{"id":3659,"date":"2013-12-21T00:48:17","date_gmt":"2013-12-20T23:48:17","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=3659"},"modified":"2013-12-21T00:48:17","modified_gmt":"2013-12-20T23:48:17","slug":"red-bulls-salute-04-niederlage-gegen-faerjestads-bk-torhueter-rob-zepp-verletzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2013\/12\/21\/red-bulls-salute-04-niederlage-gegen-faerjestads-bk-torhueter-rob-zepp-verletzt\/","title":{"rendered":"Red Bulls Salute: 0:4-Niederlage gegen F\u00e4rjestads BK &#8211; Torh\u00fcter Rob Zepp verletzt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2913\" alt=\"logo_WBN_1314\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #19:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" width=\"80\" height=\"91\" \/><\/p>\n<p>Der Traum vom Gewinn der European Trophy in der eigenen Arena ist f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin bereits nach dem ersten Spiel beim &#8222;Red Bulls Salute&#8220; geplatzt. Vor der entt\u00e4uschenden Kulisse von nur 3.900 Zuschauern in der Berliner O2 World unterlagen die Hauptst\u00e4dter F\u00e4rjstads BK klar und deutlich mit 0:4 (0:0, 0:3, 0:1). Damit haben die Eisb\u00e4ren keine Chance mehr auf das Erreichen des Endspiels am Sonntagabend, denn F\u00e4rjestad fuhr bereits den zweiten Sieg ein und wird nun auf JYP aus Finnland im Finale treffen. JYP gewann am sp\u00e4ten Nachmittag mit 3:2 n.P. gegen Titelverteidiger Lulea und feierte dabei ebenfalls den zweiten Sieg im zweiten Spiel.<\/p>\n<p>Die Niederlage haben sich die Eisb\u00e4ren Berlin aber klar selbst zuzuschreiben. Die Leistung der gesamten Mannschaft war in diesem Spiel einfach nur schlecht. Vor dem Turnier hatten die Spieler gro\u00dfe T\u00f6ne gespuckt, von wegen man wolle den Pokal in der eigenen Arena gewinnen und Europa aufmischen. Davon war heute wenn \u00fcberhaupt nur im ersten Drittel etwas zu sehen und das dann auch nur in Ans\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Die G\u00e4ste aus Schweden begannen die Partie sehr druckvoll und setzten die Eisb\u00e4ren sofort unter Druck. Wer gedacht h\u00e4tte, dass die Berliner ja spritziger sein m\u00fcssten als F\u00e4rjestad, da die ja ein Tag zuvor bereits ein Spiel hatten, sah sich get\u00e4uscht. Denn die Mannschaft von Ex-Eisb\u00e4ren-Verteidiger Leif Carlsson war den Hauptst\u00e4dtern in nahezu allen Belangen \u00fcberlegen. Bereits in der f\u00fcnfte Minute h\u00e4tte F\u00e4rjestad in F\u00fchrung gehen k\u00f6nnen, doch da stand noch der Pfosten im Weg.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren taten sich schwer gegen die Schweden, brauchten eine Weile, bis sie sich auch Chancen erspielen konnten. In der 14. Spielminute hatte Shawn Lalonde in \u00dcberzahl die beste Chance, doch auch sein Schuss traf nur den Pfosten.<br \/>\nKnapp drei Minuten vor dem Ende des ersten Drittels gab es dann eine Schrecksekunde f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Milan Gulas von F\u00e4rjestad wurde von einem Eisb\u00e4ren-Spieler in den Torraum gecheckt, Gulas riss dabei Rob Zepp mit um. Der Stammgoalie der Eisb\u00e4ren verletzte sich bei dieser Situation und musste mit einer Rippenprellung das Eis verlassen. Back-up Sebastian Elwing kam f\u00fcr &#8222;Zepper&#8220; ins Tor.<br \/>\nMehr passierte dann im Auftaktdrittel nicht und somit ging es beim Stand von 0:0 in die Kabinen.<\/p>\n<p>Das Mitteldrittel begann f\u00fcr die Hausherren dann gleich mit einer weiteren Schrecksekunde. Diesmal aber in Form eines Gegentores. Milan Gulas schloss einen Konter eiskalt ab &#8211; 0:1 nach 40 Sekunden im zweiten Drittel.<br \/>\nDieser fr\u00fche Gegentreffer schockte die Eisb\u00e4ren, w\u00e4hrend er F\u00e4rjestad neues Selbstvertrauen gab. Die Schweden erspielten sich nun richtig gute Chancen, immer wieder stand Sebastian Elwing im Mittelpunkt.<br \/>\nLeider stand nicht nur der Eisb\u00e4ren-Goalie im Mittelpunkt sondern auch die Hauptschiedsrichter. Diese hatten das Spiel im Mitteldrittel nun \u00fcberhaupt nicht mehr im Griff und pfiffen nur noch sehr einseitig &#8211; gegen die Eisb\u00e4ren. Kein Wunder, dass am Ende zwei weitere Treffer in doppelter \u00dcberzahl f\u00fcr die Schweden fielen. Zun\u00e4chst konnte Milan Gulas auf 2:0 erh\u00f6hen (32.), ehe Per Aslund das 3:0 nachlegen konnte (38.).<br \/>\nDas 3:0 hatte Julian Talbot schon gar nicht mehr mitbekommen. Der Eisb\u00e4ren-Angreifer sollte wegen eines Hohen Stocks in die K\u00fchlbox, sah das jedoch nicht wirklich ein und lie\u00df sich dann auch noch von F\u00e4rjestad-Spieler Berglund zu einem Stockstich hinrei\u00dfen. Dass dieser unn\u00f6tig war, wei\u00df Talbot wahrscheinlich selbst, jedoch war er gefrustet, weil eigentlich auch Berglund eine Strafe im Zweikampf zuvor verdient gehabt h\u00e4tte. Berglund bekam jedoch nur eine Disziplinarstrafe wegen Provozierens, was ihm aber sichtlich nicht gefiel.<br \/>\nDie n\u00e4chste sehr merkw\u00fcrdige Entscheidung gab es knapp zwei Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels, als es ein Handgemenge zwischen Mark Bell und einem F\u00e4rjestad-Spieler gab. Bell bekam die Faust vom F\u00e4rjestad-Spieler ins Gesicht. Das hatten die beiden Hauptschiedsrichter aber wohl \u00fcbersehen. Bell machte sie darauf aufmerksam, zeigte den Beiden was passiert war, in dem er einem Gegenspieler die Faust ins Gesicht hielt, was die Beiden Hauptschiedsrichter jedoch als \u00fcbertriebene H\u00e4rte ansahen und Bell f\u00fcr zwei Minuten auf die Strafbank schickten. Eine sehr krasse Fehlentscheidung, denn wenn schon denn schon h\u00e4tten sie beide Spieler rausstellen m\u00fcssen aber nicht nur Bell allein. Und eigentlich auch nur den schwedischen Spieler, da dieser Bell ins Gesicht schlug.<br \/>\nBeim Stand von 0:3 blieb es dann bis zum Ende des Mitteldrittels.<\/p>\n<p>An eine Wende im Schlussdrittel hatte von uns Eisb\u00e4ren-Fans keiner mehr so wirklich geglaubt, also machte man das Beste aus dem Spiel. Man feierte sich einfach selbst. Was willste auch machen, wenn die Jungs auf dem Eis keine wirkliche Gegenwehr mehr gezeigt haben. Immer wieder hatte F\u00e4rjestad provozieren wollen, nie gingen die Eisb\u00e4ren darauf ein. Es war kein Aufb\u00e4umen mehr zu sehen, es war kein Siegeswille zu sehen, von dem man vor dem Turnier so gro\u00df gesprochen hatte. Man schlitterte irgendwie nur noch lustlos \u00fcber das Eis und hoffte wahrscheinlich auf ein schnelles Ende.<br \/>\nDoch vorher mussten die Berliner Spieler noch das 0:4 \u00fcber sich ergehen lassen. Jack Connolly hatte in der 48. Spielminute eingenetzt. Uns war das l\u00e4ngst egal gewesen, sollten sie doch machen was sie wollten. Verlieren kann man immer mal ein Spiel, jedoch sollte man dann schon mit Anstand verlieren und Leistung zeigen, die hat mir jedoch sp\u00e4testens ab dem 0:1 bei sehr vielen Spielern gefehlt (u.a. Busch, Sharrow, Tallackson, Sparre, usw.).<br \/>\nBeim 0:4 blieb es am Ende und so feierte F\u00e4rjestads BK den verdienten und m\u00fchelosen Sieg gegen eine am Ende harmlose Eisb\u00e4ren-Mannschaft.<\/p>\n<p>Die Verantwortlichen der Eisb\u00e4ren Berlin sollten sich so langsam aber sicher mal so ihre Gedanken machen. Erstens \u00fcber den fehlenden Zuschauerzuspruch f\u00fcr das &#8222;Red Bulls Salute&#8220;, was sicherlich auch mit an der Leistung der Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf liegt. Zweitens \u00fcber die Leistung der eigenen Mannschaft, die es in dieser Saison einfach nicht schafft, mal mehrere Spiele hintereinander zu \u00fcberzeugen und mal endlich Konstanz rein bekommt. Da rennen sehr viele Spieler diese Saison ihre eigenen Leistung meilenweit hinterher. Lustlosigkeit kann man diesen Spieler definitiv vorwerfen. Das Management sollte sich \u00fcberlegen, ob es Sinn macht, mit dem vorhanden Kader den Rest der DEL-Saison anzugehen oder aber ob man nicht vielleicht doch noch einmal auf dem Transfermarkt nachlegen soll?<br \/>\nUnd auch wenn ich einer bin, der Trainer Jeff Tomlinson immer ein wenig in Schutz genommen hat. So langsam muss auch er sich fragen, ob er die Mannschaft \u00fcberhaupt noch erreicht. Lustlose Auftritte haben wir diese Saison nun schon \u00f6fters gesehen. Ein Trainer, der seine Mannschaft anscheinend nicht wach r\u00fctteln will, wenn es nicht l\u00e4uft, brauchen wir nicht. An allem ist &#8222;Tommer&#8220; sicherlich nicht schuld, denn letztlich sind es die Spieler, die auf dem Eis die Leistung bringen m\u00fcssen, sie aber nur selten bringen. Anderseits muss der Trainer auch mal dazwischen gehen, wenn ihm etwas nicht passt. Es scheint fast so, als ob es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis Jeff Tomlinson vor die T\u00fcr gesetzt wird. So schade es f\u00fcr ihn w\u00e4re, so besser w\u00e4re es wohl f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin und deren Saisonziele.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #19: Der Traum vom Gewinn der European Trophy in der eigenen Arena ist f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin bereits nach dem ersten Spiel beim &#8222;Red Bulls Salute&#8220; geplatzt. 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