{"id":2662,"date":"2013-05-19T23:11:00","date_gmt":"2013-05-19T21:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=2662"},"modified":"2013-05-19T23:23:46","modified_gmt":"2013-05-19T21:23:46","slug":"51-heimfluch-beendet-schweden-zum-neunten-mal-weltmeister","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2013\/05\/19\/51-heimfluch-beendet-schweden-zum-neunten-mal-weltmeister\/","title":{"rendered":"5:1! Heimfluch beendet &#8211; Schweden zum neunten Mal Weltmeister!"},"content":{"rendered":"<p>Der Heimfluch ist beendet. Erstmals seit 1986 hat wieder ein Gastgeber die Eishockey-Weltmeisterschaft gewonnen. Schweden setzte sich im Finale gegen die \u00dcberraschungsmannschaft Schweiz mit 5:1 (2:1, 0:0, 3:0) durch und sicherte sich damit den neunten WM-Titel. F\u00fcr die Eisgenossen ist es die zweite Silbermedaille nach 1935. Und das ist ein sehr gro\u00dfer Erfolg f\u00fcr das Team von Nationaltrainer Sean Simpson.<\/p>\n<p>Die Schweiz begann angesichts von neun Siegen in Serie mit viel Selbstvertrauen und ging durch Roman Josi bereits nach f\u00fcnf Minuten mit 1:0 in F\u00fchrung. Josi setzte sich da klasse durch und schloss seine Einzelleistung musterg\u00fcltig ab. Die Eisgenossen spielten in den ersten zehn Minuten sehr stark auf und h\u00e4tten durchaus h\u00f6her f\u00fchren k\u00f6nnen.<br \/>\nAb Mitte des ersten Drittels kamen dann aber die Gastgeber besser ins Spiel und drehten die Partie innerhalb von nur drei Minuten. In der neunten Minute war es Erik Gustaffson, der im Nachschuss den 1:1-Ausgleich erzielen konnte. Nur drei Minuten sp\u00e4ter kam der gro\u00dfe Auftritt der Sedin-Zwillinge. Daniel bediente in \u00dcberzahl seinen Bruder Henrik und der brachte den Puck im leeren Tor unter &#8211; 2:1 (12.). Bei diesem Spielstand blieb es bis zur ersten Drittelpause.<\/p>\n<p>Die Schweden machten im zweiten Drittel da weiter, wo sie im ersten Drittel aufgeh\u00f6rt hatten. Sie setzten die Eisgenossen immer wieder unter Druck und suchten den Weg zum Tor. Die Schweiz fand zun\u00e4chst kein Mittel gegen die druckvoll agierenden Hausherren. Erst ab Mitte des Drittels fanden die Schweizer wieder besser ins Spiel. Was auch an der Ansprache von Trainer Sean Simpson lag, der w\u00e4hrend eines &#8222;Power-Breaks&#8220; sein Team anfeuerte.<br \/>\nTrotz guter Chancen fielen im Mitteldrittel jedoch keine Treffer, weshalb es also beim 2:1 f\u00fcr Schweden blieb.<\/p>\n<p>Im Schlussdrittel ist es dann zu Beginn eine Partie auf Augenh\u00f6he, beide Mannschaften suchten immer wieder den Weg zum Tor. Ein Fehler von Julien Vauclair sorgte in der 47. Minuten dann aber f\u00fcr die Vorentscheidung. Der Schweizer Verteidiger vert\u00e4ndelte an der eigenen blauen Linie den Puck, im Anschluss daran netzte Simon Hjalmarsson zum 3:1 ein. Gabriel Landeskog war zuvor an Martin Gerber gescheitert. Bitter: Der Treffer h\u00e4tte nicht z\u00e4hlen d\u00fcrfen, denn als Vauclair den Puck im Zweikampf mit Landeskog vert\u00e4ndelte, stand der Schwede im Abseits.<br \/>\nDieser Treffer schockte die Schweizer, w\u00e4hrend er den Schweden noch mehr Selbstvertrauen gab. Vier Minuten vor der Schlusssirene brachte der \u00fcberragende Henrik Sedin den Puck in Richtung Tor, Loui Eriksson f\u00e4lschte den Puck f\u00fcr Martin Gerber im Schweizer Tor unhaltbar ab &#8211; 4:1 (56.). Henrik Sedin war es dann, der nur 59 Sekunden sp\u00e4ter f\u00fcr den Schlusspunkt sorgte &#8211; 5:1 (57.). In Unterzahl versenkte er den Puck im leeren Schweizer Tor. Er hatte aus dem eigenen Drittel abgezogen.<\/p>\n<p>Nach der Schlusssirene gab es kein Halten mehr, die Spieler der Tre Kronors lagen sich freudetrunken in den Armen und feierten den Gewinn der Weltmeisterschaft 2013. Auf der anderen Seite trauerten die Schweizer der vergebenen Chance nach, dennoch k\u00f6nnen die Eisgenossen aber mehr als stolz sein auf ihre Leistungen bei der diesj\u00e4hrigen Weltmeisterschaft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Heimfluch ist beendet. Erstmals seit 1986 hat wieder ein Gastgeber die Eishockey-Weltmeisterschaft gewonnen. Schweden setzte sich im Finale gegen die \u00dcberraschungsmannschaft Schweiz mit 5:1 (2:1, 0:0, 3:0) durch und sicherte sich damit den neunten WM-Titel. F\u00fcr die Eisgenossen ist es die zweite Silbermedaille nach 1935. 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