{"id":2988,"date":"2013-09-23T20:26:51","date_gmt":"2013-09-23T18:26:51","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=2988"},"modified":"2013-09-23T20:26:51","modified_gmt":"2013-09-23T18:26:51","slug":"leistungsbericht-der-eisbaeren-berlin-vom-zweiten-del-wochenende-der-neuen-saison","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2013\/09\/23\/leistungsbericht-der-eisbaeren-berlin-vom-zweiten-del-wochenende-der-neuen-saison\/","title":{"rendered":"Leistungsbericht der Eisb\u00e4ren Berlin vom zweiten DEL-Wochenende der neuen Saison"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" width=\"70\" height=\"80\" \/>Das zweite Wochenende in der neuen Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) liegt hinter uns. Und es verlief f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin anders als das vergangene. Denn zum Saisonauftakt gewann man beide Spiele, auch wenn da die Leistung nicht immer stimmte. An diesem Wochenende stimmte die Leistung erneut nicht. Und diesmal waren auch die Ergebnisse aus Sicht der Berliner nicht so gut. Am Freitag verlor man mit 0:2 bei den Krefeld Pinguinen und am Sonntag mit 1:4 bei den Thomas Sabo Ice Tigers.<\/p>\n<p>Konnte man am ersten Saison-Wochenende noch mit der Offensive zufrieden sein, so ist diese diesmal als der gro\u00dfe Schwachpunkt anzusehen. Nur ein Tor in 120 Minuten. 58 Sch\u00fcsse gaben die Hauptst\u00e4dter in den beiden Spielen zusammen ab. Krefelds Tomas Duba konnte man gar nicht bezwingen, N\u00fcrnbergs Tyler Weiman immerhin einmal. Allerdings war der Treffer von Daniel Wei\u00df in N\u00fcrnberg nicht wirklich heraus gespielt. Der Treffer resultierte aus einem Solo des ehemaligen N\u00fcrnberger St\u00fcrmers.<\/p>\n<p>Woran lag es, dass die Eisb\u00e4ren am zur\u00fcckliegenden Wochenende nur einmal jubeln konnten? Am ersten Saison-Wochenende waren es immerhin satte zehn Tore gewesen, die man erzielen konnte. Die Eisb\u00e4ren versuchten zwar, sich Chancen herauszuspielen, aber im Abschluss fehlte ihnen das n\u00f6tige Gl\u00fcck. In Krefeld z.B. lieferte man sich eigentlich ein Duell auf Augenh\u00f6he mit den Pinguinen. Allerdings waren die Angriffe der Seidenst\u00e4dter wesentlich zielstrebiger und sorgten f\u00fcr deutlich mehr Gefahr.<\/p>\n<p>F\u00fcr EHC-Coach Jeff Tomlinson fehlte seinen Jungs in Krefeld die n\u00f6tige Konzentration \u00fcber die gesamte Spielzeit. Diese forderte er danach f\u00fcr das Spiel in N\u00fcrnberg. Genauso wie Vollgas, welches seine Mannschaft im ersten Spiel des Wochenendes auch meistens vermissen lie\u00df.<\/p>\n<p>Auch wenn die Angriffe der Krefelder und N\u00fcrnberger f\u00fcr deutlich mehr Gefahr sorgten, die Gegentreffer fielen eher nach individuellen Fehlern der Berliner. So z.B. das 0:2 am Freitag im K\u00f6nigPalast. Die Eisb\u00e4ren bekamen die Scheibe nicht entscheidend heraus, Krefeld erk\u00e4mpfte sich mit starkem Forechecking die Scheibe und konnte dann den Puck im Tor versenken und somit das Topspiel letztendlich f\u00fcr sich entscheiden.<br \/>\nIn N\u00fcrnberg lag es vor allem an der Konzentration, dass man gleich zwei Gegentreffer kassierte. Das Spiel war gerade einmal zehn Sekunden als, als Steven Reinprecht die Unordnung in der Eisb\u00e4ren-Defensive zum 1:0 ausnutzte. Im Schlussdrittel dauerte es auch nur 21 Sekunden, ehe James Pollock das 2:1 erzielen konnte. In dieser ausgeglichenen Liga muss man von Beginn an konzentriert sein, sonst kassiert man ganz schnell ein Gegentor. So wie es am Sonntag in N\u00fcrnberg eben gleich zweimal der Fall war.<br \/>\nUnd auch am Sonntag f\u00fchrte ein individueller Fehler zu einem weiteren Gegentor. Die Eisb\u00e4ren konnten den Puck nicht aus der eigenen Zone bringen, obwohl die Zeit daf\u00fcr da war. So gelang es Steven Reinprecht an den Puck zu kommen und den Puck im Tor zu versenken.<\/p>\n<p>Es waren an diesem Wochenende also Gegentreffer, die man h\u00e4tte durchaus vermeiden k\u00f6nnen. Doch da fehlte den Berlinern eben die n\u00f6tige Konzentration f\u00fcr die jeweilige Szene. Es sind Sachen, an denen man arbeiten kann und muss. Man kann davon ausgehen, dass Trainer Jeff Tomlinson in dieser Trainingswoche das Hauptaugenmerk auf die Fehler vom Wochenende legen und versuchen wird, diese abzustellen. Denn am Wochenende stehen gleich zwei schwere Heimspiele an. Am Freitag sind die Grizzly Adams Wolfsburg zu Gast in der O2 World, am Sonntag kommt es dann zur Final-Neuauflage gegen die K\u00f6lner Haie.<\/p>\n<p>Zwei Spiele, in denen die Eisb\u00e4ren wieder zur\u00fcck in die Erfolgsspur finden m\u00fcssen. Denn sonst k\u00f6nnte es ungem\u00fctlich werden. Jedenfalls, wenn man nach der Berliner Presse geht, die bereits jetzt nach vier Spieltagen mit zwei Siegen und zwei Niederlagen von einer bevorstehenden Krise spricht.<br \/>\nDas Wort &#8222;Krise&#8220; nehmen wir nicht in den Mund. Erstens ist es noch viel zu fr\u00fch in der Saison und zweitens waren es Niederlagen, die eben aus individuellen Fehlern entstanden sind. Es waren keine Spiele, in denen man deutlich unterlegen war und abgeschossen wurde. Es waren Fehler, an denen man arbeiten kann und wird.<br \/>\nAm Wochenende werden wir wieder eine Mannschaft sehen, die \u00fcber die gesamte Spielzeit konzentriert zu Werke geht und auch vorne wieder f\u00fcr mehr Gefahr sorgen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das zweite Wochenende in der neuen Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) liegt hinter uns. Und es verlief f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin anders als das vergangene. Denn zum Saisonauftakt gewann man beide Spiele, auch wenn da die Leistung nicht immer stimmte. An diesem Wochenende stimmte die Leistung erneut nicht. 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