{"id":3815,"date":"2014-01-14T23:08:13","date_gmt":"2014-01-14T22:08:13","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=3815"},"modified":"2014-01-14T23:08:13","modified_gmt":"2014-01-14T22:08:13","slug":"34-eisbaeren-verspielen-31-fuehrung-und-lassen-wichtige-punkte-liegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/01\/14\/34-eisbaeren-verspielen-31-fuehrung-und-lassen-wichtige-punkte-liegen\/","title":{"rendered":"3:4 &#8211; Eisb\u00e4ren verspielen 3:1-F\u00fchrung und lassen wichtige Punkte liegen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2913\" alt=\"logo_WBN_1314\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #24:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" width=\"80\" height=\"91\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-10\" alt=\"125px-Grizzly-Adams-Wolfsburg-logo\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Grizzly-Adams-Wolfsburg-logo.jpg\" width=\"90\" height=\"90\" \/>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben den dritten Sieg in Folge verpasst. Am Dienstagabend kassierten die Hauptst\u00e4dter vor 11.900 Zuschauern in der Berliner O2 World eine bittere 3:4 (2:1, 1:2, 0:1)-Niederlage gegen die Grizzly Adams Wolfsburg und mussten damit einen R\u00fcckschlag im Kampf um die Pre-Play-Offs hinnehmen. Die Eisb\u00e4ren lie\u00dfen in diesem Spiel die Leidenschaft und den Kampfgeist aus den letzten beiden Spielen gegen Mannheim und in Krefeld vermissen, konnten einfach nicht an die gezeigten Leistungen ankn\u00fcpfen. So musste man sich den Niedersachsen am Ende auch durchaus verdient geschlagen geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Eisb\u00e4ren-Coach Jeff Tomlinson fehlten auch heute wieder sechs Spieler. Rob Zepp, Thomas Supis, Jens Baxmann, Andr\u00e9 Rankel, Florian Busch und Julian Talbot standen erneut nicht zur Verf\u00fcgung. So kamen also auch gegen Wolfsburg wieder die zuletzt so \u00fcberzeugenden Youngsters Vincent Schlenker, Jonas Schlenker und Sven Ziegler zum Einsatz. Nat\u00fcrlich auch Henry Haase und Alex Trivellato, doch die haben sich in dieser Saison fest in den Kader gespielt, so dass ich sie bereits als festen Bestandteil der Eisb\u00e4ren-Mannschaft sehe. Im Tor stand erneut Sebastian Elwing.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Eisb\u00e4ren hatten mit den Mannen von Pavel Gross noch eine Rechnung offen. In Wolfsburg kassierten die Eisb\u00e4ren Anfang November <a title=\"Spielbericht Wolfsburg vs. Berlin 8:0\" href=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2013\/11\/03\/08-eisbaeren-erleben-debakel-beim-lieblingsgegner-wolfsburg-jens-baxmann-verletzt\/\">eine herbe 0:8-Niederlage<\/a>. F\u00fcr diese Schmach wollte man sich heute revanchieren. Und nach den zuletzt gezeigten Leistungen war man auch voller Zuversicht in dieses Spiel gegangen. Doch man hatte die Rechnung ohne Wolfsburg gemacht.<br \/>\nDenn die Niedersachsen zeigten von Beginn an, dass sie hier keinesfalls die Punkte kampflos abgeben wollten. Wolfsburg \u00fcbernahm sofort das Kommando und h\u00e4tte in der zweiten Minute beinahe das 1:0 erzielt, doch der Schuss von Sebastian Furchner ging nur an die Latte.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren brauchten eine ganze Weile, um in dieses Spiel zu finden. Als dies geschehen war, kamen auch die Eisb\u00e4ren zu guten Torchancen, doch auch den Berlinern sollte zun\u00e4chst kein Treffer gelingen.<br \/>\nDas sollte sich jedoch in der zw\u00f6lften Minute \u00e4ndern. Bei den Hausherren mussten gleich zwei Spieler auf die Strafbank. Konnte man die Strafe gegen Mark Bell (Haken) noch nachvollziehen, so konnte man \u00fcber die Strafe gegen T.J. Mulock (Stock-Check) nur den Kopf sch\u00fctteln. Der Wolfsburger Spieler lag schon fast auf dem Boden, als Mulock ihn gegen die Bande checkte. Von daher eine v\u00f6llig unn\u00f6tige Strafzeit, die da gepfiffen wurde. Doch alles meckern half nichts, Wolfsburg nutzte die doppelte \u00dcberzahl dann aus. Jeff Likens hatte nach einem Zuspiel direkt abgezogen und den Puck im Tor versenkt &#8211; 0:1 (12.).<br \/>\nIn der 14. Minute hatte Wolfsburg die gro\u00dfe Chance, auf 2:0 zu erh\u00f6hen. Christoph H\u00f6henleitner soll vor dem Tor beim Abschluss von Constantin Braun gehakt worden sein. Die Schiedsrichter entschieden auf Penalty &#8211; eine sehr harte Entscheidung. Zum Gl\u00fcck konnte H\u00f6henleitner den Penalty nicht versenken und somit blieb es beim 0:1.<br \/>\nDer Gegentreffer und die Minuten danach waren wie ein Weckruf f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, die nun zunehmend st\u00e4rker wurden. Die Eisb\u00e4ren in \u00dcberzahl und Darin Olver gelang in diesem Powerplay der 1:1-Ausgleich (16.). Doch es sollte noch besser kommen, denn keine zwei Minuten sp\u00e4ter hatte Shawn Lalonde von der blauen Linie abgezogen. Sein Hammer schlug hinter Wolfsburgs Goalie Sebastian Vogl ein und so hatten die Eisb\u00e4ren die Partie gedreht &#8211; 2:1 (17.).<br \/>\nMit diesem Spielstand ging es letztendlich in die erste Drittelpause.<!--more--><\/p>\n<p>Den Schwung aus den letzten Minuten des ersten Drittels nahmen die Eisb\u00e4ren mit in das zweite Drittel. Sie setzten die Niedersachsen sofort unter Druck und so war es nur eine Frage der Zeit, ehe der n\u00e4chste Treffer fallen w\u00fcrde. Und dieser fiel dann in der 26. Minute durch Laurin Braun &#8211; 3:1. Die Eisb\u00e4ren hatten also eine sehr starke Antwort auf die Wolfsburger F\u00fchrung gefunden. Es schien fast so, als ob sie das Spiel nun im Griff haben w\u00fcrden. Mads Christensen h\u00e4tte sogar das 4:1 nachlegen k\u00f6nnen, doch sein Schuss ging nur an die Latte (33.).<br \/>\nDoch irgendwie lie\u00df dann die Konzentation bei unseren Jungs nach. Sie leisteten sich auf einmal zu viele Abspielfehler, machten Wolfsburg so f\u00f6rmlich wieder stark. Und die Niedersachsen machten dann auch ordentlich Druck. Mit Erfolg, in den letzten drei Minuten des Mitteldrittels konnte Wolfsburg das Spiel wieder ausgleichen. Zun\u00e4chst war es Ex-Eisb\u00e4r Patrick Pohl gewesen, der auf 3:2 verk\u00fcrzen konnte (38.). Nach einem erneuten Puckverlust waren die Wolfsburger auf einmal zu Dritt vor dem Berliner Tor gegen nur einen Berliner Verteidiger. Sebastian Furchner hatte keinerlei Probleme, den Puck im Tor zu versenken &#8211; 3:3 (39.).<br \/>\nMit dem Doppelschlag der G\u00e4ste ging das zweite Drittel dann auch zu Ende und es stand 3:3-Unentschieden.<\/p>\n<p>Im Schlussdrittel war es dann in den ersten zehn Minuten ein Duell auf Augenh\u00f6he, mit Chancen auf beiden Seiten. In der 51. Spielminute sorgte dann aber ein Patzer von Constantin Braun f\u00fcr die Entscheidung. &#8222;Tine&#8220; hatte sich im eigenen Drittel versch\u00e4tzt, Sebastian Furchner schnappte sich den Puck und versenkte ihn anschlie\u00dfend zur 4:3-F\u00fchrung dr G\u00e4ste. Die Niedersachsen hatten das Spiel also zur\u00fcck gedreht. Dank eines Patzers von Constantin Braun &#8211; sehr bitter.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren versuchten fortan alles, berannten das Tor von Sebastian Vogl. Doch es half alles nichts. Die Eisb\u00e4ren nahmen zwar auch noch Torh\u00fcter Sebastian Elwing vom Eis, aber am Ende brachte Wolfsburg das 4:3 \u00fcber die Zeit und feierte damit im dritten Spiel gegen Berlin bereits den dritten Sieg.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fazit:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Eine Niederlage, die unn\u00f6tig war. Man hat hier wieder einmal leichtfertig wichtige Punkte verschenkt. Wolfsburg war zu Beginn die bessere Mannschaft, ging auch folgerichtig in F\u00fchrung. Doch wie die Eisb\u00e4ren darauf reagierten und zur\u00fcck schlugen, war schon stark. Nur leider hat die Konzentration Mitte des Spiels nachgelassen und durch unn\u00f6tige Puckverluste brachte man Wolfsburg erst wieder zur\u00fcck ins Spiel. Die Niedersachsen nutzten diese Fehler nat\u00fcrlich eiskalt aus und bestraften am Ende auch &#8222;Tine&#8220; Braun seinen Patzer. Insgesamt eine sehr \u00e4rgerliche Niederlage, welche man sich aber eben selbst zuzuschreiben hat.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Leistung vom Hauptschiedsrichter mit Note von mir:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Hauptschiedsrichter waren Marian Rohatsch und Richard Sch\u00fctz. Was die Beiden heute da zusammen gepfiffen haben, ging ja mal gar nicht. Eins vorneweg: Ich mache die Beiden nicht f\u00fcr die Niederlage verantwortlich, das hat die Mannschaft selbst verbockt. Aber dennoch war die Leistung der Hauptschiedsrichter ein Witz. Es fing an bei der Strafe gegen Mulock vorm 0:1, als man dadurch in doppelter Unterzahl ran musste. Gefolgt von einem Penalty, der sehr hart war. Wenn man den gibt, muss man auch sieben Minuten vor Ende des Spiels auf Penalty entscheiden. Diese Szene war wesentlich eindeutiger als die aus dem ersten Drittel. Doch hier entschieden die Beiden nur auf eine Zwei-Minuten-Strafe. Und auch so hatten Sch\u00fctz und Rohatsch keine klare Linie. Wie oft die Wolfsburger vor dem Tor die Eisb\u00e4ren-Spieler zu Boden dr\u00fcckten, ja teilweise w\u00fcrgten, war nicht mehr normal. Aber die Beiden sahen es nicht oder wollten es nicht sehen. Wolfsburgs Spielweise wurde w\u00e4hrend des Spiels immer dreckiger, nur die VIER Hauptverantwortlichen auf dem Eis haben das alles nicht gesehen. Unfassbar. Genauso unfassbar war die Szene, als Sebastian Elwing im zweiten Drittel im Torraum umgefahren wurde. Auch hier keine Strafzeit gegen Wolfsburg sondern gegen die Eisb\u00e4ren. Eine absolut desolate Leistung von Richard Sch\u00fctz und Marian Rohatsch. <span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Note 6-.<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #000080;\"><strong>Fanstimmung:<\/strong><\/span><\/em><\/p>\n<p>In den ersten beiden Dritteln fand ich sie eher schleppend, so richtig Stimmung wollte nicht aufkommen. Erst im Schlussdrittel wurde die Mannschaft noch einmal nach allen Kr\u00e4ften unterst\u00fctzt, doch am Ende hat es nichts geholfen. Es war eben ein typisches Dienstagsspiel.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Besten drei Spieler des Spiels:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>1. Sebastian Furchner (Grizzly Adams Wolfsburg\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>2. Laurin Braun (Eisb\u00e4ren Berlin\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>3. Aleksander Polaczek (Grizzly Adams Wolfsburg\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Vorschau auf das n\u00e4chste Heimspiel mit Tipp von mir:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Am Freitag, den 24. Januar empfangen die Eisb\u00e4ren Berlin in der Arena am Ostbahnhof Spitzenreiter Hamburg Freezers. Die Hanseaten spielen bisher eine b\u00e4renstarke Saison und sind f\u00fcr mich in dieser Saison ein Titel-Favorit. Um Hamburg zu besiegen, m\u00fcssen die Eisb\u00e4ren \u00fcber die gesamte Spielzeit hoch konzentriert zu Werke gehen, mit viel Leidenschaft und Kampfgeist spielen. Nur dann kann man Hamburg besiegen. Aber es wird eben sehr schwer werden, es wird am Ende sicherlich auch die Tagesform eine Rolle spielen. <span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Mein Tipp: 4:3 n.P. f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin.<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #24: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben den dritten Sieg in Folge verpasst. Am Dienstagabend kassierten die Hauptst\u00e4dter vor 11.900 Zuschauern in der Berliner O2 World eine bittere 3:4 (2:1, 1:2, 0:1)-Niederlage gegen die Grizzly Adams Wolfsburg und mussten damit einen R\u00fcckschlag im Kampf um die Pre-Play-Offs hinnehmen. 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