{"id":3253,"date":"2013-10-26T00:17:20","date_gmt":"2013-10-25T22:17:20","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=3253"},"modified":"2013-10-26T22:06:42","modified_gmt":"2013-10-26T20:06:42","slug":"nach-02-rueckstand-eisbaeren-gewinnen-mit-63-t-j-mulock-gelingt-hattrick-starke-kaempferische-leistung-unserer-jungs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2013\/10\/26\/nach-02-rueckstand-eisbaeren-gewinnen-mit-63-t-j-mulock-gelingt-hattrick-starke-kaempferische-leistung-unserer-jungs\/","title":{"rendered":"Nach 0:2-R\u00fcckstand: Eisb\u00e4ren gewinnen mit 6:3 &#8211; T.J. Mulock gelingt Hattrick &#8211; Starke k\u00e4mpferische Leistung unserer Jungs"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2913\" alt=\"logo_WBN_1314\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #10:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" width=\"80\" height=\"91\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-286\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" width=\"75\" height=\"90\" \/><\/p>\n<p>Wow, was f\u00fcr ein Eishockey-Spiel in der Berliner O2 World. Vor allem, was f\u00fcr ein torreiches Spiel, war man ja in den letzten Wochen von unseren Jungs gar nicht mehr gew\u00f6hnt. Aber heute Abend scheint vielleicht der Knoten geplatzt zu sein. Mit 6:3 (1:2, 2:0, 3:1) haben die Eisb\u00e4ren Berlin am Freitagabend ihr Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt gewonnen. Nach nerv\u00f6sem Beginn fanden die Berliner ab dem zweiten Drittel immer besser ins Spiel und konnten sich am Ende dank einer starken k\u00e4mpferischen Leistung \u00fcber einen verdienten Heimsieg freuen. Durch diesen verbesserte man sich auf Platz Zehn in der Tabelle.<\/p>\n<p>Gute Nachrichten schon vor dem ersten Bully. Die beiden angeschlagenen Verteidiger Frank H\u00f6rdler und Shawn Lalonde waren rechtzeitig fit und konnten somit gegen Ingolstadt auflaufen. Dagegen fehlten weiterhin Matt Foy und Constantin Braun sowie Thomas Supis. Im Tor stand erneut Stammkeeper Rob Zepp.<\/p>\n<p>Von Beginn an war den Eisb\u00e4ren die Verunsicherung und die Nervosit\u00e4t anzumerken. Man sah, dass die aktuelle Situation mit dem vorletzten Tabellenplatz nicht spurlos an der Mannschaft vorbei ging. Sie wirkten verkrampft in ihren Aktionen, zeigten kaum Gegenwehr und machten es den G\u00e4sten aus Ingolstadt zu Beginn sehr einfach, ins eigene Drittel zu kommen. Kein Spieler, der mal den Zweikampf suchte. Kein Spieler, der mal den Puck f\u00fchrenden Spieler angriff. Keiner, der mal Verantwortung auf dem Eis \u00fcbernahm. Doch die Panther konnten die Verunsicherung der Hausherren zun\u00e4chst nicht ausnutzen.<br \/>\nEs dauerte bis zur 12. Spielminute, ehe den Mannen von Coach Niklas Sundblad die durchaus verdiente F\u00fchrung gelang. Zun\u00e4chst war es Ex-Eisb\u00e4r Alexander Oblinger, der Rob Zepp mit einem R\u00fcckhandschuss \u00fcberwinden konnte &#8211; 0:1.<br \/>\nNur zwei Minuten sp\u00e4ter klingelte es erneut im Tor von Rob Zepp. Die Panther in \u00dcberzahl, Thomas Greilinger mit einem Schlenzer in den linken Winkel und drin war der Puck &#8211; 0:2 (14.).<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren waren nach den beiden Gegentreffer nat\u00fcrlich noch mehr verunsichert. Sie brauchten ein wenig, um sich von diesem Doppelschlag zu erholen und fuhren die ersten zaghaften Angriffe. Und es sollte den Hausherren tats\u00e4chlich noch gelingen, einen Treffer im ersten Drittel zu erzielen. Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel schoss von der blauen Linie auf das Tor, T.J. Mulock hielt seine Kelle rein und drin war der Puck. Der 1:2-Anschlusstreffer 13 Sekunden vor der ersten Drittelpause. Ein ganz wichtiger Treffer f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, der ihnen Schwung gab f\u00fcr die n\u00e4chsten beiden Drittel.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3254\" alt=\"\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20131025_2119331-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20131025_2119331-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20131025_2119331-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Denn die Eisb\u00e4ren kamen wie verwandelt aus der Kabine. Auf einmal stand da eine Mannschaft auf dem Eis, die um jeden Zentimeter Eis, um jeden Puck k\u00e4mpfte, die den Zweikampf suchte und die Ingolstadt mit aggressiven Forechecking immer wieder unter Druck setzte und sie gekonnt beim Spielaufbau st\u00f6rte. Auf einmal gaben die Eisb\u00e4ren keinen Puck mehr verloren und griffen die Panther schon in deren Drittel an.<br \/>\nSchon nach 29 Sekunden im Mitteldrittel konnte man den 2:2-Ausgleich bejubeln. Jimmy Sharrow hatte den Puck zum Tor gebracht, ERCI-Goalie Timo Pielmeier konnte nur prallen lassen und Julian Talbot nutzte den Abpraller zum Ausgleich (21.).<br \/>\nUnd nun nahm die Partie richtig an Fahrt auf. Die Eisb\u00e4ren waren jetzt endlich drin in diesem Spiel und waren ein sehr ernst zunehmender Gegner f\u00fcr Ingolstadt. Da auch Ingolstadt so nach und nach wieder zur\u00fcck zu seinem Spiel fand, wurde es nun ein Spiel auf Augenh\u00f6he, welches jetzt rauf und runter ging. Beide Torh\u00fcter mussten immer wieder Sch\u00fcsse der beiden Mannschaften abwehren. Rob Zepp im Eisb\u00e4ren-Tor gelang dies auch das gesamte zweite Drittel \u00fcber. ERCI-Goalie Timo Pielmeier hingegen musste noch ein zweites Mal in diesem Drittel hinter sich greifen.<br \/>\nEs war eine Phase, in der die Hausherren nun die spielbestimmende Mannschaft waren und so dem F\u00fchrungstreffer n\u00e4her waren als der Gast aus Ingolstadt. T.J. Mulock sein Schuss ging noch an den Pfosten, aber 80 Sekunden sp\u00e4ter zappelte der Puck dann endlich im Geh\u00e4use von Timo Pielmeier. Florian Busch \u00fcberwand Pielmeier aus kurzer Distanz und brachte den EHC erstmals an diesem Abend in F\u00fchrung &#8211; 3:2 (31.).<br \/>\nDanach gab es noch Chancen auf beiden Seiten, doch weitere Treffer sollten keine fallen, weshalb es mit einer knappen 3:2-F\u00fchrung f\u00fcr die Eisb\u00e4ren in die zweite Drittelpause ging.<\/p>\n<p>Die Ansprache von ERCI-Coach Niklas Sundblad muss heftig gewesen sein, aber sie schien gewirkt zu haben. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-3255\" alt=\"20131025_212348[1]\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20131025_2123481-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20131025_2123481-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20131025_2123481-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Denn Ingolstadt kam richtig stark aus der Kabine und \u00fcbernahm sofort die Kontrolle \u00fcber das Spiel. Die Eisb\u00e4ren standen in dieser Phase nun stark unter Druck, Rob Zepp musste mehrmals retten. Aber in der 47. Spielminute musste sich auch &#8222;Zepper&#8220; geschlagen geben. Travis Turnbull \u00fcberwand den Berliner Goalie und traf zum Ausgleich &#8211; 3:3.<br \/>\nDas Spiel begann also nun wieder von vorne, beide hatten nun die M\u00f6glichkeit, den Sieg und damit die drei Punkte einzufahren. Und war es in den vergangenen Wochen so, dass die Eisb\u00e4ren nach Gegentreffern nahezu auseinander fielen und das Spiel abschenkten, so zeigten sie sich heute von einer ganz anderen Seite. Und zwar wieder von ihrer guten Seite.<br \/>\nDenn sie steckten den Ausgleich sehr gut weg und versuchten nun auch wieder Akzente in der Offensive zu setzen. Und so gelang es den Hausherren, nur zwei Minuten sp\u00e4ter erneut in F\u00fchrung zu gehen. Die Berliner waren in \u00dcberzahl, T.J. Mulock passte die Scheibe zu Andr\u00e9 Rankel und der Kapit\u00e4n haute die Scheibe im Slot stehend ins Tor zur erneuten F\u00fchrung &#8211; 4:3.<br \/>\nZweieinhalb Minuten sp\u00e4ter waren es wieder die selben Protagonisten, nur diesmal in umgekehrter Reihenfolge. Denn jetzt war es Andr\u00e9 Rankel, der T.J. Mulock im Slot bediente. Und der heute \u00fcberragende Mulock nahm den Puck direkt und versenkte ihn im Tor von Timo Pielmeier &#8211; 5:3 (51.). Sp\u00e4testens jetzt stand die Arena am Ostbahnhof Kopf. Die Erleichterung war nun auf den R\u00e4ngen zu sp\u00fcren. Und auch die Spieler waren m\u00e4chtig froh \u00fcber die Zwei-Tore-F\u00fchrung.<br \/>\nIngolstadt versuchte am Ende noch einmal alles, nahm kurz vor dem Ende des Spiels eine Auszeit und Goalie Timo Pielmeier vom Eis. Doch das nutzten die Berliner zur endg\u00fcltigen Entscheidung. T.J. Mulock versenkte den Puck 12 Sekunden vor der Schlusssirene im leeren Tor der G\u00e4ste und konnte sich \u00fcber seinen dritten Treffer an diesem Abend freuen &#8211; 6:3. Danach war die Partie vorbei und die Eisb\u00e4ren waren m\u00e4chtig erleichtert nach diesem Sieg. Sie konnten den Sieg nun mit den Fans feiern. Diese widerrum feierten ihre Mannschaft nach einer starken k\u00e4mpferischen Leistung.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fazit:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Die Mannschaft begann nerv\u00f6s, v\u00f6llig verunsichert, lag schnell mit 0:2 hinten. Man musste Schlimmes bef\u00fcrchten, ein Heim-Debakel oder \u00e4hnliches. Aber die Jungs zeigten Moral, zeigten endlich wieder ihren Kampfgeist und bissen sich in die Partie zur\u00fcck und drehten das Spiel am Ende noch um und holten so drei enorm wichtige Punkte. Zwar konnte man auch heute wieder nicht \u00fcber die gesamte Spielzeit \u00fcberzeugen, aber immerhin fing man diesmal schwach an und konnte sich am Ende deutlich steigern. In den letzten Wochen war es ja meist umgekehrt gewesen.<br \/>\nEine Reihe muss man heute aber besonders loben. T.J. Mulock, Andr\u00e9 Rankel und Julian Talbot spielten ab dem zweiten Drittel gro\u00df auf und wurden am Ende zum Ingolstadt-Schreck. Alle drei Spieler holten heute je vier Scorerpunkte. Mulock traf dreifach und bereitete einen weiteren Treffer vor, Rankel und Talbot trafen je einmal und bereiteten drei weitere Treffer vor.<br \/>\nUnd dann muss man auch die St\u00fcrmer heute insgesamt loben, denn alle sechs Treffer wurden von St\u00fcrmern erzielt. Die zuletzt so harmlose Offensive scheint den Schl\u00fcssel zur Gef\u00e4hrlichkeit wieder gefunden zu haben. Hoffen wir mal, dass sie ihre Gef\u00e4hrlichkeit nun beibehalten und am Sonntag nachlegen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Leistung vom Hauptschiedsrichter mit Note:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Hauptschiedsrichter waren Willi Schimm und Jens Steinecke. Beide zeigten eine souver\u00e4ne Leistung. Es gab nur Kleinigkeiten, die man h\u00e4tte anders entscheiden k\u00f6nnen. Aber insgesamt gesehen war es eine gute Leistung. <span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Note 2+.<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fanstimmung:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Man wollte, dass die Arena heute kocht. Und man hat es auch geschafft. Die Stimmung war richtig gut. Die Mannschaft wurde von der ersten Sekunde an angefeuert. Auch, als sie mit 0:2 hinten lag, hat man die Mannschaft weiter nach allen Kr\u00e4ften unterst\u00fctzt und so am Ende sicher auch einen kleinen Teil zum Sieg beigetragen. Wie f\u00fcr die Mannschaft auf dem Eis gilt auch f\u00fcr uns: Die Leistung m\u00fcssen wir beibehalten.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Besten drei Spieler des Spiels:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>1. T.J. Mulock (Eisb\u00e4ren Berlin\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>2. Andr\u00e9 Rankel (Eisb\u00e4ren Berlin\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>3. Julian Talbot (Eisb\u00e4ren Berlin\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Vorschau auf das n\u00e4chste Heimspiel mit Tipp von mir:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Am kommenden Sonntag findet bereits das n\u00e4chste Heimspiel unserer Jungs statt. Diesmal sind die Krefeld Pinguine zu Gast in der O2 World (14:30 Uhr). Die Seidenst\u00e4dter sorgen auch in dieser Saison wieder f\u00fcr Furore mit ihren starken Auftritten. Aktuell stehen die Pinguine auf dem dritten Platz. Das wird eine enorm schwere Aufgabe f\u00fcr unsere Mannschaft. Man muss da genauso spielen, wie heute in den letzten 40 Minuten. Dann ist auch ein Sieg gegen Krefeld m\u00f6glich. Hoffentlich sind dann mehr Zuschauer da, als heute. Denn heute waren es nur 11 200 Zuschauer. <span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Mein Tipp: 4:3 n.V. f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin.<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #10: Wow, was f\u00fcr ein Eishockey-Spiel in der Berliner O2 World. Vor allem, was f\u00fcr ein torreiches Spiel, war man ja in den letzten Wochen von unseren Jungs gar nicht mehr gew\u00f6hnt. Aber heute Abend scheint vielleicht der Knoten geplatzt zu sein. 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