{"id":2559,"date":"2013-04-28T16:00:27","date_gmt":"2013-04-28T14:00:27","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=2559"},"modified":"2013-04-28T21:20:24","modified_gmt":"2013-04-28T19:20:24","slug":"deutscher-meister-2013-eisbaren-berlin-damit-hatte-keiner-gerechnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2013\/04\/28\/deutscher-meister-2013-eisbaren-berlin-damit-hatte-keiner-gerechnet\/","title":{"rendered":"Deutscher Meister 2013 &#8211; Eisb\u00e4ren Berlin: Damit hatte keiner gerechnet"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_2560\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2560\" class=\"size-medium wp-image-2560\" alt=\"Der Deutsche Meister am Brandenburger Tor. (Foto: black corner 2007)\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/corso-300x188.jpg\" width=\"300\" height=\"188\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/corso-300x188.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/corso-1024x645.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-2560\" class=\"wp-caption-text\">Der Deutsche Meister am Brandenburger Tor. (Foto: black corner 2007)<\/p><\/div>\n<p>Eine Woche ist nun vergangen, seit dem die Eisb\u00e4ren Berlin Deutscher Meister der Saison 2012\/2013 geworden sind. Zum dritten Mal in Folge und zum insgesamt siebten Mal feierten die Hauptst\u00e4dter die Meisterschaft. Diese Mannschaft hat ganz klar die letzten Jahre in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gepr\u00e4gt. Sieben Mal Meister in den letzten neun Jahren. Mit sieben Titeln ist man Rekordmeister der DEL. Mit dem dritten Titelgewinn stellte man den Rekord der Adler Mannheim ein, die zuvor als einziges Team in der DEL dreimal Meister in Folge geworden sind (1997-1999). Mittlerweile haben die Berliner den Kurpf\u00e4lzern l\u00e4ngst den Rang in der Liga abgelaufen und sind seit Jahren der Liga-Primus, den es zu schlagen gilt, wenn man Deutscher Meister werden will.<\/p>\n<p>In dieser Saison sah es allerdings \u00fcberhaupt nicht danach aus, als ob am Ende erneut die Eisb\u00e4ren Berlin den Pokal in die H\u00f6he stemmen w\u00fcrden. Denn vor der Saison gab es den gro\u00dfen Umbruch im Team. Langj\u00e4hrige Leistungstr\u00e4ger wie Stefan Ustorf, Sven Felski und Denis Pederson mussten verletzungsbedingt ihre Karrieren beenden, Top-Verteidiger Richie Regehr verlie\u00df zudem ebenfalls die Eisb\u00e4ren. Die ehemaligen Youngsters um Florian Busch, Andr\u00e9 Rankel, Jens Baxmann, Frank H\u00f6rdler und Constantin Braun mussten von nun an also noch mehr Verantwortung in der Mannschaft \u00fcbernehmen als bisher. Rankel wurde sogar zum Kapit\u00e4n ernannt. Eine gro\u00dfe Aufgabe, denn er trat in die Fu\u00dfstapfen des gro\u00dfen Stefan Ustorf.<\/p>\n<p>Schon der Saisonstart ging m\u00e4chtig in die Hose. Man verlor gleich das erste Heimspiel der neuen Saison mit 1:3 gegen Straubing und ging nur zwei Tage sp\u00e4ter in Mannheim mit 1:6 unter. Die Berliner konnten nur eins der ersten vier Ligaspiele gewinnen.<br \/>\nDie gesamte Saison \u00fcber gl\u00e4nzten die Eisb\u00e4ren mit sehr unkonstanten Leistungen. Klasse Spiele mit Siegen wechselten sich mit schlechten Spielen und Niederlagen ab. Mehr als drei Siege am St\u00fcck gelangen nur einmal &#8211; das war zwischen Weihnachten und Silvester der Fall, als man zun\u00e4chst in K\u00f6ln gewann (4:1) und danach den Heimspiel-Dreierpack (vs. Straubing 8:0\/ vs. Wolfsburg 5:4 n.V.\/ vs. Ingolstadt 3:1) erfolgreich beendete.<br \/>\nDie Mannschaft wirkte meistens verunsichert, konnte zu selten \u00fcber 60 Minuten eine starke Leistung durchziehen. Meistens reichte es nur f\u00fcr ein bzw. zwei starke Drittel. Manchmal waren es sogar nur ein paar Minuten, in denen die Jungs ihr K\u00f6nnen aufblitzen lie\u00dfen.<br \/>\nSchnell geriet Trainer Don Jackson in die Kritik angesichts der sportlichen Krise. Von Krise sprach jedenfalls die Berliner Presse, die da gerne mal \u00fcbertreibt. Doch in der Tat waren die Leistungen der Berliner Eisb\u00e4ren in der Hauptrunde mehr als unzufrieden. Lange Zeit musste man um die direkte Play-Off-Teilnahme zittern. Als diese dann endlich fest stand, war es das Heimrecht, um welches man k\u00e4mpfen musste. Und dieses erreichte man am Ende nur dank der mehr erzielten Tore gegen\u00fcber dem &#8222;kleinen Bruder&#8220; Hamburg. So hatte man wenigstens die Hauptrunde zu einem vers\u00f6hnlichen Ende gebracht, denn Platz Vier wurde offiziell als Ziel herausgegeben, wenn gleich man intern sicherlich immer Platz Eins und den Meistertitel erwartet.<br \/>\nIn der Hauptrunde waren andere Mannschaften deutlich besser als die Eisb\u00e4ren. Mannheim und K\u00f6ln dominierten die Liga, lieferten sich einen spannenden Kampf um Platz Eins nach der Hauptrunde. Auch Krefeld stand am Ende der Hauptrunde vor der Mannschaft von Coach Don Jackson.<\/p>\n<p>Somit war es also nicht verwunderlich, dass die Eisb\u00e4ren nicht als Titel-Favorit in die Play-Offs gingen. Favoriten waren Mannheim und K\u00f6ln, Geheimfavoriten waren Hamburg und Ingolstadt. Doch Mannheim, Hamburg und Ingolstadt strichen schon im Viertelfinale die Segel und flogen raus.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren erwischten aber auch keinen guten Start in die Play-Offs. Aufgrund des Dauerkartenstreits verlie\u00dfen rund 3000 Fans mit Spielbeginn des ersten Viertelfinales gegen Hamburg die O2 World. Die Mannschaft lag nach dem ersten Drittel bereits mit 0:4 hinten, siegte aber am Ende doch noch mit 5:4 n.V.<br \/>\nIm zweiten Spiel verspielte man in Hamburg in den letzten vier Minuten des Spiels noch eine 3:1-F\u00fchrung und verlor mit 3:5.<br \/>\nDa der Dauerkartenstreit noch immer nicht beendet war, blieben die Fans beim dritten Viertelfinalduell gegen Hamburg komplett ruhig. Verunsicherte die Eisb\u00e4ren noch mehr und diese verloren deutlich mit 4:8. Nach diesem Debakel hatte keiner mehr die Hoffnung, dass man gegen Hamburg weiterkommen w\u00fcrde. Doch dieses 4:8 war am Ende die Kehrtwende in den Play-Offs.<br \/>\nDenn fortan legten die Eisb\u00e4ren den Schalter um und fanden zur\u00fcck zu ihrem so gef\u00fcrchteten Offensiv-Eishockey. Von da an zeigten die Berliner ihre besten Saisonleistungen und feierten sieben Siege in Folge. Diese Serie riss erst im zweiten Finalspiel gegen K\u00f6ln. Doch das sollte nur ein Ausrutscher gewesen sein, denn die n\u00e4chsten beiden Spiele gewannen die Berliner wieder und waren somit am Ende doch Deutscher Meister der Saison 2012\/2013. Eine Meisterschaft, mit der niemand in Berlin gerechnet hatte. Nicht in der Hauptrunde und schon gar nicht nach dem katastrophalen Beginn der Play-Offs. Doch am Ende zeigte sich wieder, dass die Mannschaft, wenn es darauf ankommt, sich zusammenrei\u00dfen und ihre beste Leistung zeigen kann. Am Ende waren sie aufgrund der gezeigten Leistung in den Play-Offs dann doch wieder der verdiente Deutsche Meister.<\/p>\n<p>Die Spieler verloren trotz der nicht so guten Hauptrunde und der sportlichen Krise nie die Ruhe. Florian Busch sagte nach der Saison gegen\u00fcber der <em>Eishockey NEWS<\/em> (aktuelle Ausgabe vom 23.04.2013):<\/p>\n<blockquote><p><em>Die Play-Offs sind doch etwas ganz anderes als die langweiligen Punktspiele. Oft wei\u00df man doch gar nicht, wof\u00fcr man in der Vorrunde spielt, au\u00dfer der Platzierung. Aber in den Play-Offs, da ist jedes einzelne Spiel wichtig, da wei\u00df man, um was es geht und haut so richtig rein.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Ein Erfolgsgeheimnis haben die Eisb\u00e4ren Berlin nach nun mehr sieben Meisterschaften in nur neun Jahren auch. Manager Peter John Lee:<\/p>\n<blockquote><p><em>Du musst in jede Saison gehen, als ob du noch nie einen Meistertitel gewonnen hast. <\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Nun wissen die anderen Mannschaften also, was sie tun m\u00fcssen, um in Zukunft Deutscher Meister in der DEL zu werden. Aber egal, was die anderen Mannschaften\u00a0 tun, am Ende stehen (wahrscheinlich) eh wieder die Eisb\u00e4ren Berliner auf dem Meisterthron&#8230; \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Woche ist nun vergangen, seit dem die Eisb\u00e4ren Berlin Deutscher Meister der Saison 2012\/2013 geworden sind. Zum dritten Mal in Folge und zum insgesamt siebten Mal feierten die Hauptst\u00e4dter die Meisterschaft. Diese Mannschaft hat ganz klar die letzten Jahre in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gepr\u00e4gt. 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