{"id":3199,"date":"2013-10-20T20:55:48","date_gmt":"2013-10-20T18:55:48","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=3199"},"modified":"2013-10-20T20:55:48","modified_gmt":"2013-10-20T18:55:48","slug":"35-eisbaeren-verspielen-20-fuehrung-defensive-weiterhin-mit-schlimmen-fehlern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2013\/10\/20\/35-eisbaeren-verspielen-20-fuehrung-defensive-weiterhin-mit-schlimmen-fehlern\/","title":{"rendered":"3:5 &#8211; Eisb\u00e4ren verspielen 2:0-F\u00fchrung &#8211; Defensive weiterhin mit schlimmen Fehlern"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-21\" alt=\"rbs_neg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-150x150.jpg\" width=\"81\" height=\"81\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" width=\"72\" height=\"82\" \/>Die Hoffnung auf ein Sechs-Punkte-Wochenende nach dem 3:2-Heimsieg gegen die Hamburg Freezers war gro\u00df. Doch es wurde nichts mit dem zweiten Sechs-Punkte-Wochenende der Saison. Am Sonntagabend mussten sich die Eisb\u00e4ren Berlin mit 3:5 (2:2, 0:2, 1:1) beim EHC Red Bull M\u00fcnchen geschlagen geben. Dabei sah zu Beginn alles so gut aus, denn die Berliner f\u00fchrten relativ schnell mit 2:0. Doch danach stellte die Defensive den Spielbetrieb ein und M\u00fcnchen &#8222;bedankte&#8220; sich daf\u00fcr mit f\u00fcnf Toren. Durch die Niederlage rutschten die Eisb\u00e4ren auf den vorletzten Platz ab, sind nur aufgrund der besseren Tordifferenz vor der D\u00fcsseldorfer EG, die aber noch ein Spiel weniger absolviert hat. M\u00fcnchen verbesserte sich durch den verdienten Sieg auf Platz Sechs.<\/p>\n<p>Eisb\u00e4ren-Coach Jeff Tomlinson fehlten f\u00fcr die heutige Partie Frank H\u00f6rdler, Shawn Lalonde, Matt Foy und Constantin Braun. Thomas Supis wurde wegen Lalondes Ausfall von Kooperationspartner Dresden zur\u00fcck geholt und war somit heute mit von der Partie. Im Tor stand wieder einmal Rob Zepp.<\/p>\n<p>Die Eisb\u00e4ren, welche heute erstmals in dieser Saison in Pink aufliefen, begannen sehr gut. Sie zeigten ein gutes Forechecking, st\u00f6rten die Hausherren fr\u00fch im Spielaufbau. M\u00fcnchen hatte mit der aggressiven Spielweise der Eisb\u00e4ren gro\u00dfe Probleme zu Beginn. Ein Scheibenverlust der Hausherren in der Zone der Eisb\u00e4ren sorgte dann f\u00fcr die 1:0-F\u00fchrung der G\u00e4ste. Die Eisb\u00e4ren erk\u00e4mpften sich den Puck, Daniel Sparre brachte den Puck vor das Tor, wo Casey Borer lauerte und den Puck \u00fcber die Linie brachte (3.). Borer sein erstes Tor im Eisb\u00e4ren-Trikot.<br \/>\nUnd die Berliner konnten nachlegen. Es lief die siebte Minute und die Mannen von Jeff Tomlinson waren in \u00dcberzahl. Nach einer klasse Kombination kam der Puck zu Barry Tallackson, der aus dem Slot heraus das 2:0 erzielte.<!--more--><br \/>\nDoch diese F\u00fchrung schien den Eisb\u00e4ren nicht die n\u00f6tige Sicherheit zu geben. M\u00fcnchen wurde Mitte des ersten Drittels von Minute zu Minute st\u00e4rker. Die Hausherren spielten nun richtig stark auf und setzten die Eisb\u00e4ren richtig unter Druck. Toni Ritter traf in der zehnten Minute nur den Pfosten. Nur zwei Minuten sp\u00e4ter sollten sich die Bem\u00fchungen der Gastgeber aber auszahlen.<br \/>\nM\u00fcnchen erk\u00e4mpfte den Puck hinter dem Tor der Berliner, brachte die Scheibe vor das Tor zu Ryan Duncan, welcher v\u00f6llig freistehend im dritten Versuch Rob Zepp \u00fcberwinden konnte &#8211; 1:2 (12.). Da hatte die Zuordnung in der Berliner Defensive \u00fcberhaupt nicht gestimmt. Zwei Berliner k\u00fcmmerten sich hinter der Bande um zwei M\u00fcnchner, w\u00e4hrend Thomas Supis planlos \u00fcber das Eis irrte. Er hatte Ryan Duncan aus den Augen verloren.<br \/>\nEin weiterer Fehler der Eisb\u00e4ren-Defensive brachte M\u00fcnchen dann endg\u00fcltig zur\u00fcck ins Spiel. Die Berliner verloren die Scheibe hinter dem Tor, der Puck kam zu Jan Urbas, der v\u00f6llig freistehend vor Rob Zepp einnetzen konnte &#8211; 2:2 (16.).<br \/>\nIn den restlichen vier Minuten des ersten Drittels hatten die Hausherren weitere gute Torchancen, doch ein weiterer Treffer sollte M\u00fcnchen dann nicht mehr gelingen. Trotz dr\u00fcckender \u00dcberlegenheit in den letzten zehn Minuten konnte M\u00fcnchen nicht in F\u00fchrung gehen. Die Hausherren schossen im ersten Drittel satte 26-mal auf das Tor von Rob Zepp, w\u00e4hrend es die Berliner nur auf 13 Sch\u00fcsse brachten. Von daher war das Unentschieden f\u00fcr die Eisb\u00e4ren am Ende gl\u00fccklich.<\/p>\n<p>Im Mitteldrittel erwischten die Hauptst\u00e4dter erneut den besseren Start, nur konnten sie daraus keinen Nutzen ziehen. M\u00fcnchen fand dann aber relativ schnell wieder zur\u00fcck in die Partie und h\u00e4tte beinahe in der 23. Spielminute in F\u00fchrung gehen k\u00f6nnen. Alex Barta spielte den Puck zu Jan Urbas, dessen Schuss an die Latte ging. Erneut Gl\u00fcck f\u00fcr die Eisb\u00e4ren.<br \/>\nM\u00fcnchen machte nun wieder ordentlich Druck und dieser sollte sich auch auf dem Videow\u00fcrfel bemerkbar machen. M\u00fcnchen mit einer tollen Kombination in \u00dcberzahl, welche Ryan Duncan mit dem Treffer zum 3:2 abschloss (26.). M\u00fcnchen hatte das Spiel gedreht. Aber auch hier stimmte die Zuordnung in der Berliner Defensive wieder \u00fcberhaupt nicht. Duncan wurde erneut allein gelassen, er hatte jede Menge Zeit f\u00fcr seinen Torschuss.<br \/>\nNur zwei Minuten sp\u00e4ter konnte M\u00fcnchen sogar nachlegen. Erneut sah die Berliner Defensive \u00fcberhaupt nicht gut aus. Ryan Duncan entwischte auf der Seite, passte quer vor das Tor, wo Daniel Sparre den Puck \u00fcber die Linie schoss &#8211; 4:2 (28.).<br \/>\nM\u00fcnchen dominierte danach das Spielgeschehen, kam immer mal wieder vor das Tor von Rob Zepp. Die Eisb\u00e4ren fanden kaum noch den Weg zum Tor von Jochen Reimer. Zudem war das Spiel l\u00e4ngst nicht mehr so schnell und intensiv wie noch im ersten Drittel. M\u00fcnchen brachte die 4:2-F\u00fchrung in die zweite Drittelpause. Eisb\u00e4ren-Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel war bei der Schlussirene des zweiten Drittel schon gar nicht mehr auf dem Eis. Rankel, der schon w\u00e4hrend des ersten Drittels in die Kabine musste, ging im zweiten Drittel erneut in die Kabine und kam nicht mehr zur\u00fcck auf das Eis.<\/p>\n<p>In den ersten zehn Minuten des letzten Drittels beherrschte M\u00fcnchen weiterhin das Spiel, tat aber nicht mehr als n\u00f6tig. Von den Eisb\u00e4ren kam nicht viel Gegenwehr. Sie waren zwar bem\u00fcht, aber nicht zwingend genug in ihren Aktionen.<br \/>\nErst eine Strafe gegen Jan Urbas wegen unkorrektem K\u00f6rperangriffes und das darauf folgende Powerplay weckte die Eisb\u00e4ren noch einmal auf. Das Powerplay der Berliner sah schon einmal nicht schlecht aus, brachte aber keinen Erfolg. Erst als M\u00fcnchen wieder komplett war, zappelte der Puck im Tor von Jochen Reimer. T.J. Mulock hatte mit seinem Schuss von der blauen Linie Erfolg gehabt &#8211; 4:3 (52.).<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren waren fortan nun sehr druckvoll und setzten sich immer wieder im Dritter der Hausherren fest. Sie kamen auch zu Chancen, welche man aber nicht nutzen konnte.<br \/>\nEisb\u00e4ren-Coach Jeff Tomlinson riskierte zum Schluss alles, nahm 80 Sekunden vor dem Ende Goalie Rob Zepp vom Eis und nahm 65 Sekunden vor dem Ende noch einmal eine Auszeit. Doch es half alles nichts mehr. Als man in der neutralen Zone ein Bully gewann, gab es ein Missverst\u00e4ndnis zwischen zwei Berliner Spielern, der Puck kam zu Danny Bois, welcher anschlie\u00dfend keine Probleme hatte, den Puck im leeren Berliner Tor unterzubringen &#8211; 5:3 (60.). Der Treffer 26 Sekunden vor der Schlusssirene war nat\u00fcrlich die Entscheidung gewesen. W\u00e4hrend M\u00fcnchen den zweiten Sieg an diesem Wochenende feierte, verlie\u00dfen die Berliner sichtlich niedergeschlagen und frustriert das Eis des Olympia-Eisstadions. Daniel Wei\u00df zerlegte vor lauter Wut nach der Schlusssirene noch eine Getr\u00e4nkeflasche sowie seinen Schl\u00e4ger auf der Strafbank. Die Jungs waren sichtlich angefressen nach dem Spiel.<\/p>\n<p>Aber die Niederlage hatten sie sich selbst zuzuschreiben. Man hatte einen perfekten Start mit einer 2:0-F\u00fchrung und hatte das Spiel eigentlich im Griff. Wie man das Spiel dann ab Minute Zehn so aus der Hand geben kann, ist mir ein R\u00e4tsel. Die Defensive, die zu Beginn sehr gut stand, stellte den Spielbetrieb komplett ein und lud die Hausherren mit eklatanten Fehlern zu den Toren ein. Das Aufb\u00e4umen in den letzten zehn Minuten der Partie kam dann zu sp\u00e4t. Die Jungs scheinen es immer noch nicht kapiert zu haben, dass ein Spiel 60 Minuten dauert und man \u00fcber die gesamte Spielzeit seine Leistung durchziehen muss. Nur ein paar Minuten oder mal ein, zwei gute Drittel reichen in dieser ausgeglichenen Liga nicht aus, um ein Spiel zu gewinnen. Wenn man die Fehler, die man in letzter Zeit macht, nicht schleunigst abstellt und langsam mal anf\u00e4ngt, wieder \u00fcber 60 Minuten konzentriert seine Leistung zu bringen, sehe ich f\u00fcr die n\u00e4chsten Wochen schwarz. Denn dann werden wir weitere Niederlagen unserer Eisb\u00e4ren sehen und wahrscheinlich auch wieder die &#8222;Rote Laterne&#8220; in Berlin leuchten sehen. Und wenn ich ehrlich bin, h\u00e4tten sich das die Jungs dann auch redlich verdient.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Hoffnung auf ein Sechs-Punkte-Wochenende nach dem 3:2-Heimsieg gegen die Hamburg Freezers war gro\u00df. Doch es wurde nichts mit dem zweiten Sechs-Punkte-Wochenende der Saison. Am Sonntagabend mussten sich die Eisb\u00e4ren Berlin mit 3:5 (2:2, 0:2, 1:1) beim EHC Red Bull M\u00fcnchen geschlagen geben. 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