{"id":3790,"date":"2014-01-10T23:32:38","date_gmt":"2014-01-10T22:32:38","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=3790"},"modified":"2014-01-10T23:50:05","modified_gmt":"2014-01-10T22:50:05","slug":"32-eisbaeren-mit-befreiungsschlag-gegen-mannheim-frank-hoerdler-schiesst-die-eisbaeren-zum-sieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/01\/10\/32-eisbaeren-mit-befreiungsschlag-gegen-mannheim-frank-hoerdler-schiesst-die-eisbaeren-zum-sieg\/","title":{"rendered":"3:2 &#8211; Eisb\u00e4ren mit Befreiungsschlag gegen Mannheim &#8211; Frank H\u00f6rdler schie\u00dft die Eisb\u00e4ren zum Sieg"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2913\" alt=\"logo_WBN_1314\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #23:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" width=\"80\" height=\"91\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-9\" alt=\"125px-Adler-Mannheim-logo_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Adler-Mannheim-logo_svg.png\" width=\"90\" height=\"88\" \/>Dieser Sieg tut so gut: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Freitagabend die Adler Mannheim mit 3:2 (0:1, 1:0, 2:1) besiegt und feierten damit einen ganz wichtigen Sieg im Kampf um die Teilnahme an den Pre-Play-Offs. Ausgerechnet gegen den Erzrivalen gelang den Hauptst\u00e4dtern also der so lang ersehnte Befreiungsschlag nach zuvor vier Niederlagen in Folge. 12.800 Zuschauern sahen eine sehr gute k\u00e4mpferische Leistung der Eisb\u00e4ren, die sich den Sieg und die damit verbundenen drei Punkte am Ende auch redlich verdient hatten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Eisb\u00e4ren-Coach Jeff Tomlinson musste im Duell gegen den Erzrivalen auf gleich sieben Spieler verzichten. Rob Zepp, Thomas Supis, Shawn Lalonde, Jens Baxmann, Andr\u00e9 Rankel, Florian Busch und Julian Talbot standen dem DEL-Rekordmeister nicht zur Verf\u00fcgung. Daf\u00fcr kehrten Mads Christensen und Constantin Braun zur\u00fcck in den Kader, welcher von den Youngsters Vincent Schlenker, Jonas Schlenker und Sven Ziegler verst\u00e4rkt wurde. Im Tor stand wie in den letzten Wochen auch heute wieder Sebastian Elwing. Dominik Gr\u00e4ubig sa\u00df als Back-up auf der Bank.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Den Eisb\u00e4ren war von Beginn an anzumerken, dass sie dieses Spiel hier gewinnen wollten. Zwar hatten die G\u00e4ste aus Mannheim bereits nach 29 Sekunden die erste Chance des Spiels, doch Jochen Hecht scheiterte an Sebastian Elwing im Eisb\u00e4ren-Tor. Danach sah man eigentlich nur noch die Hausherren spielen. Mannheim sah einen Angriff nach dem anderen auf sich zukommen, war fast nur noch mit Defensivarbeit besch\u00e4ftigt. Die Eisb\u00e4ren hatten richtig gute Chancen, doch wie so oft in den letzten Wochen fehlte auch heute wieder das n\u00f6tige Gl\u00fcck im Abschluss. Es war einfach zum verzweifeln.<br \/>\nDoch es sollte noch schlimmer kommen. Scheibenverlust der Berliner, Jochen Hecht schnappte sich die Scheibe und lief alleine auf Sebastian Elwing zu. Und der Ex-NHL-Spieler lie\u00df sich diese Chance nicht nehmen\u00a0 &#8211; 0:1 (13.). \u00c4rgerlich, die Eisb\u00e4ren bis dahin die bessere Mannschaft mit den besseren Chancen, dann passiert ein Fehler und die Kurpf\u00e4lzer machen mit der zweiten Chance das erste Tor. Aber so ist es eben, wenn man vorne seine Chancen nicht nutzt.<br \/>\nDer F\u00fchrungstreffer gab den Mannen von Coach Hans Zach neues Selbstvertrauen. Auf einmal traten die Adler wesentlich anders auf, suchten auch selber mal den Weg in die Offensive. Man hatte das Gef\u00fchl, dass der R\u00fcckstand die Eisb\u00e4ren aus dem Konzept brachte. Jedenfalls lief danach nicht mehr viel zusammen bei den Eisb\u00e4ren. Beim Stand von 0:1 ging es letztendlich in die Kabine.<!--more--><\/p>\n<p>In der Kabine hatten sich die Berliner aber wieder gesammelt und so fanden sie im Mitteldrittel wieder zur\u00fcck zu ihrem Spiel. Und sofort ging es wieder Richtung Mannheimer Tor. Dort kamen die Hausherren auch immer wieder zum Abschluss, doch Dennis Endras wollte den Puck einfach nicht durch lassen. Der Nationalkeeper lie\u00df sein K\u00f6nnen heute mehrfach aufblitzen.<br \/>\nDoch auch ein Dennis Endras muss irgendwann einmal hinter sich greifen. So geschehen in Minute 29. Matt Foy hatte den Puck auf das Tor gebracht, Daniel Wei\u00df setzte entscheidend nach und so stand es 1:1. Der Jubel der Berliner fiel dementsprechend gro\u00df aus, denn schlie\u00dflich hatten sie es lange vergeblich versucht, einen Treffer zu erzielen.<br \/>\nFortan die Eisb\u00e4ren mit weiteren guten Chancen, doch ein weiteres Mal lie\u00df sich Dennis Endras im Mitteldrittel nicht \u00fcberwinden. Mannheim war im zweiten Drittel vor allem bei Kontern brand gef\u00e4hrlich. Doch auch den Adlern sollte kein weiterer Treffer gelingen und somit ging es beim Stand von 1:1 in die zweite Drittelpause.<\/p>\n<p>Das letzte Drittel begann dann mit einem Paukenschlag. Mads Christensen schloss eine tolle Kombination \u00fcber Laurin Braun und Matt Foy musterg\u00fcltig ab und brachte die Eisb\u00e4ren erstmals an diesem Abend in F\u00fchrung &#8211; 2:1 (43.). Die Arena am Ostbahnhof stand Kopf, doch die Freude \u00fcber den F\u00fchrungstreffer der Eisb\u00e4ren verflog sehr schnell. Um genau zu sein nach nur 24 Sekunden, denn da hatten die Mannheimer schon wieder den Ausgleich erzielt. Marc El-Sayed hatte den Puck im Tor versenkt &#8211; 2:2 (43.).<br \/>\nDoch im Vergleich zum ersten Gegentreffer schockte dieser Treffer die Eisb\u00e4ren nicht. Im Gegenteil, die Hausherren berannten sofort wieder das Tor der G\u00e4ste. Aber weiterhin biss man sich an Dennis Endras die Z\u00e4hne aus.<br \/>\nBis zur 52. Spielminute. Jonas Schlenker schnappte sich den Puck, fuhr Richtung Tor, hielt den Puck, sah dann Frank H\u00f6rdler im Slot stehend, passte den Puck zum Verteidiger und der zog ab. Der Puck schlug hinter Dennis Endras im Tor ein &#8211; 3:2 (52.). Der Jubel der Eisb\u00e4ren-Spieler war riesengro\u00df. Auch in der O2 World hielt es keinen mehr auf den Sitzen, ein Jubel-Orkan hallte durch die Arena. Den Treffer hatten die Eisb\u00e4ren klar Youngster Jonas Schlenker zu verdanken, der diesen Angriff erst eingeleitet und ihn mit seinem Pass auf Frank H\u00f6rdler zu einem guten Ende gebracht hatte.<br \/>\nMannheim versuchte in den restlichen Minuten noch einmal alles, schn\u00fcrte die Eisb\u00e4ren im eigenen Drittel ein. Doch die Berliner standen sehr gut in der Defensive und lie\u00dfen nicht mehr viel zu. Hans Zach nahm nochmal eine Auszeit und zudem seinen Goalie raus, es half aber alles nichts mehr. Die Eisb\u00e4ren brachten das 3:2 \u00fcber die Zeit und feierten einen enorm wichtigen Sieg.<br \/>\nDie Mannschaft feierte anschlie\u00dfend mit den Fans den Sieg und Torh\u00fcter Sebastian Elwing wurde von der Kurve zum Tanzen aufgefordert. Nach kurzem z\u00f6gern machte Elwing uns den &#8222;Udo D\u00f6hler&#8220; und schloss seine Tanzeinlage mit einer Rolle ab. Eine geniale Einlage von &#8222;Elle&#8220;, die Kurve tobte danach.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fazit:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Ein am Ende verdienter Sieg f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin. Zu Beginn hatten die Kurpf\u00e4lzer gleich die gro\u00dfe Chance zur F\u00fchrung, doch Sebastian Elwing verhinderte diese mit einem klasse Save. Danach spielten eigentlich nur noch die Eisb\u00e4ren, denen aber im Abschluss das n\u00f6tige Gl\u00fcck fehlte. Mannheim machte es vor und ging mit seiner zweiten Chance in F\u00fchrung. Die Eisb\u00e4ren brauchten danach ein wenig, um sich von diesem R\u00fcckstand zu erholen. Doch danach zeigten unsere Jungs eine k\u00e4mpferisch sehr starke Leistung, gaben weiterhin alles und suchten immer wieder den Abschluss. Am Ende wurde man f\u00fcr die Bem\u00fchungen auch belohnt. Auch die Youngsters heute wieder mit einem sehr guten Spiel. Aber nat\u00fcrlich bleibt vor allem Jonas Schlenker seine Vorarbeit zum 3:2 in Erinnerung. Den Treffer hat er sehr stark vorbereitet. Diese Leistung macht Hoffnung f\u00fcr die n\u00e4chsten Wochen. Nur m\u00fcssen die Eisb\u00e4ren eben an jene Leistung in den n\u00e4chsten Spielen ankn\u00fcpfen, ansonsten w\u00e4re dieser Sieg wieder einmal nichts wert gewesen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Leistung vom Hauptschiedsrichter mit Note:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Hauptschiedsrichter waren Lars Br\u00fcggemann und Markus Krawinkel. Bei den Beiden hat mir heute eine klare Linie gefehlt. Relativ fr\u00fch gaben sie im Spiel den Mannheimern eine Strafe wegen Beinstellens. Eine Strafe, die man nicht unbedingt pfeifen muss. Das Problem daran war nur, dass die beiden Hauptschiedsrichter danach diese kleinliche Linie nicht durch gezogen haben. Wenn dann sollte man sich schon f\u00fcr eine klare Linie entscheiden. Am Ende haben Sie nur noch nach Lust und Laune gepfiffen. Vor allem die Strafe gegen Jimmy Sharrow Ende des zweiten Drittels war unn\u00f6tig. Klar kann man diese Aktion pfeifen. Aber im Spiel wurden zuvor des \u00d6fteren \u00e4hnliche Aktionen von den Beiden nicht geahndet. Zum Gl\u00fcck f\u00fchrte diese Strafe zu keinem Mannheimer Treffer. <span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Note 3-.<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fanstimmung:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Die war heute richtig gut. Die Mannschaft wurde von der ersten bis zur letzten Sekunde unterst\u00fctzt. Die Fans haben der Mannschaft gezeigt, dass sie auch in schweren Zeiten hinter ihr stehen. Sehr toll fand ich heute auch die Sitzpl\u00e4tze, die sich heute von alleine in den letzten zwei Minuten von ihren Pl\u00e4tzen erhoben haben. Das ganze Stadion stand in den letzten zwei Minuten und feierte am Ende die Eisb\u00e4ren Berlin f\u00fcr diese tolle k\u00e4mpferische Leistung gegen den Erzrivalen. Bitte mehr davon in Zukunft.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Besten drei Spieler des Spiels:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">1. Matt Foy (Eisb\u00e4ren Berlin\/St\u00fcrmer)<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">2. Frank H\u00f6rdler (Eisb\u00e4ren Berlin\/Verteidiger)<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">3. Jonas Schlenker (Eisb\u00e4ren Berlin\/St\u00fcrmer)<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Vorschau auf das n\u00e4chste Heimspiel mit Tipp von mir:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Bereits am kommenden Dienstag steht f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin das n\u00e4chste Heimspiel an. Dann sind die Grizzly Adams Wolfsburg zu Gast in der Arena am Ostbahnhof (19:30 Uhr). Die Niedersachsen haben sich in den letzten Jahren unter Trainer Pavel Gross zu einer echten Spitzen-Mannschaft entwickelt, welche man auch in dieser Saison nicht aus den Augen lassen sollte. Die Niedersachsen sind immer f\u00fcr eine \u00dcberraschung gut. Dennoch denke ich, dass die Eisb\u00e4ren, wenn sie an die Leistung von heute ankn\u00fcpfen, den Sieg einfahren werden. Schlie\u00dflich sind die Wolfsburger ja so etwas wieder die Lieblingsgegner unserer Jungs. <span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Mein Tipp: 4:2<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #23: Dieser Sieg tut so gut: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Freitagabend die Adler Mannheim mit 3:2 (0:1, 1:0, 2:1) besiegt und feierten damit einen ganz wichtigen Sieg im Kampf um die Teilnahme an den Pre-Play-Offs. 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