{"id":3412,"date":"2013-11-14T21:05:49","date_gmt":"2013-11-14T20:05:49","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=3412"},"modified":"2013-11-14T21:05:49","modified_gmt":"2013-11-14T20:05:49","slug":"team-der-woche-augsburger-panther","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2013\/11\/14\/team-der-woche-augsburger-panther\/","title":{"rendered":"Team der Woche: Augsburger Panther"},"content":{"rendered":"<p align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span><a href=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/150px-AEV_Panther_svg.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-17 alignleft\" alt=\"150px-AEV_Panther_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/150px-AEV_Panther_svg.png\" width=\"150\" height=\"74\" \/><\/a>Als sie mit nur zwei Spielen die Adler Mannheim in den Vor-Playoffs aus der Saison warfen, traten bei so manchem Berliner Eishockey-Liebhaber die Schwei\u00dfperlen auf die Stirn. Mehr als solide, mit 25 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Hannover Scorpions, hatte man sich den 1. Platz der Vorrunde gesichert. Und jetzt kam im Viertelfinale ausgerechnet Augsburg! Nun erwartete keiner den erhofften Durchmarsch zum n\u00e4chsten Meistertitel. Man sollten Recht behalten, denn die Panther zeigten sich einmal mehr als gef\u00fcrchteter, unangenehmer Gegner:<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span>Spiel 1 konnten die Eisb\u00e4ren Berlin knapp mit 2:1 gewinnen, ehe die Bayern \u00fcberraschend ausglichen. Als die Panther die Eisb\u00e4ren dann ausw\u00e4rts mit 5:3 schlugen, stand Berlin vor dem Aus. In Spiel 4 gewannen die Eisb\u00e4ren mit 5:3 \u2013 Ausgleich. Doch welches Kunstst\u00fcck Augsburg dann vor mehr als 14.000 Zuschauern in der O2-World gelang, war f\u00fcr so manchen Eishockeyinteressierten unfa\u00dfbar. Mit 6:2 \u00fcberrollten sie die Berliner, den unumstrittenen Favoriten und Titelverteidiger der DEL und schaffte damit eine kleine Sensation und den gr\u00f6\u00dften Erfolg in der 132-j\u00e4hrigen Vereinsgeschichte.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span>Das 5. Spiel sollte alles entscheiden. Die Hausherren belagerten das Tor der Panther und Kapit\u00e4n Steve Walker konnte in der 9. Minute den ersten Treffer erzielen. Doch diese nutzten die sich bietenden Chancen. In \u00dcberzahl trafen Jeff Likens und Brett Engelhardt und als Tyler Beechey nach einem katastrophalen Fehlpass von Andy Roach auf 3:1 erh\u00f6hte, war der Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Im Mitteldrittel das gleiche Bild: Die Berliner schossen aus allen Rohren doch die Panther machten die Tore. Goalie Dennis Endras zeigte sich in bestechender Form, er hielt einfach alles! Nicht umsonst wurde er der wertvollste Spieler der WM 2010.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span>Erst in der 49. Minute konnte Richie Regehr mit einem Ehrentreffer verk\u00fcrzen \u2013 das letzte Tor der Berliner Saison 2009\/2010.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">I<span style=\"color: #000000\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\">m Halbfinale machten sie dann mit den Grizzly Adams Wolfsburg kurzen Prozess und scheiterten im Finale nur an den Hannover Scorpions.<\/span><\/span><\/p>\n<address><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;color: #ff0000\">Was f\u00fcr eine Saison \u2013 Vizemeister!<\/span><\/address>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span>Leider schafften es die Panther nicht, den Schwung der Playoffs in die n\u00e4chste Saison zu retten. Nur 20 Spiele konnten sie gewinnen und wurden abgeschlagen Letzter. Die folgenden 2 Jahre verliefen etwas besser, doch kam man nicht \u00fcber den 8 Platz hinaus.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span>Der sensationelle Finaleinzug der Panther \u00fcberraschte Experten, Konkurrenten und Fans. Der Klub mit dem kleinsten Etat ist der Gegenentwurf zu den modernen gro\u00dfen Klubs mit ihren High-tech-Arenen und das beste Beispiel daf\u00fcr, dass Erfolg nicht nur mit Geld m\u00f6glich ist. Mit einem Etat von ca. 3,8 Millionen Euro haben die Bayern heute nicht einmal halb so viel Geld wie Spitzenreiter EHC Red Bull M\u00fcnchen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span>Wegen der geringen Geh\u00e4lter fiel das Team damals auseinander. Gleich sieben Leistungstr\u00e4ger, darunter Play-off-Topscorer Tyler Beechey, Brett Engelhardt und Colin Murphy unterschrieben f\u00fcr \u201eviel mehr Geld\u201c bei anderen Vereinen. Ein Jahr sp\u00e4ter wechselten Darin Olver und Barry Tallackson nach Berlin. Und selbst Trainer Larry Mitchell wollte an die Spree, wollte dorthin, wo mehr Geld flie\u00dft, wo alles gr\u00f6\u00dfer und glamour\u00f6ser ist.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span>Die aktuelle DEL-Saison brachte zwar ein umgebautes Curt-Frenzel-Stadion, jedoch mit Glamour hat man in Augsburg noch immer nicht viel am Hut, hier mag man Eishockey einfach und handgemacht.<\/span><\/span><span style=\"font-size: 12px;line-height: 18px\">\u00a0Da nutzt auch ein gewonnener\u00a0Dolomitencups nichts.\u00a0<\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;font-size: 12px;line-height: 18px\">Nach einer herben Auftaktniederlage bei den Iserlohn Roosters konnten die Augsburger Panther beim ersten Heimspiel in der neuen, fast ausverkauften H\u00fctte die Straubing Tigers besiegen, wenige Tage sp\u00e4ter die Adler Mannheim.<\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span>Bis zum verflixten 11. Spieltag lief es bei den Panthern. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span>Ausgerechnet an dem Tag, als sich 500 Panther-Fans mit dem Sonderzug nach Schwenningen aufmachten, um ihr Team zu unterst\u00fctzen, handelten sie sich eine ihrer gr\u00f6\u00dften Pleiten ein. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span>Trotz lautstarker Anfeuerungen lagen die Panther nach dem ersten Drittel mit 0:2 zur\u00fcck. Zuversicht und Frust hielten sich noch die Waage. Im zweiten Abschnitt ert\u00f6nte die Torsirene weitere drei Mal \u2013 f\u00fcr Schwenningen. Am Ende werden es eine 0:8-Klatsche, gellende Pfiffe aus dem AEV-Block und Spieler ohne den Schneid, sich beim Anhang zu entschuldigen. Das Team hat an Vertrauen eingeb\u00fc\u00dft.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif\"><span>Dieser \u201eOdyssee des Grauens\u201c folgten weitere bittere Niederlagen gegen K\u00f6ln und Wolfsburg, aber auch gut gemachte Siege, wie gegen D\u00fcsseldorf und M\u00fcnchen. Nach 17 Spieltagen steht Augsburg auf einem soliden 8. Platz, vor der vermeintlichen \u201eGlamourtruppe\u201c aus Berlin.<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als sie mit nur zwei Spielen die Adler Mannheim in den Vor-Playoffs aus der Saison warfen, traten bei so manchem Berliner Eishockey-Liebhaber die Schwei\u00dfperlen auf die Stirn. Mehr als solide, mit 25 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Hannover Scorpions, hatte man sich den 1. Platz der Vorrunde gesichert. 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