{"id":3731,"date":"2014-01-03T22:58:43","date_gmt":"2014-01-03T21:58:43","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=3731"},"modified":"2014-01-03T22:58:43","modified_gmt":"2014-01-03T21:58:43","slug":"36-niederlage-in-muenchen-eisbaeren-holen-03-auf-fallen-in-der-schlussphase-aber-auseinander","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2014\/01\/03\/36-niederlage-in-muenchen-eisbaeren-holen-03-auf-fallen-in-der-schlussphase-aber-auseinander\/","title":{"rendered":"3:6-Niederlage in M\u00fcnchen: Eisb\u00e4ren holen 0:3 auf, fallen in der Schlussphase aber auseinander"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-21\" alt=\"rbs_neg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-150x150.jpg\" width=\"90\" height=\"90\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" width=\"80\" height=\"91\" \/>Es wurde nichts mit dem erhofften Sieg zum Jahresbeginn: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Freitagabend das erste Spiel des neuen Jahres beim EHC Red Bull M\u00fcnchen deutlich mit 3:6 (0:2, 2:1, 1:3) verloren und treten damit weiterhin auf der Stelle. So wird das nichts mit der erhofften direkten Play-Off-Qualifikation f\u00fcr die Hauptst\u00e4dter. Mit einem Sieg h\u00e4tte man einem direkten Konkurrenten n\u00e4her kommen k\u00f6nnen, so hat man aber vorerst den Anschluss verloren.<\/p>\n<p>In einem bis dahin eigentlich ausgeglichenen ersten Drittel kassierten die Berliner in der 12. Spielminute den ersten Gegentreffer der Partie. In doppelter \u00dcberzahl traf ausgerechnet Ex-Eisb\u00e4r Alex Barta f\u00fcr M\u00fcnchen &#8211; 1:0. Nach dem F\u00fchrungstreffer waren die Mannen von Ex-Eisb\u00e4ren-Coach Pierre Pag\u00e9 weiterhin in \u00dcberzahl, doch erst als die Eisb\u00e4ren wieder komplett waren, schlugen die Gastgeber ein weiteres Mal zu. Ryan Duncan konnte auf 2:0 erh\u00f6hen (14.). Durch unn\u00f6tige Strafen hatten sich die Berliner selbst in Schwierigkeiten gebracht, denn M\u00fcnchen hat das beste Powerplay der Liga, was sie hier eiskalt bewiesen. Beim Stand von 2:0 ging es in die erste Drittelpause.<\/p>\n<p>Das zweite Drittel begann f\u00fcr die Eisb\u00e4ren keinesfalls gut. M\u00fcnchen startete sehr druckvoll und setzte die Eisb\u00e4ren sofort unter Druck. Mit Erfolg, denn Uli Maurer gelang in der 27. Spielminute das 3:0. Die Vorentscheidung? Nein! Denn die Eisb\u00e4ren kamen noch einmal zur\u00fcck in diese Partie.<br \/>\nEs lief die 31. Spielminute, auf dem Eis wurde 4-gegen-4 gespielt, als die Eisb\u00e4ren innerhalb von nur 13 Sekunden aus einem 0:3 ein 2:3 machten. Zun\u00e4chst war es Barry Tallackson, der den 1:3-Anschlusstreffer markierte, wenige Sekunden sp\u00e4ter sorgte Jimmy Sharrow f\u00fcr das 2:3 und neue Hoffnung im Eisb\u00e4ren-Lager.<br \/>\nUnd diese beiden Treffer gaben den Eisb\u00e4ren neues Selbstvertrauen. Die Mannen von Coach Jeff Tomlinson dominierten in dieser Phase durchaus das Spiel und hatten gute Chancen, den Ausgleich zu erzielen. Dieser sollte jedoch im Mitteldrittel nicht fallen und somit ging es beim Stand von 3:2 f\u00fcr M\u00fcnchen in die zweite Drittelpause.<\/p>\n<p>Die Berliner nahmen den Schwung aus dem zweiten Drittel mit in den Schlussabschnitt und machten deutlich, dass sie dieses Spiel noch l\u00e4ngst nicht aufgegeben hatten. Sie machten weiter Druck und in der 47. Spielminute gelang Laurin Braun dann auch letztendlich der 3:3-Ausgleich. Die beiden Hauptschiedsrichter Steffen Klau und Willi Schimm waren sich jedoch nicht ganz sicher und fuhren zum Videobeweis, gaben nach kurzem Ansehen des Videobweises dann aber den Treffer.<br \/>\nNach dem Berliner Ausgleich wurden die Hausherren wieder aktiver und druckvoller. Doch auch die Eisb\u00e4ren lie\u00dfen keinesfalls nach und machten weiterhin Druck, es entwickelte sich nun ein munteres hin und her. Chancen gab es auf beiden Seiten.<br \/>\nSechs Minuten vor dem Ende des Spiels hatten die Eisb\u00e4ren die gro\u00dfe Chance zur erstmaligen F\u00fchrung. Sie hatten ein \u00dcberzahlspiel, doch ausgerechnet in diesem gelang M\u00fcnchen die erneute F\u00fchrung. Ein Unterzahlbreak schloss Alex Barta eiskalt zum 4:3 ab (55.).<br \/>\nDieser Treffer schockte die Berliner richtig, denn fortan wurden sie von M\u00fcnchen auseinander genommen. Die Hausherren hatten nun noch einmal Torhunger entwickelt und sollten in den folgenden zwei Minuten noch zwei weitere Tore nachlegen. Zun\u00e4chst war es Daniel Richmond, der auf 5:3 erh\u00f6hen konnte (57.), ehe Ryan Duncan den Schlusspunkt unter diese Partie setzte &#8211; 6:3 (58.).<br \/>\nMehr passierte danach nicht mehr, M\u00fcnchen brachte das 6:3 sicher \u00fcber die Zeit, w\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren nach der Schlusssirene frustriert vom Eis fuhren.<\/p>\n<p>Frustriert waren die Berliner Spieler \u00fcber das verlorene Spiel. Doch das hatten sie sich am Ende auch selbst zuzuschreiben. Da haben sie sich so toll heran gek\u00e4mpft, haben zum 3:3 ausgeglichen und haben dann sogar kurz vor Schluss die gro\u00dfe Chance, in \u00dcberzahl das Spiel komplett zu drehen. Aber ausgerechnet in dieser \u00dcberzahl kassieren die Jungs das spielentscheidende 3:4 durch Alex Barta. Danach war der Glauben an den Sieg weg und die Mannschaft ergab sich ihrem Schicksal. Und das, obwohl es nur 3:4 stand und es noch etwas mehr als f\u00fcnf Minuten zu spielen waren. Warum? Warum gibt sich die Mannschaft nach dieser tollen Aufholjagd auf einmal auf? H\u00e4tte man noch einmal Druck aufgebaut, h\u00e4tte man das Spiel durchaus noch gewinnen k\u00f6nnen. Aber anscheinend hatte die Mannschaft keinen wirklichen Siegeswillen, gab sich mit der Aufholjagd zum 3:3 zufrieden. Warum aber greift Trainer Jeff Tomlinson nach dem Gegentor zum 3:4 nicht ein, versammelt die Spieler nochmal um sich und versucht sie zu st\u00e4rken f\u00fcr die Schlussphase? Schlie\u00dflich war es eine sehr wichtige Partie gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Play-Off-Teilnahme. Man hat das Spiel am Ende meiner Meinung nach leichtfertigt her geschenkt. Was unn\u00f6tig war und f\u00fcr mich nur ein noch weiterer Indiz daf\u00fcr ist, dass die Mannschaft in dieser Saison macht, was sie will und Trainer Jeff Tomlinson das Team nicht wirklich mehr erreicht. Wenn am Sonntag auch gegen Schwenningen verloren werden sollte, muss das Management eigentlich reagieren. Doch ich habe die Bef\u00fcrchtung, dass wir mit Jeff Tomlinson auch das Saisonende erleben werden. Leider.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wurde nichts mit dem erhofften Sieg zum Jahresbeginn: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Freitagabend das erste Spiel des neuen Jahres beim EHC Red Bull M\u00fcnchen deutlich mit 3:6 (0:2, 2:1, 1:3) verloren und treten damit weiterhin auf der Stelle. 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