{"id":3769,"date":"2014-01-06T20:19:39","date_gmt":"2014-01-06T19:19:39","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=3769"},"modified":"2014-01-06T20:19:39","modified_gmt":"2014-01-06T19:19:39","slug":"die-woche-der-wahrheit-fuer-die-eisbaeren-berlin-und-trainer-jeff-tomlinson","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/01\/06\/die-woche-der-wahrheit-fuer-die-eisbaeren-berlin-und-trainer-jeff-tomlinson\/","title":{"rendered":"Die Woche der Wahrheit f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin und Trainer Jeff Tomlinson"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" width=\"80\" height=\"91\" \/>Das neue Jahr hat begonnen wie das alte aufgeh\u00f6rt hat &#8211; mit Niederlagen. Nach zwei knappen Heimsiegen gegen Ingolstadt (3:2) und Straubing (3:2 n.P.) verloren die Berliner einen Tag vor Silvester in D\u00fcsseldorf mit 1:2 n.P. Im neuen Jahr hatte man darauf gehofft, endlich eine richtige Siegesserie starten zu k\u00f6nnen, um doch noch Platz Sechs zu erreichen. Doch daraus sollte nichts werden. In M\u00fcnchen (3:6) und gegen Schwenningen (3:4 n.P.) wurde verloren, Platz Sechs und die damit verbundene direkte Qualifikation f\u00fcr das Play-Off-Viertelfinale kann man seit gestern wohl endg\u00fcltig abhaken, bei nun mehr zw\u00f6lf Punkten R\u00fcckstand. Und auch die Pre-Play-Off-Teilnahme ist jetzt nicht mehr sicher. Durch die Niederlage gegen Schwenningen hat man nur noch ganze sechs Punkte Vorprung auf den Elften. Selbst das Heimrecht in den Pre-Play-Offs sollte man bei sieben Punkten nicht mehr ins Auge fassen, viel mehr sollte man sich nach unten orientieren und irgendwie versuchen, Platz Neun oder Zehn zu erreichen. Ansonsten droht das erste Saison-Aus nach der Hauptrunde seit der Saison 2000\/2001.<\/p>\n<p>Und die n\u00e4chsten Aufgaben werden mal so richtig schwer f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin. In den n\u00e4chsten acht Tagen trifft man auf vier Teams aus der Top-6. Den Auftakt macht morgen Abend die Partie bei den Hamburg Freezers (19:30 Uhr). Die Hanseaten sind aktuell Tabellenzweiter, punktgleich mit Tabellenf\u00fchrer K\u00f6lner Haie. Der &#8222;kleine&#8220; Bruder der Eisb\u00e4ren ist in diesem Jahr deutlich besser als der &#8222;gro\u00dfe&#8220; Bruder. Jahrelang standen die Freezers im Schatten des Serienmeisters Eisb\u00e4ren Berlin. Doch in diesem Jahr stehen die Vorzeichen ganz anders. Hamburg z\u00e4hlt mittlerweile zu den Titel-Favoriten, w\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren verbissen um die Pre-Play-Off-Teilnahme k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Drei Tage sp\u00e4ter treffen die Hauptst\u00e4dter in der O2 World auf die Adler Mannheim. Der Erzrivale der Eisb\u00e4ren steht aktuell auf dem sechsten Platz. Am Silvestertag haben die Verantwortlichen der Kurpf\u00e4lzer Trainer Harold Kreis entlassen und einen Tag sp\u00e4ter Hans Zach als Nachfolger vorgestellt. In Mannheim will man endlich wieder den Titel gewinnen und man sah mit Kreis als Trainer nicht die Chance, dass dies in naher Zukunft gelingen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Am Sonntag reisen die Eisb\u00e4ren Berlin zum Ausw\u00e4rtsspiel zu den Krefeld Pinguinen (17:45 Uhr\/live bei Servus TV). Die Seidenst\u00e4dter stehen derzeit auf dem f\u00fcnften Platz. Die Pinguine sind wie bereits im vergangenen Jahr die \u00dcberraschungsmannschaft der Saison. Die Krefelder spielen mit einem Mix aus erfahrenen und sehr guten jungen Spielern eine b\u00e4renstarke Saison und werden wohl auch in diesem Jahr wieder die Play-Offs erreichen.<\/p>\n<p>Abgeschlossen wird die &#8222;Hammer-Woche&#8220; der Eisb\u00e4ren Berlin mit dem Heimspiel am n\u00e4chsten Dienstag gegen die Grizzly Adams Wolfsburg (14.01.2014\/19:30 Uhr). Die Niedersachsen sind aktuell Tabellenvierter. In den letzten Jahren haben sich die Niedersachsen zu einer echten Spitzenmannschaft entwickelt, was auch am Trainer Pavel Gross liegt. Der passt einfach sehr gut zu den Niedersachsen. Auch in diesem Jahr sollte man Wolfsburg nicht aus den Augen lassen. Die Grizzly Adams sind immer f\u00fcr eine \u00dcberraschung gut.<\/p>\n<p>Die Eisb\u00e4ren ben\u00f6tigen bis zum Ende der Hauptrunde vor allem eins &#8211; Punkte. Um die Pre-Play-Offs zu sichern, m\u00fcssen in den n\u00e4chsten Wochen jede Menge Siege her. Man darf sich eigentlich keinen Ausrutscher mehr leisten, denn sonst droht man aus den Pre-Play-Off-R\u00e4ngen zu fallen. Denn w\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren weiter auf der Formsuche sind und aktuell drei Spiele in Folge verloren haben, wird die Konkurrenz hinter den Berlinern immer st\u00e4rker und r\u00fcckt den Eisb\u00e4ren immer n\u00e4her.<\/p>\n<p>Dass man ausgerechnet in der bevorstehenden Woche der Wahrheit mit Spielen gegen Hamburg, Mannheim, Krefeld und Wolfsburg die so dringend ben\u00f6tigten Punkte einfahren kann, ist eher unwahrscheinlich. Zu stark sind die kommenden Gegner, zu schwach die Eisb\u00e4ren. Unsere Jungs bekommen es in dieser Saison einfach nicht hin, \u00fcber 60 Minuten hoch konzentriert zu Werke zu gehen, leisten sich immer wieder Fehler im Spielaufbau. Nach Gegentoren lassen sie sich &#8211; vor allem in den letzten beiden Spielen &#8211; zu oft h\u00e4ngen und schenken die Spiele und damit auch die Punkte leichtfertig her. Angesichts der Leistung in den letzten drei Spielen muss man f\u00fcr die kommende Woche schlimmes bef\u00fcrchten. Denn die kommenden Gegner sind allesamt deutlich st\u00e4rker einzusch\u00e4tzen als es D\u00fcsseldorf, M\u00fcnchen und Schwenningen waren.<\/p>\n<p>Zudem entspannt sich auch die Personalsituation der Eisb\u00e4ren Berlin nicht wirklich. Gestern fehlten gleich neun Stammspieler &#8211; Rob Zepp, Thomas Supis, Frank H\u00f6rdler, Jens Baxmann, Constantin Braun, Andr\u00e9 Rankel, Florian Busch, Julian Talbot und Mads Christensen. Zu mindestens H\u00f6rdler wird morgen im Kader der Berliner zur\u00fcck erwartet. Er stand heute bereits wieder beim Training auf dem Eis. Constantin Braun hingegen wird wohl auch morgen Abend in der Hansestadt fehlen. <a title=\"Bericht im Berliner Kurier\" href=\"http:\/\/www.berliner-kurier.de\/eisbaeren\/eisbaeren-im-pech--huefte-zwickt--neue-sorgen-um-lalonde-,7168902,25806830.html\">Tomlinson<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ich bef\u00fcrchte, dass es bei ihm nicht bis zum Spiel reicht.<\/strong><\/em><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Und als ob die Personalsituation der Berliner nicht schon schlimm genug wird, droht morgen noch ein weiterer Ausfall. Und der w\u00e4re richtig schmerzhaft. Denn ausgerechnet der beste Verteidiger der Eisb\u00e4ren droht morgen auszufallen. Shawn Lalonde hat Schmerzen in der H\u00fcfte. Tomlinson:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Wir hoffen, dass er zun\u00e4chst einmal wenigstens mitfahren kann. Alles andere entscheiden wir dann vor Ort.<\/strong><\/em><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>So wird man also auch morgen wieder auf die vielen Youngsters zur\u00fcck greifen m\u00fcssen. Und wenn in den letzten beiden Spielen \u00fcberhaupt etwas Hoffnung gemacht hat, waren es die Auftritte der jungen Spieler, die ihren F\u00e4higkeiten entsprechend echt gut spielten. Klar, auch den jungen Spielern unterliefen Fehler, aber die Youngsters sind noch im Lernprozess und daf\u00fcr machten sie ihre Sache sehr gut. Tomlinson:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Die Jungs bekommen jetzt richtig viel Eiszeit und k\u00f6nnen da wichtige Erfahrungen sammeln. Das macht uns st\u00e4rker, wenn die anderen zur\u00fcckkommen.<\/strong><\/em><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Man kann nur hoffen, dass sich die Eisb\u00e4ren in den n\u00e4chsten Spielen nicht abschie\u00dfen lassen. Zu bef\u00fcrchten ist es jedoch. Denn die vielen Spiele innerhalb kurzer Zeit werden die Mannschaft richtig fordern. Und dass man aktuell so viele Ausf\u00e4lle hat, macht die ganze Sache umso schwerer. Doch die Jungs m\u00fcssen das Beste daraus machen und sie m\u00fcssen vor allem eins tun &#8211; \u00fcber die gesamte Spielzeit hoch konzentriert zu Werke gehen. Die n\u00e4chsten Wochen werden f\u00fcr die Eisb\u00e4ren im Kampf um die Pre-Play-Offs sehr wichtig. Nur wenn man konstant punktet und auch Siege einf\u00e4hrt, kann es mit der Pre-Play-Off-Qualifikation klappen. Wenn man jedoch weiterhin so schw\u00e4chelt wie bisher, ger\u00e4t die Pre-Play-Off-Qualifikation arg in Gefahr. Und dann muss man auch wieder \u00fcber Trainer Jeff Tomlinson sprechen.<\/p>\n<p>Ja, ihn allein trifft die Schuld an dieser schlechten Saison nicht. Daran sind die gesamte Mannschaft, der Trainer und auch Manager Peter John Lee mit seiner Personalpolitik zusammen dran schuld. Doch noch hat man die Chance, die Saison halbwegs zu retten und zumindest die Pre-Play-Offs zu erreichen. Sollte man jedoch weiterhin Niederlagen kassieren, muss auch das Management des DEL-Rekordmeisters wach werden und handeln. Manchmal kann ein neuer Trainer noch einmal f\u00fcr frischen Wind sorgen. Ob allerdings ein neuer Trainer die Mannschaft dazu bewirken kann, endlich wieder ihr bestes Eishockey zu spielen, steht auf einer ganz anderen Karte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das neue Jahr hat begonnen wie das alte aufgeh\u00f6rt hat &#8211; mit Niederlagen. Nach zwei knappen Heimsiegen gegen Ingolstadt (3:2) und Straubing (3:2 n.P.) verloren die Berliner einen Tag vor Silvester in D\u00fcsseldorf mit 1:2 n.P. 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