{"id":3057,"date":"2013-10-03T13:16:15","date_gmt":"2013-10-03T11:16:15","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=3057"},"modified":"2013-10-03T13:16:15","modified_gmt":"2013-10-03T11:16:15","slug":"morgen-in-schwenningen-spielfreudige-wild-wings-empfangen-harmlose-eisbaerchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2013\/10\/03\/morgen-in-schwenningen-spielfreudige-wild-wings-empfangen-harmlose-eisbaerchen\/","title":{"rendered":"Morgen in Schwenningen: Spielfreudige Wild Wings empfangen harmlose Eisb\u00e4rchen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" width=\"80\" height=\"91\" \/>Die Eisb\u00e4ren Berlin machen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) der Konkurrenz zur Zeit keine Angst. Gestern Abend kassierte man beim Tabellenletzten D\u00fcsseldorf eine <a title=\"Spielbericht: D\u00fcsseldorf vs. Eisb\u00e4ren\" href=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2013\/10\/02\/13-auch-tabellenschlusslicht-duesseldorf-besiegt-die-eisbaeren-5-pleite-in-folge\/\">1:3-Niederlage<\/a> und ging somit im f\u00fcnften Spiel nacheinander als Verlierer vom Eis. Selbst die DEG konnte also den DEL-Rekordmeister besiegen. Die Rheinl\u00e4nder gelten zusammen mit Schwenningen als krasser Au\u00dfenseiter in dieser Saison. Doch gegen die Berliner in der jetzigen Form w\u00fcrde wahrscheinlich auch jede DEL2-Mannschaft kaum Probleme haben. Die Mannschaft von Coach Jeff Tomlinson ist weit entfernt vom einst so gef\u00fcrchteten Offensiv-Eishockey. Viel mehr verkommen die Eisb\u00e4ren immer mehr zu Eisb\u00e4rchen, die relativ harmlos \u00fcber das Eis schleichen und dem Gegner artig die Punkte \u00fcberlassen.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Niederlagen in Folge bei einem Torverh\u00e4ltnis von 4:15. Da zeigt sich auch schon das gro\u00dfe Problem der Eisb\u00e4ren. Die einst so starke Offensive hat Ladehemmung. Den zehn Toren zum Auftakt der Saison folgten ganze vier Treffer in den letzten f\u00fcnf Spielen. Eindeutig zu wenig f\u00fcr eine Mannschaft mit den Anspr\u00fcchen der Eisb\u00e4ren. Zu selten konnte man in den letzten Spielen mal ordentlich Druck auf das Tor des Gegners aufbauen. Meistens waren die Sch\u00fcsse, die man auf das Tor des Gegners abgab, mehr als harmlos. Die Mannschaft spielt nicht als solche zusammen, viel zu oft versucht man es mit Einzelaktionen, die dann nat\u00fcrlich kl\u00e4glich scheitern. Im Powerplay passt man sich die Scheibe lustlos zu, kaum mal ein Spieler, der den Abschluss sucht. Und wenn man dann doch mal zum Schuss ansetzt, dann wirft sich ein gegnerischer Spieler in die Schussbahn. Da hatte man zuvor so oft freie Schussbahn gehabt, aber da passte man den Puck ja lieber zum Mitspieler, um die Verantwortung abzugeben.<\/p>\n<p>Das letzte Mal, dass die Eisb\u00e4ren f\u00fcnf Niederlagen am St\u00fcck kassierten, war in der Saison 2006\/2007. Es war die letzte Saison von Pierre Pag\u00e9 als Trainer in Berlin. Die Hauptrunde schloss man als Neunter ab, in den Pre-Play-Offs scheiterte man letztendlich in drei Spielen an den Frankfurt Lions. Droht nun wieder so eine Saison wie damals? Fakt ist, dass sich schleunigst etwas \u00e4ndern muss, sonst schlittern die Eisb\u00e4ren noch tiefer in die Krise hinein. Denn von einer Krise muss man angesichts von f\u00fcnf Niederlagen in Folge bei nur vier eigenen Treffern definitiv sprechen.<\/p>\n<p>Kaum ein Spieler zeigt derzeit seine wahre Leistung. In der Offensive \u00fcbertrumpfen sich Spieler wie Barry Tallackson, Darin Olver, T.J. Mulock oder Andr\u00e9 Rankel derzeit an Harmlosigkeit. Da ist es fast schon bezeichnend, dass die letzten beiden Treffer von einem Verteidiger erzielt wurden. Sowohl gegen K\u00f6ln als auch gestern in D\u00fcsseldorf traf jeweils Shawn Lalonde f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Die beiden anderen Treffer in dieser Niederlagenserie erzielten Julian Talbot (vs. Wolfsburg) und Daniel Wei\u00df (in N\u00fcrnberg).<\/p>\n<p>Wenn man sich aber ansieht, wie die Treffer teilweise zu Stande kamen, dann wird das Offensiv-Problem der Eisb\u00e4ren immer mehr sichtbar. Gegen Wolfsburg kam ein Puck zum Tor, Julian Talbot ber\u00fchrte irgendwie den Puck und von ihm ging der Puck letztendlich ins Tor. Gestern in D\u00fcsseldorf h\u00e4mmerte Shawn Lalonde einfach mal drauf, nach dem zuvor Barry Tallackson und Darin Olver an Bobby Goepfert scheiterten.<\/p>\n<p>Je mehr Niederlagen man jetzt kassiert, desto mehr schwindet das Selbstvertrauen der Spieler. Denn es ist klar, dass man die Pucks leichter im Tor unterbringen kann, wenn man erfolgreich ist als wenn man in einer Krise steckt. Da denkt man vor dem Tor einfach zu viel nach und vert\u00e4ndelt dann den Puck. Man muss nun schnell versuchen, die Fehler abzustellen und St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck wieder zur\u00fcck in die Erfolgsspur zu finden. Man muss in der Offensive wieder f\u00fcr mehr Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen, denn nur dann kann man die eigene Torblockade beendet werden.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es in der jetzigen Situation besser, die n\u00e4chsten drei Spiele ausw\u00e4rts zu bestreiten. Denn da ist der Druck nicht so hoch wie vor eigenem Publikum. Doch der Druck wird noch gr\u00f6\u00dfer werden, wenn man auch die folgenden Gastspiele in Schwenningen, Mannheim und Augsburg verlieren sollte. Und so, wie die Mannschaft von Jeff Tomlinson derzeit drauf ist, muss man leider mit weiteren Niederlagen rechnen.<\/p>\n<p>Morgen muss man bei DEL-R\u00fcckkehrer Schwenningen antreten. Vor der Saison h\u00e4tte man sicherlich gesagt, dass das eine leichte Aufgabe werden w\u00fcrde. Doch nun muss man sagen, dass es richtig schwer in der Helios-Arena wird. Denn nach drei Niederlagen zum Saisonauftakt konnten die Wild Wings nun viermal in Folge gewinnen und dabei zehn Punkte einfahren. Es fing an mit einem 4:3-Sieg n.P. in D\u00fcsseldorf, wo man allerdings einen 3:0-Vorsprung beinahe noch verspielt h\u00e4tte. Es folgte der Sensationssieg gegen Vizemeister K\u00f6ln (2:1) und ein 6:5 n.P. bei Geheimfavorit M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Schon diese drei Erfolge sorgten f\u00fcr Aufsehen, doch gestern Abend legten die Schwenninger Wild Wings noch einen drauf. Die Grizzly Adams Wolfsburg waren zu Gast in der Helios-Arena. Die Niedersachsen hatten zuvor noch in jedem Spiel gepunktet, was sich gestern aber \u00e4ndern sollte. Schwenningen schoss Wolfsburg mit 8:1 aus der Halle und sich warm f\u00fcr das n\u00e4chste Heimspiel gegen den Meister aus Berlin, der zur Zeit v\u00f6llig verunsichert ist. Es scheint also fast so, als ob Schwenningen morgen den n\u00e4chsten Sieg und damit auch die n\u00e4chste Sensation einfahren kann. Denn auch wie vor dem DEG-Spiel gilt: Die Chance war nie gr\u00f6\u00dfer als jetzt, einen Sieg gegen den DEL-Rekordmeister einzufahren. Auch wenn man vom Papier her sicherlich der klare Au\u00dfenseiter ist.<\/p>\n<p>Los geht es morgen Abend um 19:30 Uhr in der Helios-Arena. Hauptschiedsrichter sind die Herren Brill und Rohatsch. Gelingt Tabellenschlusslicht D\u00fcsseldorf morgen ein Heimsieg gegen den noch ungeschlagenen Tabellenf\u00fchrer N\u00fcrnberg und verlieren die Eisb\u00e4ren gleichzeitig ihr Spiel in Schwenningen, w\u00e4re die &#8222;Rote Laterne&#8220; mal wieder in Berlin \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin machen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) der Konkurrenz zur Zeit keine Angst. Gestern Abend kassierte man beim Tabellenletzten D\u00fcsseldorf eine 1:3-Niederlage und ging somit im f\u00fcnften Spiel nacheinander als Verlierer vom Eis. Selbst die DEG konnte also den DEL-Rekordmeister besiegen. 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