{"id":3026,"date":"2013-09-29T21:29:47","date_gmt":"2013-09-29T19:29:47","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=3026"},"modified":"2013-09-29T22:07:12","modified_gmt":"2013-09-29T20:07:12","slug":"13-gegen-koeln-harmlose-eisbaeren-verlieren-gegen-koeln-absturz-auf-platz-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2013\/09\/29\/13-gegen-koeln-harmlose-eisbaeren-verlieren-gegen-koeln-absturz-auf-platz-12\/","title":{"rendered":"1:3 gegen K\u00f6ln: Harmlose Eisb\u00e4ren verlieren gegen K\u00f6ln &#8211; Absturz auf Platz 12"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2913\" alt=\"logo_WBN_1314\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #7:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" width=\"70\" height=\"80\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-16\" alt=\"130px-Koelner-haie-logo_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/130px-Koelner-haie-logo_svg.png\" width=\"91\" height=\"81\" \/><\/p>\n<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben das zweite Null-Punkte-Wochenende in Folge hingelegt. Zwei Tage nach der 1:3-Heimniederlage gegen die Grizzly Adams Wolfsburg verlor der Deutsche Meister die Final-Neuauflage gegen die K\u00f6lner Haie verdient mit 1:3 (0:0, 1:2, 0:1). Erneut wirkten die Hausherren stark verunsichert, zeigten in den ersten beiden Drittel eine erschreckende Vorstellung und versuchten nur im letzten Drittel, etwas Eishockey zu spielen. Zu wenig in dieser so ausgeglichenen Liga. Da musst du \u00fcber die gesamte Spielzeit gutes Eishockey spielen, was Coach Jeff Tomlinson auch gefordert hat. Aber scheinbar sind seine Worte an den Spielern vorbei gegangen. K\u00f6ln musste sich nicht sonderlich anstrengen, um hier drei Punkte mitzunehmen. Zwei der drei Gegentreffer fielen nach individuellen Fehlern der Eisb\u00e4ren. Die als Spitzenpartie angedachte Partie wurde viel mehr zur Partie Not gegen Elend.<\/p>\n<p>Den Eisb\u00e4ren fehlten in der Partie gegen K\u00f6ln heute Matt Foy und Alex Trivellato. Mads Christensen kehrte dagegen in den Kader zur\u00fcck. Rob Zepp stand erneut im Tor.<\/p>\n<p>13 100 Zuschauer in der mal wieder nicht ausverkauften O2 World sahen ein erstes Drittel ohne wirkliche Highlights. Das Tempo war sehr gering, echte hochkar\u00e4tige Torchancen gab es kaum. Die Eisb\u00e4ren wirkten wie bereits am Freitag gegen Wolfsburg stark verunsichert. Es wollte so gut wie gar nichts gelingen. Viel zu oft versuchten es die Spieler aber auch mit Einzelaktionen statt mal den besser postierten Mitspieler zu suchen. Das Powerplay war heute ein Totalausfall, selbst eine f\u00fcnfmin\u00fctige \u00dcberzahl im ersten Drittel nach einer Spieldauer gegen John Tripp (Hoher Stock) blieb ungenutzt. Da erspielten sich die Eisb\u00e4ren aber auch nicht eine echte Torchance. Es war ern\u00fcchternd, was die Hausherren den eigenen Fans da boten.<br \/>\nK\u00f6ln stand in der Defensive sicher, wurde aber auch nicht wirklich gefordert. Nach vorne versuchte K\u00f6ln etwas mehr, war aber im Abschluss nicht entschlossen genug. So endete das erste Drittel torlos.<!--more--><\/p>\n<p>Im zweiten Drittel wirkten die Domst\u00e4dter von Beginn an wesentlich aktiver. Die Haie merkten, dass hier etwas gehen w\u00fcrde. So harmlos traten ihnen die Eisb\u00e4ren gegen\u00fcber. K\u00f6ln dr\u00fcckte im Mitteldrittel ordentlich aufs Tempo, womit die Eisb\u00e4ren immer wieder Probleme hatten. Dennoch dauerte es bis zur 30. Minute, ehe K\u00f6ln der erste Treffer gelang. Einen klasse Angriff \u00fcber Philip Gogulla und Andreas Falk schloss Verteidiger Torsten Ankert freistehend (!) vor dem halbleeren Tor ab &#8211; 0:1.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren versuchten es auch in diesem Drittel zu oft alleine. Man hatte nicht das Gef\u00fchl, dass da eine Mannschaft auf dem Eis stand. Jeder versuchte es lieber alleine. Das Eishockey ein Mannschaftssport ist, hatten die Mannen von Coach Jeff Tomlinson anscheinend vergessen.<br \/>\nSomit fiel es K\u00f6ln nicht schwer, hier das 2:0 nachzulegen. Die Eisb\u00e4ren mit einem katastrophalen Fehlpass, Chris Minard nutzte diesen eiskalt aus &#8211; 0:2 (39.). Die Haie waren gerade in \u00dcberzahl gewesen.<br \/>\nDoch die Eisb\u00e4ren fanden auf diesen zweiten Gegentreffer eine Antwort. Vier Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels gelang Shawn Lalonde der 1:2-Anschlusstreffer. Er schaffte es irgendwie, den Puck im Tor unterzubringen. Die Haie-Spieler protestierten jedoch heftig, weshalb die beiden Hauptschiedsrichter zum Videobeweis fuhren. Nach Ansicht des Videobeweises wurde der Treffer aber gegeben. Somit ging es beim Stand von 1:2 aus Sicht der Eisb\u00e4ren in die zweite Drittelpause.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Schlussdrittel hatten sich die Eisb\u00e4ren Berlin dann etwas vorgenommen. Das merkte man auch gleich zu Beginn. Die K\u00f6lner wurden sofort unter Druck gesetzt, man fuhr die Checks endlich einmal zu Ende. Man schaffte es, K\u00f6ln im eigenen Drittel festzusetzen, doch im Abschluss war man dann zu verspielt. Hier noch ein Kreisel, da noch ein Pass, statt einfach mal den Torschuss zu suchen. Wie hei\u00dft es doch in einem Sprichwort so sch\u00f6n: &#8222;Jede Scheibe zum Tor ist eine gute Scheibe&#8220;. Dieses Sprichwort schienen die Berliner nicht zu kennen, anders kann man sich dieses krampfhafte hin und her passen nicht erkl\u00e4ren. Es fehlte im Abschluss die letzte Entschlossenheit. Bis ins Drittel der K\u00f6lner sah das ja durchaus gut aus, aber danach fehlte eben der Mut, mal den Torschuss zu suchen. Es scheint fast so, als ob den Jungs das n\u00f6tige Selbstvertrauen abhanden gekommen ist. Die aktuelle Situation scheint eben nicht spurlos an der Mannschaft vorbei zu gehen.<br \/>\nCoach Jeff Tomlinson reagierte und nahm kurz vor Schluss Goalie Rob Zepp vom Eis. Doch da unterlief den Eisb\u00e4ren der n\u00e4chste Schnitzer, der zu einem Gegentor f\u00fchrte. An der eigenen blauen Linie verlor man die Scheibe an einen K\u00f6lner, was Chris Minard mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend bestrafte &#8211; 1:3 (59.).<br \/>\nDanach war die Partie vorbei und K\u00f6ln feierte den 3:1-Ausw\u00e4rtssieg, w\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren nach der vierten Niederlage in Folge vom Eis schlichen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fazit:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Was ist nur mit den Eisb\u00e4ren los? Zwei Drittel lang erschreckend schwach, im letzten Drittel wenigstens ein kleines Aufb\u00e4umen gezeigt. Doch die Leistung insgesamt bleibt einfach nur schwach. Im Spiel unterlaufen den Jungs einfach zu viele Fehler, die dann von den Gegnern eiskalt zu Toren ausgenutzt werden. Vor dem Tor \u00fcberbietet man sich derzeit an Harmlosigkeit. Nur 17 Sch\u00fcsse gab man heute auf das Tor von KEC-Goalie Danny Aus den Birken ab (K\u00f6ln: 34 Sch\u00fcssen). Wenn es hoch kommt, waren davon vielleicht vier, f\u00fcnf gef\u00e4hrliche Sch\u00fcsse bei gewesen. Mit der aktuellen Form hat man es gegen jede (!) Mannschaft in der DEL schwer. Wenn man nicht schleunigst die Fehler abstellt und im Angriff wieder zu alter Torgefahr zur\u00fcckfindet, k\u00f6nnte der nun folgende Ausw\u00e4rtstrip mit vier Spielen in der Ferne zum &#8222;Horror-Trip&#8220; werden.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Leistung vom Hauptschiedsrichter mit Note:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Hauptschiedsrichter waren die Herren Krawinkel und Piechaczek. Die Beiden hatten kaum Probleme mit der Spielleitung, entschieden alle strittigen Szenen komplett richtig. Eine sehr gute Leistung von den beiden Hauptschiedsrichtern. <span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Note 1.<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fanstimmung:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Die war heute wieder m\u00e4\u00dfig gewesen. Es wollte nicht so richtig Stimmung aufkommen. Erst im letzten Drittel, als die Jungs auf dem Eis auch etwas mehr Gegenwehr zeigten, wurde es etwas lauter in der sp\u00e4rlich gef\u00fcllten O2 World. Nicht nur die Mannschaft hat noch ordentlich Luft nach oben, auch wir Fans m\u00fcssen uns noch deutlich steigern.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Besten drei Spieler des Spiels:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>1. Chris Minard (K\u00f6lner Haie\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>2. Andreas Falk (K\u00f6lner Haie\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>3. Philip Gogulla (K\u00f6lner Haie\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Vorschau auf das n\u00e4chste Heimspiel mit Tipp von mir:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>In zwei Wochenen (13.10.2013) sind die Straubing Tigers zu Gast in der O2 World. Die Niederbayern sind ein sehr unbequemer Gegner, der es den Eisb\u00e4ren schwer machen wird. Wenn die Berliner bis dahin ihre Schw\u00e4chen abgestellt und zur\u00fcck in die Erfolgsspur gefunden haben, k\u00f6nnte es mit einem Sieg was werden. Sollte die sportliche Talfahrt aber weitergehen, d\u00fcrfte es die n\u00e4chste Niederlage auf eigenem Eis geben. <span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Mein Tipp: 2:4 <\/strong><\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #7: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben das zweite Null-Punkte-Wochenende in Folge hingelegt. Zwei Tage nach der 1:3-Heimniederlage gegen die Grizzly Adams Wolfsburg verlor der Deutsche Meister die Final-Neuauflage gegen die K\u00f6lner Haie verdient mit 1:3 (0:0, 1:2, 0:1). 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