{"id":3009,"date":"2013-09-27T23:42:34","date_gmt":"2013-09-27T21:42:34","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=3009"},"modified":"2013-09-27T23:45:10","modified_gmt":"2013-09-27T21:45:10","slug":"verunsicherte-berliner-verlieren-zum-dritten-mal-in-folge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2013\/09\/27\/verunsicherte-berliner-verlieren-zum-dritten-mal-in-folge\/","title":{"rendered":"1:3 &#8211; Verunsicherte Berliner verlieren zum dritten Mal in Folge"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2913\" alt=\"logo_WBN_1314\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1314-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #6:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" width=\"80\" height=\"91\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-10\" alt=\"125px-Grizzly-Adams-Wolfsburg-logo\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Grizzly-Adams-Wolfsburg-logo.jpg\" width=\"88\" height=\"88\" \/><\/p>\n<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin konnten ihre Negativserie in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) nicht beenden. Am Freitagabend verloren die Hauptst\u00e4dter ihr Heimspiel gegen die Grizzly Adams Wolfsburg mit 1:3 (0:0, 0:2, 1:1). 12 900 Zuschauer sahen eine \u00fcber weite Strecken des Spiels verunsicherte Berliner Mannschaft, der es an allem fehlte. Es war kaum ein Kampfgeist vorhanden, der Einsatz lie\u00df zu W\u00fcnschen \u00fcbrig, die Gegner wurden nicht richtig angegriffen, wenn doch, dann waren es mehr als harmlose Checks. Zu viele Fehler im Spielaufbau, in der Offensive bleibt man weiterhin harmlos. Nahezu in allen Belangen war es heute ein Totalausfall gewesen. Man muss da schon von einer erschreckenden Vorstellung sprechen. Wolfsburg war keinesfalls die deutlich bessere Mannschaft, aber die Niedersachsen mussten eben nicht viel tun, um hier relativ locker drei Punkte aus Berlin mitzunehmen.<\/p>\n<p>EHC-Coach Jeff Tomlinson standen heute erneut die beiden St\u00fcrmer Mads Christensen und Matt Foy verletzungsbedingt nicht zur Verf\u00fcgung. Zudem fehlte auch Thomas Supis, der f\u00fcr Kooperationspartner Dresden in der DEL2 spielte. Im Tor stand wie in den Spielen zuvor auch heute wieder Rob Zepp.<\/p>\n<p>Im ersten Drittel waren die G\u00e4ste aus Niedersachsen die leicht \u00fcberlegene Mannschaft. Zwar hatten beide Mannschaften Chancen gehabt, doch waren die Abschl\u00fcsse der Wolfsburger wesentlich gef\u00e4hrlicher. So h\u00e4tten die Mannen von Coach Pavel Gross in der 13. Spielminute in F\u00fchrung gehen k\u00f6nnen, doch Christoph H\u00f6henleitner brachte den Puck nicht im halbleeren Tor unter. Der Puck kam nur bis zur Torlinie, aber nicht \u00fcber diese hin\u00fcber.<br \/>\nIn der 17. Spielminute hatten die Eisb\u00e4ren ein \u00dcberzahlspiel, welches sehr harmlos war. Wolfsburgs Christoph H\u00f6henleitner machte sich in Unterzahl auf den Weg Richtung Rob Zepp und konnte von Florian Busch nur unsauber gestoppt werden. Die Folge war ein Penalty gewesen, den der gefoulte Spieler selber schoss, aber letztendlich scheiterte.<br \/>\nMehr passierte im Auftaktdrittel nicht und so ging es beim Stand von 0:0 in die Kabinen. Ein f\u00fcr die Eisb\u00e4ren gl\u00fcckliches Unentschieden.<!--more--><\/p>\n<p>Ins zweite Drittel starteten die Eisb\u00e4ren mit einem \u00dcberzahlspiel, welches aber erneut harmlos war. Die Wolfsburger st\u00f6rten die Eisb\u00e4ren mit ihrem aggressiven Forechecking derweil immer wieder beim Spielaufbau und brachten sie so aus der Ruhe. Die Folge waren mehrere Fehlp\u00e4sse im Spielaufbau der Hausherren.<br \/>\nDie Bem\u00fchungen der G\u00e4ste sollten sich irgendwann bezahlt machen. In der 25. Spielminute brachte Brett Palin den Puck zum Tor, Rob Zepp konnte diesen ersten Schuss noch abwehren. Palin schoss ein zweites Mal, der Puck ging an den linken Pfosten, von da an Zepps Schlittschuh und von dort aus letztendlich ins Tor &#8211; 0:1. So ungl\u00fccklich, wie dieser Treffer zu Stande kam, so verdient war er am Ende aber gewesen.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren waren von diesem R\u00fcckstand geschockt, mussten sich erst fangen. Aber dies geschah nicht rechtzeitig, denn nur 54 Sekunden nach dem 0:1 fiel das 0:2. Tyler Haskins konnte ungest\u00f6rt durch das Berliner Drittel fahren, fuhr hinter das Tor, passte zu Sebastian Furchner, welcher den Puck dann ins Tor einschieben konnte. Da sahen die Berliner ganz alt aus, machten es den Wolfsburger deutlich zu einfach.<br \/>\nEisb\u00e4ren-Coach Jeff Tomlinson reagierte, nahm nach diesem Gegentreffer eine Auszeit. Dieses Auszeit zeigte ein wenig Wirkung, denn die Eisb\u00e4ren waren nun etwas aktiver vorm dem Tor der Wolfsburger, dennoch fehlte im Abschluss das n\u00f6tige Gl\u00fcck. So ging zum Beispiel ein Schuss von Laurin Braun nur an die Latte.<br \/>\nDie Stimmung in der Arena am Ostbahnhof drohte zu kippen, als es<em><strong> &#8222;Aufwachen&#8220;<\/strong><\/em> und <em><strong>&#8222;Wir wollen die Eisb\u00e4rensehen&#8220;<\/strong><\/em> von den R\u00e4ngen donnerte. Ich hatte mehr das Gef\u00fchl, dass es die Mannschaft noch mehr verunsicherte als sie aufzuwecken.<br \/>\nJedenfalls passierte im Mitteldrittel nichts aufregendes mehr und somit ging es mit einer 2:0-F\u00fchrung f\u00fcr Wolfsburg in die zweite Drittelpause.<\/p>\n<p>Wer nun dachte, Coach Jeff Tomlinson h\u00e4tte seinen Jungs einen Matchplan mit auf den Weg gegeben, der sah sich get\u00e4uscht. Vielleicht gab &#8222;Tommer&#8220; seinen Jungs ja auch etwas mit auf den Weg ins Schlussdrittel, nur zu sehen war davon rein gar nichts. Wolfsburgs aggressives Forechecking bereitete den Eisb\u00e4ren immer wieder Probleme. Die Defensive der Niedersachsen lie\u00df zudem die St\u00fcrmer der Eisb\u00e4ren nahezu verzweifeln.<br \/>\nWie aus dem Nichts fiel dann sechs Minuten vor der Schlusssirene tats\u00e4chlich der erste Treffer der Eisb\u00e4ren. T.J. Mulock brachte den Puck scharf vor das Tor, traf dabei wohl Julian Talbot, von dem der Puck am Ende irgendwie den Weg ins Tor fand. Es dauerte einen kurzen Moment, bis alle Anwesenden das realisiert hatten. Die beiden Hauptschiedsrichter zeigten zun\u00e4chst auf Tor, fuhren aber nach heftigen Protesten der Wolfsburger &#8211; allen voran Torh\u00fcter Sebastian Vogl und Coach Pavel Gross &#8211; zum Videobeweis. Dort wurde aber nur ihr erster Eindruck best\u00e4tigt und sie entschieden auf Tor &#8211; 1:2 (54.).<br \/>\nEs keimte also noch einmal Hoffnung in der O2 World auf, welche die G\u00e4ste aber relativ schnell wieder zu Nichte machten. Viereinhalb Minuten vor dem Ende waren die Wolfsburger mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Das Powerplay spielten sie sehr stark und Sebastian Furchner schloss einen klasse Spielzug mit dem Treffer zum 1:3 ab (56.).<br \/>\nJeff Tomlinson nahm zwar Goalie Rob Zepp am Ende noch einmal vom Eis, doch es brachte den Eisb\u00e4ren nichts mehr. Wolfsburg spielte das sehr souver\u00e4n zu Ende und nahm vollkommen verdient drei Punkte aus der Hauptstadt mit nach Niedersachsen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fazit:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Eigentlich habe ich schon alles erw\u00e4hnt, was heute schief lief. Erg\u00e4nzen sollte man hier vielleicht noch die v\u00f6llig unn\u00f6tigen Strafzeiten, die man teilweise nahm. Da machte sich dann schon irgendiwe Frust \u00fcber die derzeitige Situation breit. Die Jungs m\u00fcssen schleunigst die Kurve bekommen, sonst drohen unruhige Wochen in der Hauptstadt. So mancher Spieler sollte mal seine eigene Leistung \u00fcberdenken. Mann kann derzeit nur von Gl\u00fcck reden, das Goalie Rob Zepp in Top-Form ist, sonst w\u00e4ren die letzten drei Niederlagen wohl deutlich h\u00f6her ausgefallen.<br \/>\nUnd die Offensive muss ihre Gefahr vor dem Tor wieder finden. Nur zwei Tore in den letzten drei Spielen sind f\u00fcr eine Mannschaft wie die Eisb\u00e4ren deutlich zu schwach.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Leistung vom Hauptschiedsrichter mit Note:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Hauptschiedsrichter waren die Herren Schukies und Klau. Beide zeigten eine durchsnittliche Leistung. Manche Entscheidungen auf beiden Seiten waren \u00e4u\u00dferst merkw\u00fcrdig. Die Beiden lie\u00dfen teilweise eine klare Linie vermissen, was es den Spielern schwer machte, sich auf sie einzustellen. <span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Note: 3-.<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fanstimmung:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Naja, die glich heute dem Spiel der Eisb\u00e4ren. Teilweise konnte man auch da von Arbeitsverweigerung sprechen. Ob es nun der Mannschaft hilft, wenn man sich auf den R\u00e4ngen selbst feiert (Fanatics), sei jetzt mal dahin gestellt. Man kann nur hoffen, dass am Sonntag gegen K\u00f6ln die gesamte Arena wie der siebte Mann hinter den Eisb\u00e4ren steht und sie nach allen Kr\u00e4ften anfeuert. Die Mannschaft braucht uns jetzt mehr denn je. Lassen wir diese ganzen, teilweise schwachsinnigen, Eigenkompositionen (Fanatics) weg und besinnen uns wieder darauf, die Mannschaft voll und ganz zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #000080;\">Besten drei Spieler des Spiels:<\/span><br \/>\n<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>1. Sebastian Furchner (Grizzly Adams Wolfsburg\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>2. Norm Milley (Grizzly Adams Wolfsburg\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>3. Gerrit Fauser (Grizzly Adams Wolfsburg\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Vorschau auf das n\u00e4chste Heimspiel mit Tipp von mir:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Am kommenden Sonntag kommt es zur Final-Neuauflage gegen die K\u00f6lner Haie. Da erwartet die Eisb\u00e4ren Berlin eine sehr schwere Partie. Angesichts der aktuellen Form d\u00fcrfte es f\u00fcr die Berliner richtig schwer werden, K\u00f6ln kommt n\u00e4mlich mit jeder Menge Wut im Bauch in die Hauptstadt und wird sich f\u00fcr die Finalniederlage revanchieren wollen. <span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Mein Tipp: 2:5<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #6: Die Eisb\u00e4ren Berlin konnten ihre Negativserie in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) nicht beenden. 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