ren sendeten ein kleines Lebenszeichen. 47 Sekunden nach dem dritten Gegentreffer startete T.J. Mulock einen Sololauf und schloss diesen perfekt ab &#8211; 1:3 (10.). Doch die Freude \u00fcber diesen Treffer w\u00e4hrte nur ganze 29 Sekunden, denn da hatte Jerome Flaake schon wieder zugeschlagen &#8211; 1:4 (10.)<br \/>\nMehr Treffer sollten im ersten Drittel dann nicht fallen und die Freezers gingen mit einer sehr souver\u00e4nen und verdienten 4:1-F\u00fchrung in die erste Drittelpause.<\/p>\n<p>Das zweite Drittel begann f\u00fcr die Eisb\u00e4ren dann erneut schlecht. Zwar konnte man eine Unterzahl zu Beginn noch \u00fcberstehen, doch wenig sp\u00e4ter zappelte der Puck schon wieder im Tor von Goalie Sebastian Elwing, der heute bei einigen Gegentreffern definitiv keine gute Figur abgab. Thomas Oppenheimer kam frei zum Schuss, Elwing hatte freie Sicht und dennoch ging der Puck ins Tor &#8211; 1:5 (24.).<br \/>\nNach diesem Treffer lie\u00dfen es die Hanseaten nun ruhiger angehen, spielten auf einmal zu unkonzentriert und lie\u00dfen die Hausherren so unerwartet wieder zur\u00fcck ins Spiel kommen. Zun\u00e4chst war es Daniel Wei\u00df, der einen starken Pass von Matt Foy verwertete &#8211; 2:5 (33.). Und dann nutzte Mads Christensen einen Abpraller von Dimitrij Kotschnew zum 3:5 in \u00dcberzahl aus (37.).<br \/>\nAuf einmal kehrte die Hoffnung wieder zur\u00fcck bei den 13.400 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof. Die Eisb\u00e4ren nun mit ihrer besten Phase, suchten immer wieder den Abschluss, doch Erfolg hatten sie damit am Ende nicht. Somit ging es beim Stand von 3:5 in die zweite Drittelpause.<\/p>\n<p>Wer nun darauf gehofft hatte, dass die Eisb\u00e4ren zu einem Sturmlauf im letzten Drittel ansetzen w\u00fcrden, sah sich get\u00e4uscht. Denn Hamburg schaltete kurz mal einen Gang hoch und schon stand es 6:3. Adam Mitchell hatte den Puck im Tor versenkt (43.).<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren danach zwar durchaus bem\u00fcht, jedoch ohne ein wirkliches Konzept. Zu oft versuchten es die Spieler alleine statt einfach mal als Mannschaft geschlossen zusammen zu spielen. Wenn man dann doch einmal zu einer Kombination ansetzte, vergab man die Chancen &#8211; teilweise freistehend vorm Tor &#8211; mehr als kl\u00e4glich. Hamburg sorgte bei seinen wenigen Kontern immer wieder f\u00fcr Gefahr. Besser gesagt sorgte Sebastian Elwing f\u00fcr die Gefahr, denn er lie\u00df die Sch\u00fcsse heute eindeutig zu oft nach vorne prallen, machte sein bisher schlechtestes Spiel im Eisb\u00e4ren-Trikot.<br \/>\nFast wie aus dem Nichts konnte Youngster Sven Ziegler, der heute als einziger Spieler Kampfgeist zeigte, auf 4:6 verk\u00fcrzen. Mit seinem Schuss \u00fcberraschte er sogar Freezers-Goalie Dimitrij Kotschnew (57.). Dieser Treffer gab den Eisb\u00e4ren noch einmal neues Selbstvertrauen, auf einmal konnte man dann doch wieder zusammen spielen und sich Chancen heraus spielen. Doch es half alles nichts mehr, das Spiel war verloren. Als Sebastian Elwing sein Tor zu Gunsten eines sechsten Feldspieler verlassen hatte, nutzten dies die Freezers aus. Ein Puckverlust der Eisb\u00e4ren in der Offensive, Thomas Oppenheimer schnappte sich die Scheibe und versenkte sie im leeren Berliner Tor. Der dritte Treffer des Hamburger St\u00fcrmers sorgte eineinhalb Minuten vor dem Ende des Spiels f\u00fcr den Schlusspunkt.<\/p>\n<p>Mit der Leistung, die man heute gezeigt hat, braucht man sich keine Hoffnungen mehr auf die Pre-Play-Off-Teilnahme machen, Und ehrlich gesagt h\u00e4tte man diese auch nicht verdient. Die Konkurrenz aus Augsburg und Iserlohn hat begriffen, worum es nun geht und hat angefangen, zu punkten. Die Eisb\u00e4ren haben es nicht begriffen und kassierten heute bereits die vierte Niederlage in Folge. Konnte man bei den drei Niederlagen zuvor wenigstens noch von einer guten Leistung sprechen (die Niederlagen resultierten am Ende aus kurzzeitigen Aussetzern der Mannschaft), muss man heute von einer schlechten Leistung reden. Bei manch einem Spieler w\u00fcrde ich sogar so weit gehen, von Arbeitsverweigerung zu sprechen. Mir fehlt der Wille bei den Spielern, sie zeigen einfach nicht, dass sie die Pre-Play-Offs noch erreichen wollen. Sagen tun sie es zwar immer, doch den Worten folgen einfach keine Taten. Und das zieht sich schon durch die ganze Saison.<\/p>\n<p>Die Unterst\u00fctzung von den R\u00e4ngen bleibt nun so langsam aber sicher auch aus. Zwischenzeitlich wurde es mal laut, aber gr\u00f6\u00dftenteils war es sehr ruhig in der O2 World. Ja, einige Leute in der Fankurve haben die Mannschaft fast 60 Minuten lang unterst\u00fctzt, nur es werden eben immer weniger Leute. Und was mir auch noch aufgefallen ist, sehr oft passen die Ges\u00e4nge, die angestimmt werden, nicht wirklich zum Geschehen auf dem Eis. Ich denke mal, dass wir Fans verstanden haben, worum es in den letzten Hauptrundenspielen noch geht. Von daher muss man der Mannschaft mit den Ges\u00e4ngen Mut machen. Jedoch von Meisterschaften zu singen, irgendwelche Feierlieder anzustimmen oder aber nach dem 1:3-Anschlusstreffer &#8222;<span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Macht sie alle, schie\u00dft sie aus der Halle<\/strong><\/em><\/span>&#8220; zu skandieren, ist f\u00fcr mich nicht nachvollziehbar. Unterst\u00fctzung ja, aber ich mache keine Ges\u00e4nge mit, die dem Spielgeschehen auf dem Eis nicht angebracht sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #25: Die Eisb\u00e4ren Berlin k\u00e4mpfen um die Pre-Play-Offs, brauchen als Tabellenelfter dringend Punkte, um nicht schon nach der Hauptrunde in den Sommerurlaub zu starten. 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