{"id":2802,"date":"2013-09-01T21:54:26","date_gmt":"2013-09-01T19:54:26","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=2802"},"modified":"2013-09-01T21:56:07","modified_gmt":"2013-09-01T19:56:07","slug":"54-barry-tallackson-verwandelt-den-welli-in-ein-tollhaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2013\/09\/01\/54-barry-tallackson-verwandelt-den-welli-in-ein-tollhaus\/","title":{"rendered":"5:4: Barry Tallackson verwandelt den &#8222;Welli&#8220; in ein Tollhaus"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>European Trophy 2013:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong><span style=\"color: #000080;\">Eisb\u00e4ren Berlin vs. EC Red Bull Salzburg 5:4 (0:1, 2:2, 3:1) Wellblechpalast: 3700 Zuschauer<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>WalkersB\u00e4renNews 2013\/2014 &#8211; #3:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" width=\"72\" height=\"82\" \/><\/p>\n<p>Was war das f\u00fcr ein Eishockeyspiel: Vor 3700 Zuschauern im Wellblechpalast setzten sich die Eisb\u00e4ren Berlin mit 5:4 (0:1, 2:2, 3:1) gegen den EC Red Bull Salzburg durch. Bei der R\u00fcckkehr von Ex-Eisb\u00e4ren-Coach Don Jackson ging es ordentlich zur Sache. Die Zuschauer sahen eine sehr rasante und vor allem sehr ruppige Partie. Diese Partie hat auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht. Zum Gl\u00fcck ist ja bald DEL-Saisonstart.<\/p>\n<p>Der Eishockey-Sonntag begann f\u00fcr rund 100 Eisb\u00e4ren-Fans bereits um 13:00 Uhr an den Fanb\u00f6gen der O2 World. Von dort aus machte sich die Fanszene mit Fahrr\u00e4dern auf den Weg zum &#8222;Welli&#8220;. Die &#8222;Le Tour de Welli&#8220; war eine sehr lustige Aktion und f\u00fcr jeden auch locker durchzustehen. Denn das Tempo war sehr, sehr gering. Um kurz nach halb Zwei war die Fanszene am Ziel angekommen. Und das alles ohne Doping \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Kommen wir aber wieder zur\u00fcck zum Spiel, welches heute jede Menge Action bot. Die G\u00e4ste aus Salzburg<\/p>\n<div id=\"attachment_2803\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2803\" class=\"size-medium wp-image-2803\" alt=\"M\u00e4chtig was los gewesen vor dem Salzburger Tor. (Foto: eisbaerlin.de)\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20130901_1658481-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20130901_1658481-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20130901_1658481-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-2803\" class=\"wp-caption-text\">M\u00e4chtig was los gewesen vor dem Salzburger Tor. (Foto: eisbaerlin.de)<\/p><\/div>\n<p>begannen sehr stark. Die Mannen von Don Jackson spielten ein starkes Forechecking, setzten die Berliner sofort in deren Drittel unter Druck. Die Eisb\u00e4ren kamen kaum zum Spielaufbau, so dr\u00fcckend war das Forechecking der Salzburger gewesen. Die Hausherren kamen damit zum Anfang \u00fcberhaupt nicht klar und konnten auch nicht darauf reagieren.<br \/>\nDie Spielweise der Salzburger sollte sich auch bezahlt machen. In der achten Minute gelang Mitch Wahl der verdiente F\u00fchrungstreffer &#8211; 0:1.<br \/>\nIn den letzten zehn Minuten wurde es auf dem Eis richtig ruppig. Beide Mannschaften gerieten immer wieder hart aneinander. Die beiden Hauptschiedsrichter Carsten Lenhart und Georg Jablukov hatte jede Menge zu tun und lagen bei ihren Entscheidungen nicht immer richtig. Aus den vielen \u00dcberzahlgelegenheiten konnten beide Mannschaften jedoch nichts machen. Chancen erspielten sich beide aber dabei sehr viele.<br \/>\nUnd beinahe w\u00e4re T.J. Mulock sogar der Ausgleich gelungen, doch Salzburgs Goalie Gracner verhinderte diesen in der 16. Minute mit einem Riesensave. Mulock hatte das halbleere Tor vor sich, doch Gracner parierte den Schuss mit einem &#8222;Spagatsave&#8220;.<br \/>\nBeim 0:1 blieb es dann bis zur ersten Drittelpause.<!--more--><\/p>\n<div id=\"attachment_2804\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2804\" class=\"size-medium wp-image-2804\" alt=\"Matt Foy setzt zum Check an (Foto: eisbaerlin.de)\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20130901_1752091-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20130901_1752091-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20130901_1752091-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-2804\" class=\"wp-caption-text\">Matt Foy setzt zum Check an (Foto: eisbaerlin.de)<\/p><\/div>\n<p>Das zweite Drittel begannen die Eisb\u00e4ren in \u00dcberzahl, doch nutzen konnten sie diesen Vorteil nicht. Danach ging es etwas ruhiger zu auf dem Eis. Das sollte sich aber in der 26. Minute \u00e4ndern. Nach einem Check gegen Eisb\u00e4ren-Youngster Vladislav Filin kam es zu einer Schl\u00e4gerei zwischen mehreren Spielern. Als sich alles beruhigt hatte, schickten die beiden Hauptschiedsrichter jeweils drei Spieler auf die Strafbank. Die Strafb\u00e4nke sollten sich in der Folgezeit immer wieder f\u00fcllen. Denn mittlerweile ging es nicht nur ruppig sondern auch teilweise sehr giftig zur Sache.<br \/>\nNur zwei Minuten nach der Schl\u00e4gerei gab es den n\u00e4chsten Aufreger Mitch Wahl foulte Eisb\u00e4ren-Kapit\u00e4n sehr unsauber mit dem Stock und kassierte daf\u00fcr folgerichtig eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Dass daraus resultierende Powerplay konnten die Berliner nutzen. Jimmy Sharrow brachte den Puck von der blauen Linie Richtung Tor, Darin Olver f\u00e4lschte den Schuss unhaltbar ab und somit stand es 1:1 (28.).<br \/>\nIn der Folgezeit h\u00e4uften sich weiterhin die Strafen auf beiden Seiten. Und die \u00dcberzahlspiele konnten beide Mannschaften auch nutzen. Zun\u00e4chst zog Salzburg durch zwei Treffer bei doppelter \u00dcberzahl auf 1:3 davon &#8211; Manuel Latusa (33.\/1:2) und Garrett Roe (37.\/1:3.).<br \/>\nDoch die Eisb\u00e4ren fanden darauf eine Antwort. Laurin Braun konnte 31 Sekunden vor der zweiten Drittelpause auf 2:3 verk\u00fcrzen. Danach war diese sehr hitzige Drittel vor\u00fcber und beide Mannschaften konnten die Gem\u00fcter in der Drittelpause erst einmal abk\u00fchlen. Auch die Fans konnten sich erst einmal erholen von diesem mitrei\u00dfenden Drittel.<\/p>\n<p>Doch nach der Pause ging das Spektakel weiter. Vier Minuten waren im Schlussdrittel gespielt, als T.J. Mulock<\/p>\n<div id=\"attachment_2805\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2805\" class=\"size-medium wp-image-2805\" alt=\"Eisb\u00e4ren-Torjubel (Foto: eisbaerlin.de)\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20130901_1823581-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20130901_1823581-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20130901_1823581-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-2805\" class=\"wp-caption-text\">Eisb\u00e4ren-Torjubel (Foto: eisbaerlin.de)<\/p><\/div>\n<p>das 3:3 erzielte (44.). Nur eineinhalb Minuten sp\u00e4ter stand der &#8222;Welli&#8220; endg\u00fcltig Kopf. Laurin Braun hatte mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend die Eisb\u00e4ren erstmals in F\u00fchrung geschossen &#8211; 4:3 (46.).<br \/>\nDoch Salzburg gab nicht auf und schlug zwei Minuten sp\u00e4ter zur\u00fcck. Daniel Welser \u00fcberwand Rob Zepp zum 4:4 (48.).<br \/>\nDanach wog das Spiel hin und her, beide Mannschaften hatten immer wieder gute Torchancen gehabt, doch der Puck wollte zun\u00e4chst nicht ins Tor gehen.<br \/>\nAls sich alle schon auf die Verl\u00e4ngerung eingestellt hatten, kam der gro\u00dfe Auftritt von Barry Tallackson. Er lief alleine auf Salzburgs Goalie Gracner zu und lie\u00df diesem keine Chance. Der 5:4-F\u00fchrungstreffer 19 Sekunden vor dem Ende des Spiels. Der &#8222;Welli&#8220; stand Kopf. Die Stimmung war nun fast so, wie 2005 bei der ersten DEL-Meisterschaft der Eisb\u00e4ren. Absolutes G\u00e4nsehautfeeling dank Barry Tallackson.<br \/>\nSalzburgs Coach Don Jackson nahm danach zwar seinen Goalie vom Eis, doch zum erneuten Ausgleich sollte es nicht mehr reichen. Die Eisb\u00e4ren setzten sich am Ende knapp mit 5:4 durch.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend nach dem Spiel die besten drei Spieler ausgezeichnet wurden, war Don Jackson auf die Eisb\u00e4ren-Bank gegangen, um seine ehemaligen Kollegen zu umarmen. Eine sehr sch\u00f6ne Szene. Als bester Spieler wurde \u00fcbrigens Barry Tallackson von den Eisb\u00e4ren Berlin gew\u00e4hlt. Zweitbester Spieler wurde Eisb\u00e4r Laurin Braun und drittbester Spieler Daniel Welser von Salzburg.<\/p>\n<p>Danach wurde der erfolgreichste Coach der Eisb\u00e4ren-Vereinsgeschichte geb\u00fchrend verabschiedet. Don Jackson bekam seinen verdienten Applaus von den Fans und eine Collage von den Eisb\u00e4ren Berlin. Ein letztes Mal machte er die &#8222;La Ola Welle&#8220; mit der Fankurve der Eisb\u00e4ren. Danke f\u00fcr Alles, Don Jackson!!!<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fazit:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Salzburg war am Anfang die klar bessere Mannschaft, Die Eisb\u00e4ren fanden erst Mitte des ersten Drittels ins Spiel. Danach lieferten sich beide ein Duell auf Augenh\u00f6he. Es war eine Partie mit sehr hohem Tempo. Beide h\u00e4tten das Spiel gewinnen k\u00f6nnen. Am Ende hatten die Eisb\u00e4ren das bessere Ende auf ihrer Seite.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Leistung der beiden Hauptschiedsrichter mit Note:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Hauptschiedsrichter waren die Herren Lenhart und Jablukov. Beide hatten jede Menge zu tun und gaben nicht immer eine gute Figur ab. Mal pfiffen sie sehr kleinlich, mal sehr gro\u00dfz\u00fcgig. Sie lie\u00dfen eine klare Linie vermissen und lagen nicht immer richtig bei ihren Entscheidungen. Ein sehr ungl\u00fccklicher Auftritt der beiden DEL-Referees. <em><strong>Note 4-.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fanstimmung:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Die war heute richtig sensationell gewesen. Man war wieder erinnert an die alten Zeiten, als im &#8222;Welli&#8220; st\u00e4ndig so eine Stimmung herrschte. Da bekam so mancher Fan G\u00e4nsehaut bei der Stimmung heute. Und es kommt die Frage auf, warum man nicht \u00f6fters Spiele im Welli absolvieren kann. Genau da, wo Eishockey am meisten Spa\u00df macht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>European Trophy 2013: Eisb\u00e4ren Berlin vs. EC Red Bull Salzburg 5:4 (0:1, 2:2, 3:1) Wellblechpalast: 3700 Zuschauer WalkersB\u00e4renNews 2013\/2014 &#8211; #3: Was war das f\u00fcr ein Eishockeyspiel: Vor 3700 Zuschauern im Wellblechpalast setzten sich die Eisb\u00e4ren Berlin mit 5:4 (0:1, 2:2, 3:1) gegen den EC Red Bull Salzburg durch. 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